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E-Book

Ibiza & Formentera Reiseführer Michael Müller Verlag

Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps

AutorThomas Schröder
VerlagMichael Müller Verlag
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl264 Seiten
ISBN9783899538830
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis13,99 EUR
E-Book zur 6. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2018 Nachtleben hat die Baleareninsel weltberühmt gemacht. Doch Mallorcas kleine Schwester hat noch ganz andere Reize. Dutzende schöner Strandbuchten offerieren Badevergnügen à la carte, die kleinen Dörfer des Binnenlands überraschen mit originellem Charme, und die Steilküsten bieten atemberaubende Panoramen. Wer die Insel in ihrer ganzen Fülle erleben will, findet in Thomas Schröders Reiseführer die vielfältigsten Anregungen: Urlaub in der noblen Finca-Residenz oder der ruhigen Strandpension, Schlemmen in der Altstadt der trubeligen Inselmetropole, Chillout im Chiringuito, reizvolle Wandertouren zu entlegenen Buchten und auf den höchsten Inselberg, die legendären Hippiemärkte und natürlich alle wichtigen Discos, Bars und Clubs. Abgerundet wird das Ganze mit einem Ausflug auf die ruhige Nachbarinsel Formentera und ihre kilometerlangen Strände mit Karibik-Flair.

Thomas Schröder Jahrgang 1960, geboren in Nürnberg. Studierte Touristik in München und war schon seit frühester Jugend von Fernweh geplagt. Als ausgedehnte Interrailtouren und selbst eine halbjährige Weltreise keine dauerhafte Abhilfe schaffen konnten, entschloss er sich, die Passion zum Beruf zu machen. Sein erstes Buch (Sizilien) erschien 1991, und seitdem hat er kräftig nachgelegt. Wer ihn erreichen will, sollte es nicht in seinem Wohnort München versuchen, sondern in einer seiner bevorzugten Reiseregionen - zum Beispiel in Spanien.

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Leseprobe
Ibiza und Formentera - Hintergründe & Infos
Die Urlaubsregionen auf Ibiza und Formentera

