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Handbuch Geschichte der deutschsprachigen Soziologie

Band 1: Geschichte der Soziologie im deutschsprachigen Raum

VerlagSpringer VS
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl1103 Seiten
ISBN9783658076146
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis63,99 EUR

Wer sich einen Überblick über die Geschichte der deutschsprachigen Soziologie und über soziologiehistorische Konzepte und Methoden verschaffen möchte, wird in diesem Handbuch umfassend fündig. Band 1 gibt zentrale Einblicke in die sozialen und kognitiven Dimensionen der Fachgeschichte und behandelt dabei auch Theorie- und Methodenentwicklungen, Kontroversen, internationale Rezeptionen sowie Institutionalisierungsprozesse in Form von Fachgesellschaften, -zeitschriften und Forschungseinrichtungen.



Dr. Stephan Moebius ist Universitätsprofessor für Soziologische Theorie und Ideengeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz.

Dr. Andrea Ploder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Science and Technology Studies am Medienwissenschaftlichen Seminar der Universität Siegen, sowie im DFG-Sonderforschungsbereich 1187 Medien der Kooperation.

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Inhaltsverzeichnis
Handbuch Geschichte der deutschsprachigen Soziologie4
Inhaltsverzeichnis6
Mitarbeiterverzeichnis11
Einführung in das Handbuch Geschichte der deutschsprachigen Soziologie14
Literatur20
Teil I: Anfänge der deutschsprachigen Soziologie22
Anfänge der Soziologie in Deutschland (1871-1918)23
1 Einleitung24
2 Erste Versuche der Etablierung einer ‚Gesellschaftswissenschaft` im deutschen Sprachraum in der Mitte des 19. Jahrhunderts26
3 Die Kritik von Heinrich von Treitschke und Wilhelm Dilthey an der ‚Gesellschaftswissenschaft` bzw. der ‚westlichen Soziologi...27
4 Die Entstehung einer sozialwissenschaftlichen Infrastruktur im Deutschen Reich28
5 Der Werturteilsstreit im Verein für Socialpolitik und die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie30
6 Der Gegensatz von ‚Gemeinschaft` und ‚Gesellschaft`33
7 Soziologie als Lehre von den ‚Formen der Vergesellschaftung`35
8 Von der ‚Sozialökonomik` zur ‚Verstehenden Soziologie`38
9 Soziologie als ‚System` der modernen Geistes- und Sozialwissenschaften41
10 Ausblick43
Literatur44
Anfänge der Soziologie in Österreich48
1 Über „Soziologie`` in den Anfängen und institutionelle Spezifika in Österreich49
1.1 Von der Gesellschaftswissenschaft zur Soziologie ohne Sozialforschung49
1.2 Cisleithanien und die Universitätsreform ab 184950
1.3 Soziologie ohne akademische Institutionalisierung51
1.4 Soziologie ohne eigene Fachzeitschriften53
1.5 Die Gründung soziologischer Gesellschaften in Wien und Graz54
2 Die vielen Soziologien - ein heterogenes Spektrum56
2.1 Soziologie als neue Staatstheorie - Ludwig Gumplowicz57
2.2 Von der Psychologie über die Sozialpsychologie zur Soziologie61
2.3 Austromarxistische Soziologie62
2.4 Othmar Spanns universalistische Gesellschaftslehre als Anti-Soziologie64
2.5 Spezielle Soziologien und methodologische Kontroversen66
3 Schlussbemerkungen69
Literatur70
Anfänge der Soziologie in der Schweiz76
1 Einleitung77
2 Der lange Atem der Historischen Schule an der Universität Basel77
3 Freiburg im Zentrum der ständisch-kooperativen Erneuerung78
