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E-Book

Handbuch Lernstrategien

AutorHeinz Mandl, Helmut Felix Friedrich
VerlagHogrefe Verlag Göttingen
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl425 Seiten
ISBN9783840918131
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis32,99 EUR

Lernstrategien spielen als Schlüsselelemente von Lern- und Methodenkompetenz in vielen Bildungsplänen und Bildungsstandards eine zentrale Rolle. Nicht zuletzt deshalb, weil sich angesichts der raschen Veränderung von Inhaltswissen die Frage stellt, welche Fertigkeiten Lernende befähigen, den rapiden Wissenswandel zu bewältigen. Der Band informiert über den aktuellen Stand der Forschung zu verschiedenen Arten von Lernstrategien: kognitive und metakognitive Strategien, Strategien der Wissensnutzung, Strategien zur Beeinflussung von lernbezogener Motivation und Emotion, sozial-interaktive Lernstrategien sowie schließlich Strategien der Ressourcennutzung. Darüber hinaus werden übergreifende Aspekte wie z.B. Lernstrategien in Schule und Studium, die Frage nach habituellen Lerntypen bzw. Lernstilen oder die Frage nach geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Nutzung von Lernstrategien behandelt.  

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Kapitelübersicht
  1. Vorwort und Inhaltsverzeichnis
  2. Lernstrategien: Zur Strukturierung des Forschungsfeldes
  3. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Elaborationsstrategien - Aufmerksamkeit, Lernen, Lernstrategien
  4. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Elaborationsstrategien - Vorwissen aktivieren
  5. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Elaborationsstrategien - Fragenstellen
  6. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Elaborationsstrategien - Notizenmachen: Funktionen, Formen und Werkzeugcharakter von Notizen
  7. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Elaborationsstrategien - Vorstellungsbilder und Imagery- Strategien
  8. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Elaborationsstrategien - Mnemotechnik
  9. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Elaborationsstrategien - Wiederholungsstrategien
  10. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Organisationsstrategien - Zusammenfassen von Textinformation
  11. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Organisationsstrategien - Wissensschemata
  12. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Organisationsstrategien - Lernstrategien der externen Visualisierung
  13. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Organisationsstrategien - Selbstkontrollstrategien: Planen, Überwachen, Bewerten
  14. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Selbstkontroll- und Selbstregulationsstrategien - Selbstregulation beim Lernen aus Sachtexten
  15. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Selbstkontroll- und Selbstregulationsstrategien - Selbstregulation beim Lernen in interaktiven Lernumgebungen
  16. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Wissensnutzungsstrategien - Textproduzieren als Wissensnutzungs- und Wissenserwerbsstrategie
  17. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Wissensnutzungsstrategien - Problemlösen
  18. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Motivations- und Emotionsstrategien - Ansatzpunkte für die Beeinflussung von Lernmotivation
  19. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Motivations- und Emotionsstrategien - Motivation aktivieren
  20. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Motivations- und Emotionsstrategien - Emotionsregulation: Vom Umgang mit Prüfungsangst
  21. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Strategien für das kooperative Lernen - Lernen in Gruppen/ Kooperatives Lernen
  22. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Strategien für das kooperative Lernen - Kooperationsskripts
  23. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Strategien für das kooperative Lernen - Academic Help Seeking
  24. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Nutzung von Ressourcen - Zeitmanagement
  25. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Nutzung von Ressourcen - Individuelles Wissens- und Informationsmanagement mit Concept Maps beim ressourcenbasierten Lernen
  26. Teil A: Spezielle Lernstrategien: Nutzung von Ressourcen - Lernstrategien in Lernumgebungen
  27. Teil B: Übergreifende Aspekte: Lernstrategien in der Schule
  28. Teil B: Übergreifende Aspekte: Lernstrategien im Studium
  29. Teil B: Übergreifende Aspekte: Lernorientierungen, Lernstile, Lerntypen und kognitive Stile
  30. Teil B: Übergreifende Aspekte: Lernstrategien: Die Genderproblematik
  31. Teil B: Übergreifende Aspekte: Lernstrategien in Modellen selbst gesteuerten Lernens
  32. Autorinnen und Autoren des Bandes sowie Sachregister
Leseprobe

