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Lehrbuch der MarteMeo-Methode

Entwicklungsförderung mit Videounterstützung

AutorAngela Helfer, Annegret Sirringhaus-Bünder, Peter Bünder
VerlagVandenhoeck & Ruprecht
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl504 Seiten
ISBN9783647404684
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis39,99 EUR
Marte Meo ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet sinngemäß, etwas »aus eigener Kraft« zu erreichen. Der Name wurde von der Begründerin der Methode, Maria Aarts, gewählt, um eine Verbindung zwischen professioneller Beratung und engagierter Selbsthilfe auszudrücken. Im Zentrum der Methode steht zum einen die Hilfe für die Eltern. Sie erfahren, wie sie die Entwicklung ihres Kindes im Familienalltag durch eine förderliche Kommunikation unterstützen können. Dazu werden Ausschnitte von Alltagssituationen auf Videofilm festgehalten, sorgfältig analysiert und mit ihnen besprochen. Gelungene Kommunikationsmomente, in denen Eltern mit ihrem Kind in Kontakt kommen, Freude mit ihm teilen oder ihm eine angemessene Orientierung geben, dienen als Ressource für die Bewältigung schwieriger Situationen. Zum anderen werden auch Fachkräfte aus dem Jugend-, Sozial- und Gesundheitsbereich beraten, die Menschen bei der Bewältigung ihres Alltags begleiten und unterstützen. Sie erfahren durch die MarteMeo-Methode, wie sie mit den Menschen, für die sie sorgen, die sie pflegen, beraten oder unterrichten, einen Kontakt herstellen können, wodurch sie die Bedürfnisse dieser Menschen besser wahrnehmen und so beantworten können, dass deren Fähigkeiten entwickelt und gefördert werden.Die Stärke von MarteMeo beruht auf dem Medium Film, das Bilder liefert, die eine andere Art von Einsicht in eigenes Tun ermöglichen. Durch eine konsequente Ressourcenorientierung bietet die Methode Ratsuchenden eine wertvolle Begleitung und Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags.Diese gründlich überarbeitete Neuauflage des Lehrbuchs gibt einen aktuellen Überblick über die MarteMeo-Methode.

