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John Henry Newmans Konversion

Sein Weg zur katholischen Kirche aus protestantischer Perspektive

AutorJohannes Schwanke
VerlagWalter de Gruyter GmbH & Co.KG
Erscheinungsjahr2011
Seitenanzahl353 Seiten
ISBN9783110228939
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis129,95 EUR

John Henry Newman (1801–1890), lecturer in Oxford, Anglican priest and Roman Catholic cardinal, is the most influential convert of modern British history. Even today, through his masterful defense of his conversion, he still convinces many people to follow his example.

This study is the first Protestant monograph on the topic, providing an in-depth discussion of Newman’s arguments. Following a reflection on whether something could be learned from these arguments in a Protestant self-criticism, the book raises the question whether Newman’s Apologia is really sustainable.



Johannes Schwanke, Eberhard Karls Universität Tübingen.

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Inhaltsverzeichnis
Dank10
Inhalt12
Einführung16
I. Erste Zugänge18
§1 These und Anlage der Arbeit18
1. These der Arbeit18
2. Anlage der Arbeit23
3. Gegenwartsrelevanz des Themas26
§2 Methodik der Arbeit27
1. Grundsätzliche methodische Einsichten27
2. Zur Arbeit an den Texten29
§3 Bisherige Forschungen zum Thema29
Hauptteil36
I. Grundlagen38
§1 Biographisch-historische Grundlagen38
1. Newmans multiperspektivische Suche – „Phases of Faith“38
2. Katholizismus in England40
§2 Thematische Grundlagen46
1. Konversionsbewegungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts46
2. Konversionsmotive52
3. Der Umgang des Konvertiten mit seiner Geschichte58
§3 Textliche Grundlagen62
1. Der Charakter Newmanscher Texte62
2. Leben und Werk64
3. Form und Inhalt69
II. Newmans Auseinandersetzung mit seiner „biblischprotestantischen“ Kindheit bzw. frühen Jugend und seine anschließende Kritik des „sola scriptura“72
§1 Einführung72
§2 Theologische Motivationen im lebensweltlichen Kontext73
§3 Problemfelder – Newmans Auseinandersetzung mit dem „sola scriptura“ seines ‘biblisch-protestantischen‘ Elternhauses77
1. Zentralität des „sola scriptura“ im Elternhaus77
2. Newmans spätere Kritik des „sola scriptura“.82
2.1 Die Angreifbarkeit des Prinzips „sola scriptura“82
2.2 Die Beliebigkeit des Prinzips „sola scriptura“88
2.3 Das Häretische des Prinzips „sola scriptura“91
Exkurs: „Arians of the Fourth Century“ (1834)92
2.4 Die Notwendigkeit der Tradition als Korrektiv95
Exkurs: Lectures on the Scriputure Proof of the Doctrines of the Church (Tract 80)101
2.5 Das fehlende Geschichtsbewusstsein des Protestantismus – der Ruf „ad fonts“ als Scheinforderung102
§4 Zusammenfassung106
III. Newmans Bekehrung, „protestantisch-calvinistische“ Jugend bzw. sein Studienbeginn und seine anschließende Kritik des „sola gratia“ und „sola fide“109
§1 Einführung109
§2 Theologische Motivationen im lebensweltlichen Kontext109
§3 Newmans Auseinandersetzung mit dem „sola gratia“ und „sola fide“ seiner Jugend117
1. „sola fide“ und „sola gratia“ als Zeichen protestantischer Selbstbezogenheit117
2. Newmans Abrechnung mit Luthers eigener ‚babylonischer Gefangennahme‘ der Kirche120
3. Protestantische Gesetzlichkeit132
4. Das ethische Defizit der Protestanten aufgrund des „sola gratia“133
5. Die Unbestimmtheit des protestantischen Glaubens.134
§4 Zusammenfassung135
IV. Newmans „liberale“ Berührung im Studium und seine anschließende Abkehr vom „protestantischen Antidogmatismus“136
§1 Einführung136
§2 Theologische Motivationen im lebensweltlichen Kontext136
§3 Newmans Auseinandersetzung mit dem „protestantischen Antidogmatismus“146
1. Protestantismus führt zu Liberalismus146
2. Was heißt „liberal“?.147
3. Antidogmatismus und sein „principle of private judgment“.153
4. Die Überbewertung des Verstandes158
§4 Zusammenfassung163
V. Newmans patristische und orthodoxe Neugier während der Mittelmeerreise und seine anschließende Betonung des „Katholischen“165
§1 Einführung165
§2 Theologische Motivationen im lebensweltlichen Kontext165
§3 Newmans Auseinandersetzung mit Patristik und Ostkirche179
1. Gegen den „Rationalismus“ des Westens findet Newman bei der Ostkirche „mystery“179
2. Newmans Loslösung von der Orthodoxen Kirche und seine Kritik190
2.1 Fehlende Katholizität191
2.2 Die Leblosigkeit der Orthodoxen Kirche193
2.3 Fehlendes politisches Gewicht194
§4 Zusammenfassung197
VI. Newmans „anglokatholische“ Phase als Pastor an St. Mary’s und Kommunitätsleiter in Littlemore und seine anschließende Ablehnung einer „via media“199
§1 Einführung199
§2 Theologische Motivationen im lebensweltlichen Kontext199
§3 Newmans Auseinandersetzung mit der „via media“ der Anglikanischen Kirche.217
1. Das Ziel der Traktatbewegung: Die Erneuerung und Profilierung der Anglikanischen Kirche als via media zwischen Wittenberg und Rom217
2. Newmans Entdeckung: Die Väterkirche war nicht „via media“ – „via media“ waren die Häretiker223
3. Suche nach Sicherheit. Wiseman und „Securus judicat orbis terrarium“ (1839), die Anglikanische Kirche als unsichere Kirche.227
4. Newmans Ablehnung einer alles verstehenden anglikanischen „comprehension of opinions“ – oder: Wie kann man zwischen zwei Stühlen sitzen?234
5. Die letzte Prüfung: Wie geht man mit römischkatholischen Missständen und Fehlentwicklungen um?238
5.1 Newmans Theorie der Entwicklung241
5.2 Entfaltung der Wahrheit243
5.3 Abwehr von Wildwuchs und Fehlentwicklungen248
5.4 Begründung der „corruptions“250
5.5 Gelassenheit255
5.6 Gegen das „ad fonts“257
5.7 Irrationalität263
5.8 „you cannot take it up in a teacup“265
6. Konversion – der 8./9. Oktober 1845267
§4 Zusammenfassung271
VII. Epilog – Enttäuschte Erwartungen274
Schluss292
Fazit294
Literaturverzeichnis312
I. Hinweise zur Zitation312
II. Hilfsmittel, Lexika u. ä.312
III. Primär- und Sekundärliteratur313
Sachregister332
Personenregister48

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