2 Schemata als bewusste Lernstrategien (S. 140-142)

Werden Schemata als bewusste Lernstrategie eingesetzt, so wird versucht, beim Lernenden anhand geeigneter instruktionaler Vorgaben ein fremdes Schema zu induzieren, um den Wissenserwerb zu verbessern. Hierbei handelt es sich um Schemata, die von Experten erstellt werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Expertenschemata einzusetzen: Entweder werden Lernende explizit in der Anwendung dieses Schemas trainiert oder es wird implizit in die Lernumgebung integriert. Diese expliziten und impliziten Trainings von Schemata haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Bei expliziten Trainings wird durch die intensive Lernphase eine stärkere kognitive Auseinandersetzung mit dem vorgegebenen Schema erreicht, allerdings zulasten eines höheren zeitlichen Aufwands. Werden Schemata direkt in die Lernumgebung integriert, wird die Einarbeitungszeit zwar verkürzt, zugleich besteht jedoch die Gefahr einer inadäquaten Nutzung – in Abhängigkeit vom Vorwissen der Lernenden und von der Elaboriertheit des angebotenen Schemas.

Drei verschiedene Formen von Schemata werden als Nächstes vorgestellt und mit Beispielen zu direkten und indirekten Trainingsmaßnahmen zur Anwendung dieser Schemata illustriert: Darstellungsschemata für das Verstehen von Texten, Problemlöseschemata und Schemata zum Lösen von Fällen.

2.1 Darstellungsschemata

Darstellungsschemata umfassen Super- oder Metastrukturen über verschiedene Textsorten. Die kognitive Beschäftigung mit komplexen Theorietexten kann durch trainierte und in der Lernumgebung vorgegebene Wissensschemata unterstützt werden. Eine von Brooks und Dansereau (1983) entwickelte Trainingsmethode für das bessere Verständnis von theoretischen Texten bestand in der Formulierung und Beantwortung thematisch relevanter Fragestellungen, die Lernende auf die zentralen Konzepte des Textes aufmerksam machen sollten. Das entwickelte Wissensschema „DICEOX" strukturierte in Form einer Tabelle die sechs zentralen Aspekte der zu erlernenden Theorie. Sie umfassten die Beschreibung der wichtigsten theoretischen Annahmen (Description), die historische Entwicklung der Theorie (Inventor/History), die damit verbundenen Implikationen (Consequences), die dafür notwendigen Beweise (Evidence) und den Bezug zu anderen Theorien (Other Theories) oder weiteren relevanten Informationen (X-tra Information). In zwei Experimenten zeigte sich die Überlegenheit der Schemavorgabe für den Wissenserwerb (Brooks & Dansereau, 1983).

Ohlhausen (1985) konnte diesen Befund im Fach Geografie replizieren. Neben einem expliziten Training können Strukturierungshilfen auch direkt in der Lernumgebung verankert sein, unter anderem in Form von Advance Organizer (Ausubel, 1960). Diese stellen kurze inhaltlich aufeinander bezogene Informationen bereit, die die zentralen Konzepte des Lehrmaterials in allgemeiner, inklusiver und abstrakter Form darstellen. Ebenso können aber auch zentrale Fragestellungen zum besseren Verständnis direkt integriert werden. So wurde in einer Videokonferenzstudie zum Peer-Teaching von Ertl, Reiserer und Mandl (2002) das Wissensschema auf dem Computer-Interface in Form einer Tabelle mit vier Kategorien und acht Leitfragen konzipiert. Die Kategorien umfassten Fragen zu den zentralen theoretischen Konzepten („Was sind die wichtigsten Begriffe der Theorie?"), den empirischen Befunden („Wie wurde die Theorie untersucht?"), den pädagogischen Konsequenzen („Welche pädagogischen Handlungsmöglichkeiten ergeben sich aus der Theorie?") und zur eigenen Bewertung („Was gefällt uns an der Theorie?"). Damit wurde die inhaltliche Strukturierung unmittelbar in die Lernumgebung integriert. Hier zeigten sich positive Effekte für den kooperativen Lernerfolg (Ertl et al., 2002).

