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E-Book

Lauftherapie mit Kindern und Jugendlichen

Psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit durch ausdauerndes Laufen

AutorWolfgang W. Schüler
VerlagMeyer & Meyer
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl432 Seiten
ISBN9783840310621
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis19,99 EUR
Nach der Lektüre dieses Buches ist die Attraktivität und Wirksamkeit ausdauernden Laufens für die bewegungs- bzw. sportpädagogische und -therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nicht mehr zu unterschätzen. Der Autor fasst hier seine Erfahrungen und sein Wissen aus eigener dreißigjähriger Praxis, Forschung und Lehre zusammen. Er unterlegt diese mit einer Vielzahl, teils kaum bekannter deutsch- und englischsprachiger Quellen. Aufgezeigt werden die körperlich-seelischen Ausdauervoraussetzungen im Kindes- und Jugendalter (Können), die Vielfalt möglicher pädagogisch-psychologischer Effekte des Laufens (Nutzen) und die praktischen Konsequenzen (Spaß). Sie gehen ein in ein vom Autor entwickeltes, umfassendes Theorie- und Praxismodell, das sowohl eine Basis für die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema als auch eine Aufforderung zum konkreten Handeln darstellt. Praktiker aus den verschiedenen Bereichen der Arbeit mit (verhaltensauffälligen) Kindern und Jugendlichen werden eine Fülle erprobter und leicht handhabbarer Beispiele finden, die sie zu einem den jeweiligen Erfordernissen gültigen Konzept zusammenführen können. In einem Gastbeitrag weist Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck (Köln) auf die aus medizinischer Sicht relevanten Laufeffekte bei Heranwachsenden hin. Der Psychiater und Begründer der US-amerikanischen Lauftherapie Dr. med. Thaddeus Kostrubala (Santa Fe) hat das Vorwort geschrieben.

