Sie sind hier
E-Book

Günter, der innere Schweinehund, wird Chef

Ein tierisches Führungsbuch

AutorStefan Frädrich
VerlagGabal Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl216 Seiten
ISBN9783862000876
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Eigentlich wissen wir ja, wie wir führen sollten: Ziele vorgeben, gut mit den Mitarbeitern kommunizieren, dem Wettbewerb immer eine Nasenlänge voraus sein und satte Gewinne erzielen Tja, eigentlich ... Aber wir kennen auch diese lästige Stimme in uns: Wird schon irgendwie!, beschwichtigt sie uns. Diese Idioten verstehen das nie! oder Passt doch alles, wie es ist!. Diese Stimme kommt von Günter, unserem inneren Schweinehund. Obwohl Günter es gut mit uns meint, pfuscht er uns immer wieder ins Führungshandwerk. Besser also, wir erklären Günter erst einmal, was einen guten Chef ausmacht: Worum geht es beim Führen überhaupt? Wie schaffen wir prima Ergebnisse? Und wie hilft das Team dabei effektiv und freiwillig? Lesen Sie die 100 illustrierten Tipps - und Ihr innerer Schweinehund macht Sie zum besten Chef der Welt!

Dr. Stefan Frädrich ist Arzt, Top-Business-Speaker und Bestseller-Autor. Bekannt wurde Stefan Frädrich durch seine Günter-Buchreihe ('Günter, der innere Schweinehund'), seine erfolgreichen Seminare, durch seine eigenen Fernsehsendungen 'Der große Gesundheits-Check' (WDR), 'Nichtraucher in 5 Stunden' (Focus Gesundheit) und 'Besser Essen - leben leicht gemacht' (ProSieben) sowie durch weitere zahlreiche Medienauftritte. Seine Tipps sind einfach, nachvollziehbar und praxisnah. Dr. Frädrich sitzt im Expertenrat der Mentor-Stiftung und ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nikotinprävention.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Leseprobe
12. Effektivität und Effizienz (S. 29-31)

»Effe, Effi … was?«, stottert Günter. Na, Effektivität und Effizienz. Wieder so Vokabeln von den Wirtschaftsfuzzis, du weißt schon. Dabei kann man sie ganz einfach übersetzen: Effizienz heißt, die Dinge richtig zu tun. Und Effektivität bedeutet, die richtigen Dinge zu tun. Wenn du für einen Besuch zum Beispiel einen super Schweinebraten kochst, bei dem du dich genau ans Rezept hältst, machst du alles richtig: Der Braten wird schön saftig, die Kruste super knusprig und die Soße herrlich herzhaft. Trotzdem kann es sein, dass du damit das Falsche tust – etwa wenn deine Gäste Vegetarier sind.

Dann wäre vielleicht ein Gemüserisotto besser gewesen – selbst wenn du das nicht so gut kochen kannst. »Ich verstehe!«, freut sich Günter. »Man kann alles richtig machen, dabei aber trotzdem das Falsche. Und wenn man das Richtige tut, muss es gar nicht so perfekt sein – Hauptsache, es wird überhaupt getan.« Genau. Stell dir zum Beispiel ein Versandhaus vor, das zwar super Kataloge verschickt, es aber verpennt, dass Versandgeschäfte heute vor allem übers Internet laufen. Oder eine Softwarefirma, die in ihren Programmen zwar immer mehr Schnickschnack anbietet, deren Kunden aber eigentlich nur stabile, einfache Programme wollen, die nicht dauernd abstürzen. Wenn die Chefs das nicht bemerken, wird es gefährlich für die Firmen.

13. Manager werden!

»Okay, kapiert: Ein guter Chef muss wissen, wohin es geht. Die richtige Richtung ist also erst einmal wichtiger als der konkrete Weg zum Ziel«, resümiert Günter. »Ist die Richtung aber klar, sollte man möglichst reibungslos zum Ziel kommen. Ohne Umwege oder Organisationsgedöns. « Ganz genau, Günter. Und deswegen haben streng genommen alle vier Führungsmodelle etwas für sich: Wer Macht hat, kann Dinge schnell umsetzen. Wer gute Abläufe hat, bleibt sicher auf der Spur. Wer klare Ziele hat, ist motiviert. Und wer eine gute Kultur hat, hält selbst große Firmen am Laufen. Ein bisschen was kann man sich als Chef also von allen abgucken.

