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Grippe, Krebs etc.

Haben wir inzwischen den dümmlichsten Medizin-Journalismus und die korrumpierteste Wissenschaft der Welt?

eBook Grippe, Krebs etc. Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2015
Seitenanzahl
17
Seiten
ISBN
9783736892132
Format
ePUB
Kopierschutz
Wasserzeichen
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
2,99
EUR

In einer großen FS-Dokumentation des NDR konnte man 2014 erfahren, daß in Deutschland jedes Jahr 20.000 Menschen an der Grippe sterben. Diese Tatsachenbehauptung wurde mehrfach wiederholt. 20.000 Tote. ?!! Wer hat das wie erforscht.? Das Dt. Ärzteblatt (11/2015) verrät uns nun, daß es tatsächlich nur 5.000 bis 8.000 Tote sind. Und daß nur einmal, nämlich in der Saison 2012/13 so viele, nämlich 20.000 Tote zu beklagen waren. Wenn man sich diesen Artikel von Prof. Mertens dann aber genauer ansieht, bemerkt man, daß als Quellenangabe nur folgendes zu finden ist: 'Literatur im Internet: arzteblatt.de/lit1115'. Geht man dann ins Internet, findet man dort das Robert Koch Institut. Und als Quellenangabe ein Bulletin und ein Bericht des Robert Koch Instituts. Aber im Kleingedruckten auf Seite 38ff erfahren wir dann, daß die 20.000 Toten bloß geschätzt (!) worden sind. Daß sich die Herren Experten nämlich die (unakademische) geradezu boulevardeske Freiheit genommen haben, die empirische Realität nach eigenem Gutdünken zu interpretieren. Angeblich (!) sei in Deutschland in die real existierenden Totenscheine 'häufig nicht' die richtige Todesursache eingetragen worden. (!) Das wird einfach dreist behauptet, und zwar ohne jede Begründung. Es wird tatsächlich behauptet, daß in diese realen Totenscheine fälschlich (!) Herz-Kreislauf, Diabetes oder Lungenentzündung (anstatt Grippe) als Todesursache angegeben worden ist. Wäre das nicht Betrug und eine Straftat.? Und wie erhält man dann aber, trotz dieser angeblich betrügerischen (?) oder zumindest unzuverlässigen (?) Totenscheine Einblick in die Realität der realen Todesursache.? Ganz einfach, nämlich: 'mittels statistischer Verfahren' (!). Mit diesen 'statistischen Verfahren' werden 'Gesamttodesfälle oder Statistiken zu Pneumonie bedingten Todesfällen herangezogen.' Auf diese Weise erhält man dann die sog. 'Exzess-Mortalität' und die liegt eben bei 5.000 bis 20.000 Toten durch Grippe ('Influenza'). Freundlicherweise verraten uns die Experten der AG Influenza, bzw. des Robert-Koch-Instituts aber auch, wie viele Menschen wirklich empirisch nachweisbar an Influenza gestorben sind. 'Laborbestätigte Todesfälle' durch Influenza in den Jahren 2010 bis 2013: 26 bis 198 pro Saison. Tatsächlich haben wir in der Realität also weniger als 200 Tote durch Influenza. 20.000 Tote hätten wir nur dann, wenn es wirklich jedem Akademiker freigestellt wäre, sich 'mittels statistischer Verfahren' irgendwelche dramatischen (aber nicht weiter begründeten) Zahlen aus den Fingern zu saugen. Und sollte man vom Robert-Koch-Institut nicht wenigstens erwarten können, daß Schätzungen als Schätzungen gekennzeichnet werden.? Prof. Stefanie Bode-Böger vom Institut für Klinische Pharmakologie (Universitätsklinikum Magdeburg) schrieb 2006 folgenden interessanten Leserbrief: 'Eine aktuelle systematische Übersicht (Lancet 2005) zeigt, dass der Nutzen einer Grippeschutzimpfung für die Gemeinschaft nur von bescheidenem Nutzen ist. (..) Wie der A

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