2.2 Problemlöseschemata

Eine weitere Möglichkeit, Schemata als Lernstrategie einzusetzen, liegt im Bereich des Problemlösens. In einer Studie in der Domäne Ökonomie hatten Lernende die Aufgabe, computersimuliert eine Jeansfabrik zu leiten, um den Gewinn zu maximieren (Stark, Gruber, Renkl & Mandl, 1998). Darin musste der Jeanspreis und die Stückzahl der Produktion festgelegt werden. Um das Problemlösen zu verbessern, wurden die Lernenden in folgendem Schema trainiert:

1. Sammeln der Informationen und Analyse der vorhandenen Daten.
2. Bestimmung und Begründung der getroffenen Entscheidungen.
3. Vorhersage des Preises der Konkurrenten, Vorhersage des eigenen Absatzes und des zu erzielenden Profits.
4. Bewertung der Ergebnisse, Vergleich derselben mit den getroffenen Vorhersagen und Ziehen von Schlussfolgerungen.

Die Studie ergab, dass Lernende, die nach dem Training mithilfe dieses Problemlöseschemas arbeiteten, besser abschnitten als Lernende ohne das Schema.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis8
Lernstrategien: Zur Strukturierung des Forschungsfeldes12
1 Teil A: Spezifische Lernstrategien12
1.1 Kognitive Lernstrategien13
1.2 Motivations- und Emotionsstrategien18
1.3 Strategien für das kooperative Lernen19
1.4 Nutzung von Ressourcen20
2 Teil B: Übergreifende Aspekte von Lernstrategien20
3 Was hat sich seit 1992 verändert?22
3.1 Trends im gesellschaftlichen Umfeld22
3.2 Trends in der Lernstrategieforschung23
3.3 Förderung von Lernstrategien27
3.4 Strategien für das Lernen mit Medien29
Literatur31
Teil A: Spezielle Lernstrategien36
Elaborationsstrategien36
Aufmerksamkeit, Lernen, Lernstrategien38
1 Aufmerksamkeit38
2 Aufmerksamkeit und Lernen39
3 Aufmerksamkeitskontrolle41
3.1 Kapazitätsop timierende Strategien41
3.2 Selektionsunterstützende Strategien44
4 Zusammenfassung und Ausblick45
Literatur46
Vorwissen aktivieren49
1 Das Vorwissenskonzept49
1.1 Zum Begriff des Vorwissens49
1.2 Dimensionen des Vorwissens50
2 Vorwissensaktivierung52
2.1 Zum Begriff der Vorwissensaktivierung52
2.2 Die Bedeutung der Vorwissensaktivierung für das Lernen52
2.3 Strategien und Methoden der Vorwissensaktivierung54
3 Schlussbemerkung57
Literatur57
Fragenstellen61
1 Fragenstellen als Forschungsgegenstand61
2 Arten und Funktionen des Fragenstellens für den Wissenserwerb62
3 Modelle und Determinanten des Fragenstellens63
4 Förderung des Fragenstellens64
Literatur67
Notizenmachen: Funktionen, Formen und Werkzeugcharakter von Notizen70
1 Hauptfunktionen und Erklärungsansätze zum Nutzen des Notizenmachens71
1.1 Notizenmachen zur Enkodierung von Information71
1.2 Notizen zur externen Speicherung von Information72
2 Form und Qualität von Notizen73
2.1 Hinweise zur Anfertigung von Notizen74
2.2 Vollständigkeit als Qualitätsmerkmal75
2.3 Generative Transformationen als Qualitätsmerkmale75
3 Notizen als Werkzeug selbst gesteuerten Lernens und Handelns77
Literatur79
Vorstellungsbilder und Imagery- Strategien83
1 Was sind Vorstellungsbilder und Imagery-Strategien?83
2 Theoretische Grundlagen84
3 Stand der Forschung88
3.1 Analytisch-deskriptive Ansätze88
3.2 Interventionsmaßnahmen zur Förderung von Imagery-Strategien90
4 Praktische Bedeutung93
Literatur96
Mnemotechnik100
1 Begriffsklärung und Prinzipien100
2 Die Methoden102
3 Psychologische Forschungsergebnisse105
4 Die Relevanz von Mnemotechniken für die Lernpraxis107
5 Glimpses109
Literatur110
Wiederholungsstrategien112
1 Forschungsbefunde zu den Prozessen des Wiederholens113
1.1 Wiederholen aus gedächtnispsychologischer Sicht113
1.2 Das Wiederholen im umfassenderen Lernprozess113
