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Lehrbuch der Entstauungstherapie

Band 2: Behandlungskonzepte für die Praxis

AutorGünther Bringezu, Otto Schreiner
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl350 Seiten
ISBN9783540326496
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis54,95 EUR
Physiotherapeuten, Masseure und Ergotherapeuten finden in diesem zweibändigen Werk alles, was sie über Physikalische Entstauungstherapie und ihre praktische Durchführung wissen sollten. Sie lernen sämtliche Verfahren und deren Anwendung im Behandlungsalltag kennen.

Band 2 enthält konkrete Therapiekonzepte für Ödemindikationen und den Einsatz Manueller Lymphdrainage. Zusätzlich erläutert Band 2 spezielle Fragen zur praktischen Durchführung von Entstauungsmaßnahmen.

Geschrieben für: Physiotherapeuten (Masseure und KGs), Ergotherapeuten in Weiterbildung

Schlagworte: Brustamputation, Lymphödeme, Manuelle Lymphdrainage, Sportmedizin, Unfallheilkunde.

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Kapitelübersicht
  1. Geleitwort, Vorwort, Vorbemerkungen zum Konzept des Buchs, Beitragsautorinnen und –autoren sowie Inhaltverzeichnis
  2. Posttraumatische und postoperative Schwellungen (Bringezu/Galic/Schreiner): Grundlagen der Traumatologie
  3. Posttraumatische und postoperative Schwellungen (Bringezu/Galic/Schreiner): Behandlungs- und Entstauungskonzepte bei typischen traumatischen Schwellungen
  4. Posttraumatische und postoperative Schwellungen (Bringezu/Galic/Schreiner): Komplikationen im Heilungsverlauf am Beispiel des Morbus Sudeck
  5. Rheumatisch bedingte Schwellungen (O. Schreiner): Pathophysiologische Grundlagen
  6. Rheumatisch bedingte Schwellungen (O. Schreiner): Therapiemöglichkeiten
  7. Rheumatisch bedingte Schwellungen (O. Schreiner): Physiotherapie
  8. Venöse Abflussstörungen (O. Schreiner): Pathophysiologische Grundlagen
  9. Venöse Abflussstörungen (O. Schreiner): Therapiemöglichkeiten
  10. Venöse Abflussstörungen (O. Schreiner): Physiotherapie
  11. Lymphödeme (Bringezu/Ewald u.a.): Pathophysiologische und entstauungstherapeutische Besonderheiten der Lymphödeme
  12. Lymphödeme (Bringezu/Ewald u.a.): Primäre Lymphödeme
  13. Lymphödeme (Bringezu/Ewald u.a.): Sekundäre Lymphödeme
  14. Lymphödeme (Bringezu/Ewald u.a.): Besondere bewegungstherapeutische Aspekte nach Ablatio mammae
  15. Lymphödeme (Bringezu/Ewald u.a.): Besondere atemtherapeutische Aspekte nach Ablatio mammae
  16. Lymphödeme (Bringezu/Ewald u.a.): Palliativmedizinische Aspekte in der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie
  17. Lymphödeme (Bringezu/Ewald u.a.): Palliativmedizinische Aspekte in der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie
  18. Behandlungsvorschläge bei anderen Ödemen unterschiedlicher Genese (Bringezu/Schreiner/Trettin): Schwangerschaftsödem
  19. Behandlungsvorschläge bei anderen Ödemen unterschiedlicher Genese (Bringezu/Schreiner/Trettin): Lipödem-Syndrom
  20. Behandlungsvorschläge bei anderen Ödemen unterschiedlicher Genese (Bringezu/Schreiner/Trettin): Ödeme mit zentralnervösen Ursachen
  21. Weitere Indikationen für die Manuelle Lymphdrainage (Bringezu u.a.): Manuelle Lymphdrainage zur Behandlung verschiedener Kopfschmerzsyndrome
  22. Weitere Indikationen für die Manuelle Lymphdrainage (Bringezu u.a.): Manuelle Lymphdrainage in der Dermatologie
  23. Weitere Indikationen für die Manuelle Lymphdrainage (Bringezu u.a.): Manuelle Lymphdrainage zur Behandlung der chronischen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK)
  24. Weitere Indikationen für die Manuelle Lymphdrainage (Bringezu u.a.): Manuelle Lymphdrainage bei sportlichen Ausdauerleistungen ( Entmüdung/Regeneration)
  25. Weitere Indikationen für die Manuelle Lymphdrainage (Bringezu u.a.): Manuelle Lymphdrainage zur Behandlung von Obstipation
  26. Weitere Überlegungen zur Entstauungstherapie und Hinweise für die Praxis (Bringezu/Schreiner): Sind Durchblutungsförderungsmaßnahmen und Entstauungsmaßnahmen kombinierbar?
  27. Weitere Überlegungen zur Entstauungstherapie und Hinweise für die Praxis (Bringezu/Schreiner): Die besondere Bedeutung von Manueller Lymphdrainage und Kompressionstherapie in der Physiotherapie
  28. Weitere Überlegungen zur Entstauungstherapie und Hinweise für die Praxis (Bringezu/Schreiner): Befunderhebung und Dokumentation
  29. Anhang
  30. Sachwortverzeichnis
Leseprobe
Pathophysiologische und entstauungstherapeutische Besonderheiten der Lymphödeme (S. 88-89)

