Sie sind hier
E-Book

Handbuch Inklusion

Grundlagen vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung

VerlagVerlag Herder GmbH
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl304 Seiten
ISBN9783451808845
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis19,99 EUR
Inklusion fordert dazu auf, Kinder mit all ihren sozialen Identitäten zu sehen und nicht zuzulassen, dass sie wegen eines Aspekts ihrer Identität herabgewürdigt oder ausgeschlossen werden. - Die Vielfalt respektieren, der Ausgrenzung widerstehen: Die Autoren verknüpften beide Anforderungen konsequent und bieten Grundlagenwissen für eine inklusive vorurteilsbewusste Praxis. Empfehlenswert insbesondere für die Aus- und Fortbildung von pädagogischen Fachkräften.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Vorwort10
1 Inklusion als Werterahmen für Bildungsgerechtigkeit – Annika Sulzer12
1.1 Was ist das: Inklusion?12
1.2 Vielfalt ist Normalität14
1.3 Inklusion und Exklusionsrisiken15
1.4 Inklusion braucht systematische Arbeit auf mehreren Ebenen16
1.5 Inklusion betont allgemeine rechtliche Grundlagen19
1.6 Werteorientiertes demokratisches Handeln als Grundlage für Inklusion20
Literatur20
2 Der Ansatz Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung© als inklusives Praxiskonzept – Petra Wagner22
2.1 Inklusive pädagogische Praxis entwickeln22
2.2 Anforderungen an pädagogische Fachkräfte24
2.3 Wissen um soziale Identitäten und institutionelle Vor- und Nachteile26
2.4 Lernen und Arbeiten mit dem Ansatz vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung30
2.5 Inklusion als Ergebnis systematischer Qualitätsentwicklung33
2.6 Auch die Lernumgebung vorurteilsbewusst gestalten38
Literatur40
3 Gleichheit und Diff erenz im Kindergarten – eine lange Geschichte – Petra Wagner42
3.1 Homogenisierung und Diskriminierung42
3.2 »Einwirkungspädagogik«, um allen Kindern hohe Bildung zu vermitteln44
3.3 Sozial selektive Heterogenität und Unverbindlichkeit47
3.4 Vielfalt und Bildungsqualität50
3.5 Strategien im Umgang mit Unterschieden51
Strategie 1: »Wir sind alle gleich« – Der »Laisser-faire«-Ansatz53
Strategie 2: »Wir bringen alle auf den gleichen Stand« – Der Fördermaßnahmen-Ansatz54
Strategie 3: »Du bist anders als ich« – Der Ansatz der kulturellen Begegnung als Bereicherung56
Strategie 4: »Es soll fair zugehen« – Der Ansatz der Chancengleichheit für alle57
Strategie 5: »Es muss für alle gerecht sein« – Der Ansatz der Anti-Diskriminierung59
3.6 Gewissheiten und offene Fragen61
Literatur63
4 Die Entwicklung und Förderung moralischen Denkens und moralischer Gefühle in der Kindheit – Monika Keller66
4.1 Positionen der entwicklungspsychologischen Moralforschung66
4.2 Die Entwicklung des moralischen Verstehens67
4.3 Die Entwicklung empathischer und moralischer Gefühle70
4.4 Moralische Gefühle und Verantwortungszuschreibung71
4.5 Das moralische Denken von der mittleren Kindheit bis zum Jugendalter: Ergebnisse einer empirischen Studie73
4.6 Moral und Kooperation in der frühen Kindheit79
4.7 Moralisches Lernen: Die Rolle der sozialen Umwelt81
Literatur85
5 Vielfalt und Diskriminierung im Erleben von Kindern87
5.1 Wie erleben junge Kinder Vielfalt? – Petra Wagner87
5.1.1 Botschaften für Moralentwicklung und Identitätsbildung87
5.1.2 Was wissen wir über Vorurteile bei Kindern?89
Literatur92
5.2 Geschlechtsbewusste Pädagogik – eine Gratwanderung – Tim Rohrmann93
5.2.1 Genderaspekte in Kindertageseinrichtungen93
5.2.2 Jungen als Verlierer?94
5.2.3 Qualität und Bildung im Elementarbereich94
5.2.4 Gender Mainstreaming95
5.2.5 Wer ist benachteiligt?96
5.2.6 Entwicklungspsychologie: Die Entdeckung der Geschlechterunterschiede98
