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Konstruktion von Geschlecht am Beispiel der dichotomen Geschlechtergleichstellung in Deutschland

AutorSabrina Werber
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl17 Seiten
ISBN9783656534969
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: 2, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Veranstaltung: Sexualpädagogik/Gender Studies, Sprache: Deutsch, Abstract: Dass das Thema Gleichstellung nicht nur in Diskursen postmoderner Literatur und Philosophen steht' sondern auch nicht weniger in der Politik prägnant diskutiert und debattiert wird' dementieren erhaltende Schriftstücke bereits aus antiker Zeit. In dieser ideologiekritischen Perspektive zeigen sich zwar markante Unterschiede im Ansatz und Zuschnitt der philosophischen Geschlechterdiskurse und die von ihren gesellschaftlichen Positionen losgelöste' maßgeblich durch ihren Geschlechts-charakter definierte Subjekte' welche erst im Zuge der Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft konzeptualisiert wurden' doch werden bereits Kerngedanken einer realisierbaren Geschlechterordnung von verschiedenen Sichtweisen dargestellt. Eine bekannte politisch' philosophische Publizierung von Platon 'Der Staat' (Hervorhebung d.V.) fokussiert zum Thema Geschlechterdifferenz und Geschlechterordnung grundlegende Standpunkte' welche ich als Einstieg zu dieser Arbeit kurz aufzeigen möchte. Dies soll lediglich verdeutlichen' dass sich bereits vor über 2000 Jahren die Gesellschaft Gedanken menschlichen Zusammenlebens im Hinblick auf Haus und Staat nach dem Prinzip der Rechtsgleichheit entsprechende Ordnungsvorstellungen macht. Natürlich wäre in diesem Zusammenhang auch der konträre Standpunkt Aristoteles zu nennen' welcher ebenso in der Theoriebildung im Bezug auf Geschlechtergleichheit eine bedeutsame Ansicht vertritt' doch möchte ich darauf in dieser Arbeit nicht näher eingehen. Im fünften Buch des Philosophenstaates liefert Platon eine raffinierte Begründung für die These der Gleichheit der Naturen von Mann und Frau (vgl. Doyé/Heinz/Kuster 2002' S.73ff). Dabei sieht er die Auflösung des Hauses zugunsten staatlicher Institutionen generativer Reproduktion und tagtäglicher Lebenserhaltung als Entwurf des Idealstaates (ebd.). Die Rechtfertigung der sozialen und politischen Ungleichheit unter den Menschen soll durch die Verwirklichung und Vervollkommnung der eigenen Natur gelöst werden (ebd.) Daraus folgt' dass diejenige Ordnung gut genannt zu werden verdient' welche die Herrschaft der Besten vorsieht' unabhängig des Geschlechts. Diese antike Sichtweise der Gleichheit rechtfertigt demnach nicht länger den Rekurs auf die Natur. Für Platon ist das richtige Verhältnis der Geschlechter ein politisches Problem' das unter Zugrundelegung der für politische Ordnung allgemein maßgeblichen Prinzipien zu lösen ist (ebd.). ...

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