G. Bringezu, O. Schreiner

Lymphödeme stellen eine besondere Form von Schwellungen dar, quasi einen Ausnahmezustand für die Flüssigkeitsbalance des Interstitiums. Dies zeigt sich am möglichen Ausmaß solcher Schwellungen, das zumindest lokal bei keiner anderen Ödemursache so groß ist. Außerdem widerstehen sie den meisten gängigen Entstauungsbemühungen wie Hochlagerung, Betätigung der Muskelpumpe, medikamentöser Regulation des Wasserhaushaltes durch »ausschwemmende« Medikamente etc. Hinweis So genannte lymphodynamische Schwellungen bilden sich meist mit der Therapie ihrer Grundursache vollständig zurück, d. h., sie sind reversibel. Ödeme mit Ursache im Lymphgefäßsystem selbst sind dagegen meist chronisch und dann nicht vollständig korrigierbar. Daraus ergeben sich weit reichende entstauungstherapeutische Konsequenzen. Um diese lange Zeit als »aussichtslos « und »schicksalhaft « betrachteten Schwellungen nachhaltig zu behandeln, ist vor allem das Wissen um die Rolle des Lymphgefäßsystemes im Gleichgewicht der Mikrozirkulation und der interstitiellen Flüssigkeit notwendig. Auf dieser Grundlage entwickelte sich ein Th erapiekonzept, das Physikalische Entstauungstherapien wie die Manuelle Lymphdrainage, die gezielte Kompression, den Einsatz der Muskel- und Gelenkpumpmechanismen und andere begleitende Maßnahmen kombiniert zur sog. komplexen bzw. kombinierten physikalischen Entstauungstherapie. Damit lassen sich die Symptome des an sich chronisch irreversiblen Lymphgefäßdefi zits nachhaltig bessern.

28.1 Ätiologie und Pathophysiologie

Hinweis Die prinzipielle Ursache für die Entstehung eines Lymphödemes ist die irreversibel (d. h. dauerhaft) verringerte Transportkapazität des Lymphgefäßsystems. Dies bedeutet einerseits, dass die Bewältigung der normalen Wasserlast, vor allem aber der normalen Eiweißlast nicht möglich ist; andererseits ist aber auch die Funktion des Lymphgefäßsystemes als Sicherheitsventil im komplizierten Zusammenspiel der Mikrozirkulation und Gewebswasserhaushaltes nachhaltig gestört. Daraus folgt zwangsweise, dass sich von vorneherein besonders nicht reabsorbierbare (d. h. lymphpflichtige) Eiweißlast im Interstitium staut, und dies hat weit reichende Folgen.

Hinweis Lymphödeme sind von Anfang an immer relativ eiweißreich und tendieren zur frühzeitigen Verhärtung.

