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E-Book

Gestaltung von Innovationen in Organisationen des Sozialwesens

Rahmenbedingungen, Konzepte und Praxisbezüge

VerlagSpringer VS
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl348 Seiten
ISBN9783658192891
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis42,99 EUR

Das Buch bietet einen umfassenden und aktuellen Überblick zur Gestaltung sozialer Innovationen im Sozial- und Gesundheitswesen. Neben theoretischen Analysen stehen vor allem Praxisperspektiven für das 'Management' von Innovationen im Zentrum. Dazu werden Rahmenbedingungen für soziale Innovationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert, Akteure des Wandels dargestellt und Fragen der Finanzierung, Wirkungsmessung und Skalierung diskutiert. Dieses Orientierungswissen soll eine kritisch reflektierte Praxis bei der Initiierung, Steuerung und Gestaltung von Innovationsprozessen unterstützen.



Dr. Johannes Eurich ist Professor für Praktische Theologie/Diakoniewissenschaft und Direktor des Diakoniewissenschaftlichen Instituts an der Universität Heidelberg.

Dr. Markus Glatz-Schmallegger ist Inhaber von 'valUse: Personal - Management - Bildung' (www.valUse.at) und lehrt an den Fachhochschulen Oberösterreich und Burgenland.

Dr. Anne Parpan-Blaser ist Professorin an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten.


