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Land der Verheißung - Ort der Zuflucht

Jüdische Emigration und nationalsozialistische Vertreibung aus Österreich nach Palästina 1920 bis 1945

VerlagStudienverlag
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl216 Seiten
ISBN9783706558464
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis23,99 EUR
Palästina nimmt durch das Aufeinandertreffen von der Fluchtbewegung für die verfolgten Jüdinnen und Juden in der Diaspora und der Verwirklichung der zionistischen Ideen im Vergleich zu anderen Emigrationsländern eine Sonderstellung in der jüdischen Migrationsgeschichte ein. Wenngleich das Land in einer zahlenmäßigen Gesamtsicht der Migration aus Europa seit dem 19. Jahrhundert sowie im Kontext der Flucht aus dem Deutschen Reich eine nachrangige Rolle spielte, so stellte es trotzdem für viele Jüdinnen und Juden den rettenden Zufluchtsort dar. Das Buch 'Land der Verheißung - Ort der Zuflucht' widmet sich der Auswanderung und Flucht österreichischer Jüdinnen und Juden nach Palästina, vorrangig in den Jahren 1938 bis 1941, und bettet diese in die Geschichte der Palästinamigration seit den 1920er Jahren ein. Im Fokus steht dabei zum einen die Zusammenarbeit von jüdischer Gemeinde, der im August 1938 eingerichteten 'Zentralstelle für jüdische Auswanderung' und des Palästina-Amtes in Wien. Zum anderen wird der Blick auf die Politik und Interessen der britischen Mandatsmacht und der Arbeit der Jewish Agency in Jerusalem gelenkt.

Victoria Kumar, Mag.a Dr.in? Historikerin am Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz; 2009-2010 Doctoral Research Fellowship am Center for Austrian Studies an der Hebrew University of Jerusalem, Israel; Forschungsschwerpunkte: Jüdische Geschichte in Österreich und in der Steiermark, Zionismus, Exil, Palästina/Israel. Publikationen u.a.: Victoria Kumar: In Graz und andernorts. Lebenswege und Erinnerungen vertriebener Jüdinnen und Juden, Graz 2013; Heimo Halbrainer/Victoria Kumar (Hg.): Kriegsende in der Steiermark 1945. Terror, Kapitulation, Besatzung, Neubeginn, Graz 2015.

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Leseprobe

Einleitung


„Die Pioniere genossen, so schien es, in jenen Tagen das höchste Ansehen. Doch sie lebten weit weg von Jerusalem, in den fruchtbaren Tälern, in Galiläa, in der Ödnis am Ufer des Toten Meeres. Ihre kräftigen und gedankenschweren Gestalten zwischen Traktor und gepflügter Scholle sahen und bewunderten wir auf den Plakaten des Jüdischen Nationalfonds.

Eine Stufe unter den Pionieren rangierte der so genannte organisierte Jischuw: diejenigen der jüdischen Bevölkerung des Landes, die im Trägerhemd auf dem sommerlichen Balkon den Davar lasen, die Zeitung der Arbeitergewerkschaft Histadrut, die Mitglieder der Histadrut und der Gewerkschaftskrankenkasse, die Aktivisten der Untergrundarmee Hagana, die Leute in Khaki, die Salat-, Spiegelei- und Dickmilchesser, die Befürworter einer Politik der Zurückhaltung, von Eigenverantwortung, solidem Lebenswandel, Abgaben für den Aufbaufonds, heimischen Produkten, Arbeiterklasse, Parteidisziplin und milden Oliven in den Gläsern von Tnuva1. ‚Von drunten blau, von droben blau, wir bauen uns einen Hafen! Eine Heimat, einen Hafen!‘

Diesem organisierten Jischuw entgegen standen die Terroristen der Untergrundgruppen wie auch die Ultraorthodoxen von Mea Schearim2 und die orthodoxen Kommunisten, die ‚Zionshasser‘, und ein ganzes Sammelsurium von Intelligenzlern, Karrieristen und egozentrischen Möchtegernkünstlern des kosmopolitisch-dekadenten Typs, allerlei Außenseiter und Individualisten und dubiose Nihilisten, Jeckes mit ihrem unheilbaren deutsch-jüdischen Gebaren, anglophile Snobs, reiche französisierte Orientalen, die sich in unseren Augen wie hochnäsige Butler gerierten, dazu Jemeniten und Georgier und Maghrebiner und Kurden und Thessaloniker – alle eindeutig unsere Brüder, alle eindeutig vielversprechendes Menschenmaterial, aber was kann man machen, man wird noch viel Mühe und Geduld in sie investieren müssen.