Die Einschränkung »relativ« muss deshalb vorgenommen werden, da akut traumatische und/oder akut entzündliche Ödeme – zeitlich begrenzt – die eiweißreichsten Schwellungen sind.

Diese Funktionsunfähigkeit der Lymphgefäße bezeichnet Földi (1993) als lymphostatische Insuffizienz bzw. synonym als Niedrigvolumeninsuffi zienz oder auch als mechanische Insuffizienz.

Die Ursachen für eine solche Form der Insuffi zienz des Lymphgefäßsystemes können sein:

- eine Fehlanlage des Lymphgefäßsystemes oder
- eine im Laufe des Lebens eingetretene Schädigung, die das Lymphgefäßsystem dauerhaft und nachhaltig schädigt.

Bei den Schwellungen, die sich auf diesen Grundlagen möglicherweise entwickeln, unterscheidet man dann auch folgerichtig zwischen - primären (manchmal auch als idiopathisch bezeichnet) und
- sekundären Lymphödemen.

Die . Tab. 28.1 gibt einen Überblick über die Ätiologie der Lymphödeme (weitere Einzelheiten s. in 7 Kap. 29.1, 30.1 und 30.2).

28.1.1 Klinische Häufigkeit verschiedener Lymphödeme

Nach Auswertung zahlreicher klinischer Fälle durch Herpertz (1991) sind 90% aller in Mitteleuropa vorkommenden Lymphödeme sekundäre Lymphödeme, lediglich 10% sind auf eine primäre Fehlanlage zurückzuführen. Von den sekundären Lymphödemen wiederum entfallen 75% auf Armlymphödeme durch das Mammakarzinom, weitere ca. 5% an Armlymphödemen werden durch andere Ursachen hervorgerufen. Die restlichen ca. 10% entfallen auf Beinlymphödeme nach Tumoren des kleinen Beckens bzw. des Genitale sowie auf Kopfl ymphödeme nach HNO-Tumoren, letztere nach Rüger (1993) in einer Häufi gkeit von etwa 2%.

Weltweit betrachtet sind die sekundären Lymphödeme durch Wurmbefall, die sog. Filariasis, die häufi gste Form der Schwellungen dieser speziellen Kategorie.

