Sie sind hier
E-Book

Ist die 'Top-down-Regulation' der Herbivoren der Grund für unsere grüne Welt?

eBook Ist die 'Top-down-Regulation' der Herbivoren der Grund für unsere grüne Welt? Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2009
Seitenanzahl
7
Seiten
ISBN
9783640279913
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
2,99
EUR

Ein Aspekt der 'Grüne-Welt-Hypothese' von Hairston et al. (1960) besagt, dass Herbivore nicht von ihrer Nahrung, sondern durch Prädatoren limitiert werden. Die Welt müsste somit grün sein. Herbivore wiederum müssten frei von interspezifischer Konkurrenz sein, ein konstantes Fressverhalten bei unbegrenztem Nahrungsangebot aufzeigen und außerdem Generalisten sein, was in dem folgenden Paper untersucht wurde. Letztendlich wurden alle drei Thesen widerlegt und die 'Grüne-Welt-Hypothese konnte somit nicht bestätigt werden. Das zentrale Thema des Artikels 'Community structure, population control and competition' von Hairston, Smith und Slobodkin aus dem Jahre 1960 ist die Frage nach den Regulationsmechanismen von Populationsgrößen. Es gibt mehrere Schlussfolgerungen in dem Artikel: Populationen von Produzenten, Carnivoren und Destruenten werden durch ihr jeweiliges Nahrungsangebot limitiert. Hierbei greifen dichteabhängige Faktoren. Zwischen den Organismen der jeweiligen Trophiestufe existiert interspezifische Konkurrenz. Herbivore dagegen werden selten durch die Nahrung limitiert ('Bottom-up-Regulation')und stattdessen durch Prädatoren ('Top-down-Regulation'). Somit gibt es keine dichteabhängige Konkurrenz um Nahrung. Auch müssten alle Herbivoren Generalisten sein, denn Spezialisten werden stets durch die Ressourcen limitiert, da sie nur einen bestimmten Teil des unbegrenzten Reichtums pflanzlicher Nahrung nutzen können. Klimatische Einflüsse, die sich negativ auf die Herbivoren auswirken könnten, spielen aufgrund der langzeitigen Möglichkeit der Adaptation ebenfalls keine Rolle. Der Artikel von Hairston et al. wurde als 'Grüne-Welt-Hypothese' bekannt. Um die 'Grüne-Welt-Hypothese' zu überprüfen wurde in diesem Paper die Trophiestufe der Herbivoren näher beleuchtet. Die Versuche wurden mit der herbivoren Weinbergschnecke Helix pomatia und der omnivoren Feldgrille Gryllus assimilis unternommen. Folgende Fragen wurden untersucht: a) Zeigen Helix pomatia und Gryllus assimilis bei einem unbegrenzten Nahrungsangebot ein konstantes Fressverhalten? b) Präferiert H. pomatia bzw. G. assimilis eine bestimmte Nahrungspflanze bzw. haben sich die beiden Arten auf eine bestimmte Pflanzenart als Nahrungsquelle spezialisiert? c) Gibt es interspezifische Konkurrenz zwischen Helix pomatia und Gryllus assimilis?

Kaufen Sie hier:

E-Book Tabs

Weitere E-Books zum Thema: Biologie und Genetik - Lehre und Forschung

Weitere Zeitschriften

MENSCHEN. das magazin

MENSCHEN. das magazin

MENSCHEN. das magazin informiert über Themen, die das Zusammenleben von Menschen in der Gesellschaft bestimmen -und dies konsequent aus Perspektive der Betroffenen. Die Menschen, um die es geht, ...

Archiv und Wirtschaft

Archiv und Wirtschaft

Fachbeiträge zum Archivwesen der Wirtschaft; Rezensionen Die seit 1967 vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft "Archiv und Wirtschaft" bietet Raum für ...

CAREkonkret

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege CAREkonkret ist die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege. Ambulant wie stationär. Sie fasst topaktuelle Informationen und Hintergründe ...

Demeter-Gartenrundbrief

Demeter-Gartenrundbrief

Einzige Gartenzeitung mit Erfahrungsberichten zum biologisch-dynamischen Anbau im Hausgarten (Demeter-Anbau). Mit regelmäßigem Arbeitskalender, Aussaat-/Pflanzzeiten, Neuigkeiten rund um den ...

DGIP-intern

DGIP-intern

Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie e.V. (DGIP) für ihre Mitglieder Die Mitglieder der DGIP erhalten viermal jährlich das Mitteilungsblatt „DGIP-intern“ ...

Euro am Sonntag

Euro am Sonntag

Deutschlands aktuelleste Finanz-Wochenzeitung Jede Woche neu bietet €uro am Sonntag Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Themen Geldanlage und Vermögensaufbau. Auch komplexe Sachverhalte ...