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Herausforderungen für Public Health

Entwicklung und Folgen am Beispiel Österreich

eBook Herausforderungen für Public Health Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2016
Seitenanzahl
16
Seiten
ISBN
9783668348752
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
12,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medizin - Gesundheitswesen, Public Health, Note: Sehr gut, KMU Akademie und Management AG, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung der Bevölkerung in Österreich in den nächsten 20 Jahren darzustellen und auch die dabei entstehenden Herausforderungen aus der Public Health Sicht zu beschreiben. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist steigend und liegt derzeit bei Männern bei 77,7 Jahren und bei Frauen bei 83,1 Jahren. Die Geburtenrate liegt bei 1,44 Kindern pro Frau und der Bevölkerungszuwachs in Österreich basiert auf zunehmender Migration. Der demografische Wandel deutet auf eine Überalterung, zunehmende Anzahl von Singles und Kinderlosen, aber auch von einem steigenden Migrantenanteil in allen Altersgruppen hin. Diese Veränderung wirkt sich auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur, Finanzen, Arbeitsmarkt, Wirtschaft aus und wird zum Problem für die Pensionssicherung, Gesundheitssystem und Altenbetreuung. Durch die steigende Alterung der Bevölkerung wird der Druck auf die öffentlichen Ausgaben ausgeübt und das stabile Pensionssystem gefährdet. Bei einer schrumpfenden Stadt wird auch die Menge des Abwassers geringer und das führt zu Ablagerungen in den Leitungen, die Geruchsprobleme verursachen können. Der Verbrauch von Trinkwasser sinkt und da auch hier das Wasser länger in Leitungen verweilt, erhöht sich das Verkeimungsrisiko . Das Verständnis von Gesundheit und Krankheit wird auch durch den soziokulturellen Hintergrund geprägt, aber auch die Beschreibung von Symptomen und die Erwartung an die Therapie. Migranten beurteilen ihren Gesundheitszustand und ihre Lebensqualität schlechter als Personen ohne Migrationshintergrund. Um einige dieser Probleme zu lösen, ist statt einer Problemorientierung eine Ressourcenorientierung nötig. Ressourcenorientierte Daten über engagierte Personen oder Institutionen, Lebensqualität, soziale Netzwerke sind nicht vorhanden, aber gerade diese sind für eine kooperative und positive Kommunalentwicklung wichtig. Auch eine familienfreundliche Umgebung entsteht erst durch gezieltes politisches und wirtschaftliches Handeln. Gemeinden und Regionen, die ein familienfreundliches Klima schaffen, haben auf lange Sicht auch wirtschaftlich bessere Perspektiven. Je früher das Bewusstsein für die zukünftigen Entwicklungen vorbereitet ist und die ersten Maßnahmen eingeleitet werden, umso eher wird sich auch bei ungünstigen Rahmenbedingungen ein Erfolg einstellen.

Alphonsa Mattathil, geb. in Linz. Diplom Gesundheitsmanagerin. Bachelorstudium der Pflegewissenschaften mit Diplomkrankenpflegeausbildung, geprüfte Pflegefachkraft. Fort- und Weiterbildung im Gesundheits- und Sozialbereich.

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