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Know can do - vom Wissen zum Tun

Wiessen umsetzenn und nutzen

AutorKen Blanchard, Paul J. Meyer, Dick Ruhe
VerlagGabal Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl108 Seiten
ISBN9783862001675
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis16,99 EUR
Jährlich investieren deutsche Unternehmen pro Mitarbeiter 1.100 Euro in Weiterbildung, was hochgerechnet eine Summe von 27 Mrd. Euro ergibt. Das größte Problem dieser Investition ist die geringe Konversionsrate von der Theorie in die praktische Umsetzung. Ken Blanchard und seine Co-Autoren haben sich in Form einer locker und spannend erzählten Wirtschaftsstory der Problematik des Lerntransfers angenommen. Sie zeigen einfache Techniken, wie wir uns neues Wissen besser aneignen und vor allem nachhaltig nutzen und umsetzen können.

Ken Blanchard ist Haupt-Inspirator der Ken Blanchard Unternehmen. Er ist Autor oder Co- Autor von mehr als vierzig Büchern, darunter der Klassiker: Der Minuten Manager (zusammen mit Spencer Johnson) und Das Geheimnis großer Leader - Wie erfolgreiche Leader denken und handeln mit Mark Miller. Paul J. Meyer ist Gründer des Success Motivation Institute und Autor zahlreicher Bücher. Dick Ruhe ist ein äußerst beliebter Motivationsredner, Berater und Trainer. Er ist Seniorpartner bei den Ken Blanchard Unternehmen.

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Leseprobe
Grund 2: Negative Filter (S. 35-36)

Nachdem Phil mich begrüßt hatte, führte er mich in das Esszimmer, wo ein wunderbares Mittagessen mit Lachs und Reis- Pilaw auf uns wartete. Als wir Platz nahmen, fragte er: Haben Sie erfahren, was Sie wissen wollten?" "Ja", sagte ich. "Und jetzt sollte ich es unbedingt aufschreiben und es immer wieder wiederholen, stimmt`s?" "Ich hab ja schon einmal gesagt, dass Sie ein Schnelllerner sind", schmunzelte Phil. "Ich verstehe", fasste ich zusammen, "dass die Informations- flut der erste Grund dafür ist, dass Leute nicht tun, was sie wissen. Mit Konzentration auf das Wesentliche und Wiederholung kann diese Hürde überwunden werden. Ich brenne darauf, etwas über den zweiten Grund zu hören. Haben Sie nicht gesagt, er habe etwas mit unserem "vermurksten Denken&lsaquo,, also mit falschem Denken, zu tun?" Der Unternehmer lächelte. "Stimmt. Sie haben recht.

Die Leute sind oft zu negativ eingestellt und das sorgt bei ihnen für ein unangemessenes, unzulängliches Filtersystem. Lassen Sie mich Ihnen eine Frage stellen: Ist positives Denken wirkungs voller und besser als negatives?" "Ja, das würde ich schon sagen." "Dann sagen Sie mir", sagte Phil, "ob das eine bewusste, freie Wahl ist. Hat man die Möglichkeit, zwischen positivem und negativem Denken zu wählen?" "Natürlich hat man die Wahl", antwortete ich. "Warum ziehen dann die meisten Menschen das positive Denken nicht dem negativen Denken vor?" Ich trank einen Schluck Wasser und dachte über seine Antwort nach.

"Das ist eine gute Frage", entgegnete ich. "Jetzt, wo Sie es sagen, merke ich, dass negatives Denken bei den Leuten viel verbreiteter ist als positives. Ich frage mich, weshalb das so ist." Phil schwieg einen Moment. "Wir sind oft so programmiert", sagte er schließlich. "Wie das?" "Wenn wir zur Welt kommen, sind wir vollständig abhängig von unseren Eltern oder Ersatzeltern - von denen, die beschlossen haben, uns großzuziehen. Und wir haben keine Wahl, wer diese Menschen sind oder wie die Umstände sind. Von allem Anfang an, so glaube ich, sind wir alle auf der Suche nach bedingungsloser Liebe.

Wir wollen nicht nur bedingt geliebt werden, abhängig von dem, was wir an einem bestimmten Tag tun oder sagen. Wir möchten für das geliebt werden, was und wer wir sind. Unglücklicherweise haben aber nicht alle Menschen um uns herum - unsere Eltern und andere Erwachsene - unbedingt selbst diese voraussetzungslose Liebe erfahren. Und das macht es für sie schwierig, uns diese Liebe zu geben. Folglich neigen sie dazu, uns bedingt, also unter bestimmten Voraussetzungen, zu lieben - ihre Liebe zu uns beruht darauf, wie wir uns verhalten. Daher versuchen wir unablässig, etwas zu tun, um Anerkennung und das Gefühl von Zugehörigkeit zu bekommen."Grund 2: Negative Filter (S. 35-37)

Nachdem Phil mich begrüßt hatte, führte er mich in das Esszimmer, wo ein wunderbares Mittagessen mit Lachs und Reis- Pilaw auf uns wartete.

