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Gründe, Durchsetzung und Folgen der Erfindung des Buchdrucks

Eine Unterrichtseinheit für den Sachunterricht unter besonderer Berücksichtigung des Lernens an Stationen

AutorDorothea Schleider
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl94 Seiten
ISBN9783638815543
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis34,99 EUR
Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Seminar für Didaktik der Geschichte), 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu 18 Millionen bereits archivierten Büchern kommen jährlich noch rund 180.000 Exemplare zu der Sammlung der Deutschen Bibliothek hinzu. Einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes (10/2004) zufolge geben die deutschen Haushalte im Durchschnitt 12 Euro monatlich für Bücher aus. Diese Zahlen belegen, dass Bücher heute etwas Alltägliches sind. Kaum jemand macht sich beim Kauf eines Buches Gedanken darüber, wie es wohl hergestellt wurde, oder empfindet den Anblick der gedruckten Buchstaben als etwas Außergewöhnliches; Bücher sind für uns in unserer heutigen Zeit etwas Normales. Das war aber nicht immer so. Bis zur Erfindung des Buchdrucks mit Bleilettern wurden Bücher von Hand geschrieben und anschließend sehr aufwändig verziert. Dies und die Tatsache, dass sie fast ausschließlich in lateinischer Sprache geschrieben wurden, machten Bücher über Jahrhunderte zu einem äußerst kostbaren Gut. Mit diesem Thema beschäftigt sich der erste Teil (Kapitel 2) dieser Arbeit. Die Kunst des Buchdrucks ist untrennbar mit ihrem Erfinder Johannes Gutenberg verbunden, daher ist ein großer Teil der Sachanalyse seinem Leben und seiner Erfindung gewidmet. Im weiteren Verlauf wird dargestellt, welche Auswirkungen diese Erfindung auf die damalige Zeit hatte, wie sie die kirchliche Reformation durch Luther und die Entwicklung und Ausbreitung der Wissenschaften unterstützt hat. Gleichfalls wird die technische Weiterentwicklung des Druckhandwerks bis zur Abkehr von Druckerschwärze und Bleilettern dargestellt. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Theorie des historischen Lernens in der Grundschule, das heißt mit der Frage, ob Geschichtsunterricht in der Grundschule möglich und sinnvoll ist und den sich daraus ergebenden Anforderungen und Möglichkeiten für den Unterricht. Im darauf folgenden Teil wird eine Art des offenen Unterrichts, das Lernen an Stationen, ausführlich betrachtet. Dabei werden die wesentlichen Punkte, welche für einen erfolgreichen Verlauf einer so gestalteten Unterrichtseinheit zu beachten sind, beschrieben. Unter Berücksichtigung der vorher beschriebenen Theorien wird anschließend die didaktische Umsetzung der Geschichte der Buchdruckerkunst anhand einer selbst entworfenen Unterrichtseinheit für den Sachunterricht (4. Klasse) dargelegt. Dabei werden die konkreten didaktischen Mittel und die verfolgten Lernziele (5.), die für die Stationen benötigten Arbeitsmaterialien (6.) und die Form der Ergebnissicherung und -präsentation (7. Kapitel) beschrieben.

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