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Innovationskultur: Vom Leidensdruck zur Leidenschaft

Wie Top-Unternehmen ihre Organisation mobilisieren

AutorFrank Zurlino, Jürgen Jaworski
VerlagCampus Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl193 Seiten
ISBN9783593414294
FormatPDF/ePUB
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis36,99 EUR

Innovationen sind der Treibstoff erfolgreicher Firmen und moderner Volkswirtschaften. 3M, SAP, Siemens, Qiagen u. a.: Erfahrungen von über 20 Firmen aus den letzten zehn Jahren zeigen, wie Organisationen für mehr Innovationen mobilisiert werden können.

Autoren

Jürgen Jaworski
Jürgen Jaworski ist einer der Geschäftsführer des Technologieunternehmens 3M Deutschland, einer der innovativsten Firmen überhaupt.

Frank Zurlino
Dr. Frank Zurlino ist geschäftsführender Partner von Droege &, Comp.

Schlagwort-Katalog

Innovation
Management
Strategie
Unternehmensführung

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Leseprobe
Vorwort
Spät abends. Der Wachmann dreht seine Runde auf dem Unternehmensgelände. In vielen Büros brennt noch Licht. Wie jeden Abend. Mitarbeiter verschiedener Bereiche, Marketing-Experten, Entwickler, Produktionsleute, Vertriebler, sitzen und stehen um einen Tisch. Sie arbeiten an einem neuen Produkt, das das Unternehmen ganz nach vorne bringen kann. Zugeschaltet sind Kollegen aus Fernost, man hört sich konzentriert zu. Die Zeit drängt, der Einsatz ist enorm, aber das InnovationsTeam ist zuversichtlich, dass die gemeinsam entwickelte Produktidee auch wirklich funktionieren kann.
Eine fiktive Szene, für manche Unternehmen etwas Normales, für viele ein Wunschtraum. Eine Szene, die in aller Verkürzung das verbildlichen soll, was eine gute Innovationskultur ausmacht: Ein gemeinsames Ziel, hohe Kreativität, außergewöhnliches Engagement, Grenzenlosigkeit, echtes Teamplay, große Leidenschaft für das Neue und Leidenschaft zur Umsetzung.
Diese Eigenschaften sichern die Zukunft von Unternehmen - vielleicht sogar ganz alleine: Erfolgreiche Produkte und Strategien werden immer schneller kopiert, Geschäftsprozesse weltweit standardisiert. Das Geschäftssystem von Unternehmen, deren Mechanik, wird zunehmend austauschbar.
Das Einzige, was nicht kopierbar ist und gleichzeitig den Nährboden für immer wieder neue erfolgreiche Produkte, Services und Geschäftsmodelle darstellt, ist die Innovationskultur eines Unternehmens. Und sie ist auch ein ganz wichtiger Differenzierungsfaktor im Kampf um die besten Köpfe. Eine anerkannte Innovationskultur ist der stärkste Magnet, wenn es darum geht, die echten Talente und High Potentials zu gewinnen und zu halten.
Eine starke Innovationskultur ist aber nicht nur in der Gegenwart entscheidend. Es zeichnet sich bereits deutlich ab, dass die Art und Weise des Miteinanderarbeitens sich zukünftig beschleunigt verändert: Der Trend geht klar in Richtung einer von festen Büros unabhängigen Zusammenarbeit. Teams arbeiten - unterstützt durch Informations- und Kommunikationstechnologien - zeitlich und räumlich hoch flexibel. Die Büros als Plattform des sozialen Unternehmensgefüges verlieren an Bedeutung. Die Qualität der Innovationskultur wird darüber entscheiden, inwieweit solche Arbeitsformen zielgerichtet und produktiv sein werden und nicht in einem großen Durcheinander enden.
Wenn wir von Innovationskultur sprechen, steht der Mensch im Mittelpunkt, und weniger die Mechanik des Innovierens. Innovationskultur ist ungleich Innovationsmanagement. Daher vermeiden wir Autoren ganz bewusst den Begriff Best Practice. Stattdessen geben wir Einblicke. Intime Einsichten von Managern erfolgreicher Unternehmen, die die Bedeutung einer leistungsfähigen Innovationskultur erkannt und ganz verschiedene Erfahrungen bei deren Entwicklung gemacht haben.
Innovationskultur ist daher nicht nur ein Mythos, der einige Unternehmen mit hohem 'Innovationsimage' umweht. Erfolgreiche Unternehmen sehen Innovationskultur als etwas Gestaltbares, etwas Entwickelbares an.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Vorwort8
Das Zeitalter der Innovationskultur bricht gerade an12
Das Wettbewerbskarussell dreht sich schneller12
Innovieren: Selbstverständlich – aber anders14
Innovationskultur: Der ungehobene Schatz22
Leuchtfeuer für Innovationen entfachen – Die Kraft von Visionen31
Visionen entfesseln Leidenschaft – oder auch nicht31
Mitreißende Visionen sind gestaltbar37
Leitbilder kraftvoll kommunizieren und verankern44
Horizonte erweitern – Wissen vernetzen51
»Zentralistische Kreativität« trägt nicht mehr51
Die Zukunft gehört dem Innovationsnetzwerk53
»Open Innovation« eröffnet neue Horizonte74
5 Regeln, damit Innovationsnetzwerke funktionieren87
Multiplikatoren schaffen – Innovation braucht Inspiration und Leadership99
Die vielen Gesichter eines Innovation-Teams100
Woran man einen echten Innovation-Leader erkennt107
Top-Talente gewinnen und entwickeln111
Freiräume erzeugen – Barrieren beseitigen122
Wer Freiraum sagt, meint Eigeninitiative122
Die »15-Prozent-Regel« – Mythos oder Realität?125
Neue Freiräume durch Flexibilisierung131
Die Zeitreserven liegen in den Innovationsprozessen134
Kreativität stimulieren – Risikobereitschaft fördern142
Neue Wege für »mehr und bessere Ideen«143
»Kill early – kill cheap«150
Die höchste Form der Anerkennung ist die Anerkennung155
Keine Angst vor Fehlern164
Momentum erzeugen – Agenda für eine neue Innovationskultur167
»Cultivating Innovation« – Die Unternehmensinitiative176
Mitwirkende Unternehmen177
Register186
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