28.1.2 Pathophysiologie des Lymphödems

Aus einer primären Fehlanlage von Lymphgefäßen entwickelt sich nahezu immer ein klinisch relevantes Lymphödem. In den allermeisten Fällen geschieht dies in ersten Lebenshälft e, in Ausnahmefällen jedoch auch fortgeschrittenen Erwachsenenalter, spätestens jedoch zum 5. Lebensjahrzehnt (7 Kap. 29).
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort8
Vorwort zur 2. Auflage10
Vorbemerkungen zum Konzept des Buchs12
Beitragsautorinnen und –autoren14
Inhaltverzeichnis16
Posttraumatische und postoperative Schwellungen21
Grundlagen der Traumatologie23
16.1 Wundheilung24
16.1.1 Blutstillung/Blutgerinnung24
16.1.2 Wundheilung bei Gewebsdefekt24
16.2 Therapeutische Möglichkeiten in der Traumatologie25
16.3 Ziele der entstauenden Maßnahmen posttraumatisch/ postoperativ25
16.4 Entstauende Maßnahmen bei traumatischen Ödemen im Überblick27
16.5 Manuelle Wund-, Narben- und Hämatombehandlung28
16.5.1 Vorgehensweise28
16.5.2 Zeitpunkt28
16.5.3 Besonderheiten bei Verbrennungen/Verbrühungen29
16.6 Behandlungszeiten und Behandlungsfrequenz30
16.6.1 Kompressionsverband30
16.6.2 Manuelle Lymphdrainage30
16.6.3 Elektrotherapeutische Resorptionsförderung30
Behandlungs- und Entstauungskonzepte bei typischen traumatischen Schwellungen33
17.1 Therapiekonzepte bei der konservativ versorgten Gelenkdistorsion34
17.1.1 Therapieziele34
17.2 Pathologie der Distorsion des Sprunggelenks34
17.3 Entstauungstherapie bei konservativer Behandlung einer Distorsion im oberen Sprunggelenk (OSG)35
17.3.1 Maßnahmen in den einzelnen Phasen35
17.4 Therapiekonzepte bei Muskelkontusionen – Unterschiede zur Gelenkdistorsion39
17.4.1 Pathophysiologie der Muskelkontusion39
17.4.2 Therapiekonzepte bei Muskelkontusionen39
17.5 Entstauungstherapie am Beispiel der Muskelkontusion an der dorsalen Oberschenkelseite40
17.5.1 Maßnahmen in den einzelnen Phasen40
17.6 Reizerguss des Kniegelenkes40
17.7 Entstauungstherapie beim Reizerguss des Kniegelenkes41
17.7.1 Manuelle Lymphdrainage42
17.7.2 Elektrotherapeutische Resorptionsförderung42
17.8 Therapie- und Entstauungskonzepte bei operativer Versorgung von Verletzungen und nach endoprothetischer Versorgung43
17.8.1 Manuelle Lymphdrainage44
17.9 Therapie- und Entstauungskonzepte bei Amputationen48
Komplikationen im Heilungsverlauf am Beispiel des Morbus Sudeck49
18.1 Pathologie des Morbus Sudeck50
18.1.1 Ätiologie50
18.1.2 Verlauf50
18.1.3 Prognose51
18.2 Therapie- und Entstauungskonzepte beim Morbus Sudeck51
Literatur55
Rheumatisch bedingte Schwellungen57
Pathophysiologische Grundlagen59
20.1 Chronische Polyarthritis (cP)60
Therapiemöglichkeiten65
Physiotherapie67
22.1 Spektrum der physiotherapeutischen Maßnahmen68
22.2 Entstauungstherapie70
Literatur75
Venöse Abflussstörungen77
Pathophysiologische Grundlagen79
24.1 Varikose80
24.2 Thrombophlebitis und Phlebothrombose83
24.3 Chronisch-venöse Insuffi zienz (CVI) und postthrombotisches Syndrom (PTS)86
Therapiemöglichkeiten91
Physiotherapie93
26.1 Prophylaxe94
26.1.1 Vermeidung venös-lymphatischer Beeinträchtigungen94
26.1.2 Prophylaktische Maßnahmen bei vorhandenen Beeinträchtigungen94
26.2 Maßnahmen bei geringgradiger CVI94
26.2.1 Manuelle Lymphdrainage95
26.3 Maßnahmen bei fortgeschrittener CVI ohne Ulcus cruris95
26.3.1 Kompressionstherapie95
26.3.2 Manuelle Lymphdrainage96