2 Wiederholungsstrategien und die Bedingungen für ihren Einsatz117
2.1 Strategien im Hinblick auf Anzahl, Tempo, Dauer und Dichte der Wiederholungen117
2.2 Strategien des variantenreichen Wiederholens118
2.3 Die Strategie des verteilten versus massierten Übens120
2.4 G-Strategie versus T-Strategie120
2.5 Multiple Wiederholungsstrategien121
2.6 Die Rolle des Feedbacks beim wiederholenden Lernen122
Literatur122
Organisationsstrategien126
Zusammenfassen von Textinformation128
1 Eine mentale Schlüsselkompetenz128
2 Prozesse und Strukturen128
2.1 Erkennen wichtiger und unwichtiger Aussagen129
2.2 Verallgemeinern und Konstruieren130
2.3 Formulieren einer kohärenten Zusammenfassung131
3 Techniken und Strategien131
3.1 Hervorheben132
3.2 Gliedern132
3.3 Verdichten133
3.4 Exzerpieren133
3.5 Strategieprogramme134
4 Automatisches Zusammenfassen135
Literatur135
Wissensschemata138
1 Schemata als allgemeine Wissensstrukturen138
1.1 Eigenschaften von Schemata139
1.2 Funktionen von Schemata140
1.3 Erwerb und Veränderung von Schemata140
2 Schemata als bewusste Lernstrategien141
2.1 Darstellungsschemata142
2.2 Problemlöseschemata142
2.3 Falllöseschemata143
3 Ausblick144
Literatur144
Lernstrategien der externen Visualisierung146
1 Wichtige Techniken externer Visualisierung und deren Funktion146
1.1 Bereichsunabhängige Techniken: Mind Maps und Concept Maps147
1.2 Bereichsspezifische Techniken150
1.3 Gebrauch von Visualisierungswerkzeugen152
2 Wirksamkeit von Techniken der externen Visualisierung152
3 Techniken der externen Visualisierung in der Praxis154
3.1 Warum sollen externe Visualisierungen in der Praxis eingesetzt werden?154
3.2 Wie kann ein Lernender in externe Visualisierungen eingeführt werden?154
3.3 Wie kann eine sozial vermittelte Einführung in Techniken der externen Visualisierung aussehen?155
3.4 Papier und Bleistift oder besser Computer?155
4 Ausblick156
Literatur157
Selbstkontroll- und Selbstregulationsstrategien160
Selbstkontrollstrategien: Planen, Überwachen, Bewerten162
1 Theoretischer Hintergrund163
2 Ansätze und Befunde zu Planen, Überwachen und Bewerten164
2.1 Planen165
2.2 Überwachen165
2.3 Bewerten166
3 Entwicklungspsychologische Besonderheiten167
4 Intervention und Fördermaßnahmen168
5 Praktische Implikationen169
Literatur170
Selbstregulation beim Lernen aus Sachtexten173
1 Kognitive und metakognitive Strategien173
2 Kritik an der bisherigen Forschung zum selbst regulierten Lernen174
3 Selbstregulation kognitiver Lernstrategien auf der Mikroebene176
4 Prozessorientierte Trainingsprogramme177
5 Zusammenfassende Diskussion und Ausblick179
Literatur180
Selbstregulation beim Lernen in interaktiven Lernumgebungen183
1 Interaktive Lernumgebungen183
2 Lernen mit interaktivem versus passivem Lernmaterial185
3 Metakognitive Regulation des Lernens in interaktiven Lernumgebungen186
4 Kognitive Strategien des Identifizierens187
5 Kognitive Strategien des Integrierens188
6 Förderung der Selbstregulation beim Lernen in interaktiven Lernumgebungen189
7 Zusammenfassung191
Literatur192
Wissensnutzungsstrategien196
Textproduzieren als Wissensnutzungs- und Wissenserwerbsstrategie198
1 Textproduzieren als Problemlösen: Das Ausgangsmodell198
2 Knowledge-telling-Strategie versus Knowledge-transforming- Strategie200
2.1 Differenziertere Modellbildung200
2.2 Wie den Übergang von knowledge-telling zu knowledge-transforming bahnen?202
3 Nach der Modellbildungsphase205
3.1 Vorherrschend Kleinforschung ...205
3.2 ... aber auch komplexere Versuche206
3.3 15 Jahre Textproduktionsforschung – Rückblick auf Desiderate209
4 Der Einbruch der Computer in Lesen und Schreiben210
