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Koevolution von Management und Organisation I

AutorMarion Flötotto
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2003
Seitenanzahl57 Seiten
ISBN9783638218412
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis4,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Universität Witten/Herdecke (Institut für Unternehmenskultur), Sprache: Deutsch, Abstract: Management hat neben seinen funktionalen auch durchaus dysfunktionale Auswirkungen auf die Organisation, welche es managed. Diese Dysfunktionalitäten sind nicht die rechtlichen Fehlhandlungen, die über Aufsichtsräte, Reputationskapital, Massenmedien und dergleichen zu sanktionieren wären. Es sind die alltäglichen Machtspiele, Mikropolitik u.a. vorhandene Lösungen. Diese sind, intuitiv betrachtet, schlichte Abweichungen der Nutzenfunktion der beteiligten Manager von der der Organisation, für diese also Ineffizienzen. Jedoch scheint es Funktionen der Spielregeln zu geben, welche in diesem Zusammenhang nutzbar zu machen sein könnten, denn die Ausgabe von organisatorischen Regeln zur stärkeren oder andersartigen Strukturierung von Spielen ist immer ein zweischneidiges Schwert: sie binden dem, der sie ausgibt, ebensosehr die Hände wie dem oder denen, für die sie gelten.1 Dieses sind die 'Zwänge kollektiven Handelns', in welche sich das Management, oft immer noch entgegen der eigenen Auffassung, begibt. Es wäre jedoch möglich, daß sich die Toleranz der Organisation gegenüber den bisherigen Abweichungen von der eigenen Nutzenfunktion dahingehend verschiebt, daß die Bilanz aus Anreizen und Beiträgen das Management zwingt, sich zu verändern. Denn: Organisationen suchen sich bestimmte psychische Systeme, und psychische Systeme suchen sich bestimmte Organisationen als Umwelt. Für beide ist dieses eine nach Funktionalitäten selegierte Nische in ihrer selbstgewählten Umwelt.2 Die Kriterien der Selektion sind interessant, da sie Rückschlüsse auf die Funktionalitäten, für welche dann funktionale Äquivalente zu entwickeln wären, zulassen. 1 Vgl.: Crozier/Friedberg (1979), Macht und Organisation. Die Zwänge kollektiven Handelns, Königstein, S. 75. 2 Diese Aussage ist eine grobe Vereinfachung, welche sich nur durch die Perspektive der Arbeit rechtfertigen läßt: Da beide über die Person strukturell gekoppelt sind läßt sich nicht immer eindeutig auf funktionale Erfordernisse des psychischen oder sozialen Systems auf der Außenseite dieser Koppelung rückschliessen. Die Motive und daher die systeminternen Ursachen einer Nischenwahl in der Umwelt lassen sich schon alleine durch die Kontingenz der beobachtungsleitenden Unterscheidung des Beobachters nicht eindeutig klären. Die hier vorgenommenen Beobachtungen geben uns mehr Auskunft über die Beobachterin (Autorin) als über die beobachteten Systeme. [...]

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