Wolfgang W. Schüler geb. 1958 hat einen Abschluss zum Diplom-Sozialpädagogen an der Fachhochschule Wiesbaden und einen Abschluss zum Magister Artium (Pädagogik, Psychologie, Soziologie) an der Universität Mainz. Er besitzt langjährige praktische Erfahrungen in der Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, heute ist er im Amt für Soziale Arbeit in Wiesbaden tätig. Er selbst ist Läufer seit 1967 und läuft alle Langstrecken bis zum Marathon. Er ist Lauftherapeut (DLZ), Lauftherapeut h. c. (IART - U.S.A.) sowie Dozent am Deutschen Lauftherapiezentrum. Schüler ist Autor mehrerer Bücher zum gesundheitsorientierten Laufen und zur Lauftherapie. 1991 legte er die erste Forschungsarbeit im deutschsprachigen Raum vor, die sich mit der Erziehungsrelevanz des Dauerlaufs bei Kindern und Jugendlichen beschäftigte und begründete 1996 erstmals ein umfassendes Konzept zur Lauftherapie mit Heranwachsenden.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Inhalt6
Vorworte11
Vorwort des Verfassers11
Vorwort von Dr. med. Thaddeus L. Kostrubala (USA)13
1 Wegweisung17
1.1 Fu_hrung durchs Buch17
1.2 Drei häufig gestellte Fragen – kurz beantwortet19
1.3 Mein Weg zum Kinder- und Jugendlichenlauftherapeuten23
2 Grundlegende thematische und begriffliche Klärungen29
2.1 Verhaltensauffälligkeiten – Verhaltensstörungen29
2.2 Pädagogisches und/oder therapeutisches Handeln32
2.3 Bewegung und Sport als Therapie34
2.4 Lauftherapie35
3 Dauerlaufen im Kindes- und Jugendalter – körperliche und geistige Beanspruchung41
3.1 Der Dauerlauf von Kindern und Jugendlichen als ein Phänomen des Freizeitsports41
3.2 Zum Begriff der Laufausdauer43
3.3 Begru_ndung der Laufausdauer im Kindesalter44
3.4 Körperliche Veränderungen im Jugendalter46
3.5 Geschlechtsspezifische Differenzen in der Ausdauerleistungsfähigkeit48
3.6 Belastungssteuerung und Anpassungsfähigkeit des Organismus49
3.7 Möglichkeiten des Beginns und der Ausrichtung von Ausdauertraining51
3.8 Grenzen der Ausdauerbelastung aus medizinischer Sicht52
3.9 Grenzen der Ausdauerbelastung aus psychologischer Sicht54
3.10 Zusammenfassung und Bewertung55
4 „Und wie ist das mit den Vorschulkindern?“57
4.1 Laufen im fru_hkindlichen Spiel58
4.2 Dauerlaufen als Nachahmung59
4.3 Fragen60
4.3.1 Zur körperlich-seelischen Entwicklung60
4.3.2 Zur Bedeutung und Förderung ausdauernder Bewegung61
4.4 Gesundheitsrisiko Dauerlauf?64
4.5 Fazit65
5 Geschichtliche Aspekte der Lauftherapie mit Kindern und Jugendlichen66
5.1 Johann C. F. GutsMuths – Erziehungsrezept Laufen im Philantropismus66
5.2 Neuzeitliche Entwicklung einer laufpädagogisch-therapeutischen Forschung und Praxis74
6 Ergebnisse aus lauftherapeutischen Studien mit Kindern und Jugendlichen77
6.1 Wohlbefinden gesteigert77
6.2 Stimmung verbessert82
6.3 Selbstbewusstsein gestärkt84
6.4 Kognitive Leistungsfähigkeit erhöht96
6.5 Lern- und Unterrichtsstörungen vermindert105
6.6 Ängste und Depressionen gesenkt114
6.7 Hyperaktivität und Stereotypien verringert124
6.8 Aggressivität abgebaut129
6.9 Medikation reduziert bzw. eingestellt132
6.10 Suchtverhalten entgegengewirkt135
6.11 Sozialverhalten und Integration verbessert137
6.12 Aktiveres Freizeitverhalten stimuliert143
6.13 Konfliktthemen angegangen146
6.14 Zusammenfassung und Bewertung149
7 Ausgewählt: Drei Projekte in ausfu_hrlicher Darstellung. Konzepte – Verläufe – Effekte167
7.1 Stationäre Erziehungshilfe167
7.1.1 Gesamtdarstellung167
7.1.2 Ausgewählte Einzelfallanalysen175
7.1.2.1 Enrico175
7.1.2.2 Ju_rgen180
7.1.2.3 Die Gruppe185
7.1.2.4 Problemeinschätzung195
7.1.3 Anhang197
7.2 Teilstationäre Erziehungshilfe: Dauerlauf in der Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und ihren Familien. Eine erweiterte Perspektive am Beispiel der Tagesgruppe198
7.2.1 Analyse des Arbeitsfelds198
7.2.2 Planung des Versuchs207
7.2.3 Versuchsverlauf213
7.2.4 Einzelfallanalysen216
7.2.4.1 Läufer/Familie 1217
7.2.4.2 Läufer/Familie 4221
7.2.5 Diskussion der Ergebnisse228
7.3 Schule: Projekt Students Run L.A. – ein kommunalperspektivischer Ansatz231
8 Zur praktischen Durchfu_hrung der Lauftherapie mit Kindern und Jugendlichen239
8.1 Standardlaufprogramme239
8.2 Umdenken erforderlich241
8.3 Mein offenes Praxiskonzept242
8.3.1 Motivationsschub Übungsvielfalt243
8.3.2 Vielfältiger Nutzen264
8.3.3 Auswahlkriterien271
8.4 Zusammenfassung und Bewertung274
8.5 Konzeptvorschläge276
8.5.1 Zur Laufprogrammatik276
8.5.2 Zur Störungsproblematik278
8.6 Darf es auch etwas mehr sein?279
8.6.1 Trainingsplan fu_r Teenager fu_r Halbmarathon und Marathon281
8.6.2 Fallbeispiel aus der eigenen Praxis282
9 Lauftherapie bei verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen – ein Konzeptentwurf285
9.1 Indikationen, Ziele und ihre Einordnung288
9.1.1 Indikationen288
9.1.2 Zielsetzungen290
9.1.3 Theoretische Einordnung der Ziele293
9.2 Anwendung296
9.2.1 Laufprogramme296
9.2.1.1 Planung296
9.2.1.2 Konkretisierung298
9.2.1.3 Aspektvertiefung: Gruppenbildung304
9.2.1.4 Pädagogische Grundsätze307
9.2.2 Therapeutenverhalten309
9.2.2.1 Verhältnis zum Klienten309
9.2.2.2 Pädagogisch-therapeutische Interventionstechniken310
9.3 Empirische Belege312
9.4 Wirkmechanismen312
9.4.1 Komplexes Geschehen313
9.4.2 Psychologische Erklärungskonzepte316
9.4.2.1 Verhaltensmodifikation – Verhaltenstherapie316
9.4.2.2 Mögliche weitere Erklärungsansätze322
9.5 Qualifikation der Ausu_benden326
9.6 Befähigung zur Selbsthilfe329
9.7 Kontraindikationen329
9.8 Kontrolle unerwu_nschter Nebenwirkungen332
9.9 Zusammenfassung und Bewertung334
10 Was Praktiker bewegt337
10.1 Herausforderungen des Alltags338
10.2 Faszinationen des Alltags345
11 Rechtsfragen349
12 Quo vadis?351
13 Exkurs: Lauftherapie – medizinisch betrachtet353
Univ.-Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck: Sport und Immunabwehr: Aspekte zur Lauftherapie – unter Beru_cksichtigung der Adressatengruppe Kinder und Jugendliche354
Danksagung375
Anmerkungen377
Abku_rzungen381
Verwendete Literatur383
Weitere Literatur und interne Dokumente zur Lauftherapie mit Kindern und Jugendlichen415
Anhang421
Vorwort von Dr. med. Thaddeus L. Kostrubala (USA) im Original421
Personenregister425
Der Autor431
Bildnachweis432

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