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E-Book

Günter, der innere Schweinehund, wird fit

Ein tierisches Sportbuch

AutorIngo Buckert, Stefan Frädrich
VerlagGabal Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl216 Seiten
ISBN9783862000906
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Eigentlich wissen wir ja, was wir tun sollten: die Treppe statt des Aufzugs nehmen, uns in die Sportschuhe schwingen und hin und wieder mal ins Schwitzen kommen. Doch wir kennen auch diese lästige Stimme in uns: 'Streng dich nicht an!', 'Sport ist Mord!'. Diese Stimme kommt von Günter, unserem inneren Schweinehund. Erst wenn Günter weiß, wie man gut gelaunt fitter wird, feuert er uns an: 'Los, beweg dich!' Und bald schon fühlen wir uns besser als jemals zuvor. Wetten?

Dr. med. Stefan Frädrich (Köln) ist Bestsellerautor, Trainer und Coach mit eigenen TV-Sendungen (z.B. Besser essen, leben leicht gemacht auf Pro7) • Ingo Buckert (Köln) ist Diplom-Sportlehrer mit den Schwerpunkten Sportökonomie, Publizistik und verschiedenen Trainerprofilen. Als Coach und Autor ist er Experte für die Themenbereiche Motivation, Bewegung, gesunde Ernährung und Nikotinprävention. • Timo Wuerz (Hamburg) ist freier Designer, Illustrator und Künstler. Seinen ersten Clown malte er mit knapp zwei Jahren und seine erste Ausstellung machte er mit zarten 14 Jahren. Die Arbeiten von Timo Wuerz sind mittlerweile in mehreren Museen (u.a. San Francisco Museum of Modern Art) zu sehen.

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Leseprobe
15. Muskeln, Sehnen und Gelenke (S. 35-38)

»Das klingt ja wirklich toll«, stimmt Günter zu. »Muskeltraining ist super und hilft sogar bei etlichen Krankheiten. Aber wie funktioniert so ein Muskel eigentlich?« Nun, unsere Skelettmuskeln bewegen die Knochen unseres Körpers. Die Knochen nämlich geben uns unsere feste Körperstruktur. Ohne Knochen wären wir Menschen nur ein unförmiger Klumpen Fleisch. Also: Die Muskeln gehen an ihrem jeweiligen Ende in Sehnen über. Die Sehne am einen Ende ist im Knochen fest eingewachsen. Und die Sehne am anderen Ende führt über ein Gelenk zum benachbarten Knochen – wie bei einem Scharnier.

Dort ist sie ebenfalls eingewachsen. Und wenn sich der Muskel nun zusammenzieht, zieht er damit an den beiden Sehnen, diese ziehen an beiden Knochen und letztlich bewegt sich das Gelenk. Ganz einfach. »Ich habe mal gehört, dass sich ein Muskel nur zusammenziehen kann und nicht mehr selbstständig ausdehnen. Stimmt das?« Richtig, Günter. Das Dehnen überlassen sie nämlich ihren Nachbarmuskeln, deren Sehnen das Gelenk in die entgegengesetzte Richtung bewegen. Der eine zieht sich zusammen, und streckt dadurch den anderen. Und wenn der sich wiederum zusammenzieht, streckt er den ersten. »Agonist« und »Antagonist« nennt man die Muskeln eines solchen Paares. Und das Zusammenziehen eines Muskels nennt man »Kontraktion«.

16. Muskelaufbau

»Und wieso kann sich ein Muskel zusammenziehen?« Das liegt an zwei Eiweißstäbchen, die sich in der Muskelzelle bewegen – am Aktin und Myosin. Stell dir beide Stäbchen ungefähr wie die Finger zweier Hände vor, die jeweils in die Räume zwischen den Fingern der anderen Hand gleiten. Wenn der Muskel schlaff ist, überlappen sich die Finger nur ein Stück an den Fingerspitzen. Kontrahiert sich der Muskel aber, also zieht er sich zusammen, dann flutschen die Finger so weit ineinander, bis sie am Handballen anstoßen und stoppen müssen. Der Muskel hat sich zusammengezogen. Erschlaffen kann die Muskelzelle nun erst wieder, wenn der Nachbarmuskel, also der Antagonist, sie wieder auseinanderzieht. Sehr viele solcher kleinen Aktin- und Myosin-Stäbchen wechseln sich nun ab: Aktin, Myosin, Aktin. Oder Finger rechte Hand, Finger linke Hand und so weiter. Zusammen ergeben sie eine Art langes Kabel, das sich viel weiter zusammenziehen kann als nur ein einziges Händepaar. Dieses Kabel nennt man Myofibrille. Und viele solcher Myofibrillen ergeben eine Muskelfaser. Mehrere solcher Muskelfasern wiederum schließlich den Muskel. Alles klar?

