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E-Book

Lebensträumen Raum geben

Gestalte, wie du wohnst - und lebe, wer du bist. Feng Shui für die Persönlichkeitsentfaltung

AutorDanijela Saponjic
VerlagIntegral
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl208 Seiten
ISBN9783641155322
FormatePUB
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis11,99 EUR
Das Zuhause zur Kraft- und Energiequelle des Lebens machen
Ob Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer oder Büro: Die Räume, in denen wir uns aufhalten, sind Spiegel unseres Erfolgs, unserer Gesundheit, unserer ureigenen Persönlichkeit. Und nicht nur das: Durch die bewusste Gestaltung unserer Umgebung können wir positive Energien schaffen, die uns in allen Bereichen wirksam unterstützen. Danijela ?aponji? verbindet die Erkenntnisse des Feng Shui mit modernem Lebenscoaching. Mit vielen Fallbeispielen und konkreten Übungen zeigt sie, wie wir Kraftoasen schaffen, in denen wir uns neu ausrichten können. Dadurch öffnen sich Türen zu inneren Räumen - zu einem verborgenen Potenzial, mit dem wir Glück, Erfolg und unsere Lebensträume verwirklichen können.


Danijela Saponjic ist eine renommierte Feng-Shui-Expertin und Lebensberaterin. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft in München entdeckte sie ihre Leidenschaft zum Feng Shui, die sie 2004 zu ihrem Beruf machte. Das Spezialgebiet von Danijela Saponjic ist es, Räume und Umgebungen zu schaffen, in denen Menschen ihre Potenziale entfalten können, was zu mehr Lebensqualität, Vitalität und Erfolg führt. Sie ist Mutter von vier Kindern und lebt mit ihrem Mann in München.

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Leseprobe

0/Der Umzug, der mein Leben veränderte

Interessanterweise wäre ich niemals zu Feng Shui gekommen, wenn wir im Herbst 2003 nicht umgezogen wären. Damals beendete ich gerade mein Studium der Betriebswirtschaftslehre und hatte schon die ersten Bewerbungen geschrieben. Schließlich wollte ich unbedingt als Projektleiterin oder Trainee im Marketingbereich arbeiten. Während meine Kommilitonen alle nacheinander Arbeit fanden, kassierte ich eine Absage nach der anderen. Das veranlasste mich dazu, meinen Familienstand komplett aus dem Lebenslauf zu nehmen. Daraufhin kam es doch zu einigen Vorstellungsgesprächen, doch spätestens als ich sagte, dass ich Mutter eines Kindes war, sah ich die Begeisterung bei meinen Gesprächspartnern erlöschen. Der Tiefpunkt war erreicht, als mich im Vorstellungsgespräch mein Gegenüber, wohlgemerkt eine alleinerziehende Mutter, fragte, was ich denn machen würde, wenn mein Kind krank wird. Noch bevor mein Verstand einschaltete, reagierte ich bereits und hörte mich selbst sagen: „Ach, ich würde ihn im Kinderwagen abstellen und selbstverständlich zur Arbeit kommen. Das würden Sie ja genauso machen, oder?“ Überflüssig zu sagen, dass das Gespräch schnell beendet war und ich diesen Job natürlich nicht bekam. Enttäuschung, Wut und Machtlosigkeit waren die herrschenden Emotionen dieser Zeit und sie beeinflussten all mein Tun.

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WARTET NICHT AUF DIE ZEIT, DENN DIE ZEIT WARTET NICHT AUF EUCH.

Katharina von Sienna

Meine persönliche Abwärtsspirale war richtig in Fahrt gekommen. Die Phasen zwischen auf die Nase fallen und wieder aufstehen nutzte ich, um zu reflektieren und der Frage nach den Gründen nachzugehen. Warum glich unser Leben nach dem Umzug einer Achterbahnfahrt? Warum bekamen alle einen Job, nur ich nicht? Warum geht ausgerechnet dann auch noch das Unternehmen, in dem mein Mann arbeitet, pleite? Warum verlieren wir jetzt den Kinderkrippenplatz, den wir so dringend brauchen? Warum falle ich immer wieder einfach so in Ohnmacht? Ich weiß nicht, ob Sie sich schon einmal wie ein hilfloser Beobachter Ihres Lebens gefühlt haben und sich immer wieder fragten: WARUM zum Teufel läuft alles schief? Mir hat diese Frage einfach keine Ruhe gelassen. Da das Wort „aufgeben“ in meinem Wortschatz nicht vorhanden ist, machte ich mich auf die Suche nach Antworten. Ich wollte einfach in Erfahrung bringen, warum nach dem Umzug unser kleines, geregeltes Leben völlig aus den Fugen geraten war und ob und wie der Umzug damit in Verbindung stand.

