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Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

AutorImmanuel Kant
VerlagFelix Meiner Verlag
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl165 Seiten
ISBN9783787328789
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR
In der 1785 veröffentlichten 'Grundlegung zur Metaphysik der Sitten' formuliert Kant erstmals die Prinzipien einer universalistischen Ethik der Autonomie, deren Einfluss bis heute ungebrochen ist. Schon beim Übergang von der gemeinen zur philosophischen Vernunfterkenntnis findet man die Hauptgedanken: In der Ethik geht es nicht primär um das gute Leben und das Glück, und es geht zunächst auch nicht darum, welche Handlungserfolge erzielt werden; Gegenstand moralischer Hochschätzung sind vielmehr Intentionen und Maximen. Gut ist, was für alle vernünftigen Wesen gilt, weil es von ihnen als autonomen und vernünftigen Wesen gewollt wird. Die Schrift ist kurz, einfach gegliedert und verständlich geschrieben. Sie eignet sich daher als Einführung in Kants Ethik, enthält aber zugleich als Grundlegung alle wesentlichen Gedanken seiner praktischen Philosophie. Der Text wurde auf der Grundlage der Originalausgabe von 1785/86 völlig neu erstellt. Eines der wichtigsten Bücher der Philosophiegeschichte liegt damit in einer zuverlässigen und preisgünstigen Neuausgabe vor. Für die zweite Auflage 2016 wurde die Einleitung von den Herausgebern grundlegend überarbeitet und die Bibliographie auf den neuesten Stand gebracht.

Immanuel Kant wird 1724 in Königsberg geboren. Mit 16 Jahren beginnt er das Studium der Theologie, Philosophie und Naturwissenschaften an der Königsberger Universität. Jedoch erst im Alter von 46 Jahren erhält er eine ordentliche Professur für Logik und Metaphysik in Königsberg. Als wirkungsmächtigster deutscher Philosoph neben Hegel erlangt Kant schon zu Lebzeiten einen legendären Ruf. Er verbringt sein Leben alleinstehend und einem strengen selbstauferlegten Tagesablauf folgend, der Anlaß zu zahlreichen überlieferten Anekdoten bietet. Kant stirbt in hohem Alter von 80 Jahren 1804 in Königsberg.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Inhaltsverzeichnis6
EINLEITUNG8
I. Die Entstehungsgeschichte der GMS8
II. Aufbau und Gedankengang15
III. Editorischer Bericht40
GRUNDLEGUNG ZUR METAPHYSIK DER SITTEN44
Vorrede46
ERSTER ABSCHNITT: Übergang von der gemeinen sittlichen Vernunfterkenntnis zur philosophischen54
ZWEITER ABSCHNITT: Übergang von der populären sittlichen Weltweisheit zur Metaphysik der Sitten70
Die Autonomie des Willens als oberstes Prinzip der Sittlichkeit111
Die Heteronomie des Willens als der Quell aller unechten Prinzipien der Sittlichkeit112
Einteilung aller möglichen Prinzipien der Sittlichkeit aus dem angenommenen Grundbegriffe der Heteronomie113
DRITTER ABSCHNITT: Übergang von der Metaphysik der Sitten zur Kritik der reinen praktischen Vernunft118
Der Begriff der Freiheit ist der Schlüssel zur Erklärung der Autonomie des Willens118
Freiheit muß als Eigenschaft des Willens aller vernünftigen Wesen vorausgesetzt werden119
Von dem Interesse, welches den Ideen der Sittlichkeit anhängt121
Wie ist ein kategorischer Imperativ möglich?126
Von der äußersten Grenze aller praktischen Philosophie129
Schlußanmerkung138
Anmerkungen der Herausgeber140
Bibliographie144
Register154

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