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Lesereise Amalfi / Cilento

Wo die rote Sonne wirklich im Meer versinkt

AutorBarbara Schaefer
VerlagPicus
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl132 Seiten
ISBN9783711752062
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR
Sie sind zwei ungleiche Schwestern, die Amalfiküste und der Cilento. Die Postkartenschönheit Amalfi sonnt sich im Ruhm ihrer großen Vergangenheit als Seemacht, kubische Häuser würfeln sich vom Meer die steile Küste hinauf, immer wieder von Künstlern entdeckt, von Reichen besucht. Ein wunderschöner Flecken Erde; die malerischen Meerblicke und die kurvige Küstenstraße ziehen ein internationales Publikum an. Im Cilento hingegen, dem zweitgrößten Nationalpark Italiens, sind die Einheimischen in der Mehrzahl - manchmal sitzt kein einziger Fremder auf der Piazza in dem Bergdorf oder in der Strandbar am Meer. Der Cilento hat eine ruhmreiche Vergangenheit, von der die Tempel von Paestum und die Ruinen von Velia zeugen. Doch vor allem lebt er im Rhythmus des süditalienischen Alltags. Barbara Schaefer lauscht den melancholischen Liedern des Cilento, durchwandert das Hinterland der ­Amalfiküste und berichtet von den Mythen aus Odyssee und Aeneis, die sich an diesem Landstrich ereignet haben sollen. Durch ihre Begegnungen wird deutlich, dass Land und Leute mehr als eine Reise wert sind.

Barbara Schaefer, geboren 1961, schreibt re­gel­mäßig für Zeitschriften und Zeitungen. Im Picus Verlag erschienen ihre Lesereisen Lappland und Amalfi/Cilento sowie, gemeinsam mit Rasso Knoller, Inseln des Nordens und Südliches Afrika. Barbara Schaefer ist unter den Top Ten 'Reisejournalisten des Jahres' 2019.

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Leseprobe

Knutschkugeln in Hennarot und Positanogelb


Mit dem Cinquecento im Cilento


Unter meinem Balkon hupt es, tröt, tröt, ich eile die Treppen hinunter, ob ich mit ans Meer fahren wolle, hatte Zeno mich am Telefon gefragt. Vor der Tür wartet ein Fiat 500, doch von außen betrachtet ist der eigentlich schon voll. Zeno hat sich hinters Lenkrad geklemmt, seine beiden Nichten aus Deutschland, Teenies mit langen Beinen, sitzen hinten, die Knie in Kinnhöhe, alle sind bester Laune. Ich steige also ein.

Wir fahren Richtung Punta Licosa, eine Straße entlang, die sich so eng an die Küste schmiegt wie die T-Shirts um die Taillen der Mädchen. Zeno, der so groß ist, dass er leicht oben aus dem Faltdach rausschauen könnte, brummt bergauf lauter als das Motorchen und ruft immer wieder »Schuhmakker, Schuhmakker«, während hinten Elena und Alina kichern und schon mal versuchsweise den Jungs nachschauen, die mit großen Augen ins gefüllte Auto blicken. Dabei sagen die Mädchen andauernd zueinander: »Ciao bella« – »Ciao bella!« Da wird der Onkel stutzig, woher sie denn diese Worte kennen, »Hallo Schöne!«, woraufhin alle losprusten. Bis auf den Onkel.

Wir kurven nach Acciaroli hinein, ein Fischerdörfchen mit schmuckem Hafen, das mal einen berühmten Besucher hatte: In den Jahren, als der Fiat 500 Nuovo in Turin das erste Mal vom Band lief, machte Ernest Hemingway im Cilento Urlaub (und fand auch hier einen alten Mann und das Meer sowieso). Das kugelige Fiat-Modell wurde ab 1957 gebaut, den Vorläufer gab es schon in den dreißiger Jahren. Der italienische Diktator Mussolini hatte den Turiner Fahrzeughersteller Giovanni Agnelli damit beauftragt, die Italiener zu motorisieren, ein Auto fürs Volk musste her, mehr als fünftausend Lire durfte es nicht kosten. Die Idee gefiel auch Hitler, er beauftragte Ferdinand Porsche, ebenfalls ein billiges Auto zu produzieren. So entstand der Volkswagen.

