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Intertextualität in der KJL: Cornelia Funkes Tintenherz

AutorNadine Scherny
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2005
Seitenanzahl14 Seiten
ISBN9783638401210
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis10,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 2,0, Universität Trier, Veranstaltung: Kinder- und Jugendliteratur, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung [...] tout texte se construit comme mosaique de citations, tout texte est absorption et transformation d'un autre texte. A la place de la notion d'intersubjectivité s'installe celle d'intertextualité, et le langage poétique se lit, au moins, comme double.1 Jeder Text besteht aus mehreren Texten, ist selbst ein Intertext. Das ist die Aussage des Zitats. Intertextualität ist demnach überall vorzufinden und unvermeidbar. So sind alle wissenschaftlichen Arbeiten, wie auch diese Hausarbeit, Paradebeispiele für Intertextualität, weil sie auf andere Texte verweisen und diese im eigenen Text verarbeiten. Aber auch in der Literatur findet sich das Phänomen der Intertextualität; Autoren lassen die Protagonisten ihrer Bücher Werke anderer Verfasser lesen oder beziehen sich implizit auf andere literarische Stücke. Oscar Wildes The Picture of Dorian Gray zum Beispiel ist eine Referenz zu Ovids Pygmalion und Narziss. Auch Cornelia Funke bedient sich in Tintenherz der Technik der Intertextualität, wobei sie über ein simples 'Erwähnen' anderer literarischer Werke hinausgeht, indem sie diese zur Grundlage von Tintenherz macht: Literatur und Lesen sind hier der Handlungsträger. Die folgende Arbeit soll nun zunächst einen kurzen Abriss über die Theorie der Intertextualität geben (was ist Intertextualität, wie wird Intertextualität in der Postmoderne verwendet, etc.), um danach zu diskutieren, auf welche Art Funke intertextuell arbeitet, welche Funktion Intertextualität in Tintenherz hat und wie es Funke dabei gelingt mit Tintenherz, das an sich ein Jugendbuch ist, auch erwachsene Leser anzusprechen. In der Schlussfolgerung soll ebenfalls kurz auf eine Verwendung von Tintenherz, speziell in Bezug auf Intertextualität, im Fremdsprachenunterricht eingegangen werden. ------ 1 Kristeva S.85.

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