Traumblick auf Es Vedrà von der Cala d’Hort

Von Nordost nach Südwest misst Ibiza gut 40 Kilometer, die maximale Breite beträgt etwa 20 Kilometer. Trotz der relativ geringen Ausdehnung besitzen die Regionen der Insel durchaus unterschiedliche Charakteristika.
Auch der Grad der touristischen Erschließung ist von Gebiet zu Gebiet verschieden - Grund genug, beizeiten den passenden Urlaubsort auszuwählen. Das gilt, wenn auch in deutlich geringerem Maße, ebenso für das kleinere Formentera. Die folgende Kurzübersicht will Anregungen zur Auswahl geben und gleichzeitig ein erstes Bild der Inseln vermitteln, folgt dabei dem geographischen Aufbau dieses Führers.
Eivissa: Die reizvolle Inselmetropole glänzt mit ihrer langen Geschichte, der romantischen und traumhaft gelegenen Altstadt und den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Ibizas. Die Auswahl an Unterkünften und Restaurants ist bestens, das Nachtleben schier überwältigend. Die Einkaufsmöglichkeiten sind mehr als vielfältig, gleichzeitig bestehen von hier die besten Verkehrsverbindungen in alle Teile Ibizas. Für diejenigen, die alle Facetten der Insel entdecken wollen, ist Eivissa sicher die erste Adresse. Mangel herrscht eigentlich nur an wirklich guten Stränden, doch liegen die herrlichen langen Sandstrände des Südens nur eine kurze Busfahrt entfernt.
Wichtige Urlaubsorte: Eivissa-Zentrum, also die Altstadt und die angrenzenden Gebiete, ist der Mittelpunkt des Geschehens: raus aus der Tür und hinein in den Trubel. Es gibt eine ganze Reihe feiner Quartiere, die allerdings sehr gefragt und überwiegend nicht gerade billig sind.
Figueretes: Die südliche „Strandvorstadt“ von Eivissa liegt noch in gestreckter Fußentfernung vom Zentrum, ist aber auch gut mit Bussen zu erreichen. Wie die folgenden Zonen wird auch Figueretes überwiegend pauschal gebucht. Die Infrastruktur ist nicht ausschließlich auf Urlauber zugeschnitten und deshalb relativ vielfältig; die schmalen Strände sind jedoch weniger begeisternd.
Platja d’en Bossa: Eine reine Feriensiedlung mit entsprechender Architektur, die sich südlich an Figueretes anschließt, für den Fußweg ins Zentrum jedoch schon zu weit entfernt liegt. Vorteile sind der lange Strand, die guten Busverbindungen und das breite Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten, ein klarer Nachteil ist die Lage in der Einflugschneise des Airports.
Platja de Talamanca: Gleich jenseits der Hafenbucht von Eivissa erstreckt sich diese geschwungene Sandbucht, in deren Umfeld immer neue Gebäude entstehen. Eine Reihe von Bars, die große Disco Pacha und die modernen Sporthäfen von Eivissa liegen in der Nähe. Der Fußweg in die Altstadt ist lang und unattraktiv, es besteht jedoch Busanschluss und ein Bootspendeldienst wird angeboten.
Der Süden: Ibizas Süden besitzt nur wenige gewachsene Ortschaften, dafür eine sehr abwechslungsreiche, überwiegend hügelige Landschaft sowie eine ganze Reihe wirklich reizvoller Sandstrände und versteckter kleiner Buchten. Unterkünfte, die besonders bei Familien mit Kindern beliebt sind, verteilen sich vor allem auf die Feriensiedlungen im Westen des Gebiets. Wer es gerne ruhig hat und in erster Linie baden möchte, ist hier nicht falsch, dem ibizenkischen Alltagsleben freilich fern. Möglichkeiten zur nächtlichen Vergnügung sind zudem ausgesprochen rar.
Wichtige Urlaubsorte: Cala Vadella ist eine besonders bei deutschen Urlaubern beliebte Hotel- und Apartmentsiedlung, geprägt von familiärer Atmosphäre und vergleichsweise angepasster Architektur, da sich die meisten Bauten gut in die waldreiche Landschaft einfügen.
Cala Tarida, etwas weiter nördlich. Große Clubhotels und Apartmentanlagen bilden diese ausgedehnte Feriensiedlung, in der im Sommer etwas mehr Betrieb herrscht als an der Cala Vadella. Optisch ist die Cala Tarida jedoch nicht gerade ein ungetrübter Genuss.

