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E-Book

Jeder lebt. Jeder stirbt. Keiner ist tot.

Gesund und heil durch ein anderes Weltbild - Ein spirituelles Praxisbuch

AutorHubert R.H. Jünger
Verlagtao.de
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl228 Seiten
ISBN9783960512912
FormatePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Es geht um Bewusstseinserweiterung, die in die Eigenkompetenz führt. Es fordert auf und zeigt Wege dazu: Ändere Dein Leben, bevor Du gezwungen wirst, es zu ändern! Wir sind primär geistige Wesen und Heilung ist immer Selbstheilung; doch das Konzept, an das ich subjektiv glaube, ist entscheidend dafür, ob sich die Tür zur Heilung/Gesundung öffnen kann. Es soll am authentischen Beispiel eines über 80-jährigen aufrütteln und Mut machen, dass es in jedem Alter möglich ist, den Wandel anzugehen und zu vollziehen. 228 Seiten, 60 Kapitel, 26 Farbgrafiken, 2 Heilungslieder

Hubert R.H. Jünger betreibt als Spiritueller Lehrer & Autor in Glücksburg (Ostsee) eine Fern-Praxis für Geistiges / Intuitives Heilen. Er hat die Lizenz zur Praktizierung der kuby-methode Mental Healing® (Geistige Selbstheilung), die Heilerausbildung bei Stephan Dalley absolviert und begleitet Patienten/Klienten im gesamten deutschsprachigen Raum in ihren Bewusstwerdungsprozessen durch ihre Wandlung hindurch und damit zur möglichen Gesundung und Heilung - vom Kleinkindalter bis in die letzten Stunden ihres Lebens. In Schleswig-Holstein ist er ein gefragter Dozent. Er ist Mitglied im DGH Dachverband Geistiges Heilen. www. intuitives-heilen.com

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Leseprobe

Wovon sollte ich etwas verstehen,


wenn ich schon nichts von der Medizin verstehe und über Krankheit, Gesundheit, ja Heilung schreibe und rede?

In meinem ersten Fachbuch schrieb ich im Vorwort: „Sprich nur über Dinge, über die Du zuvor zehn Jahre nachgedacht hast!“ Daran will ich mich auch diesmal halten.

Zuerst einmal muss ich in der Praxis des geistigen Heilens, gar Selbstheilens ganz genau hinhören, mich gewissermaßen auf den Stuhl des Klienten/Patienten setzen, leer sein, locker bleiben und mit dem Heilsuchenden gemeinsam erspüren, was ihn bewegt, bedrückt, krank gemacht hat, was ihn gekränkt hat, was ihn überhaupt weg von der allgegenwärtigen Medizin und zu mir gebracht hat.

Die Organsprache seiner Krankheit sagt bereits viel aus, enthält Hinweise, die nicht übersehen werden dürfen. Wenn z. B. das rechte Knie schwächelt oder gar eine OP ansteht, kann dahinter ein Konflikt mit einer männlichen Person (Vater, Bruder, Kollege, Partner oder mit der Zukunft) stehen und weitere Fragen werden sicherlich mit Beispielen aus dem Leben des Kranken belegt werden.

Es kann aber auch sein, dass eine Frau so sehr ihre männlichen Anteile lebt bzw. ihre weiblichen nicht, dass daraus ein Konflikt entstanden ist, der aufgelöst werden will. (s. hierzu das Kapitel über die rechte und die linke Gehirnsphäre). Es gibt viele Wege zur Heilung, die meist viel älter als die moderne Medizin sind, doch ich konzentriere mich auf das, was ich bei meinen Lehrern und vom Leben gelernt habe und selbst praktiziere.

Ich kann auch zielgerichtet fragen, bei welcher Gelegenheit die Schmerzen zuerst entstanden sind und aus der Antwort die wichtige Information heraushören, die zur Ursache hinter der Ursache der stiftenden Ursache - führt. Nach meiner Erfahrung sagen die Menschen schon in der 1. Sitzung ein Schlüsselwort, das symptomatisch für eine Szene, sogar für ihr Leben ist.