»Ich habe eine Idee!«, freut sich Günter. »Werden wir doch einfach Manager! Da bist du Chef, verdienst Millionen, und was du dafür tun musst, ist sowieso klar: das, was all die anderen Manager machen!« Moment, Schweinehund, so einfach ist es nicht. Denn Millionen verdienen nur die wenigsten Manager, und Chef bist du auch nur bedingt. Ein Manager hat nämlich einen bestimmten Aufgabenbereich zu bearbeiten und führt dabei ein Team, das meist zwischen fünf und zehn Leute umfasst. So ergeben sich mehrere Hierarchiestufen bis an die Spitze des Unternehmens. Das heißt, die meisten Manager haben auch einen Chef. Außerdem: Was Manager zu tun haben, ist gar nicht so eindeutig, wie es erscheinen mag.

14. Management by objectives

»Ach was!«, beschwert sich Günter. »Ich dachte, beim Management ist alles geregelt? Die Karriereleiter ist vorgezeichnet, die Kennzahlen bestimmt der Oberboss und die Arbeitsabläufe stehen sowieso fest. Jetzt müssen sich die Manager nur noch ein wenig ins Zeug legen und der Laden läuft.« Na ja, aber wie legen sie sich ins Zeug? Also wie erfüllen sie ihre eigene Rolle als Chef? Schauen wir doch mal ins Wirtschaftslexikon, wie man Management so gestalten kann. Beginnen wir mit einem Modell namens »Management by objectives« – auf Deutsch »Management durch Zielvereinbarung «. Du ahnst schon: Es geht in Richtung »Leadership«.
Inhaltsverzeichnis
1. Günter, der innere Schweinehund5
2. Kleine » heile « Welt6
3. Wo kommen gute Chefs her?7
4. Der Chef ist King8
5. Was tut ein Chef? Und warum?9
6. Chefsein ist kein Hexenwerk, aber …10
7. Die zwei großen Stellschrauben11
8. Modell » Macht «12
9. Modell » Management «13
10. Modell » Leadership «14
11. Modell » Unternehmenskultur «15
12. Effektivität und Effizienz16
13. Manager werden!17
14. Management by objectives18
15. Management by results19
16. Management by delegation20
17. Lean Management21
18. Management by projects22
19. Management by systems23
20. Management by exceptions24
21. Management by Quatsch25
22. Balanced Scorecard26
23. Die lieben Finanzen27
24. König Kunde28
25. Prozesse verbessern29
26. Potenziale entwickeln30
27. Die Vogelperspektive31
28. Leadership statt Management!32
29. Leader ergreifen Initiative33
30. Leader wollen Menschen führen34
31. Leader entwickeln Menschen35
32. Routine- Günter36
33. Besserwisser- Günter37
34. Cholero- Günter38
35. Aktions- Günter39
36. Mischtypen statt Schubladen40
37. Komplexe Menschen statt komplizierte41
38. Verschiedene Intelligenzen42
39. Noch mehr Intelligenzen43
40. Innere Werte44
41. Die Stärken ausspielen45
42. Motivation durch Lust und Schmerz46
43. Motivation durch Drohung und Strafe?47
44. Motivation durch Extraanreize?48
45. Bergführer oder Bergtreiber?49
46. Demotivation vermeiden50
47. Gute Manieren51
48. Vorsicht: Ego!52
49. Die eigenen Motive klären53
50. Führe dich selbst!54
51. Doping für alle55
52. Romantik und Abenteuer56
53. Projekte planen57
54. Ziele schaffen und hierarchisieren58
55. Aktionen delegieren59
56. Geschickt und klar kommunizieren60
57. Für jeden passend kommunizieren61
58. Ergebnisse kontrollieren62
59. Feedback Nr. 1: Loben63
60. Feedback Nr. 2: Korrigieren64
61. Feedback Nr. 3: Kritisieren65
62. Kritisieren: Commitment und nachfragen66
63. Kämpfen – auch eine Form des -Feedbacks67
64. Konsequent sein68
65. Unangenehmes in Angriff nehmen69
66. Keine Angst vor Fehlern haben70
67. Herausforderungen meistern71
68. Flexibel ins Ziel kommen72
69. Gute Systeme schaffen73
70. Schlechte Systeme verhindern74
71. Meetings? Nein, danke!75
72. Permanente Kommunikation76
73. Die Wahrheit sehen wollen77
74. Untadeligkeit78
75. Sich selbst führen lassen79
76. Positives Klima schaffen80
77. Die Bedürfnisse der anderen beachten81
78. Zwei Planeten und ein Team82
79. Permanentes Teambuilding83
80. Die Leistung zählt84
81. Das gemeinsame Leitbild85
82. Leistungsträger an der langen Leine86
83. Gute Querköpfe aushalten87
84. Störenfriede aussortieren88
85. Das Jahresgespräch – ein Feedbackritual89
86. Das Team erneuert sich90
87. Superman gesucht91
88. Echte Leader einstellen92
89. Die perfekte Stellenbeschreibung93
90. Strukturierte Interviews94
91. Referenzen checken95
92. Teamkompatibilität beachten96
93. Willkommen im Team!97
94. Vorsicht: Erfolg macht satt!98
95. Ständiges Muss: schneller, höher, weiter99
96. Freiwillige Veränderung100
97. Den freien Treibstoff verbrennen101
98. Krisen überstehen102
99. Sich selbst immer weiterentwickeln103
100. Günter ist Chef104
Buchtipps105
Die Autoren107