4 Soziologie im Dienste eines bedrohten Liberalismus79
4.1 Frühes Ende einer international vernetzten Tradition in Bern79
4.2 Verhinderte Entwicklung in Zürich83
4.3 Lausanne im Schatten Paretos86
4.4 Erfolgreiche Institutionalisierung in Genf88
5 Wahlverwandtschaften91
6 Eine international vernetzte universale Friedenswissenschaft92
7 Krise des Liberalismus und gescheiterte Institutionalisierung der Soziologie in der deutschsprachigen Schweiz93
Literatur94
Teil II: Deutschsprachige Soziologie zwischen 1918 und 194597
Kontroversen in der deutschsprachigen Soziologie vor 193398
1 Einleitung99
2 Der Werturteilsstreit100
2.1 Max Webers Position im Werturteilsstreit101
2.2 Kontroversen im Werturteilsstreit102
2.3 Ausblick auf spätere Auseinandersetzungen über die Werturteilsfrage105
3 Der Streit um die Wissenssoziologie106
3.1 Die Vorgeschichte der Wissenssoziologie106
3.2 Karl Mannheims „Ideologie und Utopie``108
3.2.1 Der Ansatz108
3.2.2 Die Hauptthese109
3.3 Aufnahme von „Ideologie und Utopie`` und Streit um die Wissenssoziologie111
3.3.1 Wissenssoziologische Bemerkungen zur „Seinsgebundenheit`` der Kritiker Mannheims111
3.3.2 Die inhaltlichen Hauptpunkte der linken Kritiker116
4 Weiterentwicklung der Debatte durch die Wissenschaftssoziologie117
5 Schlussbemerkungen121
Literatur122
Soziologie in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus126
1 Prolog: Die vergessenen zwölf Jahre der deutschen Soziologiegeschichtsschreibung127
2 Kontinuitäten und Brüche der institutionalisierten Soziologie im Übergang von der Weimarer Republik in den Nationalsozialism...130
3 Der Nationalsozialismus als Stunde der Gemeinschaftssoziologie? Versuche einer Ortsbestimmung der Soziologie im Nationalsozi...135
3.1 Von der Gesellschaft zur Gemeinschaft. Verschiebungen des theoretischen Interesses im Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert137
3.2 Von der Romantik über Hegel zu Hitler. Hans Freyer und die „Revolution von rechts``139
3.3 Zur Ortbestimmung der Soziologie auf dem Treffen deutscher Soziologen am 6. und 7. Januar 1934 in Jena141
4 Die Enttäuschung der gelehrten Vordenker und der Aufstieg der willfährigen Experten. Konstellationen des Denkens und Handeln...143
4.1 Von der „theoretischen`` zur „praktischen`` Soziologie146
4.2 Andreas Walther und die Notarbeit 51 als Beispiel für empirische Sozialforschung im Nationalsozialismus148
4.3 Vom Gelehrten zum Experten. Wandel des Sozialcharakters des Wissenschaftlers im Nationalsozialismus150
5 Epilog: Die Geschichte der Soziologie nach 1945151
Literatur152
‚Deutsche` Soziologie im Exil158
Literatur168
„Große Bücher´´ des Soziologie-Exils172
Exil-Soziologen=Remigration [R]174
Soziologie in Österreich zur Zeit des Nationalsozialismus177
1 Gibt es Veröffentlichungen von bleibendem Wert?179
2 Welche Soziologen machten welche Karrieren?182
3 Welche wissenschaftlichen Leistungen wurden erbracht?188
4 Folgen für Karrieren und die Wissenschaftskultur190
Literatur194
Intellektuelle Exilanten in Österreich - österreichische Sozialwissenschaftler im Exil197
1 Ein Streit um Worte, oder mehr?198
2 Österreich als Zufluchtsland201
3 Aus Österreich vor 1938 Exilierte (und Vertriebene)204
4 Aus Österreich nach dem Anschluss Exilierte (und Vertriebene)206
5 Exile nach dem Ende der Nazi-Diktatur210
6 Schluss212
Literatur212
Soziologie in der Schweiz 1918-1945215
