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E-Book

Grundlagen der Finanzwirtschaft

Ein informationsökonomischer Zugang

AutorKlaus Schredelseker
VerlagDe Gruyter Oldenbourg
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl509 Seiten
ISBN9783486781403
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis36,80 EUR

Das Buch legt den Schwerpunkt auf die Vermittlung eines tieferen Verständnisses für die Funktionsweise moderner Finanzmärkte. Es gibt Antworten auf zentrale Fragen wie: Warum können Meteorologen Vorhersagen machen, Finanzwirtschaftler aber nicht? Warum ist es sinnvoll, an einem Spiel teilzunehmen, bei dem man zu den Verlierern gehört?



Prof. Dr. Klaus Schredelseker (Leopold-Franzens-Universität, Innsbruck)

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort21
1 DER ZAHLUNGSSTROM17
1.1 WAS IST FINANZWIRTSCHAFT?17
1.1.1 Das Fisher-Modell18
1.1.2 Finanzwirtschaftliche Methodik29
1.1.3 Finanzwirtschaft: Versuch der Abgrenzung32
1.2 ZAHLUNGSSTROMORIENTIERTES DENKEN33
1.2.1 Begriff des Zahlungsstroms (Cash Flow)33
1.2.2 Zahlungen und andere Rechengrößen39
1.2.3 Planung und Kontrolle von Zahlungsströmen42
1.3 BEWERTUNG VON ZAHLUNGSSTRÖMEN UNTER SICHERHEIT44
1.3.1 Der Kapitalwert45
1.3.1.1 Kapitalwert und Kalkulationszinssatz47
1.3.1.2 Zinsen und Zeit49
1.3.1.3 Ergänzungsinvestitionen und Wiederanlagen56
1.3.1.4 Der Zukunftswert (Endwert)57
1.3.1.5 Kapitalwert und Steuern58
1.3.1.6 Nutzungsdauer und Ersatzzeitpunkt60
1.3.2 Die Annuität65
1.3.3 Der interne Zinssatz (Rendite)67
1.4 STANDARDISIERTE ZAHLUNGSSTRÖME (WERTPAPIERE)75
1.4.1 Aktien76
1.4.1.1 Kurswert und Kursnotierung77
1.4.1.2 Grundprinzipien der Bewertung von Aktien79
1.4.1.3 Kapitalerhöhungen81
1.4.1.4 Initial Public Offerings83
1.4.2 Anleihen85
1.4.2.1 Grundprinzipien der Bewertung von Anleihen87
1.4.2.2 Stückzinsen (Marchzinsen)90
1.4.2.3 Die Effektivverzinsung (Rendite)92
1.4.2.4 Bewertung bei nicht flacher Zinsstruktur93
1.4.2.5 Risiken von Anleihen96
1.4.3 Termin- und Optionsgeschäfte105
1.4.3.1 Einsatzmöglichkeiten: Hedging, Financial Engineering113
1.4.3.2 Grundprinzipien der Bewertung von Termin-Festgeschaften121
1.4.3.3 Grundprinzipien der Bewertung von Optionsgeschaften126
1.4.3.4 Grundprinzipien der Bewertung von Termingeschafts-Serien136
1.5 DIE UNTERNEHMUNG ALS ZAHLUNGSSTROM: DER SHAREHOLDER-VALUE-ANSATZ137
1.5.1 Stakeholder- vs. Shareholder-Orientierung139
1.5.2 Das Problem der Fremdorganschaft (principal-agent-problem)143
1.5.3 Die Umsetzung des Shareholder Value-Prinzips146
2 FINANZWIRTSCHAFTLICHE ENTSCHEIDUNGEN UND INFORMATION149
2.1 ENTSCHEIDUNGSTHEORETISCHE GRUNDLAGEN151
2.1.1 Das Rationalitatspostulat151
2.1.2 Entscheidungsfeld, Zielsystem und Nutzenfunktion163
2.1.2.1 Die Handlungsalternativen164
2.1.2.2 Umweltzustande, Unsicherheit und Risiko165
2.1.2.3 Die Handlungskonsequenzen167
2.1.2.4 Das Zielsystem168
2.1.2.5 Die Nutzenfunktion171
2.2 ENTSCHEIDUNGEN GEGEN DIE NATUR173
2.2.1 Entscheidungen unter Unsicherheit173
2.2.2 Entscheidungen unter Risiko177
2.2.2.1 Das Erwartungswertprinzip (µ-Prinzip)177
2.2.2.2 Das Zwei-Parameter-Modell (µ-s-Prinzip)179
2.2.2.3 Das Bernoulli-Prinzip (Nutzenerwartungswert)181
2.2.2.4 Der Value-at-Risk187
2.3 RATIONALE GEGNER: GRUNDZUGE DER SPIELTHEORIE190
2.3.1 Das Zwei-Personen-Nullsummen-Spiel192
2.3.2 Das Gefangenen-Dilemma201
2.3.3 Koordinations- und Diskoordinationsspiele204
2.3.4 Survival of the fittest?207
