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Italienische Jugendsprache - ein Phänomen auf dem Weg zur Varietät

ein Phänomen auf dem Weg zur Varietät

AutorKristin Klemann
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl24 Seiten
ISBN9783638592208
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis10,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die italienische Sprache allgemein stellt keine Konstante dar. Sie weist ganz im Gegenteil ständige Veränderungen in Grammatik und Vokabular auf. Dies zeigt sich im Alltag zum Einen in Sprachen kleiner Gruppen, und zum Teil nur zu bestimmten Gegebenheiten, die wissenschaftlich gar nicht zu erfassen sind, zum Anderen aber in unzähligen Variationen, Dialekten und Jargons deren Merkmale und Vorkommen genau bezeichnet und somit auch erforscht werden können. Sie haben jedoch alle gemein, dass sie sich auf ganz spezifische Art und Weise von der italienischen Hochsprache unterscheiden. Diese Hochsprache ist in der italienischen Realität als solche gar nicht wirklich existent, vielmehr dient sie nur als Basis in Zweifelsfällen und als Richtlinie für Lernende. Die Zahl derer, die tatsächlich Standard - Italienisch sprechen, ist, schon auf Grund der starken Verbreitung der zum Teil sehr alten Dialekte gering. Das Vorhandensein einer einheitlichen Sprache für ganz Italien, derer sich auch alle bedienen, dagegen ist jung. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein, wurde in Italien zu Hause kein Italienisch, sondern ausschließlich Dialekt gesprochen. Das Italienische fungierte lediglich als Amtssprache. Mittlerweile nimmt der Dialekt immer weiter verbreitet den Platz der zweiten Sprache ein, und die Zahl derer, die nur Dialekt sprechen geht fast gegen Null. Wie die Standardsprache Italienisch selbst, sind auch die sogenannten Substandards in ständiger Bewegung, in ständiger Veränderung. Eine Untersuchung solcher Substandards bereitet häufig große Schwierigkeiten, da es keine offensichtlichen, und vor allem keine niedergeschriebenen Regeln gibt, an die sich die Sprecher halten. Dennoch müssen solche Regeln bestehen, damit eine funktionierende Kommunikation zwischen den Anwendern des jeweiligen Substandards gewährleistet ist. Der Substandard Jugendsprache ist in diesem Zusammenhang besonders interessant, da seine Regeln sich in sehr kurzer Zeit zu verändern scheinen. Die vorliegende Arbeit setzt sich vor allem mit der Definition der Jugendsprache als Varietät auseinander, mit den Schwierigkeiten die damit einhergehen. In diesem Kontext werden neben der Geschichte der Jugendsprache und ihrer Erforschung auch deren Verbreitung und deren Charakteristika ausgearbeitet. Konkret soll das Phänomen Jugendsprache abschließend am Beispiel von Pisa dargestellt werden.

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