26.3.3 Unterstützende Maßnahmen98
26.3.4 Patienteninformation98
26.4 Maßnahmen bei CVI mit Ulcus cruris99
26.4.1 Entstauungsmaßnahmen99
26.4.2 Behandlung des Ulcus cruris99
Literatur103
Lymphödeme105
Pathophysiologische und entstauungstherapeutische Besonderheiten der Lymphödeme107
28.1 Ätiologie und Pathophysiologie108
28.1.1 Klinische Häufi gkeit verschiedener Lymphödeme108
28.1.2 Pathophysiologie des Lymphödems109
28.2 Verlauf und Charakteristik110
28.2.1 Maligne Lymphödeme113
28.3 Komplikationen116
28.4 Prognose118
28.4.1 Vorbeugung/Information119
28.5 Therapiemöglichkeiten119
28.5.1 Die Komplexe bzw. Kombinierte Physikalische Entstauungstherapie (KPE)120
28.5.2 Behandlungszeiten und -frequenz121
28.5.3 Befund und Dokumentation122
Primäre Lymphödeme123
29.1 Ätiologie124
29.1.1 Klassifikationskriterien124
29.1.2 Geschlechterverteilung126
29.1.3 Lokalisation126
29.1.4 Auslösende Faktoren126
29.2 Behandlungskonzepte bei einseitigen und beidseitigen primären Beinlymphödemen126
29.2.1 Manuelle Lymphdrainage126
29.2.2 Kompressionstherapie136
29.2.3 Bewegungstherapie136
Sekundäre Lymphödeme139
30.1 Ätiologie141
30.1.1 Ursachen der Schädigung141
30.2 Onkologische Ursachen, Häufi gkeit und mögliche Therapieansätze142
30.2.1 Lymphabflussbarrieren und die Folgen für das Lymphgefäßsystem143
30.2.2 Lymphödeme bei speziellen Tumorarten/-lokalisationen144
30.3 Besonderheiten bei der Behandlung bestrahlter Körperregionen149
30.3.1 Grundlagen: Was heißt eigentlich »Bestrahlung«?149
30.3.2 Wozu wird ein Patient bestrahlt?150
30.3.3 Bestrahlungsgeräte und Strahlenqualitäten151
30.3.4 Wirkung der Bestrahlung im Gewebe154
30.3.5 Frühe und späte Strahlenreaktion155
30.3.6 Praktische Hinweise für die Entstauungstherapie bei bestrahlten Patienten157
30.3.7 Überlegungen zur Dosiswirkung bei einer Strahlentherapie für die physiotherapeutische Praxis158
30.4 Die besondere Bedeutung der Pathophysiologie sekundärer Lymphödeme für die Entstauungstherapie159
30.5 Behandlungskonzepte bei einseitigen und beidseitigen sekundären Beinlymphödemen160
30.5.1 Manuelle Lymphdrainage161
30.5.2 Kompressionstherapie169
30.5.3 Apparative Expression170
30.5.4 Bewegungstherapie170
30.6 Behandlungskonzepte bei sekundären Lymphödemen des äußeren Genitale170
30.6.2 Kompressionstherapie172
30.6.3 Bewegungstherapie172
30.7 Behandlungskonzepte bei sekundären Armlymphödemen nach einseitiger und beidseitiger Ablatio mammae172
30.7.1 Manuelle Lymphdrainage173
30.7.2 Kompressionstherapie185
30.7.3 Apparative Expression187
30.7.4 Bewegungs- und Atemtherapie187
30.8 Behandlungskonzepte bei sekundären Lymphödemen des Kopfes187
30.8.1 Manuelle Lymphdrainage187
30.8.2 Kompressionstherapie192
30.8.3 Bewegungs- und Atemtherapie193
Besondere bewegungstherapeutische Aspekte nach Ablatio mammae195
31.1 Allgemeine bewegungstherapeutische Aspekte196
31.1.1 Ziele der Bewegungstherapie196
31.1.2 Gruppeneignung oder Einzeltherapie?196
31.1.3 Übungen mit oder ohne Bandage/ Kompressionsstrumpf?197
31.1.4 Bewegungsbad?197
31.1.5 Bewegungstherapeutische Möglichkeiten197
31.2 Bewegungstherapie direkt postoperativ197
31.3 Beginnende Bewegungsverminderungen besonders des Schultergelenkes198
31.4 Ausgeprägte Bewegungsverminderungen des Schultergelenkes und der Arm-/Handregion198
31.5 Plexusschäden mit Lähmungserscheinungen198