1 Einleitung216
2 Basel mit Heidelberg auf der Suche nach dem Ganzen217
3 Eine Gegenwartssoziologie bedroht das gesellschaftliche Selbstverständnis in Zürich220
4 Freiburg im Dienste des ständisch-korporativen Umbaus223
5 International vernetzte Entwicklung in Genf226
6 Lausanne im Banne des Faschismus230
7 Akademisch schwach verankert und gesellschaftspolitisch verstrickt - Kontinuitäten und Divergenzen231
Literatur233
Drittes Reich, Zweiter Weltkrieg und die deutschsprachige Nachkriegssoziologie236
1 Einleitung237
2 Die alte Generation - Historisch-soziologische Zeitdiagnostik238
3 Die mittlere Generation - Verdrängung der nationalsozialistischen Vergangenheit242
4 Die junge Generation - Empirische Forschung für eine demokratische und krisenfreie Gesellschaft246
Literatur253
Teil III: Deutschsprachige Soziologie nach 1945: Paradigmen, Hegemonien und Kontroversen258
Schulen, Akteure und regionale Zentren in der frühen Geschichte der bundesrepublikanischen Soziologie259
1 Einleitung260
2 Soziologische (Denk-)Schulen und Kreise in der deutschsprachigen Soziologie nach 1945263
3 Regionale Zentren und Akteure der deutschsprachigen Soziologie nach 1945276
4 Schluss284
Literatur285
Kontroversen in der deutschsprachigen Soziologie nach 1945294
1 Einleitung295
2 Soziologische Kontroversen im deutschsprachigen Raum seit 1945296
2.1 „Bürgerkrieg in der Soziologie``296
2.2 Rollendebatte298
2.3 Positivismusstreit300
2.4 Spätkapitalismus oder Industriegesellschaft?303
2.5 Habermas-Luhmann-Debatte305
2.6 Theorienvergleichsdebatte307
2.7 Anti-Soziologie309
2.8 Post-Moderne311
3 Schluss313
Literatur314
Soziologie in Österreich nach 1945320
1 Einleitung321
2 Unterbliebene Rückkehr und katholische Restauration322
2.1 Unterschiedliche Heimkehrer326
2.2 Der lange Schatten des Ständestaates329
2.3 Eine Neugründung und wenige soziologische Studien332
3 Reform und Ausbau der Universitäten334
3.1 Ein Bewerberpool mit einer Frau335
3.2 Lautstarke Studenten - verunsicherte Ordinarien341
4 Außeruniversitäre Expansion342
4.1 Veröffentlichungen der ersten professionellen Soziologinnen und Soziologen344
4.2 Öffnung nach Europa346
4.3 Nutznießer der neoliberalen Reform?347
Literatur349
Soziologie in der Schweiz seit 1945352
1 Einleitung353
2 Die kontextuellen Rahmenbedingungen: Der „Sonderfall Schweiz``353
3 Die Institutionalisierung der Soziologie an schweizerischen Universitäten357
4 Gesamtschweizerische Bestandsaufnahmen und Standortbestimmungen zur Lage der Soziologie368
4.1 Relevante wissenschafts- und forschungspolitische Organe368
4.2 Der allmähliche Ausdifferenzierungsprozess der Soziologie (1950er-Jahre)370
4.3 Erste Standortbestimmungen innerhalb der SGS (1960er-Jahre)371
4.4 Ein Entwicklungsplan für die Soziologie (1970er-Jahre)373
4.5 Stand der Soziologie-Ausbildung (1970er-Jahre)374
4.6 Ausbauschritte der SGS (1970er- und 80er-Jahre)376
4.7 Aufbruchstimmung anfangs der 1990er-Jahre377
4.8 Interdisziplinäre wissenschaftspolitische Initiativen (1990er-Jahre)378
4.9 Neuere Trends (seit 2000)380
5 Fazit383
Literatur385
SGS Archiv385
Literatur und Internetquellen385
Soziologie in der DDR. Legitimationsbeschaffung oder ‚machtkritische Subkultur`?390
1 Einleitung391
2 Etablierung der Soziologie in der DDR393
3 Gegenstandsbestimmung, theoretischer Status, Methodologie396
4 Sozialstruktur und soziale Beziehungen403
