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Gottmenschentum oder gottgleiche Ehren? Religiöse Verehrung oder politisches Kalkül? Mensch und Gott im Kult der Griechen vor Alexander

AutorJuliane Matthey
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl18 Seiten
ISBN9783638720526
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, 46 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die antike griechische Welt war durchdrungen von Übersinnlichem und Mystischem, von Geistern, Heroen und Göttern. Sie waren so weit integriert in das politische wie in das Alltagsleben, dass es für unsere heutige, monotheistische christliche Gesellschaft nur mehr schwer nachzuvollziehen, geschweige denn zu verstehen ist. Herausragenden Persönlichkeiten haftete oft die Aura des Nicht-Menschlichen, des Über-Menschlichen an, und so wurden sie von den Griechen auch behandelt. Wer war Gott, wer war Heros, wer war einfach nur Mensch? Und was bedeutete dies für die Menschen? Wurden die 'Über-Menschlichen' mit religiöser Verzückung verehrt oder stand, viel profaner, eher Eigennutz hinter den Ehrungen? Einer Antwort auf diese Fragen soll sich die vorliegende Arbeit annähern, indem sie eine Epoche beleuchtet, in der die Vorstellungen dessen sich deutlich wandelten: das klassische Griechenland, insbesondere das Jahrhundert vor Beginn des Hellenismus. Zunächst soll auf den Heroenkult eingegangen werden, der als Ursprung des Kultes um herausragende Persönlichkeiten, zumindest aber als ein älteres und eng verwandtes Phänomen angesehen werden kann. Die Behandlung des Heroenkultes ist wiederum aufgeteilt in seine Ursprünge, die im archaischen Ahnen- und Totenkult gesehen werden können, die Natur der Kulthandlungen sowie der verscheiden 'Typen' der Heroen. Anschließend findet ein Phänomen Erwähnung, dass in der Entwicklung hin zum Hellenismus auftrat: die Ausweitung des Heroenkults auf einen fast schon beliebigen Empfängerkreis. Im Folgenden werden einige historisch bezeugte Persönlichkeiten vorgestellt, die auf verschiedene Weise besondere Ehren empfingen, die teils als heroisch, teils als gottgleich angesehen werden können. Genannt werden sollen Hagnon und Brasidas als Empfänger des heroischen Stadtgründerkultes, Lysander als der erste Empfänger gottgleicher Ehren zu Lebzeiten, Dion von Syrakus als gefeierter Wohltäter und Retter sowie Philipp von Makedonien als Persönlichkeit, die anscheinend selbst danach strebte, gottgleiche Ehren zu empfangen, was wiederum seinem Sohn, Alexander dem Großen, den Weg bereitete, der im Hellenismus alle zuvor da gewesenen griechischen Herrscherkulte in den Schatten stellen sollte. Als letzten Schwerpunkt wird diese Arbeit auf eine Reihe verschiedener Ansätze zur Interpretation der Kulte in der geschichtswissenschaftlichen Tradition seit dem frühen 20. Jahrhundert eingehen.

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