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Leistungsbewertung durch Zensuren in der Schule - ist Objektivität ausgeschlossen?

eBook Leistungsbewertung durch Zensuren in der Schule - ist Objektivität ausgeschlossen? Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2008
Seitenanzahl
20
Seiten
ISBN
9783640160389
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
12,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 2,0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Theorie der Schule, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die erste staatliche Institution mit der wir zu Beginn unseres Lebens für eine lange Zeit in Kontakt kommen ist die Schule. Die zentralen gesellschaftlichen Ziele dieser Einrichtung sind die Qualifikationsfunktion, die Integrationsfunktion und die Selektionsfunktion. Dabei gehören Leistungsbeurteilung und Leistungsmessung in der Schulpraxis zu den wichtigsten Aufgaben. In der heutigen Gesellschaft bestimmen gute Schulleistungen und Schulabschlüsse über den Zugang zu bestimmten beruflichen Laufbahnen. Sie sind somit in der Regel die Basis für ein erfolgreiches zukünftiges Leben, auf beruflicher, sozialer und wirtschaftlicher Ebene eines jeden Schülers. Lehrer sollten sich dieser Verantwortung immer wieder bewusst werden. Das Streben nach Leistung und beruflichen Erfolgs ist in unserer heutigen Leistungsgesellschaft von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund ist die Thematik der ´Objektivierten Leistungsbewertung/ Leistungsmessung` in den letzten Jahren mehr und mehr in den Fokus der öffentlichen Diskussion geraten und hat allgemein an Bedeutung gewonnen. Das zur Zeit in Deutschland gültige Benotungssystem, auf welches ich später eingehen werde, hat u.a. zum Ziel, dass jeder Schüler unabhängig von seinem familiären Hintergrund und seiner gesellschaftlichen Herkunft, die Möglichkeit bekommen soll einen guten Schulabschluss zu machen. Dies ist an erster Stelle im Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt 2000 verankert. Dort steht zum 'Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule' im §1 Abs.1 geschrieben: 'Insbesondere hat jeder junge Mensch ohne Rücksicht auf seine Herkunft oder wirtschaftliche Lage das Recht auf eine seine Begabungen, seine Fähigkeiten und seine Neigung fördernde Erziehung, Bildung und Ausbildung.' Denn die Position eines Menschen soll nicht mehr über Geburt und Herkunft, sondern durch die individuellen persönlichen Fähigkeiten bestimmt sein. Doch hat ein Lehrer, mit allen seinen Emotionen, Einstellungen und Erfahrungen, überhaupt noch die Möglichkeit einen Schüler objektiv zu benoten/beurteilen wenn ihm sein persönlicher Hintergrund bekannt ist, worauf ja ein gutes Lehrer Schüler Verhältnis wahrlich basiert? Dieser Frage nachzugehen soll zentraler Gegenstand dieser Arbeit sein. Dazu werde ich zunächst unser Zensurensystem näher beleuchten, Gütekriterien an Leistungsmessung/beurteilung darstellen und Urteilstendenzen aufzeigen, denen Beurteiler unterliegen.

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