5 Arbeit, Leistung und Persönlichkeitsentwicklung411
6 Zusammenfassung418
Literatur421
Frauen-/Geschlechterforschung425
1 Einleitung426
2 Begrenzungen des Unterfangens und gewählter Zugriff427
3 Vor dem Aufbruch: Politik gleicher Rechte und Studien über die Unterdrückung von Frauen429
4 Frauenforschung als doppelter Aufbruch: Politisierung des Privaten und Akademisierung der Analyse patriarchaler Unterdrückung431
5 Professionalisierung der Frauenforschung: Arbeit an der Strukturkategorie Geschlecht als kritische akademische Praxis435
6 Geschlechterforschung: De-Essenzialisierung als radikaler akademischer Denkstil440
7 Männlichkeiten, Biologie, Körper, Care, Intersektionalität: Arbeiten an der Reichweite der Kategorie Geschlecht - zum Ausbli...447
Literatur450
Die Geschichte der Gegenwartsdiagnostik in der deutschsprachigen Soziologie456
1 Gegenwartsdiagnostik: Zu den Umrissen eines umstrittenen Genres457
2 Retrospektiver Realismus: Die gegenwartsdiagnostische Konstruktion von Epochenschwellen459
3 Einige Probleme in der Rekonstruktion der Geschichte der Gegenwartsdiagnostik462
4 Wie wir nicht mehr sind: „Deutsche`` Gegenwartsdiagnostik nach 1945467
5 Schlussbetrachtung: Zum Funktionswandel der Gegenwartsdiagnostik472
Literatur475
Die Entwicklung der deutschsprachigen Soziologie im Spiegel des wissenschaftlichen Verlagswesens479
1 Soziologiegeschichtsschreibung unter verlegerischen Gesichtspunkten. Eine Einleitung480
2 Kulturbuchproduktion. Die verlegerische Situation der frühen deutschsprachigen Soziologie482
3 Zwischen Anpassung und ‚publizistischem Kampf`. Soziologische Publizistik zwischen 1933-1945488
4 Kulturindustrielle Produktion. Soziologische Publizistik nach 1945491
5 Statt eines Fazits: Zwischen verlegerischer Konzentration und fachlicher Fragmentierung. Zur Gegenwart und Zukunft des sozia...499
Literatur501
Geschichte des Verhältnisses zwischen Soziologie und Öffentlichkeit in der deutschsprachigen Nachkriegssoziologie505
1 Einleitung506
2 Das Verhältnis von Soziologie und Öffentlichkeit von 1945 bis 1949507
3 Das Verhältnis von Soziologie und Öffentlichkeit von 1950 bis 1959509
4 Das Verhältnis von Soziologie und Öffentlichkeit von 1960 bis 1974515
5 Das Verhältnis von Soziologie und Öffentlichkeit von 1975 bis 1989517
6 Das Verhältnis von Soziologie und Öffentlichkeit nach 1989520
7 Fazit522
Literatur522
Teil IV: Deutschsprachige Soziologie nach 1945: Internationale Rezeption532
Die Rolle von Übersetzungen für die internationale Rezeption der deutschsprachigen Soziologie533
1 Einleitung534
2 Dimensionen des Übersetzungsbegriffs534
3 Begriffsübersetzungen und Soziologiegeschichte537
4 Das Verlagswesen als Schlüsselbereich539
5 Übersetzungen und symbolisches Kapital541
6 Phasen der Übersetzung und die Entwicklung der Disziplin545
7 Ausblick549
Literatur550
Rezeption des amerikanischen Strukturfunktionalismus in der deutschsprachigen Soziologie553
1 Einleitung554
2 Talcott Parsons in Heidelberg und die Formung seines Werkes555
3 Die frühe Zeit in Harvard und die Kooperationen mit Schumpeter und Schütz557
4 Talcott Parsons Wirken im deutschsprachigen Raum nach 1945557
4.1 Talcott Parsons und der „Marshall Plan des Geistes``558
4.1.1 Salzburg Seminar in American Studies558
4.1.2 Institut für Sozialforschung, Frankfurt559
4.1.3 Institut für Höhere Studien, Wien559