Weitere E-Books zum Thema: Personal - Personalmanagement

Führungsfaktor Gesundheit

E-Book Führungsfaktor Gesundheit
So bleiben Führungskräfte und Mitarbeiter gesund Format: PDF

Die Anforderungen der Arbeitswelt steigen stetig - oft mit negativen Folgen für die Gesundheit der Beschäftigten. Dabei ist Gesundheit ein entscheidener Erfolgsfaktor: Wer nicht richtig fit ist, kann…

Topothesie

E-Book Topothesie
Der Mensch in artgerechter Haltung Format: PDF

Topothesie ist frei übersetzt eine 'lebhafte Schilderung einer wunderschön vorgestellten Welt'. Hört auf, ruft Dueck, die Lebhaften zu unterdrücken! Lasst das unnütze Erziehen der Braven, sie sind…

Handbuch Mitarbeiterbefragung

E-Book Handbuch Mitarbeiterbefragung
Format: PDF

Zufriedene Mitarbeiter gestalten bessere und intensivere Kundenkontakte, und zufriedene Kunden sind die wichtigsten Garanten für den wirtschaftlichen Gesamterfolg von Unternehmen. Es ist somit…

Existenzgründung Schritt für Schritt

E-Book Existenzgründung Schritt für Schritt
Mit 3 ausführlichen Businessplänen Format: PDF

Dieser praxisorientierte Ratgeber vermittelt Schritt für Schritt, was bei der Existenzgründung zu beachten ist. Von den rechtlichen Rahmenbedingungen über die Vorbereitung der Gründung bis zur…

Die Personalfalle

E-Book Die Personalfalle
Schwaches Personalmanagement ruiniert Unternehmen Format: PDF

»Der Faktor Mensch bestimmt den Unternehmenserfolg« - die zentrale Managementerkenntnis wird in kaum einem Unternehmen umgesetzt. Jörg Knoblauch spricht Klartext: Wer im Vertrauen auf das Bauchgefühl…

Macht und Vertrauen in Innovationsprozessen

E-Book Macht und Vertrauen in Innovationsprozessen
Ein empirischer Beitrag zu einer Theorie der Führung Format: PDF

Diana E. Krause untersucht, wie Verhaltensweisen von Führungskräften den Erfolg von Innovationen und die Einstellung, Emotionen und innovationsbezogenen Verhaltensweisen nachgeordneter Führungskräfte…

Weitere Zeitschriften

FESTIVAL Christmas

FESTIVAL Christmas

Fachzeitschriften für Weihnachtsartikel, Geschenke, Floristik, Papeterie und vieles mehr! FESTIVAL Christmas: Die erste und einzige internationale Weihnachts-Fachzeitschrift seit 1994 auf dem ...

BIELEFELD GEHT AUS

BIELEFELD GEHT AUS

Freizeit- und Gastronomieführer mit umfangreichem Serviceteil, mehr als 700 Tipps und Adressen für Tag- und Nachtschwärmer Bielefeld genießen Westfälisch und weltoffen – das zeichnet nicht ...

dental:spiegel

dental:spiegel

dental:spiegel - Das Magazin für das erfolgreiche Praxisteam. Der dental:spiegel gehört zu den Top 5 der reichweitenstärksten Fachzeitschriften für Zahnärzte in Deutschland (laut LA-DENT 2011 ...

DER PRAKTIKER

DER PRAKTIKER

Technische Fachzeitschrift aus der Praxis für die Praxis in allen Bereichen des Handwerks und der Industrie. “der praktiker“ ist die Fachzeitschrift für alle Bereiche der fügetechnischen ...

DHS

DHS

Die Flugzeuge der NVA Neben unser F-40 Reihe, soll mit der DHS die Geschichte der "anderen" deutschen Luftwaffe, den Luftstreitkräften der Nationalen Volksarmee (NVA-LSK) der ehemaligen DDR ...

elektrobörse handel

elektrobörse handel

elektrobörse handel gibt einen facettenreichen Überblick über den Elektrogerätemarkt: Produktneuheiten und -trends, Branchennachrichten, Interviews, Messeberichte uvm.. In den monatlichen ...