5.2.7 Was Kinder selbst sagen: »Junge sein ist besser! Kannste alles machen …«100
5.2.8 Konsequenzen für pädagogisches Handeln102
Literatur105
5.3 Heterogenität als Motor für Bildungsprozesse – für Kinder mit und Kinder ohne Behinderung – Daniela Kobelt Neuhaus107
5.3.1 Abbau von Barrieren und Teilnahme von Anfang an107
5.3.2 Inklusionsbemühungen107
5.3.3 Kinder mit und Kinder ohne Behinderung109
5.3.4 Voraussetzungen für Inklusion in Einrichtungen für Kinder112
5.3.5 Zusammenarbeit von Eltern und Fachkräften114
5.3.6 Konzeptionelle Voraussetzungen für die inklusive Pädagogik der Vielfalt116
5.3.7 Neue pädagogische Ansätze117
5.3.8 Heterogenität und Inklusion119
5.3.9 Primärprävention119
5.3.10 Sekundärprävention122
5.3.11 Forderungen für eine gelingende inklusive Pädagogik123
Literatur127
5.4 »Woher kommst du?« – Wie junge Kinder Herkunftsfragen begreifen – Anke Krause129
5.4.1 Zugehörigkeitsmarkierungen bei der Identitätsentwicklung129
5.4.2 Kinder entwickeln Vorstellungen von »Nationalität«131
5.4.3 Von der Notwendigkeit, sich und die »Anderen« zuzuordnen133
5.4.4 Nationale Identität als Konstrukt135
5.4.5 Für eine Kultur des Aufwachsens mit Respekt für Vielfalt137
Literatur138
5.5 »Weil ich dunkle Haut habe …« – Rassismus erfahrungen im Kindergarten – Stefani Boldaz-Hahn139
5.5.1 Rassismus und Kinder?!139
5.5.2 Äußere Merkmale als Hilfsmittel zur Vergewisserung der Gruppenzugehörigkeit140
5.5.3 Kindertageseinrichtungen – wesentlicher Einfluss auf die Identitätsbildung der Kinder141
5.5.4 Hautfarbe – konstantes äußeres Merkmal und permanente Projektionsfläche143
5.5.5 Rassistische Äußerungen oder Handlungen thematisieren und bearbeiten146
Literatur149
5.6 Quer durch viele Sprachen hindurch – Vielgestaltigkeit der Sprachenwelten von Kindern – Petra Wagner150
5.6.1 Meryem hat viele Sprachen150
5.6.2 Mehrsprachigkeit und metasprachliches Bewusstsein151
5.6.3 Mehrsprachige Kinder in einsprachigen Kitas154
5.6.4 Vom Zwang zur Einsprachigkeit157
5.6.5 Sprachen und Identitätsentwicklung159
Literatur162
5.7 Adultismus – (un)bekanntes Phänomen: »Ist die Welt nur für Erwachsene gemacht?« – ManuEla Ritz165
5.7.1 Was bedeutet Adultismus?165
5.7.2 Festschreibung gesellschaftlich anerkannter Normen und Werte166
5.7.3 Ein von Vorurteilen geprägtes Menschenbild167
5.7.4 Manifestieren spezifischer Regeln und Gesetze170
5.7.5 Verinnerlichung – bei Kindern und Erwachsenen171
5.7.6 »Wünsch’ dir was!« – Kinder plädieren an Erwachsene173
Literatur173
5.8 »Meine Mutter hat ja kein Geld …« – Soziale Ungleichheit und Armut in der Wahrnehmung von Kindern – Antje Richter-Kornweitz174
5.8.1 Wie nehmen Kinder soziale Ungleichheit wahr?174
5.8.2 Armut – objektiv gesehen176
5.8.3 Armut – subjektiv gesehen177
5.8.4 Armut – fehlende Teilhabe, Ausgrenzung und die Folgen177
5.8.5 Armut als Entwicklungsrisiko179
5.8.6 Erleben und Bewältigen von Armut180
5.8.7 Entwicklungsfördernder Einfluss von Kindertagesstätten182
Literatur184
5.9 Religion – Diskriminierungsgrund oder kulturelle Ressource für Kinder? – Christa Dommel186
5.9.1 Religiöse Identität – was ist das eigentlich?186
5.9.2 Religion aus Kindersicht187
5.9.3 Umgang mit Religion in der pädagogischen Praxis190
5.9.4 Diskriminierung wegen Religionszugehörigkeit193
5.9.5 Religions-Bildung194
Literatur195
5.10 Verhältnis zwischen Ost und West – einem Tabu auf der Spur – Sabine Beyersdorff & Evelyne Höhme-Serke198
5.10.1 Schweigen über Unterschiede und Diskriminierungserfahrungen198
5.10.2 Im Gespräch mit Erzieherinnen und Erziehern199
5.10.3 Im Westen nichts Neues200
5.10.4 Pädagogik in der DDR – und ihr Erbe201
