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Leiharbeit: Brücke zum Arbeitsmarkt oder moderne Sklaverei?

AutorTobias Kulick
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2011
Seitenanzahl29 Seiten
ISBN9783640928637
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Universität Osnabrück (Wirtschaftssoziologie), Veranstaltung: Arbeit und Arbeitsbeziehungen: Wandel der Erwerbsarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeitnehmerüberlassung, auch Leiharbeit oder Zeitarbeit genannt, ist in den letzten Jahren zu einer der großen Erfolgsbranchen der deutschen Wirtschaft geworden, die durch zweistellige Wachstumsraten auf sich aufmerksam gemacht hat. Führte diese Beschäftigungsform lange Zeit, nicht zuletzt aufgrund sozialkritischer Reportagen wie Günther Wallraffs 'Ganz unten' (1985), ein negativ stigmatisiertes Nischendasein, hat sich die Zahl der Leiharbeiter in den letzten 25 Jahren mehr als versechzehnfacht. International agierende Personaldienstleister wie Randstad, Adecco und Manpower haben inzwischen auch den deutschen Markt erobert und pflegen beispielsweise durch Stadionwerbung in der Fußballbundesliga ihr Image. Auch aufgrund ihrer tarifpolitischen Einbindung ist die Branche offensichtlich in den letzten Jahren salonfähiger geworden. Dennoch entstehen, auch vor dem Hintergrund der aktuell (wieder) positiven Arbeitsmarktsituation, immer wieder Kontroversen über Ausmaß und Arbeitsbedingungen der Zeitarbeit. Fernab der öffentlichen Debatte soll im Folgenden geklärt werden, inwiefern die Argumente der Befürworter und Gegner stichhaltig sind. Hierzu wird eingangs erläutert wie Leiharbeit funktioniert um anschließend den Reformpfad des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und die Entwicklung der Zeitarbeit nachzuzeichnen. Anschließend werden auf betrieblicher Ebene qualitative Nutzungsstrategien, die quantitative Entwicklung sowie die tarif- und gewerkschaftspolitische Situation betrachtet, um eine, den vorliegenden Zahlen entsprechende, aktuelle Situation des Leiharbeitsmarktes zu illustrieren. Nachfolgend sollen mögliche positive oder negative Effekte auf den Arbeitsmarkt untersucht werden, um abschließend die Ergebnisse zusammenzufassen und möglicherweise politischen Handlungsbedarf zu verdeutlichen.

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