Als wir Platz nahmen, fragte er: »Haben Sie erfahren, was Sie wissen wollten?«

»Ja«, sagte ich. »Und jetzt sollte ich es unbedingt aufschreiben und es immer wieder wiederholen, stimmt’s?«

»Ich hab ja schon einmal gesagt, dass Sie ein Schnelllerner sind«, schmunzelte Phil.

»Ich verstehe«, fasste ich zusammen, »dass die Informationsflut der erste Grund dafür ist, dass Leute nicht tun, was sie wissen. Mit Konzentration auf das Wesentliche und Wiederholung kann diese Hürde überwunden werden. Ich brenne darauf, etwas über den zweiten Grund zu hören. Haben Sie nicht gesagt, er habe etwas mit unserem ›vermurksten Denken‹, also mit falschem Denken, zu tun?«

Der Unternehmer lächelte. »Stimmt. Sie haben recht. Die Leute sind oft zu negativ eingestellt und das sorgt bei ihnen für ein unangemessenes, unzulängliches Filtersystem. Lassen Sie mich Ihnen eine Frage stellen: Ist positives Denken wirkungsvoller und besser als negatives?«

»Ja, das würde ich schon sagen.«

»Dann sagen Sie mir«, sagte Phil, »ob das eine bewusste, freie Wahl ist. Hat man die Möglichkeit, zwischen positivem und negativem Denken zu wählen?«

»Natürlich hat man die Wahl«, antwortete ich.

»Warum ziehen dann die meisten Menschen das positive Denken nicht dem negativen Denken vor?«

Ich trank einen Schluck Wasser und dachte über seine Antwort nach. »Das ist eine gute Frage«, entgegnete ich. »Jetzt, wo Sie es sagen, merke ich, dass negatives Denken bei den Leuten viel verbreiteter ist als positives. Ich frage mich, weshalb das so ist.«

Phil schwieg einen Moment. »Wir sind oft so programmiert«, sagte er schließlich.

»Wie das?«

»Wenn wir zur Welt kommen, sind wir vollständig abhängig von unseren Eltern oder Ersatzeltern – von denen, die beschlossen haben, uns großzuziehen. Und wir haben keine Wahl, wer diese Menschen sind oder wie die Umstände sind. Von allem Anfang an, so glaube ich, sind wir alle auf der Suche nach bedingungsloser Liebe. Wir wollen nicht nur bedingt geliebt werden, abhängig von dem, was wir an einem bestimmten Tag tun oder sagen. Wir möchten für das geliebt werden, was und wer wir sind. Unglücklicherweise haben aber nicht alle Menschen um uns herum – unsere Eltern und andere Erwachsene – unbedingt selbst diese voraussetzungslose Liebe erfahren. Und das macht es für sie schwierig, uns diese Liebe zu geben. Folglich neigen sie dazu, uns bedingt, also unter bestimmten Voraussetzungen, zu lieben – ihre Liebe zu uns beruht darauf, wie wir uns verhalten. Daher versuchen wir unablässig, etwas zu tun, um Anerkennung und das Gefühl von Zugehörigkeit zu bekommen.

»Wie hängt das mit negativem Denken zusammen?«, fragte ich.

»Als Kinder versuchten wir Aufmerksamkeit durch unsere Leistungen zu bekommen. Wir wünschten uns das Lob und die Anerkennung unserer Eltern. Das war ein frustrierender Prozess, weil unsere Eltern, genau wie wir alle, dazu neigten, eher das Negative als das Positive zu betonen.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Vorwort8
Warum setzen wir unser Wissen nicht um?11
Das fehlende Bindeglied16
Die Kraft der Wiederholung20
Grund 1: Informationsflut22
Die Weniger-ist-mehr-Philosophie -anwenden29
Grund 2: Negative Filter36
Mit positiver Grundhaltung zuhören43
Freie Fahrt für positives Denken55
Grund 3: Fehlendes Follow-up64
Das Positive betonen76
Mehr Struktur, Betreuung und -Verantwortlichkeit anbieten83
Epilog90
Danksagung100
Über die Autoren104
Weitere Hinweise107

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