5.10.5 Der Blick auf die Eltern203
5.10.6 Auswirkungen auf die Kinder204
5.10.7 Das Tabu brechen – miteinander reden206
Literatur208
5.11 Sexuelle Identität – bedeutsam für kleine Kinder? – Stephanie Gerlach209
5.11.1 Ist dieses Thema nicht eher »privat«?209
5.11.2 Das Spiel mit den Rollen209
5.11.3 Neues Familienphänomen: Regenbogenfamilien210
5.11.4 Wie entstehen Regenbogenfamilien?210
5.11.5 Die rechtliche Situation von Regenbogenfamilien212
5.11.6 Was sagt die Forschung?212
5.11.7 Sexuelle Identität der Eltern – für kleine Kinder keine Kategorie214
5.11.8 Nach wie vor weit verbreitet: Homophobie215
5.11.9 Die Alltagsrealität von lesbischen und schwulen Eltern216
5.11.10 Coming out – immer und überall?217
5.11.11 Was brauchen Regenbogenfamilien?218
6 Zusammenarbeit mit Eltern: Respekt für jedes Kind – Respekt für jede Familie – Serap Azun222
6.1 Wie leben Familien in Deutschland?222
6.2 Zusammenarbeit mit Eltern – eine unüberwindbare Hürde?224
6.3 Dominanzverhältnisse erschweren den Dialog225
6.4 Zusammenarbeit mit Eltern – unverzichtbar!229
6.5 Die Familien machen sich bekannt231
6.6 Der Kindergarten macht sich bekannt232
6.7 Mit Eltern in den Dialog treten233
6.8 Gesprächskreise zu Erziehungsfragen234
6.9 Und wenn es Konflikte gibt?236
6.10 Was ist nötig für eine gelingende Zusammenarbeit?238
Literatur240
7 Vielfalt respektieren, Ausgrenzung widerstehen – aber wie kann man das lernen? – Petra Wagner242
7.1 Welche Kompetenzen sind bei der Inklusion entscheidend?242
7.2 Interkulturelle Kompetenz – Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts?243
7.3 Managing Diversity – Der neue Boom?245
7.4 Vorurteilsbewusste Selbst- und Praxisreflexion247
7.5 Vorurteile und ihren Einfluss auf pädagogische Praxis untersuchen248
7.6 Diskriminierung zur Sprache bringen251
7.7 Gesellschaftliche Macht- und Dominanzverhältnisse beleuchten253
7.8 Machtverhältnisse in Dialogen berücksichtigen254
7.9 Fachliches Unterstützungssystem257
Literatur258
8 Internationale Zusammenarbeit für Vielfalt und Gleichwürdigkeit – Regine Schallenberg-Diekmann260
8.1 Voneinander lernen – über kulturelle und andere Grenzen hinweg260
8.2 Globalisierung? Globalisierung!261
8.3 Das internationale Netzwerk DECET262
8.4 Jede und jeder fühlt sich zugehörig264
8.5 Jedes Kind und jeder Erwachsene entwickelt die vielfältigen Aspekte der eigenen Identität267
8.6 Alle lernen voneinander270
8.7 Jeder Erwachsene und jedes Kind beteiligt sich als aktive Bürgerin / aktiver Bürger271
8.8 Jeder bezieht aktiv und offen Stellung gegen Einseitigkeiten272
8.9 Alle gemeinsam gegen Vorurteile und institutio-nelle Formen von Diskriminierung274
8.10 Umsetzung in die pädagogische Praxis276
Literatur278
9 Anti-Bias Education for Everyone – Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung für alle – Louise Derman-Sparks279
9.1 Inklusion und soziale Identitäten279
9.2 Gesellschaftliche Zukunftsvisionen und Anti-Bias Pädagogik281
9.3 Ziele der Anti-Bias Pädagogik283
9.4 »Was tun, wenn alle Kinder weiß sind?«287
9.5 Anti-Bias Ziele in die Praxis umsetzen: Pädagogische Prinzipien289
Anti-Bias Arbeit ist immer absichtsvoll, proaktiv und Teil des Alltagslebens in der Gruppe289
Pädagogische Strategien und Aktivitäten berücksichtigen die Familienkulturen und Lebenswirklichkeiten der Kinder290
Kritische Pädagoginnen und Pädagogen nutzen eine ko-konstruktive Verbindung von Curriculum, den Kindern, Familien und ihrem professionellen Wissen291
Anti-Bias Arbeit ist eine lebenslange Reise für Kinder und Erwachsene292
9.6 Anti-Bias Arbeit und der Kampf für soziale Gerechtigkeit292
Literatur293
Autorinnen und Autoren295