4.1 Die veränderte Situation210
4.2 Auf der Suche nach Unterschieden: Verarbeiten und Produzieren von Texten – traditionell versus elektronisch211
4.3 Tastende empirische Versuche und viele offene Fragen für Lernen und Lehren213
5 Ausblick214
Literatur215
Problemlösen217
1 Lernen und Problemlösen217
2 Zentrale Begriffe und Erkenntnisse der Problemlöseforschung218
2.1 Grundlagen und Definition von Problemen und Problemlösen218
2.2 Gut strukturierte und schlecht strukturierte Probleme219
2.3 Heuristiken versus Algorithmen219
2.4 Expertise und Problemlösen: Die Rolle des Wissens220
2.5 Intelligenz und Problemlösen221
2.6 Transfer und Transfersicherung222
3 Förderung von Problemlösekompetenz und -strategien223
3.1 Direkte Förderansätze224
3.2 Indirekte Förderansätze226
4 Zusammenfassung und Fazit228
Literatur229
Motivations- und Emotionsstrategien232
Ansatzpunkte für die Beeinflussung von Lernmotivation234
1 Ein Schema für Motivationsformen und deren Kontrolle234
2 Zusammenfassung240
Literatur241
Motivation aktivieren243
1 Begriffsbestimmung Lernmotivation244
2 Förderung des Leistungsmotivs246
2.1 Trainings auf Grundlage des Selbstbewertungsmodells von Heckhausen246
2.2 Förderung des Leistungsmotivs durch individuelle Bezugsnormorientierung248
3 Förderung der intrinsischen Lernmotivation und des Interesses249
3.1 Förderung der Kompetenzwahrnehmung250
3.2 Förderung der Selbstbestimmung251
3.3 Förderung der sozialen Einbindung252
3.4 Förderung der persönlichen Bedeutsamkeit des Lerngegenstandes252
3.5 Ausgewählte Modellprojekte zur Interessenförderung253
4 Zusammenfassung und Ausblick255
Literatur256
Emotionsregulation: Vom Umgang mit Prüfungsangst259
1 Bedingungen und Wirkungen von Prüfungsangst260
1.1 Bedingungen von Prüfungsangst260
1.2 Wirkungen auf Lernen und Leistung262
1.3 Wechselwirkungen von Prüfungsangst, Bedingungen und Wirkungen263
2 Individuelle Bewältigung von Prüfungsstress und Prüfungsangst („ coping“)263
2.1 Bewältigung in Stress- und Emotionstheorien263
2.2 Verhaltensweisen der Bewältigung264
2.3 Probleme der Klassifikation und Bewertung von Bewältigungsverhalten265
3 Gestaltung von Lernumgebungen und sozialen Umwelten265
4 Therapie von Prüfungsangst267
5 Ausblick: Lern- und Leistungsemotionen jenseits von Prüfungsangst268
Literatur268
Strategien für das kooperative Lernen270
Lernen in Gruppen/ Kooperatives Lernen272
1 Verbreitung sozial-interaktiver Lernformen272
2 Vorzüge und Risiken kooperativen Lernens273
2.1 Positive Effekte kooperativen Lernens274
2.2 Risiken beim kooperativen Lernen275
3 Günstige Bedingungen für kooperatives Lernen275
4 Möglichkeiten der Förderung kooperativen Lernens277
4.1 Selbst organisiertes Lernen in Gruppen278
4.2 Problemorientiertes Lernen in Gruppen279
4.3 Einige Tipps für selbst organisiertes Lernen in Gruppen280
Literatur280
Kooperationsskripts284
1 Anwendungsszenarien von Kooperationsskripts285
2 Wirkungsweise von Kooperationsskripts286
3 Kooperationsskripts im netzbasierten Lernen288
4 Fazit290
Literatur291
Academic Help Seeking293
1 Ein Modell des Hilfesuchprozesses293
2 Personbezogene Einflussfaktoren des Hilfesuchprozesses294
2.1 Alter und Geschlecht294
2.2 Kognitive Faktoren295
2.3 Motivationale Faktoren297
3 Kontextbezogene Einflussfaktoren im Hilfesuchprozess299
3.1 Kontextuelle Einflüsse auf kognitive Prozesse299
3.2 Kontextuelle Einflüsse auf die Motivation299
4 Zusammenfassung und Konsequenzen für die Förderung angemessenen Hilfesuchens300
Literatur302
Nutzung von Ressourcen306
Zeitmanagement308
1 Begriffsklärung308
2 Theoretische Modelle zum Zeitmanagement309
