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Lebensentwürfe

Junge Erwachsene im Spannungsfeld zwischen Individualität und Geschlechternormen

AutorKarin Schwiter
VerlagCampus Verlag
Erscheinungsjahr2011
Seitenanzahl270 Seiten
ISBN9783593410869
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis29,99 EUR
Auf der Grundlage von Interviews mit jungen Männern und Frauen aus der deutschsprachigen Schweiz analysiert Karin Schwiter die Zukunftspläne junger Erwachsener. Wollen sie Kinder? Wie werden sie Beruf und Familie vereinbaren? Die Autorin zeigt auf, wie nach wie vor bestehende Geschlechternormen ausgeblendet und gesellschaftliche Herausforderungen zu individuellen Entscheidungsproblemen
umgedeutet werden.

Karin Schwiter, Dr. phil. des., ist Oberassistentin am Geografischen Institut der Universität Zürich.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Dank10
1.Einleitung12
Teil I20
2.Forschungsstand22
2.1Lebenslauf- und Biographieforschung: zwei Forschungsansätze und ihre Verbindungen22
2.2Gesellschaftstheoretische Ansätze zur Individualisierung von Le­bensläufen26
2.3Vorhandene Studien zur Lebensplanung30
2.4Kritikpunkte und weiterer Forschungsbedarf39
3.Methodologie44
3.1Geschlechtertheoretische Grundlegungen44
3.2Diskurstheoretische Grundlegungen46
3.3Datenerhebung mittels problemzentrierter Interviews51
3.4Datenauswertung mittels foucaultscher Diskursanalyse64
Teil II68
4.Ausbildung – Beruf – Erwerbsarbeit70
4.1 Die Entscheidung für einen Beruf als freie Wahl70
4.2Mein Beruf muss zu mir passen76
4.3Mein Beruf muss Zukunft haben: flexibel und auf dem Arbeitsmarkt gefragt78
4.4Das Streben nach Bildungszertifikaten: Wer sich nicht weiterbildet wird abgehängt80
4.5Berufszukunft ungewiss: Vorläufig mache ich mal das, dann schaue ich weiter84
4.6Lohnt es sich noch, bevor ich Kinder kriege?88
5.Kinderwunsch – Familiengründung92
5.1Kinderhaben gehört zum Leben92
5.2Homosexuelle haben keine Kinder95
5.3Für Kinder muss es passen96
5.4Dann hat man besser keine Kinder100
5.5Widersprüche in der Kinderfrage103
6.Elternschaft – Vatersein – Muttersein104
6.1Defizitäre und veraltete Väter: das nicht-Tun und die verborgene Liebe105
6.2Neue Väter: Sich Zeit nehmen für gemeinsame Erlebnisse113
6.3Das Ideal der immer anwesenden Mutter118
6.4Das Überbemuttern der Glucken122
6.5Das Mitleid mit der Mutter für ihr aufgegebenes Leben124
6.6Mutter sein: Immer für das Kind da sein und doch ein eigenes Leben haben130
6.7Mutterschaft + Vaterschaft = Elternschaft?136
7.Arbeitsteilung146
7.1Arbeitsteilung im Elternhaus: Papa arbeitet, Mama ist daheim146
7.2Antizipierte Arbeitsteilung: Alles Verhandlungssache?159
7.3Feindbild Doppelverdienerpaar mit Krippenkind162
7.4Am Anfang braucht’s die Mama169
7.5Ich würde schon den Hausmann spielen, aber…173
7.6Das väterliche Primat der Erwerbsarbeit177
7.7Das mütterliche Primat der Kinderbetreuung182
7.8Alternative Arbeitsteilungsmodelle und Spannungsfelder187
7.9Vereinbarkeitsprobleme als individuelles Unvermögen, Prioritäten zu setzen191
7.10Arbeitsteilung im kinderlosen Paarhaushalt193
Teil III202
8.Lebensplanung im Spannungsfeld von Individualisierung und Normierung204
8.1Lebensplanung als freie Wahl und individualisierte Verantwortung trotz unabwägbarer Zukunft204
8.2Lebensplanung zwischen eigenem Weg und Paarnormativität211
9.Geschlecht zwischen Kontinuität und Wandel216
9.1Geschlecht als Nebeneinander von Individualitätsanspruchund geschlechtsspezifischer Normierung216
9.2Aspekte von Wandel und Kontinuität in den Geschlechterverhältnissen224
9.3Geschlechtertheoretische Erklärungsansätze für Wandel und Kontinuität232
10.Schlussfolgerungen237
Anhang246
Interviewleitfaden246
Kurzfragebogen248
Literatur250

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