Weitere E-Books zum Thema: Pädagogik - Erziehungswissenschaft

Elitestudent

E-Book Elitestudent

Jeder Mensch kann lernen, mehr Leistung zu bringen, sich von anderen abzusetzen und sich gleichzeitig besser und entspannter zu fühlen. Wer das Beste aus sich machen und im Studium und im Beruf ...

Weitere Zeitschriften

BMW Magazin

BMW Magazin

Unter dem Motto „DRIVEN" steht das BMW Magazin für Antrieb, Leidenschaft und Energie − und die Haltung, im Leben niemals stehen zu bleiben.Das Kundenmagazin der BMW AG inszeniert die neuesten ...

BONSAI ART

BONSAI ART

Auflagenstärkste deutschsprachige Bonsai-Zeitschrift, basierend auf den renommiertesten Bonsai-Zeitschriften Japans mit vielen Beiträgen europäischer Gestalter. Wertvolle Informationen für ...

Card-Forum

Card-Forum

Card-Forum ist das marktführende Magazin im Themenbereich der kartengestützten Systeme für Zahlung und Identifikation, Telekommunikation und Kundenbindung sowie der damit verwandten und ...

SPORT in BW (Württemberg)

SPORT in BW (Württemberg)

SPORT in BW (Württemberg) ist das offizielle Verbandsorgan des Württembergischen Landessportbund e.V. (WLSB) und Informationsmagazin für alle im Sport organisierten Mitglieder in Württemberg. ...

rfe-Elektrohändler

rfe-Elektrohändler

rfe-Elektrohändler ist die Fachzeitschrift für die CE- und Hausgeräte-Branche. Wichtige Themen sind: Aktuelle Entwicklungen in beiden Branchen, Waren- und Verkaufskunde, Reportagen über ...

building & automation

building & automation

Das Fachmagazin building & automation bietet dem Elektrohandwerker und Elektroplaner eine umfassende Übersicht über alle Produktneuheiten aus der Gebäudeautomation, der Installationstechnik, dem ...