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E-Book

Konfliktmanagement im Unternehmen

Mediation als Instrument für Konflikt- und Kooperationsmanagement am Arbeitsplatz

AutorStephan Proksch
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl132 Seiten
ISBN9783642122231
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis34,99 EUR
In dem Band wird anhand zahlreicher Praxisbeispiele dargestellt, wie Konflikte in Unternehmen traditionell gehandhabt werden und welche neuen Formen der Konfliktbearbeitung es gibt. Innovative Methoden und ihre Einsatzmöglichkeiten werden nachvollziehbar dargestellt, wobei sich der Autor auf die Mediation als wirkungsvolle Form der Konfliktlösung konzentriert. Frage- und Gesprächstechniken der Mediation werden leicht verständlich erklärt, die Einführung von Mediation in Organisationen wird anhand von Fallstudien und eines Vorgehensmodells erläutert.

Dr. Stephan Proksch studierte Betriebswirtschaft in Österreich und in den USA, absolvierte Zusatzausbildungen in den Bereichen Mediation, Training und Gruppendynamik und promovierte zum Thema Konfliktmanagement. Er ist Gesellschafter von Trialogis Organisationsberatung Mediation in Wien und seit 2004 Sprecher der Experts Group Wirtschaftsmediation der Wirtschaftskammer Österreich. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Mediation und Konfliktmanagement, Organisationsentwicklung, Teamentwicklung und Training auf Deutsch und Englisch.