4.2 Präsenz im deutschsprachigen Diskurs ab den 1960er- Jahren560
5 Einflüsse auf wichtige soziologische Theorieentwicklungen im deutschsprachigen Raum561
5.1 Paradigmatische Weiterentwicklungen562
5.1.1 Niklas Luhmann562
5.1.2 Jürgen Habermas564
5.2 HauptvertreterInnen Parsonsscher Theorie in der ersten Generation565
5.2.1 Uta Gerhardt565
5.2.2 Stefan Jensen566
5.2.3 Richard Münch566
5.3 Die Parsons-Rezeption im deutschsprachigen Raum nach Parsons567
5.3.1 Helmut Staubmann567
5.3.2 Harald Wenzel568
6 Weitere Parsons-Rezeption und kritische Auseinandersetzung568
7 Fazit568
Literatur569
Zeittafel573
Schütz-Rezeption in der deutschsprachigen Soziologie574
1 Einleitung575
2 Schütz` Veröffentlichungen und ihre Rezeption zu Lebzeiten576
3 Posthume Veröffentlichungen576
4 Konstellation des Beginns der Schützrezeption578
5 Personen, Werke und Ansätze in der deutschsprachigen Schütz-Rezeption579
6 Aktuelle institutionelle Arenen der Schützrezeption582
7 Fazit583
Literatur583
Zur Rezeption des Sozialkonstruktivismus in der deutschsprachigen Soziologie588
1 Einleitung589
2 Kurze Ideengeschichte des Subjekt-Objekt-Verhältnisses591
3 Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit594
3.1 Entstehungskontext594
3.2 Werkzusammenfassung595
4 Rezeption I: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit zur Zeit ihres Erscheinens599
5 Exkurs: Konstruktionismus und (radikaler) (Sozial-) Konstruktivismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts602
6 Rezeption II: Die nachhaltige Wirkung in der soziologischen Theorie und die neue Wissenssoziologie603
7 Wirkungen jenseits der deutschsprachigen Soziologie607
8 Fazit und Ausblick609
Literatur611
Rezeption des Symbolischen Interaktionismus und der Ethnomethodologie in der deutschsprachigen Soziologie617
1 Einleitung618
2 Symbolischer Interaktionismus619
3 Ethnomethodologie624
4 Fazit630
Literatur631
Foucault-Rezeption in der deutschsprachigen Soziologie634
1 Einleitung634
2 Rezeptionsstufen635
2.1 1968-1977: Frühe Rezeption635
2.2 1977-2001: Kritik und Rezeptionssperren636
2.2.1 Göttinger Milieu: Urszenen und Salons 1975639
2.2.2 Berliner Milieus: 1977639
2.2.3 1983: Die Grundlagen der Rezeptionsblockaden640
2.2.4 Freiburger Milieus: seit 1980640
2.2.5 Freiburg 1980: Die Austreibungen641
2.2.6 Freiburg 1987: Ausbreitungen641
2.2.7 Bochum: 1980643
2.2.8 Rezeptionsblockaden aus Frankfurt a. M.: 1985643
2.3 Etablierung und Klassikerfrage: 2001644
3 Zentrale Kategorien der deutschen Foucault-Rezeption646
3.1 Diskurs bzw. Dispositiv:646
3.2 Gouvernementalität - Subjektivität648
3.3 Kritik und Subversion651
Literatur654
Rational-Choice-Rezeption in der deutschsprachigen Soziologie659
1 Auf dem Weg zur Rational-Choice-Theorie Frühe Rezeption in den 1970er-Jahren661
2 Die Weiterentwicklung der Rational-Choice-Theorie seit den 1980er-Jahren665
3 Die Erweiterung der Rational-Choice-Theorie durch strategisches Handeln668
4 Rational-Choice-Theorie, verhaltensorientierte Spieltheorie und soziale Systeme670
5 Ausblick671
Literatur672
Zeittafel678
Bourdieu-Rezeption in der deutschsprachigen Soziologie679
1 Einleitung680
2 Die frühe Rezeption680
3 Die feinen Unterschiede681
4 Aktive Auseinandersetzung683
5 Scholastik684
6 Weiterentwicklungen685
7 Fazit687
Literatur687
Teil V: Methodengeschichte und Entwicklung der empirischen Sozialforschung im deutschsprachigen Raum690
