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Kontrolle und Selbstkontrolle

Zur Ambivalenz von E-Portfolios in Bildungsprozessen

AutorTorsten Meyer, Kerstin Mayrberger, Stephan Münte-Goussar, Christina Schwalbe
VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl305 Seiten
ISBN9783531927220
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis35,96 EUR
E-Portfolios und digitale Lerntagebücher, Social Networks, Bewertungs-Plattformen für Schulen, Lehrer und Lehrveranstaltungen: die aktuellen Entwicklungen der Medientechnologie fördern Transparenz und Öffentlichkeit. Durch die damit zusammenhängenden Kulturtechniken entwickeln sich neue Formen von Kontrolle und Selbstkontrolle. Der Gegenstand der bildenden Bemächtigung ist nicht mehr die Welt, sondern die eigene Vita. Vor dem Hintergrund der ambivalenten Mechanismen von Kontrolle und Selbstkontrolle eröffnen die Beiträge in diesem Band ebenso weite wie fokussierte Perspektiven auf neue Medientechnologie und die Konjunktur des Portfolios in der Bildung.

Dr. Torsten Meyer ist Professor für Kunst und ihre Didaktik an der Universität zu Köln.
Dr. Kerstin Mayrberger ist Juniorprofessorin für Medienpädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Stephan Münte-Goussar ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Bildung und Ökonomie der allgemeinen Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg.
Christina Schwalbe ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg im MultiMediaStudio des Fachbereichs Erziehungswissenschaft.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort9
Einleitung12
Perspektiven28
Selbstbestimmung und Selbststeuerung29
Individualisierung35
Selbstreflexion und Leistungsbewertung39
Selbst-Ökonomisierung44
Umsichten49
Bildung, Visualität, Subjektivierung50
Exkurs: Vom Disziplinarsubjekt zu Praktiken der Selbstsorge53
Die Sorge um sich in media len Sichtbar keitsgefügen58
Mediale Artikulation als Formder Selbst-Praktik61
Synopsis63
Literatur65
Ausweitung der Kontrollzone67
Kontrolle ohne Zentrum68
Google Apps71
Tracking und kollaboratives Marketing72
Schluss: sozio-technische Konstellationen74
Literatur77
Das E-Portfolio80
Portfolio als Subjektivierungsregime81
Portfolios in der Bildungspödagogik82
Das Portfo lio a ls digital es Medienforma t85
Portfoliomanagement und Subjektivierungsregime91
Mediendispositive der Biografiearbeit93
Fazit96
Literatur97
Einblicke100
E-Portfolioarbeit in der Schule101
Hinführung101
E-Portfolioarbeit zur Intensivierung selbstgesteuerten Lernens101
Zentrale Ergebnisse der E-Portfolioarbeit im Unterricht102
Fazit: Se lbststeueru ng + E-Portfolioarbeit = Förderung des intrinsischmotivierten Lernens?!104
Literatur104
(E-)Portfolios in der lehrerausbildungam landesinstitut für lehrerbildung undSchulentwicklung Hamburg105
Verpflichtende Portfolioarbeit in der Lehrerausbildung am LI Hamburg105
Der geschlossene und der dialogische Teil des Portfolios106
Die Portfolio-Matrix106
Portfolioarbeit praktisch/E-Portfolios106
Herausforderungen - nächste Schritte107
Literatur108
Der Lernpass in der Berufsvorbereitung109
Der Lernpass in der Anwendung110
Erafahrungen111
Literatur112
Selbstbestimmte Kompetenzentwicklung,selbstgesteuertes Lernen113
Bloggen über den Seitenwechsel116
Vorbemerkung116
Bloggende Praktikanten116
Praktikumsblog-Award118
Nun erst recht: Nachbereitung118
