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Inklusion oder Exklusion? Was das Verbot von Prostitution für die Gesellschaft bedeuten würde

AutorLena Müller
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl8 Seiten
ISBN9783956876165
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis2,99 EUR
Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: 2,3, Philipps-Universität Marburg (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Aktuelle feministische Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeitschrift EMMA hat am 28. Oktober 2013 einen Appell von 90 Prominenten gegen Prostitution und Ächtung der Freier veröffentlicht. Darin werden Maßnahmen gefordert, die 'kurzfristig zur Eindämmung und langfristig zur Abschaffung des Systems Prostitution führen'. Von Heiner Geißler bis Wolfgang Niedecken, von Maria Furtwängler bis Sarah Wiener sind sich die 90 prominenten Erstunterzeichner einig: Prostitution ist Sklaverei. Daraufhin fand im März 2014 das zweitägige Vereinstreffen von TERRE DE FEMME statt, bei dem 'die Mehrheit für die Forderung nach einem Sexkaufverbot' stimmte. Doch selbst innerhalb des Vereins bleibt die Debatte um das Thema Prostitution kontrovers. Die Frage ist hier, was die Unterstützer des Verbots von Prostitution dazu bewegt, diese überhaupt zu verbieten. Denn man sollte bedenken, dass Prostitution verschiedene Formen haben kann. Darunter gibt es einige, die dies freiwillig tun. Was würde also ein Verbot für die rund 400.000 Menschen - davon circa 95 Prozent Frauen- in Deutschland bedeuten, wenn diejenigen, die ihrem Beruf freiwillig nachgehen, dies nicht mehr tun können? Fakt ist: Prostitution kann nicht abgeschafft werden. Sie würde immer bestehen und wenn es illegal wäre. Die Stellungnahme der Piraten-Partei stellt die Gegenseite zur EMMA klar auf den Punkt. Diese erklärt nämlich, dass die Entscheidung zur Ausübung der Prostitution unter das 'Recht auf freie Berufswahl sowie unter das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung' fällt. Eines haben beide Sichtweisen jedenfalls gemeinsam: So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen. Denn obwohl Prostitution das älteste Gewerbe der Welt ist, ist es einerseits gesellschaftlich nicht anerkannt und andererseits aber auch immer noch nicht verboten. Und da es mittlerweile verstärkt Zwangsprostitution gibt, sind sich sind sich also Pro- und Kontra- Seite in diesem Falle einig. Diese muss verboten werden. Doch muss die selbstbestimmte, freiwillige Sexarbeit deshalb auch verboten werden?

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