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E-Book

HTC One - das inoffizielle Handbuch. Anleitung, Tipps, Tricks

AutorMatthias Matting
VerlagAO Edition
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl120 Seiten
ISBN9783955771041
FormatePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis2,99 EUR
Über das Buch: 'HTC One - das inoffizielle Handbuch. Anleitung, Tipps, Tricks' beschreibt HTCs neuestes Super-Smartphone HTC One in klarem, kurzweiligem Deutsch, ergänzt von hilfreichen Illustrationen. Es lädt zu einer spannenden Entdeckungstour durch die vielfältigen Funktionen ein und lässt den Leser auch in den Tiefen der Konfiguration und des Android-Systems nicht im Stich. Die hilfreichen Anleitungen entstammen dem umfangreichen Erfahrungsschatz des Autors mit Android allgemein und dem HTC One im besonderen. Alle Tipps & Tricks wurden vor Aufnahme in das inoffizielle Handbuch ausführlich überprüft. 'HTC One - das inoffizielle Handbuch. Anleitung, Tipps, Tricks' verrät Ihnen, wie Sie Ihr neues Smartphone optimal einsetzen. Sie erfahren, wie Sie das Gerät perfekt konfigurieren. Wie stellen Sie die Oberfläche für sich ein? Welche Apps brauchen Sie, wie funktioniert die Synchronisation bei Kalender und E-Mail? Welche Zeitungen und Zeitschriften können Sie abonnieren, wo gibt es die besten Inhalte? Ein großer Index erleichtert den schnellen Zugriff auf Details. Über den Autor: Matthias Matting ist mit Gadgets aller Art auf du und du. Mattings Warentest, das Text- und Videoformat, mit dem der Focus-Redakteur bei YouTube, Facebook und Focus online vertreten ist, zeichnet sich durch kompetente und verständliche, dabei unterhaltsame Berichterstattung zu den spannendsten Gadget-Themen aus. Auch für c't, CHIP, PC-Magazin, PCgo und Computerbild hat der Physiker schon gearbeitet. Android-Handys besitzt er seit Version 2.3 - und hat dabei stets die aktuellsten Modelle im Einsatz. Besuchen Sie doch die Online-Präsenz des Handbuchs unter.

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Leseprobe

Vor dem Kauf


Vielleicht haben Sie dieses Handbuch bereits heruntergeladen, bevor Sie überhaupt Ihr neues Handy gekauft haben. Sehr clever! Doch auch wenn das HTC One bereits darauf wartet, ausgepackt zu werden, ist es nicht zu spät – zumindest, wenn Sie online eingekauft haben: Nach dem Fernabsatzgesetz können Sie Ihren Einkauf bis zu zwei Wochen lang rückgängig machen. Die wichtigste Frage ist: Brauchen Sie das HTC One überhaupt?

Das HTC One ist ein so genanntes Smartphone. Es ist bei weitem nicht das einzige Modell von HTC. Aber der taiwanische Hersteller setzt darin derzeit wohl seine größten Hoffnungen. Das Handy soll es mit dem iPhone aufnehmen – was trotz absoluter technischer Überlegenheit des Geräts keine leichte Aufgabe ist.

Warum ein Smartphone?


Was für HTC überlebenswichtig ist, kann Ihnen als Kunde im Grunde egal sein. Wichtig ist: Ist es das richtige Gerät für Sie? Wenn Sie bisher noch kein Smartphone besessen haben, vielleicht vom großen, farbigen Bildschirm verführt wurden: Ein Smartphone trägt seinen Namen zurecht. Es kann weit mehr als ihr altes Tasten-Handy.

Natürlich können Sie damit auch noch telefonieren und SMS versenden. Doch wenn Sie weiterhin nur diese beiden Funktionen benötigen, ist das HTC One eigentlich eher eine Belastung als nützlich. Denn Sie müssen wissen, dass so ein Smartphone auch ein paar Nachteile hat: Es ist relativ groß und schwer. Um es zu bedienen, müssen Sie auf das Display sehen. Vor allem aber reicht der Akku nicht ein, zwei Wochen, wie Sie es vielleicht gewöhnt sind, sondern nur einen Tag lang. Wer nicht täglich Kontakt zur Steckdose sucht, läuft Gefahr, irgendwann mit leerem Akku dazustehen.

Was bietet Ihnen ein Smartphone zusätzlich, gewissermaßen im Tausch gegen die geringere Laufzeit? Kurz gesagt: das komplette Internet in Ihrer Hosentasche. E-Mails, Informationen jeder Art, das Wetter, Wechselkurse, kostenlose Kurznachrichten, YouTube-Videos. Dazu kommen die so genannten Apps: Programme und, sehr beliebt, Spiele für unterwegs. Das Smartphone ersetzt aber (beinahe) auch Ihren Fotoapparat und Ihren Camcorder. Unterwegs zeigt es Ihnen auch noch den Weg.

