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Gleichheit als Bedingung für Gerechtigkeit? Alternativen

eBook Gleichheit als Bedingung für Gerechtigkeit? Alternativen Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Seitenanzahl
21
Seiten
ISBN
9783638520096
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
7,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar: Zeitgenössische Egalitarismus-Kritik, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Egalitarismus sieht in der Gleichheit eine Voraussetzung für Gerechtigkeit. Anders ausgedrückt kann es der egalitaristischen Theorie zufolge nur dann eine gerechte Behandlung oder einen gerechten Zustand geben, wenn Menschen gleich behandelt werden oder ein zu verteilendes Gut gleichmäßig verteilt wird. In dieser egalitaristischen Vorstellung ist Gleichheit nun kein Wert an sich, sondern dient der Etablierung von Gerechtigkeit, die das eigentliche Ziel darstellt. Ich will in diesem Aufsatz nicht auf den strengen Egalitarismus eingehen, welcher der Gleichheit einen intrinsischen Wert zuschreibt und Gleichheit an sich als gut und wünschenswert ansieht. Es geht hier vielmehr um die Vorstellung, warum, um Gerechtigkeit herzustellen, in irgendeiner Form Gleichheit notwendig ist. Die konkrete Frage lautet, welche Alternativen zu Gleichheit als Gerechtigkeitsbedingung unter Nicht-Egalitaristen diskutiert werden. Mich interessiert vor allem, ob die von den Anti-Egalitaristen angebrachten Kriterien für Gerechtigkeit plausibel sind, ob sie sich nicht möglicherweise gegenseitig ausschließen und in welchem Zusammenhang sie stehen. Natürlich kann hier keine umfassende Darstellung dieser Alternativkonzepte erfolgen. Ich beschränke mich deshalb auf drei Ideen, die versuchen zu zeigen, dass es nicht notwendig, Gleichheit als Bedingung für Gerechtigkeit zu betrachten. Die erste Idee, die ich diskutieren werde, sind Joseph Raz' abnehmende Prinzipien.1 Die Essenz seiner Vorstellung liegt darin, dass es nicht darum gehen kann, Gleichheit zu wollen, sondern die angemessene Behandlung von Menschen. Ein ähnliches Ziel verfolgt Derek Parfit mit seiner Vorrangposition.2 Dem Bedürftigen soll geholfen werden, dabei hat der schlechter gestellte Vorrang vor einem besser gestellten. Schließlich setze ich mich mit Avishai Margalit auseinander, der in seinem Konzept einer anständigen Gesellschaft die nicht demütigende Behandlung von Menschen als Gerechtigkeitskriterium nennt.3 Zunächst werde ich also die genannten Konzepte nacheinander vorstellen und kritisch diskutieren. In einer Zusammenfassung werde ich Raz', Parfits und Margalits Konzepte in einen Zusammenhang stellen und einem Vergleich unterziehen.

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