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Geschlecht und Männlichkeit

Soziologische Theorie und kulturelle Deutungsmuster

AutorMichael Meuser
VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl351 Seiten
ISBN9783531920467
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis33,26 EUR
Das Buch diskutiert zunächst soziologische Konzepte für eine Theorie der Männlichkeit. Das Konzept des männlichen Geschlechtshabitus wird entwickelt. Anschließend werden in einem empirischen Teil kulturelle Deutungsmuster von Männlichkeit und kollektive Orientierungen von Männern auf der Grundlage einer Literaturanalyse und von Gruppendiskussionen rekonstruiert.

Prof. Dr. Michael Meuser ist Professor für Soziologie der Geschlechterverhältnisse Soziologie an der Technischen Universität Dortmund.

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Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Vorwort7
Vorwort zur zweiten Auflage7
Vorwort zur dritten Auflage8
Einleitung9
I. Theorie: Geschlecht und Männlichkeit imsoziologischen Diskurs16
1. Zwischen Wesensmetaphysik und soziologischer Entzauberung. Männlichkeit in den Geschlechtertheorien soziologischer Klassiker16
1.1 Ferdinand Tönnies: Weiblicher Wesenwille und männlicherKürwille20
1.2 Georg Simmel: Männliche Differenziertheit und weiblicheEinheitlichkeit31
1.3 Emde Durkheim: Geschlechtliche Arbeitsteilung und der Mannals Produkt der Gesellschaft40
2. Geschlecht: Soziale Rolle oder soziale Konstruktion?49
2.1 Geschlechtsrollentheorie: Instrumentelle Orientierung und die'Gefahren' der männlichen Geschlechtsrolle50
2.2 Die soziale Konstruktion von Geschlecht: Männliche Dominanzund das Arrangement der Geschlechter62
3. Geschlechtersoziologie: Frauenforschung und Männerstudien77
3.1 Patriarchat oder Gender? Mann und Männlichkeit in denPerspektiven der Frauenforschung77
3.2 Patriarchale Unterdrückung oder hegemoniale Männlichkeit? DieDiskussion der Männerstudien90
4. Geschlecht und Habitus. Überlegungen zu einersoziologischen Theorie der Männlichkeit108
4.1 Habitusbegriffund Geschlechterverhältnis bei Pierre Bourdieu111
4.2 Geschlechtlicher Habitus - ein Entwurf115
II. Empirie: Geschlecht und Männlichkeit in den Diskursen der Männer134
5. Multioptionale Männlichkeiten?134
6. Von Mann zu Mann. Dekonstruktionen und Rekonstruktionen von Männlichkeit in der Männerverständigungsliteratur140
6.1 Dejizitkonstruktionen: Der Mann als Mängelwesen146
6.2 Maskulinismus: Die Rückbesinnung aufdie gefährdeteMännerherrlichkeit159
6.3 Differenz: Die Suche nach authentischer Männlichkeit167
6.4 Schlußbemerkung: Zur kulturellen Dynamik männlicherSelbstthematisierung178
7. Unter Männern. Kollektive Orientierungen undexistentielle Hintergründel185
7.1 Zur Methode: Wissenssoziologische Rekonstruktion kollektiverOrientierungen oder: Wie läßt sich das fraglos Gegebene zumSprechen bringen?186
7.2 "Weil das immer so gewesen ist". Verankerung in der Traditionund habituelle Sicherheit195
7.3 "Ich brauche mich dafür nicht entschuldigen H. PrekäreSicherheiten215
7.4 "Immer noch so viel Verunsicherung". InstitutionalisierteDauerreflexion und die Suche nach Authentizität -Die Sinnwelt der Männergruppen235
7.5 "Du tust es einfach, du redest nicht". Pragmatische Arrangementsjenseits von Tradition und Verunsicherung259
7.6 Männerwelten und Frauenbilder. Zur 'männlichen' Konstruktionder Frau275
7. 7 Eheliche Beziehungen und homosoziale Männerwelten.Lebensweltliche Hintergründe männlicher Orientierungen289
7.8 Konjunktive Erfahrungsräume. Zur Bedeutung von milieu-,entwicklungs- und generationsspezijischen Besonderheiten303
7.9 Zusammenfassung: Habitus, männliche Hegemonie und habituelleSicherheit310
Schluß317
Freisetzung aus Traditionen? Krise des Mannes? Ein modernisierungstheoretisches Resümee317
Literatur327
Anhang348

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