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E-Book

Interaktives Video im Internet mit Flash

Konzeption und Produktion von Videos für das WWW

AutorFlorian Plag, Roland Riempp
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl202 Seiten
ISBN9783540378952
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis22,99 EUR

Dieses Fachbuch bietet einen umfassenden Überblick über die Konzeption, Produktion und Bereitstellung von interaktivem Video im Internet. Es gliedert sich in zwei Teile. Der Theorieteil stellt fundiertes Hintergrundwissen zu Themen wie inhaltliche Konzeption, Aufnahme, Schnitt, Design, Usability und Interaktivität zur Verfügung. Grafische und zeitliche Integration, Kompression und Technik der Übertragung sind weitere Aspekte.

Der Praxisteil thematisiert ausführlich die konkrete Umsetzung auf Basis von Adobe Flash. Hierbei stehen die speziellen Videofunktionen von Flash, das Encoding, die Arbeit mit Komponenten, ActionScript und der Flash Media Server im Vordergrund. Jedes Praxiskapitel wird vertieft durch interaktive Praxisworkshops auf der beiliegenden CD-ROM. Durch diese ausführlichen Schritt-für-Schritt Anleitungen kann jede Phase der Erstellung von Flashvideo-Anwendungen praxisnah erlernt werden.

Mit seinen farbigen Illustrationen eignet sich dieses Buch für Einsteiger wie Fortgeschrittene, für Macintosh-Anwender und Windows-User. Zahlreiche Beispiele im Buch und auf CD-ROM verdeutlichen den Inhalt.

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Leseprobe

14 ActionScript-Klassen für die Video-Wiedergabe (S. 165-166)
wem die modifi zierte FLV Playback Komponente noch nicht genügend Flexibilität bietet, der erfährt in diesem Kapitel, wie man mit der Flash-eigenen Programmiersprache ActionScript und deren Klassen, wie beispielsweise der NetStream-Klasse, komplexe Anwendungen programmieren kann. Im Gegensatz zur FLV Playback Komponente, die mindestens den Flash Player 8 benötigt, können Sie auf diese Weise auch Anwendungen für den Flash Player 6 oder 7 erstellen.

14.1 Video-Wiedergabe ohne Komponente

Will man Anwendungen aufgrund der größtmöglichen Kompatibilität für den Flash Player 6 veröff entlichen, kommt die FLV Playback Komponente nicht in Frage. Stattdessen gibt es zwei Varianten, die Videos zu übertragen: Entweder man bettet sie in eine SWF-Datei ein oder man überträgt externe Flashvideos (.fl v) mit dem Flash Media Server. So kann jeder Anwender, der mindestens den Flash Player 6 installiert hat, auf die Videoinhalte zugreifen.

Seit Flash 7 kann man externe FLV-Dateien nicht mehr nur über den Flash Media Server, sondern auch vom lokalen Dateisystem oder von einem gewöhnlichen Webserver abspielen. Grundsätzlich spielt es jedoch bei der Programmierung keine Rolle, ob ein Flash Media Server verwendet wird oder nicht, denn es werden dieselben ActionScript- Klassen genutzt:

• NetConnection-Klasse: Verbindungsaufbau
• NetStream-Klasse: Steuerung und Kontrolle des Videos
• Video-Klasse: Anzeige des Videostreams

Durch das Zusammenspiel dieser ActionScript-Klassen können vollständig individuelle Videoanwendungen programmiert werden. Deshalb bietet diese Methode sich an, wenn beispielsweise die Funktionen der FLV Playback Komponente nicht ausreichen und spezielle Anforderungen realisiert werden sollen. Ein weiterer Grund, der für die Verwendung der ActionScript-Klassen spricht, ist die Dateigröße der resultierenden SWF-Datei. Ohne Nutzung der FLV Playback Komponente lassen sich kleinere SWF-Dateien erzeugen, da die Komponente die Dateigröße um knapp 40 Kilobyte anhebt (ohne Skin).

Auch dem grafi schen Design der Rich-Media-Anwendung sind keine Grenzen auferlegt. Elemente wie Start-, Pause- oder Stopp-Buttons, Lautstärkeregler oder On-Screen-Displays können selbst gestaltet und platziert werden. Auf diese Weise können auch gezielt Corporate Design Vorgaben berücksichtigt werden. Es muss aber festgehalten werden, dass auf diese Weise ein beträchtlicher Mehraufwand entsteht. Zum einen müssen vom Verbindungsaufb au über die Video-Steuerung bis hin zur Fehlerbehandlung alle Routinen selbst programmiert werden. Zum anderen muss das grafi - sche Layout entwickelt werden, da es keine Vorlagen gibt. Als Ergebnis liefert dieser Weg jedoch eine Anwendung, die sowohl optisch als auch im Funktionsumfang vollständig individuell anpassbar ist.