2.3.5 Spieltheoretisches Denken in der Finanzwirtschaft209
2.4 INFORMATION UND INFORMATIONSBEWERTUNG211
2.4.1 Information, Nachricht, Wissen, Meinung213
2.4.2 Zum Nutzen von Informationen217
2.4.2.1 Information im Individualkontext217
2.4.2.2 Apriori-Information und aposteriori-Information222
2.4.2.3 Information im Mehrpersonenkontext225
3 INDIVIDUELLE INFORMATIONSVERARBEITUNG: FINANZANALYSE UND PORTEFEUILLETHEORIE237
3.1 FUNDAMENTALE ANALYSE237
3.1.1 Grundüberlegungen der Fundamentalanalyse237
3.1.2 Makro- und Mikroresearch241
3.1.3 Kapitalstruktur und Verschuldung255
3.1.3.1 Die zwei Seiten der Verschuldung: Leverage256
3.1.3.2 Traditionelle These der Kapitalstruktur260
3.1.3.3 Das Modigliani/Miller-Modell (Irrelevanztheorem)264
3.1.4 Dividendenpolitik273
3.1.5 Fundamentalanalyse und Markt281
3.2 MARKTBEZOGENE ANALYSE283
3.2.1 Technische Wertpapieranalyse283
3.2.1.1 Charts und Chart-Formationen286
3.2.1.2 Technische Indikatoren291
3.2.1.3 Würdigung der technischen Aktienanalyse293
3.2.2 Markt-Meinungs-Analyse296
3.3 ANALYSE VON WERTPAPIERBÜNDELN: PORTEFEUILLETHEORIE300
3.3.1 Das Markowitz-Modell302
3.3.1.1 Die Modellannahmen302
3.3.1.2 Renditenerwartung und Risiko von Portefeuilles304
3.3.1.3 Effiziente Linie und optimales Portefeuille310
3.3.1.4 Besonderheiten im Falle von Leerpositionen313
3.3.2 Risikolose Anlagen und Tobin-Separation320
3.3.3 Die Vereinfachung zum Index-Modell326
3.3.4 Diversifikation als ökonomisches Grundprinzip330
3.3.4.1 Naive Diversifikation332
3.3.4.2 Internationale Diversifikation334
4 INFORMATIONSVERARBEITUNG IM MARKT337
4.1 KAPITALMARKTTHEORETISCHE MODELLE339
4.1.1 Das Capital Asset Pricing Model (CAPM)339
4.1.1.1 Grundansatz und Modellannahmen339
4.1.1.2 Die Kapitalmarktlinie des CAPM341
4.1.1.3 Die Wertpapierlinie des CAPM345
4.1.1.4 Kursbestimmung basierend auf CAPM und Indexmodell351
4.1.1.5 Erweiterungen und Modifikationen des CAPM353
4.1.2 Empirische Untersuchungen des CAPM356
4.1.2.1 Erste Tests: Ist das CAPM überhaupt testbar?356
4.1.2.2 Weitere empirische Untersuchungen des CAPM363
4.1.3 Die Arbitrage Pricing Theory (APT)368
4.1.3.1 Grundstruktur des Modells368
4.1.3.2 Der Zusammenhang zwischen APT und CAPM376
4.1.3.3 Testbarkeit der APT und einige empirische Befunde378
4.2 INFORMATIONSEFFIZIENTE KAPITALMÄRKTE380
4.2.1 Die Random-Walk-These380
4.2.2 Die Effizienzthese: Anspruch386
4.2.3 Die Effizienzthese: Empirische Befunde400
4.2.3.1 Kursprognosen401
4.2.3.2 Kalendereffekte409
4.2.3.3 Event Studies410
4.2.3.4 Tests privater Information414
4.2.4 Die Effizienz-These: Stand der Diskussion424
4.3 NICHT INFORMATIONSEFFIZIENTE KAPITALMÄRKTE: EIN AGENTENBASIERTES MODELL430
4.3.1 Design des Agenten-basierten Modells432
4.3.2 Private Information: Individueller Nutzen439
4.3.2.1 Aktive Informationsstrategien439
4.3.2.2 Passive Informationsstrategien448
4.3.2.3 Gemischte Informationsstrategien: Macht Bayes Sinn?455
4.3.2.4 Technische (konträre) Informationsstrategien457
4.3.2.5 Optimale Strategienwahl460
4.3.3 Private Information: Gesellschaftlicher Nutzen466
4.3.4 Öffentliche Information: Individueller Nutzen468
4.3.4.1 Aktive Strategien: Homogene Informationsauswertung471
4.3.4.2 Aktive Strategien: Heterogene Informationsauswertung476
4.3.4.3 Optimale Strategienwahl479
4.3.5 Öffentliche Information: Gesellschaftlicher Nutzen484
4.3.6 Was nutzen Informationen im Markt?487
Stichwortverzeichnis499

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