Zur Vorgeschichte der empirischen Sozialforschung691
1 Einleitung (von Oliver Römer)692
2 Soziologie und empirische Sozialforschung694
3 Kameralistik und Universitätsstatistik. Die Anfänge der empirischen Sozialforschung695
4 Frühe Sozialenquêten. Die sozialwissenschaftliche Entdeckung des Proletariats699
5 Die ‚Einübung des Tatsachenblicks`. Sozialstatistik als methodisches Fundament von Sozialwissenschaft und Sozialpolitik702
6 Die empirischen Untersuchungen des Vereins für Sozialpolitik und der frühen deutschen Soziologie704
7 Empirische Sozialforschung am Vorabend des Dritten Reiches707
Literatur708
Zitierte Quellen und Studien711
Quantifizierende Sozialforschung nach 1945715
1 Einleitung716
2 Die Produktion quantifizierten Wissens über die soziale Welt717
2.1 Akteure717
2.2 Quantitative Verfahren der Datengewinnung und -analyse718
2.2.1 Datengewinnung718
2.2.2 Statistische Verfahren der Analyse720
2.3 Kanonisierung der Methoden und Verbreiterung des methodisch/statistischen Wissens721
3 Die Verwendung quantifizierten Wissens über die soziale Welt721
3.1 Verwendung quantifizierender Techniken im wissenschaftlichen Feld722
3.2 Die Verwendung quantifizierten Wissens in außerwissenschaftlichen Praxisfeldern722
4 Methodenreflexive Debatten723
5 Entwicklungsstand und Probleme der quantifizierenden Sozialforschung724
Literatur726
Geschichte Qualitativer und Interpretativer Forschung in der deutschsprachigen Soziologie nach 1945728
1 Einleitung729
2 Qualitative Sozialforschung nach 1945730
3 Interpretative Sprachsoziologie nach 1965734
4 Verknüpfung qualitativer und interpretativer Zugänge in den späten 1970er- und 1980er-Jahren740
5 Qualitative Forschung in den 1990er-Jahren744
6 Qualitative Forschung in den 2000er-Jahren745
7 Fazit747
Literatur748
Teil VI: Institutionalisierungsprozesse in der deutschsprachigen Soziologie: Fachgesellschaften754
Geschichte der Soziologischen Gesellschaft in Wien755
1 Vorgeschichtliches756
2 Die Gründung der SGW757
3 Der Vereinsausschuss der SGW758
4 Der Vereinszweck der SGW759
5 Die Vortragstätigkeit der SGW759
6 Die „Arbeitssektion für Sozialbiologie und Eugenik`` der SGW. 1913-1914760
7 Die „Gesellschaft für soziales Recht`` der SGW. 1916-1918760
8 Die Enquete der SGW über Herkunft und Lebenshaltung der Studenten in Wien. 1909-1910762
9 Nationale und internationale Beziehungen der SGW762
10 Bestrebungen der SGW zur universitären Verankerung der Soziologie765
11 Die Bibliothek der SGW767
12 Die Schriftenreihe „Soziologie und Sozialphilosophie`` der SGW. 1926-1928767
13 Das Ende der SGW768
14 Zusammenfassung769
Literatur770
Geschichte der Soziologischen Gesellschaft in Graz771
1 Die Gründung der SGG772
2 Der Vereinsausschuss der SGG773
3 Ludwig Gumplowicz und die Mitglieder der SGG774
4 Der Vereinszweck der SGG774
5 Die Vortragstätigkeit der SGG775
6 Die Sektionen für Bodenreform und für Kriegerheimstätten der SGG. 1916-1917775
7 Nationale und internationale Beziehungen der SGG776
8 Bestrebungen der SGG zur universitären Verankerung der Soziologie778
9 Die Bibliothek der SGG779
10 Die Schriftenreihe „Zeitfragen aus dem Gebiete der Soziologie`` der SGG. 1918-1931779
11 Das Ende der SGG780
12 Zusammenfassung781
Literatur782
The History of the Verein für Socialpolitik783