Warum Android?


Gemeinhin gilt Apple als Erfinder des Smartphones. Tatsächlich gab es aber auch vor dem iPhone bereits Handys mit entsprechenden Fähigkeiten, etwa von Microsoft oder Nokia. Allerdings kam es erst mit dem tastaturlosen Handy des Steve Jobs zum Durchbruch dieser Gerätekategorie. Android, ein wesentlich von Google entwickeltes System kam erst recht spät auf den Markt, erfreut sich heute jedoch großer Beliebtheit.

Mit seiner neuesten Version ist es in jeder Hinsicht ausgereift. Auch wenn Apple gern eine besonders simple Bedienung zugeschrieben wird – Android ist nicht wirklich komplizierter als Apples iOS-System. Dafür ist die Google-Software offener als die Konkurrenz. Das heißt, Sie stecken nicht in einem von einer einzigen Firma kontrollierten System fest. Programme, die auf Ihrem HTC One laufen, funktionieren auch auf vielen anderen Android-Handys. Das gilt für Musik oder Videos aus dem Google-Marktplatz ebenso. Und Sie müssen nicht einmal beim Hersteller des Systems einkaufen – auch andere Anbieter, etwa Amazon, bieten neuen Stoff für Ihr Android-Smartphone.

Selbst wenn Sie einen Mac-Computer besitzen, bietet Ihnen ein iPhone kaum Vorteile. Android-Handys arbeiten problemlos mit MacOS zusammen. Sie können zwar Musik aus der Apple-Software iTunes nur mit ein paar Zusatzschritten auf Ihr Android-Handy bringen, doch ansonsten gibt es keine wesentlichen Nachteile.

Dasselbe gilt für Windows-Computer: Auch wenn das Windows-System für Handys “Windows Phone” heißt und damit eine perfekte Zusammenarbeit mit einem Windows-Rechner impliziert – tatsächlich lässt sich auch ein Android-Smartphone ohne Schwierigkeiten am Microsoft-System verwenden.

Trotzdem kann es Gründe geben, lieber nicht auf Android zu setzen. Wenn zum Beispiel ein Familienmitglied bereits ein Apple- oder Windows-Handy besitzt, könnten Sie all dessen digitale Anschaffungen (Musik, Apps...) und auch das entsprechende Zubehör kostenlos mitnutzen, wenn Sie beim selben System bleiben.

Vielleicht sind Sie auch auf die Nutzung ganz bestimmter Apps aus: Nicht alle Programme sind bereits in allen Marktplätzen erhältlich. Wenn eine App nur für iOS programmiert wurde, funktioniert sie auch nur auf einem Apple-Gerät. Sie können vorab unter play.google.com überprüfen, ob es die gesuchte App bereits für Abdroid gibt. Zwar ist das inzwischen sehr wahrscheinlich, sicher ist es nicht.

Drittens darf ich Ihnen auch nicht verschweigen, dass die Offenheit des Android-Systems auch Gefahren mit sich bringt. Auf einem iPhone mit einer Schadsoftware infiziert zu werden, ist beinahe unmöglich. Auf einem Android-Smartphone sind gefährliche Programme zwar bei weitem nicht so verbreitet wie auf PCs, doch es gibt bereits den ein oder anderen Schädling. Da Sie Programme nicht nur aus der offiziellen Quelle “Google Play” beziehen, sondern sie auch aus den Weiten des Internets laden können, obliegt Ihnen mehr Verantwortung für die Sicherheit Ihres Systems.

Warum ein HTC One?


Die Konkurrenz ist groß – und doch gibt es viele Gründe, die für ein HTC One sprechen. Sein 4,7 Zoll großer Bildschirm bietet FullHD-Auflösung, also 1920 x 1080 Punkte. Das ist genauso viel wie bei Ihrem neuen Flachbild-Fernseher im Wohnzimmer, doch auf viel kleinerer Fläche. Dadurch wirkt das Display enorm scharf. Der Prozessor kommt mit diesem Detailreichtum gut klar, man kann schön flüssig durch die Bildschirmansichten scrollen.