17. Langsame und schnelle Muskelfasern

»Äh, noch nicht ganz!«, grunzt Günter. Okay: Stell dir einen Muskel am besten wie ein dickes Starkstromkabel vor. Unter der äußeren Plastikummantelung – dem Muskel – stecken lauter dünnere Kabel – die Muskelfasern –, in denen wiederum lauter kleine Drähte liegen – die Myofibrillen mit Aktin und Myosin. Jetzt kapiert? »Oh ja!« Übrigens gibt es von diesen Muskelfasern zwei Arten: nämlich langsame und schnelle. Typ 1 sind die langsamen Muskelfasern – auch ST-Fasern oder »Slow Twitch« genannt. Sie sind relativ dünn, nicht besonders kräftig, aber dafür ziemlich ausdauernd.
Inhaltsverzeichnis
1. Günter, der innere Schweinehund5
2. Sport? Nein, danke!6
3. Fit und schlank sein? Klar!7
4. Lust- Schmerz- Prinzip8
5. Die lieben Gewohnheiten9
6. Von Vorbildern lernen10
7. Mit Bewegung besser leben11
8. Sechs wichtige Lebensbereiche12
9. Die vier Gesundheitsfaktoren13
10. Welcher Sportlertyp bist du?14
11. Auf zum Fitnesstest!15
12. Gestatten, Muskeln!16
13. Muskeln sind super – Teil 117
14. Muskeln sind super – Teil 218
15. Muskeln, Sehnen und Gelenke19
16. Muskelaufbau20
17. Langsame und schnelle Muskelfasern21
18. Energiegewinnung aus ATP22
19. Sauerstoff und das Herz- Kreislauf- System23
20. Zucker bringen Energie24
21. Kohlenhydrate25
22. Grundumsatz und Kalorien26
23. Der Leistungsumsatz27
24. Der Energieverbrauch28
25. Gewicht, Intensität und Fitness29
26. Das Metabolische Äquivalent30
27. Verschiedene Arten der Energie-gewinnung31
28. Anaerobe Glykolyse32
29. Aerobe Glykolyse33
30. Fett weg durch Sport?34
31. Training – nein, danke?35
32. Unser schlapper Alltag36
33. Das schwache Ausgangsniveau37
34. Trainieren heißt Grenzen erleben38
35. Der trainingswirksame Reiz39
36. Zu häufiges Training40
37. Zu seltenes Training41
38. Das richtige Timing42
39. Homöostase43
40. Optimale Trainingsreize setzen44
41. Muskelkater? Nein, danke!45
42. Mal einfach Pause machen46
43. Prinzipien der Trainingsgestaltung47
44. Trainingsplanung48
45. Die liebe Kraft49
46. Muskelanpassung durch Krafttraining50
47. Grundübungen – Teil 151
48. Grundübungen – Teil 252
49. Isolationsübungen53
50. Kraftausdauer54
51. Muskelaufbau55
52. Eiweiß essen56
53. Vibrationsmaschinen und Elektroschocks?57
54. Fitnessstudio oder Gymnastik zu Hause58
55. Ausdauersport59
56. Ausdauertraining – Teil 160
57. Ausdauertraining – Teil 261
58. Joggen – Teil 162
59. Joggen – Teil 263
60. Nordic Walking64
61. Laufschuhe65
62. Pulsuhr66
63. Lust auf einen Marathon?67
64. Das Marathontraining68
65. Der Marathonlauf69
66. Triathlon und Ironman70
67. Höhentraining71
68. Weitere Sportarten72
69. Finde deinen Lieblingssport!73
70. Schnelligkeit und Koordination74
71. Prävention und Rehabilitation75
72. Cowboy, Spieler, Duellant oder -Kursteilnehmer76
73. Bauch- Beine- Po und Aerobic77
74. Qigong78
75. Tae Bo79
76. Pilates80
77. Yoga81
78. Spinning82
79. Aquafitness83
80. Ballsport84
81. Teams85
82. Stretching86
83. Sauna87
84. Massage88
85. Sportklamotten89
86. Der Sport in deinem Leben90
87. Bewegung im Alltag91
88. Rauchen? Pfui Teufel!92
89. Alkohol? Lieber nicht!93
90. Schokolade, Chips und Co? Nein, danke!94
91. Alles wie von selbst? Vorsicht!95
92. Ziele klar machen96
93. Weg planen97
94. Wünsche und Erwartung schaffen98
95. Das innere Selbstgespräch nutzen99
96. Entscheiden und gut gelaunt umsetzen100
97. Kurs korrigieren mit langem Atem101
98. Ziele feiern und neu durchstarten102
99. Immer schön locker bleiben!103
100. Günter, dein fitter Freund104
Buchtipps105
Die Autoren107

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