3 Erhebungsmethoden von Zeitmanagement310
4 Forschungsergebnisse zum Zeitmanagement311
4.1 Quantitative Aspekte des Zeitmanagements311
4.2 Qualitative Aspekte des Zeitmanagements313
4.3 Trainingsprogramme zum Zeitmanagement314
5 Forschungsperspektiven zum Zeitmanagement315
Literatur315
Individuelles Wissens- und Informationsmanagement mit Concept Maps beim ressourcenbasierten Lernen318
1 Ein Wissensmanagement-Szenario319
2 Concept Mapping Tools zur integrierten Organisation und Repräsentation von Wissen und Informationen320
2.1 Grundlagen321
2.2 Beispiele digitaler Concept Mapping Tools324
3 Erfahrungen und Perspektiven330
Literatur332
Lernstrategien in Lernumgebungen336
1 Gegenstandszentrierte Lernumgebungen337
1.1 Strategien beim Lernen mit programmierter Unterweisung337
1.2 Strategien beim Lernen mit Lösungsbeispielen338
2 Situierte Lernumgebungen339
2.1 Strategien beim Lernen gemäß dem Cognitive Apprenticeship340
2.2 Strategien beim netzbasierten kooperativen Lernen341
3 Die Gestaltung von Arbeitsplätzen und des Lernraumes341
3.1 Die Gestaltung des Arbeitsplatzes341
3.2 Die Gestaltung von Lernräumen342
Literatur343
Teil B: Übergreifende Aspekte346
Lernstrategien in der Schule348
1 Lernstrategien in Lehrplänen und Bildungsstandards349
2 Welche Lernstrategien werden im Schulkontext vorrangig untersucht?350
3 Lernstrategien und Erfassungsmethoden350
4 Einsatz von Lernstrategien im Unterricht in deutschen Schulen – Vergleiche zwischen Ländern auf Basis der PISA 2000- Daten352
5 Lernstrategien und Schulleistungen353
6 Entwicklung von Lernstrategien während der Schulzeit355
7 Förderbarkeit und Förderbedarf von Lernstrategien beim schulischen Lernen357
Literatur358
Lernstrategien im Studium363
1 Spezifische Anforderungen eines Studiums363
2 Definition, Klassifikation und Erfassung von Lernstrategien im Studium364
3 Bedingungen der Strategienutzung366
4 Zusammenhang von Strategienutzung und Studienleistung368
5 Zusammenfassung und Fazit371
Literatur373
Lernorientierungen, Lernstile, Lerntypen und kognitive Stile376
1 Lernprozessnahe Ansätze377
1.1 Frühe Approach-to-learning-Ansätze377
1.2 Weiterentwicklung des approach to learning durch Biggs und Entwistle378
1.3 Lernstile nach Pask380
1.4 Kognitionspsychologische Ansätze und daraus resultierende Lernstile380
1.5 Lernstile nach Kolb382
2 Lernstil als Lernpräferenz383
3 Kognitive Stile384
3.1 Holistische versus analytische Aufnahme von Information384
3.2 Präferenz für verbale oder bildliche Informationsverarbeitung385
4 Zusammenfassung386
Literatur386
Lernstrategien: Die Genderproblematik389
1 Stand der Forschung390
1.1 Geschlechterunterschiede bei Wiederholungsstrategien391
1.2 Geschlechterunterschiede bei Elaborations- und Organisationsstrategien392
1.3 Geschlechterunterschiede bei metakognitiven Selbstregulationsstrategien und beim Ressourcenmanagement393
1.4 Abhängigkeit der Geschlechterdifferenzen von Bildungsgängen und Jahrgangsstufen394
1.5 Domänabhängigkeit der Geschlechterdifferenzen395
2 Erklärungsansätze396
3 Ausblick und Forschungsdefizite397
Literatur398
Lernstrategien in Modellen selbst gesteuerten Lernens401
1 Das Lernstrategiekonzept der Gruppe um Weinstein402
2 Der motivierte und selbst regulierte Lernansatz der Gruppe um Pintrich403
3 Boekaerts’ „Drei-Schichten-Modell des selbst regulierten Lernens“405
4 Die sozial-kognitive Perspektive der Selbstregulation der Gruppe um Zimmerman406
5 Mehrdimensionales Strukturmodell des Handelns408
6 Diskussion410
Literatur412
Autorinnen und Autoren des Bandes416
Sachregister420
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