1 Introduction to the Work of the Association for Social Policy (Verein für Socialpolitik)784
2 The Start of the Associations Social Policy Research During the 1870s785
3 The Association for Social Policys Turn to Scientific Research as a Defense Against the Threat of Political Interference786
4 The Second Generation of the Association for Social Policy and the Very First Steps to Objective Empirical Social Research788
5 The Different Epistemological and Methodological Positions of the First and Second Generations of the Association for Social...791
6 The Scientific Enquêtes Conducted by the Second Generation After the Turn of the Twentieth Century794
7 The Situation of the Association for Social Policy from World War I Until its Liquidation in 1936797
8 Conclusion799
References800
Die frühe Deutsche Gesellschaft für Soziologie801
1 Einleitung802
2 Literatur- und Quellenlage802
3 Gründung und Entwicklung der DGS vor dem I. Weltkrieg804
4 Aufklärungsgesellschaft, Fachorganisation, Wissensorganisation809
5 Werte, epistemische und gesellige Tugenden812
6 Fazit817
Literatur818
Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) in der Zwischenkriegszeit (1918-1933)821
1 Einleitung822
2 Literatur- und Quellenlage823
3 Die DGS bis zu offiziellen Neugründung von 1922826
4 Die Entwicklung der Gesellschaft bis 1933/34832
5 Die Mitglieder: Konfession, Politik, disziplinäre Zusammensetzung834
6 Schluss837
Literatur838
Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie zur Zeit des Nationalsozialismus841
1 Vorgeschichte842
2 Forschungsstand844
3 Die deutsche Gesellschaft für Soziologie im Nationalsozialismus846
4 Die Zeit nach 1945853
Literatur855
Die Ausdifferenzierung der westdeutschen Soziologie nach 1945 im Spiegel der Untergruppen, Fachausschüsse und Sektionen der DGS858
1 Einleitung859
2 Vom zähen Neuanfang zur Ausdifferenzierung entlang gesellschaftlicher Subsysteme860
3 Auf dem Weg zur Schlüsselwissenschaft für die Gestaltung der Gesellschaft865
4 Die Pluralisierung der Perspektiven: Ausdifferenzierung als Krisenreaktion869
5 Resümee874
Literatur874
Zeittafel zu Untergruppen, Fachausschüssen und Sektionen, 1947-1990875
Quellen aus dem digitalen DGS-Archiv im Sozialwissenschaftlichen Archiv Konstanz877
Geschichte der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie878
Weiterführende Literatur884
Die Schweizerische Gesellschaft für Soziologie (SGS)886
1 Einleitung887
2 Der Entstehungskontext888
3 Der Gründungs- und Verselbständigungsprozess der SGS889
4 Konsolidierung als selbständige wissenschaftliche Fachgesellschaft891
5 Publizistische Initiativen894
6 Organisation von Kongressen897
7 Wissenschaftspolitische Initiativen899
8 Weitere erwähnenswerte Aspekte901
9 Schlussbetrachtung904
Literatur906
SGS Archiv908
Teil VII: Institutionalisierungsprozesse in der deutschsprachigen Soziologie: Fachzeitschriften909
Geschichte der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie910
1 Einleitung911
2 Die Genese und Institutionalisierung einer soziologischen Fachzeitschrift912
3 Die Struktur der KZfSS914
3.1 Die Zeitschrift914
3.2 Die Herausgeber und der wissenschaftliche Beirat915
3.3 Entscheidungsprozesse916
3.4 Die Redaktion917
4 Entwicklungsverläufe der Zeitschrift: Zu Themen und Autoren917
5 Fazit920
Anhang921
Anhang: 1 Die Sonderhefte der KZfSS von 1956-2015921
Anhang 2: Zeittafel923
Literatur923
Geschichte des Leviathan925