Das studienbegleitende E-Lehrportfoliokonzeptim Studiengang »Master of Higher Education«122
Kompetenzorientierung in Bologna-Studienstrukturen123
Der hochschuldidaktische Einsatz des E-Portfolios imStudiengang »Master of Higher Education«123
Kritische ReAektion - Chancen und Grenze n des Konzepts125
Ausgewählte Erfahrungen aus der Perspektive der Studiengangsleitung125
Literatur126
E-Portfolios zur Förderung überfachlicherKompetenzen127
Ziele und Hintergrund des127
Erfahrungen mit dem Portfolioansatz129
Integrierte E-Portfoliofunktionen in Stud.IP132
Kontrolle und Selbstkontrolle - Abwägungen im Entwicklungsprozessmit Blick auf rechtliche Regulierungen134
Literatur136
Paradoxien mit E-Portfolios: ein137
Erfahrungen als Portfolioführender137
Erfa hrungen als Tutor138
Literatur139
Führen eines E-Portfolios140
E-Portfolios - Neuland mit ungeahntem Potenzial142
Ansichten144
Portfolio revisited145
Einleitung145
Zur-Darstellung-Bringen des Ungesehenen Demonstrationvon Kompetenzen146
Reform de r leistungsbeurteilung ode r Reform des Unterrichts?150
Zwischen Euphorie, Ernüchterung und empirischem Befund153
Kritik am Portfolioa nsatz und Lösungsversuche155
Ausblick ode r: Worum es eigentlich geht160
Literatur163
Königsweg oder Sackgasse?168
Einführung: Neue Technologien und alte Ideale168
Forschendes Lernen als Feld für den E-Portfolioeinsatz169
Die Passung von E-Portfolios zu Anforderungen forschenden Lernens172
E-Portfolios als didaktisches Instrument beim forschenden Lernen?175
E-Portfolios als Assessment-Instrument beim forschenden Lernen?177
Ausblick: fragendes Denken181
Literatur182
Implementierungsstrategien für E-Portfoliosan (österreich ischen} Hochschulen186
Ausgangslage und Problemstellung186
Fragestellungen und Forschungsmethodik188
Basis der Modelle: eine Taxonomie für E-Portfolios190
E-Portfoliotypen192
Überblick über die vier Strategiemodelle193
Zusammenfassung204
Literatur204
Ambivalente Selbst-Techniken207
Das Portfolio - Definitionsversuche208
Das Portfolio als Paradigma einer sNeuen l.emkulturcj211
Das Portfolio im >politökonomischen Kontext213
Arbeitskraftunternehmer - Selbst-Kontrolle, Selbst-Ökonomisierung,Selbst-Rationalisierung216
Künstler- und Sozialkritik - Freiheit und Gleichheit218
Das unternehmerische Selbst als Subjektivierung sform219
Kritische >HumanisierungOptimierung221
Selbstbestimmung, Selbstbildung und Bildung223
Literatur228
lernen und Prüfen mit E-Portfolios232
1. Einleitung232
2 . E-Portfolioarbeit im akadem ischen Kontext als (medien-)pädagogische und (hochschul-)didaktische Herausford erung234
3 . Lernen und Geprüft-Werden mit dem E-Portfolio aus studentischerPerspektive - eine explorative Studie238
4. Fazit und Ausblick258
Literat ur259
Eine Rückschau auf E-Portfolios262
Die wichtigsten Stationen der E-Portfoliobewegung262
Themen und Entwicklungen in der Wissenschaft263
Kritisches Resümee266
Kritik 1: Uneinheitliches Verständnis von E-Portfolios266
Kritik 2: Inwieweit ist die Vermittlung von Selbstorganisationdurch E-Portfolios möglich?268
Kritik 3: Software-TooIs: Fluch oder Segen?270
Kritik 4: Gibt es tatsächlich einen Bedarf für einlebensbegleitendes E-Portfolio?271
Kritik 5: Einbettung und Weiteres - E-Portfolio allein reicht nicht!273
Wo stehen wir? - Versuch einer Verortung275
Literatur277
Autorenverzeichnis279

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