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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Vorwort7
Einleitung9
Literaturverzeichnis13
1 Innovationen im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens14
1.1 Innovationsfelder in Wirtschaft und Gesellschaft14
1.2 Soziale Innovationen und Innovationen in sozialen Dienstleistungen15
1.3 Treiber von Innovationen in sozialen Dienstleistungen19
1.4 Auswirkungen von Innovationen auf soziale Dienstleistungen22
1.5 Herausforderungen von Innovationen für die Steuerung sozialer Dienste24
1.6 Entwicklungslinien im Bereich von Innovationen in sozialen Dienstleistungen26
1.7 Innovationen im Rahmen von social Entrepreneur-und social Intrapreneurship31
Literatur34
2 Organisationen des Sozialwesens als Ort von Innovationen37
2.1 Möglichkeiten und Grenzen für Innovationen im Sozialwesen38
2.2 Vereinnahmungen des Innovationskonzepts?40
2.3 Organisationen des Sozialwesens als Ort von Innovation43
2.4 Soziale Entwicklungsbedarfe und Innovation in Organisationen des Sozialwesens49
2.5 Beispiel52
Literatur56
3 Akteure des Wandels in Organisationen des Sozialwesens60
3.1 Einleitung60
3.2 Akteure des Wandels – theoretische Grundlagen62
3.3 Akteurstypen des Wandels65
3.3.1. Sozialunternehmer innen66
3.3.2 Social Intrapreneurs67
3.3.3 Führungskräfte als Change Agents69
3.3.4 Nutzer innen als Akteure des Wandels71
3.3.5 Soziale Bewegungen, Grassroot-Initiativen, Netzwerke72
3.3.6 Organisationen als Akteure des Wandels74
3.3.7 Zur Relation von wandlungsrelevanten Akteursgruppen75
3.4 Strategische und normative Herausforderungen78
3.4.1 Nachhaltigkeit78
3.4.2 Ressourcen79
3.4.3 Innovationskultur und Devianz79
3.4.4 Geschwindigkeit80
3.4.5 Steuerung80
Literatur82
4 Rahmenbedingungen für Innovationen im deutschen Sozialsektor86
4.1 Der neue Diskurs um soziale Innovationen86
4.2 Innovationen im Bereich Wohlfahrt87
4.3 Integrierte Versorgung im Alter als Innovationsparadigma90
4.4 Von sozialen Innovationsprojekten zu systemischen Transformationsprozessen95
4.5 Sozial-innovative Dienstleistungen – Ist das Glas halbvoll oder halbleer?97
4.6 Ein umfassender sozialräumlicher Handlungsrahmen für soziale Innovationen98
4.7 Innovationspolitik im segmentierten Wohlfahrtsstaat101
4.8 Fazit104
Literatur106
5 Innovationsmanagement im österreichischen Sozialwesen108
5.1 Einordnung108
5.2 Innovationsmanagement112
5.3 Normative Grundlagen der Innovation116
5.4 Spannungsfelder der Innovation119
5.4.1 Zivilgesellschaft119
5.4.2 Social Business/Entrepreneurship und Innovation121
5.4.3 Sozialmanagement122
5.5 Fazit123
Literatur124
6 Sozialstaatliche Rahmenbedingungen sozialer Innovationen in der Schweiz132
6.1 Der nachholende Sozialstaat133
6.2 Der föderalistische Sozialstaat136
6.3 Der subsidiäre Sozialstaat139
6.4 Der direktdemokratische Sozialstaat142
6.5 Der Sozialstaat als Nährboden für soziale Innovationen145
Literatur145
7 Impulse an der Schnittstelle von Gesundheits- und Sozial-Wirtschaft148
Einleitung148
7.1 Bedeutung und Ausmaß psychischer Belastungen am Arbeitsplatz149
7.1.1 Ungleichzeitigkeit von Belastungen und Ressourcen als Modell151
7.1.2 Strukturelle Ursachen152
7.2 Innovationen für „Gesunde Arbeit“154
7.2.1 Innovationen in Unternehmen154
7.2.2 Das Spezifische bei readyforhealth156
7.2.3 Institutionelle Innovationen gesucht158
7.3 Innovationsmanagement bei readyforhealth selbst159
7.3.1 Strategische Einbettung und „slack resources“159
7.3.2 Promotoren zur Überwindung von Hindernissen160
7.3.3 Voraussetzung: Sicherheit in Routinen schaffen162
7.4 Neues Innovationsparadigma in angewandter Form163
7.4.1 Out of the box163
7.4.2 Entscheidend ist das „Framing“164
7.4.3 Als „iterativer Prozess“165
7.4.4 Innovativität fördern166
7.4.5 Diffusion als Hauptproblembereich167
7.5 Ausblick auf ein „social impact business“168
Literatur170
8 Alternative Formen der Finanzierung von sozialen Dienstleistungen173
8.1 Finanzierung oder Fundraising? Alternative versus herkömmliche Finanzierungsformen, wo liegt der Unterschied? Die Einleitung173
8.1.1 Wo stehen wir im deutschsprachigen Raum? Die Ausgangssituation173
