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Können Staaten voneinander lernen?

Eine vergleichende Analyse der Umweltpolitik in 24 Ländern

AutorThomas Sommerer
VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl315 Seiten
ISBN9783531926254
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis39,99 EUR


Thomas Sommerer ist Politikwissenschaftler und arbeitet zur Zeit als Postdoctoral Research Fellow an der Universität Stockholm.

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Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Abbildungsverzeichnis9
Tabellenverzeichnis10
Vorwort12
1 Einleitung14
2 Theorien und Konzepte des Lernens: ein Analyse-rahmen für die Untersuchung von Policy-Wandel19
2.1 Forschungstraditionen der Analyse von Lernprozessen in der Politik20
2.1.1 Historische Analogien und „Lessons from the Past“20
2.1.2 Diffusions-, Transferund Konvergenzforschung21
2.1.3 Systemisches Lernen in der Organisationsforschung22
2.1.4 Policy-Analyse und Lernen von politischen Ideen23
2.1.5 Theorien des sozialen Lernens in der Ökonomie24
2.1.6 Lernen in der Spielund Entscheidungstheorie25
2.1.7 Analyse von Lernen in Nachbardisziplinen der Politikwissenschaft26
2.2 Terminologie und Definition von Policy-Lernen27
2.2.1 Veränderungsvs. Verbesserungslernen30
2.2.2 Instrumentelles vs. konzeptuelles Lernen32
2.2.3 Policy-Lernen vs. strategisches Lernen32
2.2.4 Lernen vom Modell vs. Erfahrungslernen33
2.2.5 Transnationales vs intra-systemisches Lernen34
2.2.6 Individuelles vs. kollektives Lernen34
2.2.7 Rationales vs. eingeschränkt-rationales Lernen36
2.3 Mechanismen des Policy-Lernens39
2.3.1 Warum lernen Staaten? Motivation und Anreizfaktoren41
2.3.1.1 Unsicherheit und Informationskosten42
2.3.1.2 Unzufriedenheit mit bestehenden Lösungen43
2.3.1.3 Streben nach Reputation44
2.3.1.4 Konformität und der Wunsch nach Legitimität45
2.3.1.5 Attraktivität eines Politikmodells46
2.3.1.6 „Policy Promotion“ und missionarisches Werben48
2.3.1.7 Funktionale Interdependenz49
2.3.2 Wovon lernen Staaten? Orientierungspunkte des Policy-Lernens50
2.3.2.1 Lernen von Erfolg und scheinbarem Erfolg51
2.3.2.2 Lernen unter Nachbarn und Konkurrenten55
2.3.2.3 Lernen in Netzwerken58
2.3.2.4 Herdenverhalten und Lernen von der Masse63
2.3.3 Was folgt auf Lernen? Variationen des Policy-Wandels66
2.4 Alternative Erklärungen von Policy-Wandel68
2.4.1 Internationale Harmonisierung und Konditionalität70
2.4.2 Standortkonkurrenz und regulativer Wettbewerb72
2.4.3 Nationale Institutionen: Vetospieler, Pfadabhängigkeit und administrative Kapazitäten74
2.4.4 Problemdruck und politische Nachfrage77
2.5 Zusammenfassung79
3 Forschungsdesign, Daten und Methoden einer Analyse von Policy-Lernen83
3.1 Methoden der Analyse von Policy-Lernen: ein Literaturüberblick84
3.1.1 Experimentelles Design und Simulation84
3.1.2 Qualitative Methoden und „process tracing“87
3.1.3 Makro-quantitative Methoden89
3.1.4 „Caveats“ für eine empirische Analyse des Policy-Lernens92
3.2 Design einer quantitativen Analyse von Lernen in der Umweltpolitik94
3.2.1 Europäische Umweltpolitik als geeignete Datenbasis95
3.2.2 Dyadische Operationalisierung von Policy-Wandel99
3.2.3 Breites Repertoire von Lernvariablen100
3.2.4 Kombination verschiedener Analysetechniken101
3.2.5 Übersicht des Forschungsdesigns102
3.3 Abhängige Variable: Policy-Wandel in der Umweltpolitik103
3.3.1 Datenbasis und Auswahl der Politiken104
3.3.2 Datenerhebung111
3.3.3 Operationalisierung von Policy-Wandel116
3.4 Unabhängige Variablen125
3.4.1 Lernvariablen128
3.4.1.1 Orientierung an Erfolg und Reputation128
3.4.1.2 Orientierung an Ähnlichkeit132
3.4.1.3 Orientierung an Netzwerken136
3.4.1.4 Orientierung an Herdeneffekten138
3.4.2 Variablen für alternative Erklärungsfaktoren des Wandels140
3.4.2.1 Internationale Harmonisierung140
3.4.2.2 Ökonomischer Wettbewerb141
3.4.2.3 Nationale Institutionen142
3.4.2.4 Problemdruck und politische Nachfrage144
3.5 Zusammenfassung146
4 Facetten des Wandels: eine deskriptive Analyse nationaler Umweltpolitik147
4.1 Häufigkeit und Richtung von Wandel in der Umweltpolitik148
4.1.1 Veränderung von Politiken148
4.1.2 Ersteinführung neuer Politiken152
4.1.3 Veränderung von Standards159
4.1.3.1 Häufigkeit der Änderung von Standards159
4.1.3.2 Richtungsverlauf der Veränderung von Standards163
4.2 Konvergenz in der Umweltpolitik166
4.2.1 Konvergenz im Repertoire nationaler Umweltpolitik167
4.2.2 Konvergenz im Regulierungsniveau nationaler Umweltpolitik170
4.3 Formen konditionalen Wandels in der Umweltpolitik179
4.3.1 Konditionaler Wandel bei der Ersteinführung von Politiken180
4.3.2 Konditionaler Wandel bei der Veränderung von Standards189
4.3.3 Policy-Wandel und Wettbewerbseffekte bei Länderpaaren198
4.4 Zusammenfassung201
5 Faktoren des Wandels: Policy-Lernen und die Veränderung nationaler Umweltpolitik203
5.1 Modellspezifikation203
5.2 Einfluss von Lernen auf die Ersteinführung von 22 Umweltpolitiken208
5.2.1 Analyse von freiwilligem Modellwandell: Ersteinführungen209
5.2.2 Vergleich von Typen konditionalen Wandels: Ersteinführungen219
5.2.3 Analyse freiwilligen Modellwandels: drei einzelne Politiken227
5.3 Einfluss von Lernen auf die Veränderung von Umweltstandards 5.3 Einfluss von Lernen auf die Veränderung von Standards236
5.3.1 Analyse von freiwilligem Modellwandel bei Standards237
5.3.2 Vergleich von Typen konditionalen Wandels bei Standards245
5.3.3 Analyse freiwilligen Modellwandels: drei Standards255
5.4 Zusammenfassung265
6 Schlussfolgerung: Policy-Lernen in der Umweltpolitik als empirisches Phänomen269
Anhang278
Literaturverzeichnis286

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