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WENN DER SCHÜLER BEREIT IST, ERSCHEINT DER MEISTER.

Chinesisch Zen-Weisheit

Ich setzte mich nicht in die Bibliothek und forschte in der Literatur, ich ging auch nicht zur Wahrsagerin oder zu irgendeiner Form von Therapie. Es gab schließlich keinen wissenschaftlichen Ansatzpunkt für meine Vermutung. Vielmehr war ich einfach nur neugierig, zu erforschen, was vor sich ging. So kreuzte eines Tages, scheinbar zufällig, Feng Shui in Form eines Zeitungsartikels meinen Weg. Hauptsächlich ging es in diesem Text um das Thema Gerümpel und darum, wie es unser Leben negativ beeinflusst, indem es das Qi, die Lebensenergie, stagnieren lässt. Was ist denn damit gemeint? Sollten also unser voll bepackter Wohnzimmerschrank, die Zeitungssammlung in der Ecke hinter dem Sofa, der überfüllte Keller mit Erinnerungen und Gegenständen, die ich vielleicht irgendwann einmal in Zukunft gebrauchen könnte, oder die Spielzeugberge meines Sohnes verantwortlich dafür sein, dass ich keinen Job fand? Im ersten Moment ging mir das zu weit. Alles in mir weigerte sich, diesen Ansatz als mögliche Lösung zu meiner Frage zu akzeptieren.

Also legte ich die Zeitung weg, änderte nichts, machte weiter wie bisher und wartete weiterhin auf ein Zeichen. Was glauben Sie, was geschah? Natürlich passierte NICHTS. Nach einigen Wochen des Wartens wurde die Gesamtsituation so belastend, finanziell und seelisch, dass ich eines Abends nach einem Restaurantbesuch in der S-Bahn „einfach so“ in Ohnmacht fiel.

In einem Moment der Verzweiflung fiel mir dann eines Abends im Bett wieder dieser Zeitungsartikel ein. Ich wollte keine Sekunde länger warten, stand auf und kramte besagten Artikel aus der Zeitungsecke hinter dem Sofa heraus. Darin stand, ich solle ausmisten, also alles wegschmeißen, verschenken oder spenden, was nicht gebraucht wird. Dinge reparieren, die kaputt sind, und alle geliehenen Gegenstände den Eigentümern zurückgeben. Nun gut, schaden wird diese Aktion bestimmt niemandem, dachte ich. Also legte ich mich wieder hin. Zum ersten Mal nach langer Zeit mit dem Gefühl der Zuversicht. Irgendwie wusste ich, dass ich gerade einen wichtigen Schlüsselmoment in meinem Leben hatte.

Als die Bücher zum Thema Ausmisten und Ballast aus dem Leben räumen, die ich mir bestellt hatte, endlich ankamen, war mein erster Gedanke: Hätten sie bloß schon viel früher den Weg in mein Leben gefunden! Nicht nur, weil mir das womöglich jede Menge Umzugskartons gespart hätte, die alle in den dritten Stock (ohne Aufzug) gebracht werden mussten. Sondern vor allem, weil ich mir sicher war, dass es mir womöglich meine unangenehme Lebenskrise erspart hätte. Nun gut, jetzt konnte ich ja die Wende einleiten.

