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Inwiefern hat die Ehe eine protektive Wirkung auf die Gesundheit? Und welche Rolle spielt dabei das Gesundheitsverhalten?

AutorThomas Beer
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl22 Seiten
ISBN9783668558939
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Advanced methods of quantitative data analysis: Applied panel data analysis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gesundheit kann mit Sicherheit als eine der wichtigsten Ressourcen im Leben bezeichnet werden. Gibt es doch kaum einen Lebensbereich, der nicht durch Gesundheit, bzw. vielmehr das Fehlen dieser, beeinflusst wird. Ungleiche Chancen auf ein Leben in Gesundheit, und damit einhergehend ein ungleiches Sterblichkeitsrisiko, können somit getrost als eine bedeutende soziale Ungleichheit bezeichnet werden. Ein Faktor, der schon seit sehr langer Zeit in Zusammenhang mit Gesundheit beobachtet wird, ist die Ehe. Ein Zusammenhang zwischen dem Familienstand und der Gesundheit wurde durch eine Vielzahl an empirischen Untersuchungen bestätigt: Menschen, die verheiratet sind, erfreuen sich durchschnittlich besserer Gesundheit und leben länger. Weniger eindeutig ist die Forschungsliteratur bezüglich der Frage, warum dies so ist. Hier besteht seit langem eine kontroverse Diskussion: Die Protektionshypothese, die besagt, dass ein Leben in Ehe einen positiven, schützenden Einfluss auf die Gesundheit ausüben kann, steht hier der Selektionshypothese gegenüber, die davon ausgeht, dass eine höhere Heiratschance von gesunden Personen gegenüber weniger gesunden der Grund dafür ist, warum Verheiratete am Ende auch über eine bessere durchschnittliche Gesundheit verfügen als Unverheiratete. Ebenso denkbar und Teil der Kontroverse ist eine Mischung aus beiden Effekten. Nichteindeutige Ergebnisse wurden in der Vergangenheit vor allem auch darauf zurückgeführt, dass die meisten Analysen auf Querschnittsdaten beruhten. Des Weiteren finden sich auch immer wieder Geschlechterunterschiede, die darauf hindeuten, dass Männer in Bezug auf ihre Gesundheit stärker von einer Ehe profitieren als Frauen. Die vorliegende Arbeit reit sich in diesen Forschungskontext ein. Basierend auf den Daten des Sozio-oekonomischen Panels soll in einem ersten Schritt untersucht werden, inwiefern ein protektiver Effekt der Ehe auf die Gesundheit nachgewiesen werden kann. Durch Anwendung von Fixed-Effects-Schätzern können dabei mögliche Selektionseffekte herausdifferenziert werden. In einem zweiten Schritt soll untersucht werden, ob sich geschlechtsspezifische Unterschiede in einem möglichen Einfluss der Ehe auf die Gesundheit zeigen. In einem dritten und letzten Schritt wird anschließend eine Veränderung des Gesundheitsverhaltens als möglicher Mechanismus analysiert. Hierfür wird der Tabakkonsum und die Ernährung in der statistischen Analyse berücksichtigt.

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