Das dauert max. 5 - 8 Minuten. Da können wir dann hineingehen und die Ursachen finden. Die Kunst besteht darin, einfühlsam und präzise zu fragen und, wie ich bei Clemens Kuby gelernt habe, hinter dem Patienten zu bleiben.

Meine Aufgabe besteht nicht darin, ihm zu sagen, was er zu tun oder zu lassen hat, sondern leer und unwissend zu bleiben, dabei neugierig das Terrain anzuschauen. Ich darf nicht urteilen oder bewerten. Ich darf nur deuten und darauf vertrauen, dass seine Seele alles von ihm weiß und zur gegebenen Zeit preisgibt, wenn er wirklich gesund werden will.

Generell hat ‚Knie‘ etwas mit Demut zu tun (die Knie beugen). Nun kann es sein, dass mein Gegenüber eine Kette von Demütigungen seit der Kindheit über sich ergehen lassen musste. Die Aufgabe besteht jetzt darin, diese Demütigungen in Demut zu wandeln, was leichter gesagt als getan ist. Das verletzte innere Kind muss letztlich in der Szene, in der es erstmalig verletzt wurde, wieder geheilt werden.

Wenn der erste Dominostein fällt, fallen alle nachfolgenden Demütigungen in der Kette mit um und lösen sich auf.

Meine Aufgabe wäre es nun, ihm anhand seiner biografischen Beispiele das Muster seines Lebens zu zeigen und eine Brücke zwischen der auslösenden Situation und den heutigen Schmerzen zu bauen. Hat er diese Situation verstanden, können wir gemeinsam oder er allein die Protagonisten der Szene (zum Beispiel den Vater) sich vor sein geistiges Auge holen und mit ihm diese demütigende Szene im Kindessinne bearbeiten.

Hier leistet die rechte Hirnhälfte - die Intuition - verlässliche Hilfe, und wer nur ein einziges Mal, vielleicht bei einem leichten Konflikt, ein positives Ergebnis und einen Wandel in der Krankheit oder im Verhalten feststellen konnte, hat danach ein machtvolles Instrument der Selbstheilung in der Hand - ein Leben lang. Gibt es eine billigere Heilmethode?

Der Vater (noch lebend oder schon gestorben) muss in präzisem Dialog auf dem Papier (s. Kapitel Seelenschreiben) dazu gebracht werden, seine Fehler - die Demütigungen seiner Tochter oder der gesamten Familie - anzuerkennen und den Frieden mit ihr in Liebe suchen.

Er muss seinem Kind gegenüber bereuen, glaubhaft bereuen. Das ist zwischen den Seelen des Vaters und der Tochter möglich und geschieht immer wieder. Nur der Ver-stand kann das nicht ver-stehen und zulassen. Das ist nicht sein Hoheitsgebiet.

Aber der Seele dürfen wir uns immer anvertrauen, da sie immer um Harmonie bemüht ist. Einzelheiten dieser Kuby- Methode Mental Healing® finden sich in seinen Büchern und DVDs. Ich habe diese Methode studiert und bin mit ihr heil geworden.

Wie kam denn nun die Heilung zustande?

Die Rolle des Vaters

Wenn ein Kind geboren wird, kann es nur schreien und sich einwindeln. Trotzdem wird es geliebt. Das ist sein Naturrecht, von Zeugung an. Dafür braucht es überhaupt nichts zu tun. Es wird geliebt.