1 Das Projekt „Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft``926
2 Kann eine Zeitschrift über Jahre hinweg gleich bleiben?928
3 Zweigleisig im Prozess der Digitalisierung929
4 Diagnosen zur Kultur des Kapitalismus930
Literatur931
Zur Geschichte der Schweizerischen Zeitschrift für Soziologie932
1 Einleitung933
2 Vorgeschichte und Entstehungskontext der Schweizerischen Zeitschrift für Soziologie933
3 Zur Entwicklung der Schweizerischen Zeitschrift für Soziologie938
4 Fazit945
Literatur946
Geschichte der Österreichischen Zeitschrift für Soziologie947
1 Einleitung948
2 Daten948
3 Die Gründung der ÖZS als doppeltes politisches Projekt949
3.1 Die Soziologie in Österreich in den 1960er-Jahren949
3.2 Aufstand und Aufbruch951
3.3 Gründungsziele951
4 Akademisierung und Professionalisierung953
5 Das Ö in der ÖZS957
6 Fazit959
Literatur959
Die Gründung der Soziologischen Revue961
1 Zeitgeschichte und Autobiografie962
2 Der Segen der Stiftung Volkswagenwerk966
3 Welches Echo erzielten die Buchbesprechungen?969
4 Altlasten und Rezensionskultur970
Literatur973
Geschichte des Berliner Journals für Soziologie974
Literatur979
Teil VIII: Institutionalisierungsprozesse in der deutschsprachigen Soziologie: Forschungseinrichtungen980
Geschichte des Instituts für Höhere Studien in Wien981
1 Mühsame Gründung982
2 Holpriger Start984
3 Bewertung987
Literatur990
Geschichte des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin992
1 Einleitung993
2 Die Gründungsphase des MPI für Bildungsforschung (1959-1963)994
3 Aufbau und Expansion: Die Zeit bis Mitte der 1970er-Jahre996
4 Die Entpolitisierung der Bildungsforschung und die Individualisierung von Bildungsprozessen in den 1980er-Jahren999
5 Die Entwicklung in den 1990er-Jahren: Die Revitalisierung der empirischen Bildungsforschung in internationaler Perspektive1001
6 Fazit1003
Literatur1004
Geschichte des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung in München1008
1 Einleitung1009
2 Vorgeschichte, Gründung und Aufbau1009
2.1 Vorgeschichte1009
2.2 Gründung1010
2.3 Aufbau1011
3 Expansion und Konsolidierung1012
3.1 „Blütezeit`` der Industriesoziologie1013
3.2 Kontinuität und Offenheit der Forschung1014
4 Restrukturierung1016
4.1 Arbeitsforschung unter Druck1016
4.2 Transformationsprozesse in Ostdeutschland1019
4.3 Reorganisation des Instituts1019
5 Neuorientierung und Ausblick1020
5.1 Neuorientierung1021
5.2 Ausblick1023
Literatur1024
Geschichte des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen1028
1 Gesellschaftliche und wissenschaftliche Ausgangssituation1029
2 Gründung und Institutsverfassung des SOFI1030
3 Arbeitsweise im Institut1034
4 Forschungsprogramm - Überblick und Schwerpunkte1037
5 Ausblick1043
Literatur1045
Geschichte der Soziologie am Wissenschaftszentrum Berlin1048
1 Einleitung1049
2 Die Gründung: Forschung für die Gesellschaft1049
3 Infragestellung und Konsolidierung1051
4 Erfolgsbedingungen1054
5 Neue Perspektiven1055
6 Resümee: Experiment Ambivalenztoleranz?1057
Literatur1057
Geschichte des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg (...1059
1 Einleitung1060
2 Das Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt1060
3 Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung1067
4 Fazit1070
Literatur1071
Personenverzeichnis1072

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