Herausgeputzt und mit Weltkulturerbetitel dekoriert: Hauptstadt Eivissa

Der Westen um Sant Antoni: Ganz verschiedene Gesichter zeigt der Westen Ibizas. Da ist Sant Antoni de Portmany, zweitgrößte Stadt der Insel und ein lebendiges, ganz überwiegend von britischem Pauschaltourismus geprägtes Urlaubszentrum. Weiter nördlich jedoch erstrecken sich bizarre, oft schwer zugängliche Steilküsten und ausgedehnte, nur dünn besiedelte Gebiete mit bäuerlichem Charakter. Hier trifft man noch auf das alte, touristisch kaum erschlossene Ibiza, das zu Entdeckungen abseits der Hauptrouten reizt.
Wichtige Urlaubsorte: Sant Antoni mit seinen Strandvororten ist der einzige Ferienort des Westens, das überwiegend britische Publikum jung und unternehmungslustig. Als Vorzug kann die Stadt hauptsächlich ihr reges Nachtleben ins Feld führen. Wer auf Ibiza jede Nacht unterwegs sein und dabei möglichst preisgünstig unterkommen möchte, kann bei Pauschalangeboten in und um Sant Antoni fündig werden - besonderes Flair sollte man von der modernen Stadt aber besser nicht erwarten.
Von Steinschleuderern und Nadelbäumen: Balearen und Pityusen
Die Balearen setzen sich zusammen aus Ibiza, Formentera, Mallorca, Menorca und mehr als hundert kleinen, unbewohnten Inseln. Lange schon eine eigene Provinz, ist diese Inselgruppe seit 1983 als „Comunitat Autónoma Illes Balears“ eine der 17 teilautonomen Regionen Spaniens. Seinen Namen, wohl abgeleitet vom griechischen ballein (werfen), verdankt der Archipel den einst gefürchteten Steinschleuderern der Inseln, die ihre berüchtigte Treffsicherheit von frühester Jugend an übten und im karthagischen Heer als Söldner dienten. Heute noch ist das Zielschießen mit der Steinschleuder („Tir de Bassetja“) eine recht populäre Sportart auf den Inseln.
Die Pityusen bilden eine Untergruppe der Balearen. Sie bezeichnen Ibiza und Formentera sowie die Inselchen im Umfeld der beiden. Auch dieser Name geht auf die Griechen zurück, die in der Geschichte der Inseln zwar keine Rolle spielten, sie als weit gereiste Seefahrer aber natürlich kannten. Offensichtlich beeindruckt von den damals reichen Vorkommen an Pinien gaben sie ihnen den Namen der „Pinienreichen“, in der heutigen Sprache der Insulaner Illes Pitiüses.
Der Norden: Ibizas Norden gilt als die unberührteste Region der Insel. Für die Hügelketten, Kiefernwälder, kleinen Dörfer und fruchtbaren Felder des Landesinneren ist diese Einschätzung auch völlig richtig. Dort, wo sich größere Sandstrände in die sonst meist felsige, stark gegliederte Küste schmiegen, hat der ungezügelte Bauboom langer Jahre des Fremdenverkehrs allerdings durchaus seine Spuren hinterlassen. Nur eine Nebenbucht weiter ist die Welt jedoch meist wieder in Ordnung.
Wichtige Urlaubsorte: Port de Sant Miquel hat mit seinen beiden an den Hang geklotzten Großhotels vielleicht am stärksten unter den Bausünden der Vergangenheit zu leiden. Auch sonst hält sich der Charme der Feriensiedlung in engen Grenzen, die Umgebung jedoch ist reizvoll.
Portinatx, der größte Ferienort im Norden, lässt wenigstens im Hafenbereich noch erkennen, dass hier bereits vor Beginn des Fremdenverkehrs eine (wenn auch kleine) Siedlung bestand. Beliebt ist Portinatx vor allem bei Familien, die die kinderfreundlichen Strände und die gute Infrastruktur des Ortes schätzen. Im Umfeld liegen schöne, unverbaute Buchten.
Cala de Sant Vicent: Wie Port de Sant Miquel ist auch die Cala de Sant Vicent eine reine Feriensiedlung, in der große Hotelklötze dominieren. Für einen reinen Badeurlaub mag’s angehen - der Strand der Cala Sant Vicent hat nämlich wirklich Klasse.
Der Osten um Santa Eulària: Starke Kontraste prägen den Inselosten. Im Norden des Gebiets lockt eine Reihe fast jungfräulich gebliebener, oft nahezu unverbauter Buchten. Weiter südlich hingegen bestimmen ausgedehnte Strandsiedlungen das Bild, Standorte großer Hotels und zahlreicher Ferienclubs, die sich entweder an Familien oder an ein sehr junges Publikum wenden. Zentrum der Ostküste ist das familiäre Städtchen Santa Eulària, immerhin die drittgrößte Siedlung der Insel.
Wichtige Urlaubsorte: Platja des Figueral ist die größte Strandsiedlung im nördlichen Bereich der Ostküste und mit ihren Hotelanlagen im Vergleich zu den nahen Nachbarn Aigües Blanques, Pou des Lleó und Cala Boix schon relativ stark erschlossen. Hier wie dort finden sich noch preisgünstige kleine Hostals, die an die bescheidenen Anfänge des Fremdenverkehrs auf Ibiza erinnern.
Es Canar ist von ganz anderem Kaliber - das größte Touristenzentrum des Ostens, eine künstliche Ferienstadt, die dem Sommerurlauber jede erdenkliche Infrastruktur bietet, im Winter jedoch nahezu ausgestorben wirkt. Bekannt ist Es Canar auch durch den größten Hippiemarkt der Insel.. Richtung Süden schließen sich weitere Buchten mit Clubanlagen an, darunter die besonders bei deutschen Familien beliebte Cala...
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