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Inhaltsverzeichnis
Konfliktmanagement im Unternehmen2
Vorwort5
Inhaltsverzeichnis6
1 Konflikte erkennen und klären10
1.1 Eiszeit zwischen Unternehmensgrndern10
1.2 Konflikte kommen oft auf leisen Sohlen11
1.2.1 Wie führen Sie ein klärendes Gespräch?12
1.2.2 Was ist ein Konflikt?13
1.3 Die wichtigsten Arten von Konflikten14
1.3.1 Sachverhaltskonflikte14
1.3.2 Interessenskonflikte15
1.3.3 Beziehungskonflikte15
1.3.4 Wertekonflikte15
1.3.5 Strukturkonflikte16
1.4 Konflikte im Unternehmen: Fluch oder Segen?16
1.4.1 Risiken von Konflikten16
1.4.2 Nutzen von Konflikten17
1.5 Exkurs: Mobbing18
1.6 Eiszeit zwischen Unternehmensgründern: wie es weiterging19
2 Herkmmliche Methoden des Konfliktmanagements21
2.1 Unterschiedliche Fhrungsstile im Leitungsteam21
2.2 Die herkmmliche Einstellung zu Konflikten in Unternehmen22
2.2.1 Konflike als Gegensatz von Arbeitgeber und Arbeitnehmer22
2.2.1.1 Die Entwicklung der Polarität von Kapital und Arbeit22
2.2.1.2 Der ``industrielle Konflikt`` aus heutiger Sicht24
2.2.2 Konflikte als Störfaktor der „Maschinenorganisation“26
2.2.2.1 Herkömmliche Methoden der Konfliktregelung27
2.2.3 Konflikte als Ausprägung von Machtkampf und Mikropolitik28
2.2.4 Exkurs: Formen von Machtanwendung29
2.2.4.1 Positive und negative Aspekte der Macht31
2.3 Die vier Grundformen des Konfliktmanagements32
2.3.1 Trennende Maßnahmen33
2.3.2 Sachbezogene Maßnahmen34
2.3.3 Personenbezogene Maßnahmen35
2.3.4 Integrierende Maßnahmen35
2.4 Wie gehen Unternehmen heute mit Konflikten um?36
2.4.1 Nutzen und Grenzen der herkömmlichen Methoden36
2.5 Konfliktmanagement: Die ganzheitliche Sichtweise37
2.6 Unterschiedliche Führungsstile im Leitungsteam: wie es weiterging . . .38
3 Komplementre Methoden des Konfliktmanagements39
3.1 Der schwierige Chef39
3.2 Die komplementren Methoden des Konfliktmanagements40
3.2.1 Mediation40
3.2.2 Moderation41
3.2.3 Supervision42
3.2.4 Coaching42
3.2.5 Teamentwicklung43
3.3 Organisationsentwicklung versus Mediation?44
3.3.1 Organisationsentwicklung und Konfliktmanagement44
3.3.2 Mediation ergänzt Organisationsentwicklung46
3.4 Integrierende Formen des Konfliktmanagements: Zu selten eingesetzt?48
3.4.1 Mediation kostet Zeit und Geld49
3.4.2 Konfliktscheuheit49
3.4.3 Macht- und Kontrollverlust50
3.4.4 Befürchtung von Aufdeckung und Entlarvung50
3.4.5 Imageverlust im Kollegenkreis50
3.4.6 Fehlendes Know-How im Umgang mit Konflikten51
3.5 Konsequenzen des unterdurchschnittlichen Einsatzes der Formen des Konfliktmanagements51
3.6 Der schwierige Chef: wie es weiterging52
4 Mediation54
4.1 Die Leistungsbeurteilung54
4.2 Mediation: Die Entstehung55
4.3 Das Phasenmodell der Mediation57
4.3.1 Prä-Mediationsphase58
4.3.1.1 Vorgespräche59
4.3.1.2 Konfliktanalyse60
4.3.1.3 Durchführungsplanung61
4.3.2 Rahmenphase61
4.3.3 Themensammlung62
4.3.4 Konfliktbearbeitung62
4.3.5 Lösungssuche63
4.3.6 Vereinbarung64
4.3.7 Post-Mediationsphase64
4.4 Die Leistungsbeurteilung: wie es weiterging65
5 Mediationstechniken66
5.1 Konflikt im Vertriebsteam66
5.2 Aus Spannungen und Differenzen werden oft handfeste Konflikte67
5.3 Welche Kommunikationsformen lassen Konflikte eskalieren?68
5.4 Welche Gesprchstechniken entschrfen Konflikte?70
5.4.1 Aktives Zuhören71
5.4.2 Paraphrasieren72
5.4.3 Ich-Botschaften72
5.4.4 Meta-Dialog72
5.4.5 Zielorientierung73
5.4.6 Perspektivenwechsel73
5.4.7 Feedback74
5.4.8 (Konstruktiv) Umformulieren74
5.5 Emotionale Intelligenz75
5.6 Konflikt im Vertriebsteam: wie es weiterging. . .76
6 Fragetechniken79
6.1 Wann darf man rauchen?79
6.2 Die Antwort hngt von der Fragestellung ab80
6.3 Die drei Stufen der mediativen Fragetechnik81
6.3.1 Mediative Haltung82
6.3.2 Frageform83
6.3.3 Fragesystematik85
6.4 Wann darf man rauchen?: wie es weiterging. . .87
7 Aufbau eines unternehmensinternen Konfliktmanagementsystems88
7.1 Ein Pharmakonzern verbessert die interne Kooperation88
7.2 Wozu ein internes Konfliktmanagementsystem?88
7.3 Die Kernelemente des internen Konfliktmanagementsystems89
7.3.1 Interne Konfliktmanager90
7.3.2 Die Rolle der Fährungskräfte90
7.3.3 Information und interne Vermarktung91
7.4 Leitfaden zur Einfhrung von Mediation92
7.4.1 Konzeptphase93
7.4.2 Steuerungsgruppe94
7.4.3 Analyse95
7.4.4 Ausbildung von internen Mediatoren und Fährungskräften96
7.4.5 Information und interne Vermarktung97
7.4.6 Durchführung von Mediation und kollegiale Supervision98
7.4.7 Verankerung in der Organisation99
7.4.8 Laufendes Controlling99
7.5 Ein Pharmakonzern verbessert die interne Kooperation: Wie es weiterging. . .99
8 Einfhrung von Mediation im Unternehmen: zwei Fallstudien102
8.1 Einfhrung von Mediation in einer Bank102
8.1.1 Vorgeschichte des Projekts102
8.1.2 Konzeptphase104
8.1.3 Steuerungsgruppe104
8.1.4 Analyse105
8.1.5 Ausbildung von internen Mediatoren und Führungskräften105
8.1.6 Information und interne Vermarktung106
Beispiel: Artikel in der Mitarbeiterzeitschrift107
Wenn aus der Mücke ein Elefant wird107
8.1.7 Durchführung von Mediation und kollegiale Supervision108
8.1.8 Verankerung in der Organisation109
8.1.9 Laufendes Controlling109
8.2 Einfhrung von Mediation in einem Spital110
8.2.1 Vorgeschichte des Projekts110
8.2.2 Konzeptphase Steuerungsgruppe Ausbildung von internen Mediatoren111
8.2.3 Analyse112
8.2.4 Information und interne Vermarktung112
8.2.5 Durchführung von Mediation und kollegiale Supervision113
8.2.6 Verankerung in der Organisation113
8.2.7 Laufendes Controlling115
Resümee118
Anhang: Checklisten120
Leitfragen Auftragsklrung Einzelinterview120
Fragen zur Problemstellung120
Organisatorische Fragen/Rahmenbedingungen120
Das Mediationsverfahren121
Fall-Nachbesprechung und Qualittssicherung121
Mediationsvertrag (Muster) 57122
Europischer Verhaltenskodex fr Mediatoren 58124
Kompetenz und Ernennung von Mediatoren124
Zuständigkeit124
Ernennung124
Bekanntmachung der Dienste des Mediators124
Unabhängigkeit und Unparteilichkeit124
Unabhängigkeit und Objektivität124
Unparteilichkeit125
Mediationsvereinbarung, Verfahren, Mediationsregelung und Vergütung125
Verfahren125
Faires Verfahren125
Ende des Verfahrens126
Vergütung126
Vertraulichkeit126
Verzeichnis der Abbildungen130
Literaturverzeichnis131

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