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Judith Butlers Konzept der Gender-Performativität am Beispiel von Julia Rothhaas´ Artikel 'Geschlecht: geheim'

AutorAnonym
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl10 Seiten
ISBN9783656353546
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis2,99 EUR
Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien), Veranstaltung: Einführung in die Gender Studies, Sprache: Deutsch, Abstract: Die US-amerikanische Philosophin und Philologin Judith Butler, zählt zu den wichtigsten Vertreterinnen der Geschlechterstudien. 1990 erschien ihr Werk Gender Trouble. Feminism and the Subversion of Identity. [deutsch 1991: Das Unbehagen der Geschlechter], welches als ihr bekanntestes und auch einflussreichstes Buch gilt und zum Aushängeschild der Geschlechterforschung wurde. Darin tritt sie für einen 'postmodernen, poststrukturalistischen Anti-Essentialismus'1 ein, welcher jegliches Denken, das Identitäten als grundlegend und natürlich existent begreift, ablehnt. Nach Butler beruht nicht nur die Geschlechtsidentität auf einem sozialen Konstrukt, vielmehr zweifelt sie auch die Natürlichkeit und die Unvermeidlichkeit des biologischen Geschlechts an. 'Was ist eine Frau eigentlich? Warum ist das so wichtig? Ich bin so viel mehr als mein Geschlecht.'2 Diese Aussage stammt von der 32- jährigen Malin Björns aus Malmö in Schweden, die die Kategorien weiblich und männlich ebenfalls anzweifelt und als konstruiert begreift. Die Mutter des 2-jährigen Charlie hat sich für eine geschlechtsneutrale Erziehung entschieden. Das Geschlecht ihres Kindes hält sie geheim, um zu vermeiden, dass Charlie in Rollenklischees gedrängt wird und um ihrem Kind die Möglichkeit zu geben, vielmehr als Mädchen oder Junge und Mann oder Frau, zu sein. In dem hier vorliegenden Essay werde ich, am Beispiel des von Julia Rothhaas verfassten Artikels 'Geschlecht: geheim,' welcher in der Dezember/ Januar 2011/ 2012 Ausgabe der Nido erschienen ist, das Konzept der Performativität nach Judith Butler, veranschaulichen. In meiner Analyse soll es um die Frage gehen, wie eine Binarität der Geschlechter im sozialen Umfeld der Familie Björns geschaffen wird und durch welche gesellschaftlichen Sanktionen diese gestützt wird. Das Essay soll am Beispiel des Artikels zeigen, wie Geschlecht performiert und wie es durch Inklusion und Exklusion ständig reproduziert wird.

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