Große Mühe hat sich HTC auch bei der Kamera gegeben: Statt sehr vieler Bildpunkte setzt man auf wenige, aber große Pixel. Dadurch sind die Bilder auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch wirklich brauchbar. Der Sound, den die großen Lautsprecher über und unter dem Bildschirm von sich geben hat zwar keine Hifi-Qualität, ist aber im Rahmen dessen, was von einem Handy zu erwarten ist. Das HTC One ist trotz seiner Ausmaße überraschend leicht. Es liegt gut in der Hand – und auf dem Sofa dient es zusätzlich auch noch als Fernbedienung. Dank des eingebauten Infrarot-Sensors kann es sogar die Sender auf dem TV umschalten.

Eine Konkurrenz-Empfehlung kann ich im Grunde nur Nutzern geben, die besonderen Wert auf ein wasserdichtes Handy legen. Ein solches bietet Sony mit dem Xperia Z.

Welche Ausstattung?


HTC lässt deutschen Käufern derzeit noch keine große Wahl: Das Handy ist nur in einer einzigen Variante erhältlich. Diese enthält 32 Gigabyte Speicher, die nicht erweiterbar sind. Als Farbvarianten bietet man Silber und Schwarz – technische Unterschiede gibt es nicht. Wer absehen kann, dass 32 Gigabyte auf Dauer nicht ausreichen, sollte besser ein mit MicroSD-Karte erweiterbares Smartphone wählen, etwa das Samsung Galaxy S4.

Welcher Tarif?


Als Handybesitzer kennen Sie das schon: Ohne SIM-Karte können Sie das Gerät nur eingeschränkt benutzen. Das kleine Stück Plastik identifiziert Sie bei einem Mobilfunkbetreiber, der Ihnen je nach Vertrag Dienste zu bestimmten Leistungen bereitstellt. Das HTC One benötigt eine Micro-SIM. Dabei handelt es sich um eine kleinere Variante der SIM-Karten, die unter anderem auch das iPhone 4 oder das Samsung Galaxy S3 brauchen.

Falls Sie von Ihrem alten Handy noch eine größere SIM-Karte besitzen, suchen Sie am besten einen Laden Ihres Mobilfunk-Providers auf. Dort kann man Ihnen daraus eine Micro-SIM zurechtschneiden, und zwar kostenlos.

Falls Sie bisher noch kein Smartphone Ihr Eigen nannten, brauchen Sie jedoch noch mehr: Nämlich einen Daten-Vertrag. Das HTC One, wie jedes Smartphone, läuft erst zur Höchstform auf, wenn es mit Daten aus dem Netz gefüttert wird. Zwar ist das auch mit alten Verträgen oft schon möglich, kann aber dann sehr teuer sein. Sprechen Sie mit Ihrem Mobilfunkanbieter: Sie brauchen eine so genannte Daten-Flatrate. Für einen bestimmten, monatlichen Betrag können Sie dann eine feste Datenmenge nutzen. Haben Sie Ihr Kontingent ausgeschöpft, wird die Übertragungsgeschwindigkeit stark gebremst.

Ich empfehle wenigstens ein Kontingent von 500 Megabyte, besser noch ein oder zwei Gigabyte, falls Sie gern auch Videos aus dem Netz betrachten. Dafür zahlen Sie im Monat je nach Anbieter zwischen zehn und 20 Euro. Telefonate und SMS sind damit noch nicht abgegolten, dafür müssen Sie ebenfalls zahlen – eventuell ebenfalls in Form einer Flatrate. Was hier am günstigsten ist, hängt extrem von Ihrem Telefonie-Verhalten ab, allgemeine Ratschläge sind da schwer möglich. Wenn Sie mir Ihr konkretes Problem schildern, suche ich aber gern einen passenden Vertrag für Sie heraus!

Handy-Verträge, das wissen Sie vielleicht schon, gibt es in zwei Varianten: Als “Pre-Paid” und mit Vertragsbindung. Im ersten Fall zahlen Sie ein Guthaben ein, das Sie dann für SMS, Telefonate oder Daten nutzen können. Ist das Guthaben alle, funktioniert auf Ihrem Handy nichts Kostenpflichtiges mehr – Sie sind aber immer noch erreichbar. Eine längerfristige Bindung gibt es nicht. Schließen Sie hingegen einen 12- oder 24-Monats-Vertrag ab, sind Sie für diese Zeit gebunden. Ein früherer Ausstieg wird dann teuer. Vorteil ist, dass Sie im Austausch meist Ihr Smartphone günstiger bekommen. Natürlich schenkt man Ihnen dabei nichts: Sie zahlen das Handy damit gewissermaßen in Monatsraten ab. Sie können das Gerät während der Vertragslaufzeit auch meist nicht weitergeben, da es nur für Ihre SIM-Karte freigeschaltet ist.

Aber auch wenn Sie bereits ein Smartphone besaßen, sollten Sie bedenken, dass das HTC...

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