Besondere atemtherapeutische Aspekte nach Ablatio mammae201
32.1 Grundsätzliche atemtherapeutische Aspekte202
32.1.1 Allgemeine Ziele der Atemtherapie202
32.2 Atemtherapie direkt postoperativ203
32.3 Atemtherapie bei komplikationsloser OP-Narbe203
32.4 Atemtherapie bei narbenbedingten Einschränkungen204
32.4.1 Einschränkung durch die OP-Narbe204
32.4.2 Einschränkung durch radiogene Schäden204
32.5 Atemtherapeutische Aspekte der Entstauung mit Manueller Lymphdrainage204
Palliativmedizinische Aspekte in der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie205
33.1 Was hat Physiotherapie mit Palliativmedizin zu tun?206
33.2 Das Konzept der Palliativmedizin206
33.2.1 Symptomkontrolle207
33.2.2 Psychosoziale Betreuung/ Umfeldorganisation207
33.2.3 Einbindung und Mitbetreuung von Angehörigen und nahen Bezugspersonen208
33.2.4 Sterben, Tod und Trauer208
33.2.5 Hilfen für die Therapeuten208
33.3 Organisationsformen der palliativmedizinischen Betreuung209
33.4 Physiotherapie in der Palliativmedizin209
33.4.1 Manuelle Lymphdrainage in der Palliativmedizin210
33.4.2 Besonderheiten im Umgang mit palliativmedizinischen Patienten211
33.5 Adressen211
Ratgeber und Merkblatt für Ödempatienten213
34.1 Alltägliche Gefahrenquellen214
34.1.1 Kleidung214
34.1.2 Körperpfl ege214
34.1.4 Freizeit215
34.1.5 Sonstiges215
Literatur225
Literatur225
Behandlungsvorschläge bei anderen Ödemen unterschiedlicher Genese229
Schwangerschaftsödem231
36.1 Ätiologie232
36.2 Therapiemöglichkeiten233
36.3 Physiotherapie beim Schwangerschaftsödem233
36.3.1 Manuelle Lymphdrainage: Behandlungssystematik beim Schwangerschaftsödem235
Lipödem-Syndrom237
37.1 Ätiopathologie238
37.2 Prognose241
37.3 Therapiemöglichkeiten241
37.4 Physiotherapie beim Lipödem- Syndrom242
37.4.1 Manuelle Lymphdrainage: Behandlungssystematik beim Lipödem-Syndrom der Beine242
Ödeme mit zentralnervösen Ursachen245
38.1 Ödeme bei Extremitätenlähmungen246
38.2 Apoplexie und intrakranielle Blutungen247
38.3 Schädel-Hirn-Trauma (SHT)248
38.4 Multiple Sklerose (MS)248
38.5 Physiotherapie bei Ödemen aufgrund zentraler Paresen – ein Diskussionsbeitrag249
38.5.1 Atemtherapeutische Maßnahmen249
38.5.2 Lagerungstechniken249
38.5.3 Aktive und/oder passive Gelenkbewegungen250
38.5.4 Kompressionstherapie250
38.5.5 Manuelle Lymphdrainage252
Literatur255
Weitere Indikationen für die Manuelle Lymphdrainage257
Manuelle Lymphdrainage zur Behandlung verschiedener Kopfschmerzsyndrome259
40.1 Einführung260
40.1.1 Ärztliche Perspektive260
40.2 Migräne261
40.2.1 Manuelle Lymphdrainage als Anfalls-/Akutbehandlung263
40.2.2 Manuelle Lymphdrainage als Intervallbehandlung267
40.2.3 Manuelle Lymphdrainage als Kupierversuch267
40.3 Kopfschmerz vom Spannungstyp267
40.3.1 Therapie269
40.4 Kopfschmerz nach Schädel-Hirn- Trauma270
40.4.1 Therapie270
40.5 Kopfschmerz nach Halswirbelsäulen- Schleudertrauma270
40.5.1 Therapie271
Manuelle Lymphdrainage in der Dermatologie273
41.1 Einführung274
41.2 Veränderungen des Hautorgans bei Lymphödemen274
41.3 Manuelle Lymphdrainage zur Behandlung von Hautkrankheiten275
41.3.1 Sklerodermie275
41.3.2 Narbenbehandlung276
41.3.3 Rosacea276
41.3.4 Neurodermitis276
Manuelle Lymphdrainage zur Behandlung der chronischen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK)279
42.1 Pathophysiologie der pAVK280
42.1.1 Lokalisation280
42.1.2 Verlauf280