Nun kommt es aber nicht selten vor, dass es sich Eltern gewählt hat, die sich ihrer Pflicht als Eltern nicht bewusst oder selbst traumatisiert sind oder gar nicht wissen, wie Liebe geht, es nicht gelernt haben, oft genug mit einer Prägung durch ihr Leben laufen, die Liebe nicht hochkommen lässt. Sie hatten ebenfalls Eltern, die keine liebevolle Erwachsene waren. Oft genug ist für sie überleben vordringlicher als leben. Sie sind verhaftet in materiellen Obsessionen, haben es nicht anders von ihren Eltern gelernt und meinen noch, alles richtig zu machen. Sie leben in ihrer Welt, in der Kinder keine Stimme haben, parieren müssen, damit sie nicht als Stressfaktor empfunden werden. Als Statussymbole mögen sie noch taugen, doch das neue Haus oder Auto oder der 3. Urlaub im Jahr sind vorrangig, müssen erwirtschaftet werden, kosten Arbeit und Zeit; Zeit, die den Kindern alltäglich vorenthalten wird.

Oft genug stammen sie von Eltern, die einem grandiosen Missverständnis aufgesessen sind: Sie verwechselten Sex mit Liebe. Zuhause bei deren Eltern schien die Situation unerträglich, dann spielten auch noch die Hormone verrückt, die Mädchen und Jungen waren auf der Flucht aus dem Elternhaus und alles, was nun in ihr Leben trat, war allemal besser als zu Hause, fühlte sich ganz neu und warm und innig an: Das m u s s t e die Liebe sein. Die Pille verschob jegliche natürlichen Regeln, und da ‚die anderen‘ das ebenfalls missinterpretierten, stand es unumstößlich fest: das war die (große) Liebe.

War es aber nicht. Doch das neue Wesen ist schon gezeugt, im schönsten aller Momente zwischen die Eltern geschlüpft, weil es möglicherweise zu Mama wollte, die es schon in früherer Inkarnation gemocht oder geliebt hat. Erst in den nächsten Wochen merkt es, dass der Vater z. B. ein Alkoholiker ist. Doch es kann oder will nicht mehr zurück, ‚wieder abbiegen‘ nannte es mein Heilerlehrer Stephan Dalley.

Manchmal kommt das Baby auch mit seiner Nabelschnur um den Hals auf die Welt oder weigert sich, geboren zu werden, wird ‚über-tragen‘ und die Eltern stehen vor einem Rätsel. Zwar dem schönsten von allen; doch verhalten sie sich auch zum Wohle des neuen Erdenbürgers? Ändert sich etwas im Leben der kleinen Familie, ist er willkommen, zu jeder Tag- und Nachtzeit, in guten, wie in weniger guten Tagen und Nächten?

War ich immer ein so böser Junge, weil mein Vater mich so verdreschen musste? Ich musste mich nur noch mehr anstrengen, dachte ich, damit ich seinen Jähzorn nicht anstachelte. Warum hat es wegen dieser Schulnote wieder nicht gereicht, ihn zufrieden zu stellen? Warum schlägt er einen Eichenspazierstock an mir entzwei, als er als Diabetiker - gerade mit der Mutter aus der Jahreskur kommend - noch im Treppenhaus erfuhr, dass ich als 6jähriger eine (1 !) Mark statt zum Friseur in den Eissalon getragen hatte? Wo war da meine Mutter?

Aus solchen Kinder werden Papiertiger, die sich anpassen, mit den Wölfen heulen, die, statt alles zu bemerken, zu allem ihre Bemerkungen machen müssen; denn sie werden nicht gesehen, nicht für gleichwertige Menschen gehalten, mit Respektlosigkeit gedemütigt (s. Knie); und damit sind sie angepasst, abhängig wie ein Hund von Herrchens Blick und können nach Belieben manipuliert werden. So bilden Kinder, wie z.B. in meinem Fall ‚versteckte Depressionen‘ = eine Angina Pectoris aus. Das Herz als Mördergrube, gefüllt mit Hass, Wut und Tränen, wie es Rüdiger Dahlke in „Krankheit als Symbol“ formuliert.

20 Jahre nach seinem Tod ergab es sich mit meinem Vater, dass in einem Seelengespräch meine Frage, warum er ein so unerbittlicher Vater gewesen war, offensichtlich falsch gestellt war. Auch die Frage, was ich durch ihn lernen soll, blieb unbeantwortet. Er antwortete einfach nicht, ließ sich nicht...

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