Daneben gab es noch die Flüchtlinge und die Überlebenden, denen wir im Allgemeinen mit Mitleid und auch ein wenig Abscheu begegneten: armselige Elendsgestalten – und ist es denn unsere Schuld, dass sie dort bleiben und auf Hitler warten mussten, statt noch rechtzeitig herzukommen? Und warum haben sie sich wie Lämmer zur Schlachtbank führen lassen, statt sich zu organisieren und Widerstand zu leisten? Und sie sollen auch endlich damit aufhören, ihr nebbiches Jiddisch zu reden und uns all das zu erzählen, was man ihnen dort angetan hat, denn das, was man ihnen dort angetan hat, macht weder ihnen noch uns viel Ehre. Und überhaupt ist unser Blick hier ja in die Zukunft gerichtet, nicht in die Vergangenheit, und wenn man schon die Vergangenheit ausgraben muss, dann haben wir schließlich mehr als genug erfreuliche hebräische Geschichte, die biblische und die hasmonäische, es besteht also keinerlei Notwendigkeit, sie mit einer derart deprimierenden jüdischen Geschichte zu verunstalten, die nichts als Nöte enthält. […]“3

Amos Oz erzählt in seinem 2002 im hebräischen Original und 2004 in der deutschen Übersetzung erschienenen umfangreichen Werk „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ die Geschichte seiner Familie und jene Palästinas, das spätestens seit den 1930er Jahren zum Zufluchtsort zigtausender in Europa bedrohter und verfolgter Jüdinnen und Juden wurde, aber auch das geographische wie ideelle Ziel zahlreicher Zionistinnen und Zionisten war, die ihrer Überzeugung wegen nach „Erez Israel“ migrierten. Anschaulich zeichnet der 1939 in Jerusalem als Sohn zweier aus Osteuropa stammender Immigranten ein Palästina bzw. Israel nach, dessen Entwicklung er aus der Perspektive eines Kindes wahrgenommen hat, und gewährt Einblicke in Politik und Gesellschaft, wodurch die Situation der Einwanderinnen und Einwanderer und der Bevölkerung insgesamt bis zu ihrem alltäglichen Leben hin greifbar wird.

Die den ersten Seiten des Buches entnommenen Zeilen werden hier nicht nur deshalb wiedergegeben, weil sie die aus zahlreichen verschiedenen Gesellschaftsgruppen – unterschiedlich in ihrer Herkunft, Sprache, politischen Orientierung und beruflichen Tätigkeit – bestehende Bevölkerung Palästinas in all ihrer Vielfältigkeit und Heterogenität ausdrucksvoll (wenn auch deutlich wertend) beschreiben; was aus der Textstelle außerdem hervorgeht, ist der sich aus mehreren Gründen speisende Konflikt innerhalb der jüdischen Gemeinschaft, die alles andere als homogen zu charakterisieren war. Gestaltet sich das Verhältnis zwischen den im Aufnahmeland bereits etablierten Gemeinschaften und den nachkommenden Immigrantinnen und Immigranten häufig konfliktreich, so kamen im Falle des jüdischen Palästina weitere gewichtige Momente hinzu, die die Beziehung zwischen Yishuv4 und Neueinwanderern und der jüdischen Bevölkerung insgesamt bestimmten. Spannungen ergaben sich zunächst durch das Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Nationalitäten, Generationen und Weltanschauungen. Wie die Immigrantinnen und Immigranten aufgenommen wurden, hing in nicht unbedeutendem Maße von Zeitpunkt und Motivation ihrer Alijah5, ihren sprachlichen und beruflichen Anpassungsbereitschaft und von ihrem Verhältnis zum Zionismus insgesamt ab. Die Massen an europäischen Jüdinnen und Juden, die speziell nach 1938 als Flüchtlinge ins Land gekommen waren, wurden von den früheren, sich selbst zur Pioniergeneration zählenden Einwanderergruppen keineswegs mit offenen Armen empfangen.