14.2 Verbindungsaufbau und Wiedergabe
In diesem Abschnitt werden die nötigen Grundlagen für eine Wiedergabe ohne Komponente erläutert. Ein Flashvideo wird geladen und abgespielt, allerdings noch ohne Eingriff smöglichkeiten von Nutzerseite. Dieses Th ema ist auch Gegenstand des Workshops „NetStream – Grundlagen" auf der CD-ROM.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Danksagung9
Inhaltsverzeichnis10
Einführung14
Das Buch – Kapitel und Inhalte14
Die CD-ROM zum Buch17
Die Website zum Buch – video-im-www.de19
THEORIE20
1 Interaktive Videos im WWW22
2 Eigenschaften von Bewegtbild28
2.1 Hinwendungsreaktion28
2.2 Informationsdichte29
2.3 Realitätsnähe31
2.4 Emotionalität und Motivation34
2.5 Übersicht35
3 Interaktivität36
3.1 Interaktivität36
3.2 Makrointeraktivität39
3.3 Mikrointeraktivität41
3.4 Formen von interaktiven Videos43
3.4.1 Videokassette44
3.4.2 Video auf einer optischen Disc44
3.4.3 Computerbasierte Of.ine-Videos45
3.4.4 Computerbasierte Online-Videos46
3.5 Übersicht48
4 Interface Design und Usability50
4.1 Interface Design50
4.2 Richtlinien für Interfaces53
4.3 Umgang mit Wartezeiten55
4.4 Übersicht59
5 Übertragung von Video im Internet60
5.1 Voraussetzungen beim Nutzer60
5.2 Übertragung von Video64
5.3 Progressive Download65
5.4 Streaming68
5.5 Übersicht71
6 Kompression / Encoding72
6.1 Grundlagen72
6.2 Korrelation und Dekorrelation74
6.3 Rauschen76
6.4 Zeitliche Auflösung78
6.5 Ortsauflösung80
6.6 Schlüsselbilder83
6.7 Deinterlacing85
6.8 Bitratenbegrenzung und Qualität87
6.9 Mehrere Durchgänge beim Encoding91
6.10 Übersicht92
7 Drehen und Schneiden für das Internet94
7.1 Bildinhalt und Wahl des Motives95
7.2 Bewegung der Kamera98
7.3 Überblendung und Schnitt99
7.4 Kontrast und Farbgebung101
7.5 Ausleuchtung102
7.6 Kamera und Ausgangsformat103
7.7 Fazit und Empfehlungen105
8 Grafische Integration108
8.1 Gestaltung des Umfelds108
8.2 Reckteckige Darstellung110
8.3 Maskierung112
8.4 Freigestelltes Video114
8.5 Übersicht115
9 Zeitliche Dimension116
9.1 Betrachtungsdauer116
9.2 Lineare Einbindung von Video119
9.3 Parallele Einbindung von Video120
9.4 Übersicht123
10 Fazit und Ausblick124
PRAXIS131
11 Interaktives Video mit Flash133
11.1 Mögliche Formate für interaktives Video133
11.2 Flash für interaktives Video136
11.2.1 Videofunktionen in Flash136
11.2.2 Multimedia und Interaktivität137
11.2.3 Autorenwerkzeug Flash138
11.2.4 Verbreitung, Downloadgröfle und Plattformunabhängigkeit139
11.2.5 Zusammenfassung140
11.3 Flashvideo Grundlagen141
11.4 Wege zur Integration von Videos143
11.4.1 Videos in SWF-Dateien einbetten143
11.4.2 Externe Flashvideos (..v)144
11.5 Workflow145
12 Encoding von Flashvideos148
12.1 Codecs148
12.2 Übersicht der Flashvideo-Encoder152
12.3 Flash 8 Encoder153
12.3.1 Varianten des Flash 8 Encoders154
12.3.2 Empfehlungen für das Encoding157
12.4 On2 Flix und Sorenson Squeeze159
13 FLV Playback Komponente162
13.1 FLV Playback Komponente162
13.2 FLV Playback Custom UI165
13.3 Grafische Anpassung der FLV Playback Komponente167
13.4 ActionScript für die FLV Playback Komponente169
13.4.1 Methoden170
13.4.2 Instanzeigenschaften170
13.4.3 Komponenten-Ereignisse172
13.5 Cue-Points173
13.6 Dreamweaver Komponente176
14 ActionScript-Klassen für die Video-Wiedergabe178
14.1 Video-Wiedergabe ohne Komponente178
14.2 Verbindungsaufbau und Wiedergabe179
14.3 Ereignisprozeduren der NetStream-Klasse181
14.4 Methoden und Eigenschaften der NetStream-Klasse184
15 Flash Media Server188
15.1 Flash Media Server188
15.2 Funktionsweise des Flash Media Servers190
15.3 Serverseitige Struktur des FMS193
15.4 Alternativen195
Abbildungsnachweise206
Quellenverzeichnis208
Sachverzeichnis212

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