42.2 Pathophysiologische Betrachtungen der Mikrozirkulation bei pAVK282
42.3 Therapie der pAVK282
42.4 Physiotherapie bei pAVK283
42.4.1 Maßnahmen im Stadium II283
42.4.2 Maßnahmen im Stadium III285
42.4.3 Maßnahmen nach operativer Intervention285
Manuelle Lymphdrainage bei sportlichen Ausdauerleistungen ( Entmüdung/Regeneration)287
43.1 Ermüdungsformen289
43.1.1 Periphere Ermüdung289
43.1.2 Zentrale Ermüdung289
43.1.3 Chronische Ermüdung290
43.1.4 Erschöpfung291
43.2 Erholung/Regeneration291
43.2.1 Regenerationsmassage/ Entmüdungsmassage293
43.2.2 Methodik der Regenerationsmassage293
Manuelle Lymphdrainage zur Behandlung von Obstipation301
44.1 Pathologie/Pathophysiologie302
44.1.1 Spastische Obstipation (irritables Kolon, Reizkolon)302
44.1.2 Passagere Obstipation303
44.1.3 Atonische Obstipation303
44.2 Manuelle Lymphdrainage bei passagerer und atonischer Obstipation304
44.2.1 Durchführung304
Literatur307
Literatur307
Weitere Überlegungen zur Entstauungstherapie und Hinweise für die Praxis309
Sind Durchblutungsförderungsmaßnahmen und Entstauungsmaßnahmen kombinierbar?311
46.1 Mögliche Therapiesituationen312
46.2 Ödemart und Ödemstadium312
46.2.1 Lymphödeme312
46.2.2 Ödeme bei lokalen Entzündungen312
46.3 Entstauende Maßnahmen313
46.4 Durchblutungsfördernde Maßnahmen313
46.4.1 Wärme313
46.4.2 Kälte/Kühlung314
46.4.3 Verschiedene Massagen314
46.4.4 Gleichströme317
Die besondere Bedeutung von Manueller Lymphdrainage und Kompressionstherapie in der Physiotherapie319
47.1 Besondere Aspekte der Kompressionstherapie320
47.2 Besondere Aspekte der Manuellen Lymphdrainage320
47.3 Allgemeine Behandlungsrichtlinien für die Manuelle Lymphdrainage321
Befunderhebung und Dokumentation323
48.1 Erfolgskontrolle durch verschiedene Methoden der Volumenbestimmung324
48.1.1 Vereinfachtes Messverfahren324
48.1.2 Volumenbestimmung mit dem »4-cm-Scheibenmodell« nach Prof. Kuhnke326
48.1.3 Volumenbestimmung mit Ödemgradmesser nach Dr. Herpertz328
48.1.4 Plethysmometrie (Wasserverdrängungsmethode)328
48.1.5 Volumenbestimmung mit optoelektronischen Apparaten (computergestützt)330
48.1.6 Abschließende Hinweise331
48.2 Dokumentation der Patientendaten und der Therapieergebnisse332
48.2.1 Befunderhebung332
48.2.2 Therapiebericht332
48.2.3 Hautfaltendickenmessung333
48.2.4 Fotografi sche Dokumentation334
Literatur337
Anhang339
Wichtige Adressen341
50.1 Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Kliniken bei Krebserkrankungen342
50.1.1 Deutschland342
50.1.2 Österreich344
50.1.3 Schweiz344
CD-ROM: Inhaltsübersicht345
Sachwortverzeichnis347
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The Bayer CropScience Magazine for Modern AgriculturePflanzenschutzmagazin für den Landwirt, landwirtschaftlichen Berater, Händler und generell am Thema Interessierten, mit umfassender ...

Demeter-Gartenrundbrief

Demeter-Gartenrundbrief

Einzige Gartenzeitung mit Erfahrungsberichten zum biologisch-dynamischen Anbau im Hausgarten (Demeter-Anbau). Mit regelmäßigem Arbeitskalender, Aussaat-/Pflanzzeiten, Neuigkeiten rund um den ...

DULV info

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UL-Technik, UL-Flugbetrieb, Luftrecht, Reiseberichte, Verbandsinte. Der Deutsche Ultraleichtflugverband e. V. - oder kurz DULV - wurde 1982 von ein paar Enthusiasten gegründet. Wegen der hohen ...