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Kontextspezifische Landmarken für die Fußgängernavigation

AutorKatja Kruschel
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl117 Seiten
ISBN9783638492287
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis10,99 EUR
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Kartographie, Geodäsie, Geoinformationswissenschaften, Note: 1,8, Humboldt-Universität zu Berlin (Geographische Fakultät), 161 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben den hinweisenden Informationen in der Umwelt, z.B. in Form von Wegeleitsystemen, können Fußgänger mobile Geodienste zur Unterstützung von raumbezogenen Handlungen heranziehen. In Verbindung mit raum- und zeitbezogenen Daten sowie Positionierungstechnologien ermöglichen mobile Darstellungsgeräte erweiterte Einsatzmöglichkeiten für kartographische Informationssysteme. So bieten Location Based Services (LBS) als standortbezogene Dienste spezifische, auf den jeweiligen Kontext des Nutzers ausgerichtete Dienste an (Heidmann und Hermann 2003). Die Kartographie entwickelt deshalb nutzer- und aufga-benorientierte kartographische Kommunikationsformen für mobile Nutzungssituationen. In dieser Hinsicht erfährt das Medium Karte eine Veränderung in ihrer Funktion und wird zum interaktiven, dynamischen Hilfsmittel bei der Lösung räumlicher Aufgaben. Die Karte soll sich einem konkreten Nutzer, seiner Aufgabenstellung und seinem tatsächlichen Informationsbedarf anpassen (Reichenbacher 2004). Spezifische Nutzungssituationen und Nutzertypen werden in der Kartographie identifiziert und formal beschrieben. Orientierung und Navigationwurden bereits als grundlegende Aufgabe mobiler Nutzer identifiziert und als ein kartographisches Handlungsfeld mit spezifischen Informationsbedürfnissen abgegrenzt. Entsprechende Positionierungs- und Routingdienste werden den Nutzern über mobile Darstellungsgeräte zur Verfügung gestellt, wobei die Qualität der kartographischen Medien in erster Linie an ihrer Aufgabenangemessenheit und ihrer Nutzerfreundlichkeit beurteilt wird. Die kartographische Routendarstellung soll die zielgerichtete Aufnahme und Verarbeitung von raumbezogener Information unter Berücksichtigung des jeweiligen Handlungskontextes unterstützen (Heidmann 1999). Um eine brauchbare, den Nutzerbedürfnissen angepasste kartographische Routengenerierung zu gewährleisten, müssen der Nutzer und sein Handlungskontext bei der kartographischen Konzeptualisierung von Anfang an im Mittelpunkt stehen.

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