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Historiographische Widersprüche in der 'Verschwörung des Catilina' von Sallust Kapitel 21 - 26

eBook Historiographische Widersprüche in der 'Verschwörung des Catilina' von Sallust Kapitel 21 - 26 Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2009
Seitenanzahl
14
Seiten
ISBN
9783640352500
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
12,99
EUR

Das Geschichtswerk 'Die Verschwörung des Catilina' von Gaius Sallustius Crispus hat aufgrund seiner historischen Fehlbarkeiten in der Forschung eine besondere Stellung eingeräumt bekommen. Es aber wegen seiner Wahrheitsfälschung als 'Gruselroman' zu beschreiben, wie es Flach tat, scheint übertrieben zu sein.
Der röm. Geschichtsschreiber Sallust stellt in seinem Werk, das um 42 v.Chr. entstand, den Verfall der römischen Tugenden innerhalb der römischen Nobilität dar. Dazu bedient er sich Catilina, eines aus vornehmer, aber verarmter Familie stammenden, ungehobelten Mannes, der durch sein tugendloses Verhalten eine Gefahr für den römischen Staat darstellt. Grundlage dieses Werkes sind die Ereignisse in Rom um 64 und 63 v.Chr.
Aufgrund der antiken Forderung, dass in einem Geschichtswerk historischer Stoff kunstvoll ausgestalten sein soll, stellt Sallust Catilina als Anführer der Verschwörung in den Mittelpunkt seines Werkes. Dies führt zum einen dazu, dass das Werk - an eine Person gebunden - wesentlich aufregender und spannender wirkt5, und zum anderen, dass Sallust einige chronologische Ungenauigkeiten festhielt, wodurch die Verschwörung langanhaltender und ansteigend gefährlicher dargestellt werden konnte.
Im Folgenden soll der historische Ablauf in den Jahren 64/63 v.Chr. dargestellt werden. Anschließend werden aus den Kapiteln 21 - 26 einzelne Passagen vorgestellt, die auf zeitliche Abweichungen untersucht werden. In Bezug darauf wird die Darstellung Sallusts zum einen mit seinem eigenen Werk verglichen, zum anderen wird Bezug auf Werke von Cicero, Plutarch und Florus genommen, die ebenfalls von den Ereignissen jener Zeit berichteten. Stilistische Aspekte werden nur im Zusammenhang mit der in folgenden aufgezeigten Fragestellung behandelt.
Anhand der chronologischen Fehler, die in der 'Verschwörung des Catilina' enthalten sind, stellt sich die Frage, ob Sallust aufgrund mangelnder und falscher Quellenanalyse unbeabsichtigt Widersprüche erzeugt, oder ob er bewusst Unstimmigkeiten in die Handlung einbaut, um das Werk in eine bestimmte Richtung zu lenken und die Fehler als eine Art Stilmittel verwendet. Im Anschluss an die Untersuchung der einzelnen Kapitel wird versucht, diese Frage zu lösen.

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