Für den Großteil der österreichischen und (mittel-)europäischen Jüdinnen und Juden blieb Palästina in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus einer Reihe von Gründen ein äußerst unattraktives Land. Spärliche Informationen über die Gegebenheiten, die unsichere politische und wirtschaftliche Situation, sprachliche und klimatische Unterschiede und die Befürchtung, einen beruflichen und sozialen Abstieg erleiden zu müssen, sind exemplarisch als Ursachen zu nennen, die selbst Zionistinnen und Zionisten vor einer Übersiedelung nach Palästina abschreckten. Ein persönliches Naheverhältnis zum Zionismus und die Mitgliedschaft in einem zionistischen Verein hießen noch lange nicht, dass auch die Alijah tatsächlich angestrebt wurde. Dass sich die Mehrheit der Sympathisanten und Befürworter der zionistischen Bewegung in den 1930er Jahren darauf beschränkte, das jüdische Palästina ideologisch und finanziell zu unterstützen, verdeutlicht die bekannte Charakterisierung des Zionisten als jemanden, der einen reichen Juden überzeugt, einem dritten Juden Geld zu geben, damit der nach Palästina auswandern kann.6 Nicht nur in Österreich war der Zionismus für seine Anhängerinnen und Anhänger vorwiegend eine Suche nach jüdischem Selbstbewusstsein und eine Reaktion auf den Assimilationsdruck und weniger eine Identifikation mit den Vorstellungen und Zielen eines Theodor Herzl, wonach konsequenterweise auch die Niederlassung in Palästina Teil der zionistischen Überzeugung war.

Wenn auch in bescheidenem Ausmaß, waren österreichische Jüdinnen und Juden nichtsdestotrotz vereinzelt unter den frühen Einwanderungswellen zu finden und stellten ab den 1920er und 1930er Jahren einen beständigen Anteil an den Alijoth. Einen größeren Umfang nahm die österreichische Alijah erst in den Jahren 1938 und 1939 an, als infolge des „Anschlusses“ Österreichs an das Deutsche Reich und der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vertreibungspolitik Fluchtmöglichkeiten gefunden werden mussten und auch Palästina (zwangsläufig) zur Option wurde. Die ideologische Haltung der Emigrantinnen und Emigranten kann sich in den Auswanderungszahlen für Palästina jedoch nur bedingt widerspiegeln – wie nachfolgend dargestellt wird, hing die Wahl des Ziellandes vor allem im Falle der österreichischen Jüdinnen und Juden, die im Unterschied zur jüdischen Bevölkerung Deutschlands binnen kürzester Zeit fliehen mussten, weniger von der persönlichen Entscheidung als von Faktoren ab, die außerhalb der eigenen Einflusssphäre lagen.

Die vorliegende Arbeit behandelt die Auswanderung und Flucht österreichischer Jüdinnen und Juden nach Palästina von 1920 bis 1945 und bettet diese in die Geschichte der allgemeinen Alijah vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg ein.7 Forschungsgegenstand ist sowohl die aus unterschiedlichen Motiven resultierte jüdische Palästina-Wanderung in den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts als auch die vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Verfolgung und Vertreibung erfolgte Flucht der jüdischen Bevölkerung Österreichs nach Palästina.8 Die Darstellung gliedert sich im Wesentlichen in zwei große Abschnitte – Migrationsbewegungen österreichischer Jüdinnen und Juden nach Palästina vor 1938 sowie die Flucht und Vertreibung österreichischer Jüdinnen und Juden nach Palästina zwischen 1938 und 1945 –, die umfangreiche Thematik und der großzügig angelegte Zeitrahmen erfordern allerdings die Untersuchung zahlreicher Themenkomplexe.

In einem ersten Schritt wird der Versuch unternommen, sich an die Spezifika der jüdischen Migrationsgeschichte und der Palästina-Wanderung sowie an die (nicht unproblematischen) Begrifflichkeiten, die im Kontext der Alijah auftauchen, anzunähern. Als Ausgangspunkt und Fundament der Emigration nach Palästina wird danach ein Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Zionismus gegeben und der Beginn der zionistischen Bewegung in Österreich beleuchtet. Wie haben sich die unterschiedlichen zionistischen Gruppierungen in der Auseinandersetzung um die Gewichtung von „Palästina-Arbeit“ und „Galuth-Arbeit“ positioniert? Welchen Umfang hatte die Palästina-Wanderung in der Phase des Frühzionismus bzw. in den Jahren vor...

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