8.1.2 Worin unterscheidet sich Finanzierung von Fundraising?176
8.1.3 Was sind herkömmliche Finanzierungsformen? Der Überblick177
8.2 Wo besteht Potenzial für Innovation im Bereich der Finanzierung?182
8.3 Merger und Konzernbildung als Sonderform der externen Finanzierung von NPOs – ein Exkurs199
8.4 Resümee und Ausblick200
Literatur201
9 Finanzierung sozialer Innovationen auf europäischer und nationaler Ebene203
9.1 Das zugrunde gelegte Verständnis von sozialer Innovation203
9.2 Die Problematik der Finanzierung sozialer Dienste204
9.3 Die Problematik der Finanzierung sozialer Innovationen206
9.3.1 Finanzierungsarten206
9.3.2 Spielräume zum Experimentieren208
9.3.3 Innovationsfinanzierung209
9.4 Finanzierungsebenen sozialer Innovationen210
9.4.1 Rolle und Initiativen der EU210
9.4.1.1 Innovative Aspekte einer Förderung210
9.4.1.2 ESF211
9.4.1.3 Horizont 2020213
9.4.1.4 EaSI214
9.4.1.5 Als ein Beispiel für EU-Programme: Erasmus215
9.4.1.6 EuSEF als Option217
9.4.2 Instrumente und Initiativen Deutschlands – Bundesebene, Österreichs und der Schweiz220
9.5 Anforderungen an eine geeignete Finanzierung223
9.5.1 Anforderungen an die soziale Innovation223
9.5.2 Anforderungen an das Unternehmen und sein Geschäftsmodell224
9.5.3 Anforderungen an die handelnden Personen225
9.5.4 Anforderungen an die Laufzeit der Finanzierung225
9.6 Ausblick225
Literatur227
10 Zur Relevanz und „Relevierung“ von Wissen im Innovationsprozess229
10.1 Wissen und Organisation230
10.1.1 Wissen230
10.1.2 Organisationales Wissen232
10.1.3 Organisationales Lernen, Wissensmanagement und Wissenstransformation233
10.2 Kognitive Schlüsselprozesse im Innovationsprozess235
10.3 Die soziale Dimension der Wissensbildung238
10.3.1 Kooperative Wissensbildung239
10.3.2 Ein Beispiel für eine Kooperation von Hochschule und Praxis: INCUMENT240
10.3.2.1 Allianzbildung und Kooperationsbeziehungen241
10.3.2.2 Wissensvermittlung und Wissensgenerierung241
10.3.2.3 Programmkontext243
10.4 Anstelle von Empfehlungen244
10.4.1 Differenzierter, prozessualer und kontextueller Wissensbegriff244
10.4.2 Planung und Offenheit247
10.4.3 Zusammenhang kognitiver und sozialer Prozesse248
10.4.3.1 „Scanning/Monitoring“248
10.4.3.2 „Access“249
10.4.3.3 „Bridging“250
10.4.3.4 „Learning“250
10.4.3.5 „Linking“252
10.4.3.6 „Building“252
Literatur254
11 Steuerung und Gestaltung von Innovationsprozessen256
11.1 Zu Beginn ein Beispiel257
11.2 Was stärkt die Innovationsfähigkeit einer Organisation im Sozialwesen?261
11.2.1 Innovationsfähigkeit einer Organisation261
11.2.2 Die Innovationsfähigkeit einer Organisation erhöhen262
11.3 Entwicklungsprozesse mit Innovationspotenzial gestalten265
11.4 Relevante Einflussfaktoren bedenken, sich aber nicht bremsen lassen267
11.5 Gestaltung von Innovationsprozessen269
11.6 Schluss274
Literatur275
12 Wirkung und Wirkungsmessung von Innovationen in Organisationen des Sozialwesens278
12.1 Einleitung278
12.2 Legitimation durch Wirkungsmessung280
12.3 Wirkungsmessung auf qualitativer Basis: Das Wirkungsmodell284
12.4 Quantifizierung und Monetarisierung zur Grundlegung von Steuerungsentscheidungen290
12.5 Zusammenfassung und Ausblick295
Literatur297
13 Skalierung und Verbreitung sozialer Innovationen300
13.1 Soziale Innovation als Befriedigung unentdeckter oder bislang unbefriedigter Bedürfnisse300
13.2 Was ist Skalierung302
13.2.1 Scaling up302
13.2.2 Economies of scale303
13.3 Wachstum der Organisation oder Verbreitung der sozialen Innovation?305
13.4 Stand der Forschung306
13.5 Werkzeugkästen und Praxisleitfäden312
13.5.1 Resümée und Rekombination der Werkzeugkästen und Leitfäden316
13.6 Fazit319
Literatur322
14 Kommunikation in Innovationsprozessen325
14.1 Integrierte Kommunikation und Open Innovation327
14.2 Kommunikation, Leadership und Recruiting330
14.3 Mediale Entwicklung335
14.4 Innovationen mit neuen Tools kommunizieren336
14.4.1 Augmented Reality337
14.4.2 Virtual Reality338
14.4.3 Serious Games340
14.4.4 Storytelling340
14.5 Fazit342
Literatur343
Autorinnen und Autoren346

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