Ich holte einige der Umzugskartons aus dem Keller, die ich natürlich alle aufbewahrt hatte, wenn wir das nächste Mal umziehen. Beim Ausmisten begann ich mit den Dingen, die mich ohnehin schon eine ganze Weile genervt und gestört hatten. Alle alten Zeitungen und Zeitschriften, die als Staubfänger und Ablagefläche hinter dem Sofa dienten, unzählige Kinderüberraschungsfiguren, mit denen unser ältester Sohn Aleks die ganze Wohnung dekoriert hatte, alte und ausgewaschene Kleidungsstücke ... Warum ich Letztere aufbewahrt hatte, kann ich heute wirklich nicht mehr sagen. In der Küche angekommen, dachte ich mir: endlich ein Raum, der eigentlich frei von Gerümpel ist. Genau: eigentlich! Die Wahrheit war nämlich, dass ich beim Ordnen der Schränke und Schubladen merkte, wie viele Lebensmittel ich auf Vorrat gekauft hatte. Als ob wir Hunderte von Kilometern entfernt vom nächsten Supermarkt wohnen würden. Die Vorräte wollte ich natürlich nicht wegschmeißen. Nachdem ich alles geordnet hatte, entschloss ich mich, so lange nicht mehr einkaufen zu gehen, bis alles aufgebraucht war. Stellen Sie sich vor, dass ich – abgesehen von den frischen Produkten wie Milch, Brot, Obst und Gemüse – einen ganzen Monat lang absolut NICHTS kaufen musste!!!

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DER GEDANKE IST DER ANFANG VON ALLEM. UND GEDANKEN LASSEN SICH LENKEN. DAHER IST DAS WICHTIGSTE: DIE ARBEIT AN DEN GEDANKEN.

Leo Tolstoi

So bewegte ich mich Stück für Stück durch unsere 80 Quadratmeter große Wohnung. Ich kann mich noch sehr gut erinnern: An einem Freitag saß ich zufrieden im Wohnzimmer und blätterte in meinem Entrümpelungsbuch, auf der Suche nach noch mehr Inspiration. Denn meine Begeisterung für das Entrümpeln war geweckt. Mein Blick fiel auf den riesigen Wohnzimmerschrank, dem ich jahrelang gekonnt aus dem Weg gegangen bin. Er stand nach wie vor überfüllt da, und mir schien, als ob er mich förmlich angrinste nach dem Motto: „Komm und mach – wenn du dich traust!“ Alleine wagte ich mich nicht dran. Deshalb motivierte ich meinen Mann als Verstärkung. Ihm waren die Gründe für mein Ausmisten nicht so ganz klar, aber er machte mit. Sie werden es nicht glauben, an diesem Tag räumten wir insgesamt drei 50-Liter-Müllbeutel aus diesem großen Holzungetüm im Wohnzimmer aus. Ich war geschockt. Unsere Wohnung war immer aufgeräumt und schön (für unseren damaligen Geschmack). Dass wir so viel Gerümpel beherbergten, konnte ich einfach nicht glauben. Vor allem war dieses Gerümpel feinsäuberlich geordnet und aufgeräumt. Doch heute ist mir klar, Gerümpel schleicht sich in unser Leben, und wir verbringen viel Zeit damit, um es in Ordnung zu halten. Langsam leuchtete mir ein, warum unser Leben ins Stocken geraten war.

Falls Sie sich schon einmal dem Entrümpeln hingegeben haben, dann haben Sie vielleicht gefühlt, wie befreiend es wirkt. Genau diese Befreiung spürte ich – es war so, als ob ich nach langer Zeit endlich durchatmen konnte.

Die Decke kommt nicht näher, weil sie einem auf den Kopf fallen will, sondern wegen des Gerümpels, das man unter den Teppich kehrt.

Tatsächlich, die ersten Veränderungen in unserem Leben ließen nicht lange auf sich warten. Im Rückblick kann ich sagen, dass mit der ersten Ausmistaktion die Situation, in der wir uns befanden, insgesamt ruhiger und entspannter wurde. Der größte und wichtigste Aha-Moment war, als sich innerhalb weniger Tage Lösungen für zwei große Probleme ergaben, die uns am meisten belasteten. Völlig unerwartet und scheinbar zufällig. Heute bin ich sicher, dass sich etwas bewegte, weil wir das Gerümpel und all den Ballast aus der Wohnung schafften. Daraus resultierte eine Aktivierung des Qi-Flusses in unseren Lebensräumen – was einen entscheidenden Einfluss auf uns und unser Leben hatte.

Meinem Mann wurde aus heiterem Himmel eine neue Arbeit als Abteilungsleiter angeboten, womit wir absolut nicht gerechnet hatten. Und die Gemeinde lenkte ein und nahm die Kündigung des für uns so unglaublich wichtigen Kinderkrippenplatzes zurück. Wir konnten den Platz...

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