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Kritik der praktischen Vernunft

AutorImmanuel Kant
VerlagFelix Meiner Verlag
Erscheinungsjahr2003
Seitenanzahl278 Seiten
ISBN9783787321186
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR
In der 'Kritik der praktischen Vernunft' (1787) begründet Kant seinen wohl bekanntesten Lehrsatz, den Kategorischen Imperativ: 'Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne'. Das Bewußtsein dieses Grundgesetzes der praktischen Vernunft ist nach Kant ein 'Faktum der reinen Vernunft', dem sich niemand verschließen kann, und in diesem Faktum sieht er den - nicht weiter herleitbaren und keiner weiteren Herleitung bedürftigen - Beweisgrund der Wirklichkeit unserer Freiheit, den die 'Kritik der reinen Vernunft' auf dem Felde der theoretischen Vernunft zwar fordern, aber nicht beibringen konnte. Neben den Schriften David Humes, der sich um eine empirische Begründung allgemeingültiger ethischer Grundsätze bemühte, gilt Kants Ansatz eines rein rational begründeten für jedermann verbindlichen Moralgesetzes bis auf den heutigen Tag als ein starkes und maßgebliches Argument für die Grundlegung einer rationalen Kriterien genügenden und daher allgemein verbindlichen Ethik. Diese Neuausgabe des Textes hält sich strikt an die Fassung der ersten Ausgabe von 1787, d.h. Lautstand, Diktion und die - typisch Kantische - Interpunktion des Originals werden auch dort bewahrt, wo sie heutigen Regeln nicht mehr entsprechen. Lediglich veraltete orthographische Schreibungen und offensichtliche Fehler in der Interpunktion wurden korrigiert, da sie die Lesbarkeit des Textes unnötig erschweren. Lesarten und Korrekturvorschläge späterer Ausgaben sowie die Eintragungen in Kants Handexemplar wurden berücksichtigt oder angemerkt, soweit sie nach dem Stand der neueren Kantforschung noch Beachtung verdienen, und im kritischen Apparat ausgewiesen. Die Einleitung gibt Auskunft über die Entstehung und die Verortung der Schrift in Kants Gesamtwerk und ihre Rezeption, Sachanmerkungen, Register und eine ausführliche Bibliographie geben weitere Hilfen zur Erschließung der Bedeutung des Werkes.

Immanuel Kant wird 1724 in Königsberg geboren. Mit 16 Jahren beginnt er das Studium der Theologie, Philosophie und Naturwissenschaften an der Königsberger Universität. Jedoch erst im Alter von 46 Jahren erhält er eine ordentliche Professur für Logik und Metaphysik in Königsberg. Als wirkungsmächtigster deutscher Philosoph neben Hegel erlangt Kant schon zu Lebzeiten einen legendären Ruf. Er verbringt sein Leben alleinstehend und einem strengen selbstauferlegten Tagesablauf folgend, der Anlaß zu zahlreichen überlieferten Anekdoten bietet. Kant stirbt in hohem Alter von 80 Jahren 1804 in Königsberg.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Impressum5
Inhaltsverzeichnis6
Einleitung10
Editorische Notiz65
Immanuel Kant: Kritik der praktischen Vernunft68
Vorrede70
Einleitung. Von der Idee einer Kritik der praktischen Vernunft85
Erster Teil. Elementarlehre der reinen praktischen Vernunft88
Erstes Buch. Die Analytik der reinen praktischen Vernunft90
Erstes Hauptstück. Von den Grundsätzen der reinen praktischen Vernunft90
§ 1 Erklärung90
§ 2 Lehrsatz I93
§ 3 Lehrsatz II94
§ 4 Lehrsatz III102
§ 5 Aufgabe I104
§ 6 Aufgabe II105
§ 7 Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft108
§ 8 Lehrsatz IV111
I. Von der Deduktion der Grundsätze der reinen praktischen Vernunft124
II. Von dem Befugnisse der reinen Vernunft, im praktischen Gebrauche, zu einer Erweiterung, die ihr im spekulativen für sich nicht möglich ist135
Zweites Hauptstück. Von dem Begriffe eines Gegenstandes der reinen praktischen Vernunft145
Tafel der Kategorien der Freiheit157
Von der Typik der reinen praktischen Urteilskraft158
Drittes Hauptstück. Von den Triebfedern der reinen praktischen Vernunft164
Kritische Beleuchtung der Analytik der reinen praktischen Vernunft188
Zweites Buch. Dialektik der reinen praktischen Vernunft212
Erstes Hauptstück. Von einer Dialektik der reinen praktischen Vernunft überhaupt212
Zweites Hauptstück. Von der Dialektik der reinen Vernunft in Bestimmung des Begriffs vom höchsten Gut216
I. Die Antinomie der praktischen Vernunft220
II. Kritische Aufhebung der Antinomie der praktischen Vernunft221
III. Von dem Primat der reinen praktischen Vernunft in ihrer Verbindung mit der spekulativen228
IV. Die Unsterblichkeit der Seele, als ein Postulat der reinen praktischen Vernunft231
V. Das Dasein Gottes, als ein Postulat der reinen praktischen Vernunft234
VI. Über die Postulate der reinen praktischen Vernunft überhaupt244
VII. Wie eine Erweiterung der reinen Vernunft, in praktischer Absicht, ohne damit ihr Erkenntnis, als spekulativ, zugleich zu erweitern, zu denken möglich sei?247
VIII. Vom Fürwahrhalten aus einem Bedürfnisse der reinen Vernunft257
IX. Von der der praktischen Bestimmung des Menschen weislich angemessenen Proportion seiner Erkenntnisvermögen263
Zweiter Teil. Methodenlehre der reinen praktischen Vernunft266
Beschluß282
Sachanmerkungen. Von Heiner F. Klemme286
Bibliographie. Von Heiner F. Klemme310
Personenregister330
Sachregister332

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