Dr. Peter Bünder, Diplom-Pädagoge, Diplom-Sozialarbeiter, Familientherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Marte Meo Licensed Supervisor, war Professor für Erziehungswissenschaft an der Fachhochschule Düsseldorf.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Title Page4
Copyright5
Table of Contents6
Body11
An diesem Buch haben mitgearbeitet11
Vorwort12
Eine Bemerkung vorab14
Teil A: Geschichte und Theorie18
1 Vorbemerkung18
2 Kurze Geschichte der Videoberatung19
3 TheoretischeGrundlagen25
3.1 Entwicklungspsychologie26
3.1.1 Bindungstheorie27
3.1.2 Säuglingsforschung33
3.2 Lerntheorie39
3.3 Neurowissenschaften42
3.4 Kommunikationstheorie44
3.5 Systemtheorie47
3.6 Theorie der symbolvermittelten Interaktion57
Teil B: Die Methode und ihre Wirkfaktoren61
4 Modell und Methode61
4.1 MarteMeo als Modell61
4.2 MarteMeo als Methode65
4.3 Worauf es in der Kommunikation ankommt66
4.3.1 Element 1: Wahrnehmen67
4.3.2 Element 2: Bestätigen70
4.3.3 Element 3: Benennen72
4.3.4 Element 4: Sich abwechseln78
4.3.5 Element 5: Lenken und leiten80
4.3.6 Metaelemente86
4.3.6.1 Angemessener Ton86
4.3.6.2 Konstruktive Dialogtechnik87
5 Indikation und Kontraindikation88
5.1 Ethische Grundannahmen88
5.1.1 Freiwilligkeit88
5.1.2 Schweigepflicht und Vertraulichkeit89
5.1.3 Wahrung persönlicher Grenzen90
5.1.4 Respekt vor dem Lebensstil90
5.2 Was fu?r eine MarteMeo-Beratung spricht91
5.3 Was gegen eine MarteMeo-Beratung spricht91
5.4 MarteMeo im Spannungsfeld zwischen Beratung und Kontrolle93
5.5 MarteMeo und andere Möglichkeiten, Videofilme zu nutzen100
6 Beginn des Beratungsprozesses102
6.1 Auftragsklärung und Kontrakt103
6.2 Erste Videoaufzeichnungen107
7 Videointeraktionsanalyse111
7.1 Vier Schritte der Videoanalyse111
7.2 Entwicklungsdiagnose112
7.2.1 Werkzeug: Arbeitsliste116
7.2.2 Werkzeug: internale Arbeitsmodelle117
8 Review – das Beratungsgespräch126
8.1 Review-Beteiligte127
8.1.1 Ausnahmesituationen128
8.1.2 Eröffnungssituation129
8.1.3 Sitzpositionen130
8.1.4 Beginn der inhaltlichen Beratung131
8.2 Drei Grundregeln fu?r die Beratungsarbeit132
8.3 Struktur des Review133
8.3.1 Behandlung der Arbeitsthemen133
8.3.2 Vermittlung von Informationen134
8.4 Arbeit mit beiden Eltern135
8.4.1 Ablenkungen im Review136
8.4.2 Transfer in den Alltag136
8.5 Hausaufgaben138
8.6 Abschluss eines Review139
8.6 Abschluss eines Review139
9 Abschluss einer Beratung142
Teil C: Beratung von Familien mit Kindern und Jugendlichen146
10 Zwei Sichtweisen auf Beratungsanliegen146
10.1 Blick auf die Struktur147
10.1.1 Familien in Übergängen des familiären Lebenszyklus147
10.1.2 Alleinerziehende Eltern169
10.1.3 Stieffamilien173
10.1.4 Pflege- und Adoptionsfamilien179
10.1.5 So genannte Unterschichtfamilien191
10.1.6 So genannteMultiproblemfamilien195
10.2 Blick auf die Symptome203
10.2.1 Kinder mit sozial unauffälligen Symptomatiken204
10.2.1.1 Ängstliche Kinder204
10.2.1.2 Kinder, die Anstrengungenmeiden208
10.2.2 Kinder mit sozial auffälligen Symptomatiken210
10.2.2.1 Kinder mit Regulationsschwierigkeiten (»Schreibabys«)210
10.2.2.2 Kinder mit ADHS-Symptomatik215
10.2.2.3 Randständige oder isolierte Kinder224
10.2.2.4 Kinder mit oppositionellen Verhaltensweisen227
10.2.2.5 Aggressive Kinder232
10.2.3 Kinder mit Behinderungen237
10.2.3.1 Schwerst-mehrfach behinderte Kinder244
10.2.3.2 Autistische Kinder247
10.2.4 Kinder psychisch kranker Eltern256
Teil D: MarteMeo in Einrichtungen und Institutionen265
11 MarteMeo in der Jugendhilfe und im Gesundheitswesen265
11.1 Rahmenbedingungen der Jugendhilfe265
11.2 Rahmenbedingungen des Sozial- und Gesundheitswesens267
11.2.1 Sozialhilfe267
11.2.2 Krankenhilfe268
12 Ambulante Arbeitsfelder der Jugendhilfe268
12.1 Erziehungsberatung268
12.2 Sozialpädagogische Familienhilfe275
12.3 Kindertageseinrichtungen292
12.3.1 MarteMeo in den Kindertageseinrichtungen des EvangelischenKirchenkreises Hamm292
12.3.2 MarteMeo-Konzept fu?r Kindertagesstätten eines HamburgerTrägers303
12.4 Sonderkindergärten308
12.5 Exkurs 1: Arbeit mit Kindergruppen310
12.6 Exkurs 2: Elterncoaching und Arbeit mit Elterngruppen311
12.6.1 Elterncoaching311
12.6.2 Elterngruppenarbeit313
13 Stationäre Arbeitsfelder der Jugendhilfe321
13.1 Heimerziehung in der Schweiz322
13.1.1 MarteMeo und die Ebene der Kinder324
13.1.2 MarteMeo und die Ebene der Eltern330
13.1.3 MarteMeo und die Ebene der Fachkräfte334
13.2 Heimerziehung in Österreich334
13.3 Heimerziehung in Deutschland340
13.3.1 Heimerziehung in Osnabru?ck340
13.3.2 Heimerziehung in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Du?sseldorf345
13.4 Tagesgruppe in Bergisch Gladbach347
14 Ambulante Arbeitsfelder der Gesundheitshilfe353
14.1 Fru?hförderung353
14.1.1 Ergotherapie355
14.1.2 Physiotherapie358
14.1.3 Heilpädagogik362
14.1.4 Interdisziplinäre Zusammenarbeit und kollegiale Beratung367
14.2 Ergotherapeutische Praxis369
14.3 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutische Praxis372
14.4 Kinderpsychiatrische Praxis376
15 Stationäre Arbeitsfelder der Gesundheitshilfe379
15.1 Kinder- und Jugendpsychiatrie379
15.2 Behindertenhilfe382
16 Arbeitsfelder, in denen MarteMeo als Projekt eingesetzt wird388
16.1 Alten- und Pflegeheime388
16.2 Schulen (Grund- und Förderschulen)397
Teil E: MarteMeo in Ausbildung,Weiterbildungund Supervision412
17 MarteMeo als Mittel beruflicher Zusatzqualifikationvon Fachkräften412
17.1 Fort- undWeiterbildung413
17.1.1 Weiterbildung413
17.1.2 Fortbildungen fu?r bestimmte Zielgruppen417
17.2 MarteMeo an Fachschulen fu?r Sozialpädagogik und Heilpädagogik421
17.2.1 Ausbildung von Erzieherinnen421
17.2.2 Ausbildung von Heilpädagoginnen427
17.3 Supervision436
17.3.1 Supervision im Rahmen von MarteMeo-Weiterbildungen437
17.3.2 Supervision fu?r ausgebildete MarteMeo-Fachkräfte438
17.3.3 Supervision, in der man sich der MarteMeo-Methode bedient,ohne dass die Supervisandinnen selbst diese Methode in ihrerberuflichen Praxis anwenden440
17.4 Kollegiale Beratung443
Teil F: MarteMeo in wissenschaftlichen Kontexten446
18 MarteMeo in Lehre und Evaluation446
18.1 MarteMeo an Hochschulen446
18.2 Evaluationsstudien447
18.2.1 Deutschland448
18.2.2 Dänemark461
18.2.3 Irland466
18.2.4 Schweden468
18.2.5 Indien471
Teil G: MarteMeo und Videotechnik474
19 Bedeutung der Videotechnik474
19.1 Aufnahmegerät (Kamera)474
19.2 Beleuchtung475
19.3 Bildgestaltung476
19.4 Datensicherung477
19.5 Bildbearbeitung477
19.6 Einstellungsgrößen478
19.7 Perspektive481
19.8 Stromversorgung des Aufnahmegerätes482
19.9 Tonqualität482
Anhang484
Literatur484
Webseiten498
Adressen498
Musterkontrakt u?ber Schweigepflicht500
Stichwortregister502
Inhalt des Online-Materials505
Code für Online-Material506

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