In einer Eisdiele in Acciaroli dürfen die Mädchen erste Wörter testen, »due frappè fragole con una pallina di gelato, per favore« kommt es flott, und sie bekommen ihre Milchshakes mit Eis. Dann ziehen sie alleine los, staksen auf der Mole umher, Zeno und ich setzen uns in eine Bar, so nennt man hier Cafés, mit Clubs à la Hemingway haben die nichts zu tun. Ich frage ihn übermütig, ob ich nachher mal den Cinquecento fahren dürfe. Aber Zeno, sonst der großmütigste Mensch der Welt, druckst herum. Das Auto sei das Heiligtum seines Vaters, mich könne er nicht ans Steuer lassen. Ich schmolle ein bisschen.

Wir fahren weiter auf der Küstenstraße, »wie das Meer glitzert!«, schmachte ich am Fahrer vorbei in die Landschaft. Die Wellen schubsen sich an die felsige Küste, Boote schaukeln in den Buchten, ein Segelschiff zieht vorbei. Ich bin schon wieder sowas von italianisiert, erblicke ein halb verfallenes Haus in einem Olivenhain. Was sowas wohl kosten mag? Elena gießt zusätzlich Öl ins Feuer, als sie meinem Seufzen hinzufügt: »Man fühlt sich hier so schnell zu Hause, als wäre ich schon sechs Wochen hier, und nicht erst ein paar Tage.« Zeno lächelt.

Am nächsten Tag ruft er mich wieder an: »Es gibt hier einen Reiseveranstalter, der verleiht Cinquecentos.« Er habe mir einen reserviert.

Ich sitze in der Isola Verde an der Uferstraße von Casalvelino, trinke einen cappuccino und freue mich auf den Tag. »Ciao Barbara! Auch mal wieder hier!« Anna Maria busselt mich links und rechts. Wenn Anna Maria erscheint, wird die Welt wach. Süditalienischer kann man nicht aussehen als die Mittdreißigerin. Mit schwarzen Kulleraugen schaut sie umher und wirft ihr ellenlanges kohlschwarzes Lockenhaar um sich. Sie bestellt einen caffè, schaut für einen Moment versonnen hinaus, um plötzlich auszurufen: »Schau nur, che bella macchina!« Mit »schönes Auto« meinen Italiener heute entweder hochgerüstete Allradwagen – also die Vermählung von GPS, iPod und Bagger – oder kniehohe Flitzer. Anna Maria aber zeigt auf eine hennarote Kugel – meinen Fiat 500!

Immer mehr von Anna Marias Freunden kommen in die Bar zum Frühstück, zum Fiat 500 kann jeder eine Geschichte erzählen. Anna Maria wird sentimental, das sei ihr erstes Auto gewesen, in giallo Positano, wie das Senfgelb ab Werk hieß, und, welch Laune des Lebens, Positano hieß auch ihr Verlobter. Der lebte in Verona, und Anna Maria fuhr zu ihm, von Neapel aus. »Das Faltdach offen auf der Autobahn, man sah überhaupt nur meine Haare, die in den Himmel wehten.« Heute darf der Fiat 500 nicht mehr auf die Autobahn, weil er, nun ja, nicht immer schnell genug fahren kann. Bergab kam ihrer bis auf neunzig Stundenkilometer, dann flogen allerdings die Zündkerzenstecker raus, »ich hab die einfach wieder draufgesteckt«. Aber am besten passt der Cinquecento ohnehin in kleine Dorfgassen, er schlängelt sich durch Sträßchen, in denen sich dicke, moderne Autos im Schritttempo vorsichtig um Häuserecken tasten.

»Und weißt du noch, wie ich dich damit immer ins Dorf geschmuggelt habe!«, ruft Anna Maria einem großen Kerl zu. Der liebte ein Mädchen, dessen Vater davon nicht begeistert war, und so faltete er sich auf der Rückbank zusammen, »um wenigstens unter ihrem Haus schmachten zu können.« Beim Schmachten, man muss es sagen, haben es nicht alle belassen. Der Wagen heißt nicht umsonst »Knutschkugel«, praktisch war, dass man mit einer Tageszeitung innen alle Fenster abdecken konnte. Eine Urlauberin vom Nachbartisch kommt auch noch hinzu, seufzt ein bisschen (was mein Auto hier nur anstellt!): Als Studentin habe sie im Süden Urlaub und im Fiat 500 – sie sagt es nun auf Italienisch – »Liebe gemacht«. Eng, aber romantisch.

Ich aber düse nun los. Wie soll man dieses Fahrgefühl beschreiben? Es hat was von Autoscooter, weil man niedrig sitzt und flott um die Kurven hüpft. Und ich fühle mich ähnlich aufgedreht wie auf dem Rummelplatz. Das Armaturenbrett ist, nennen wir es: übersichtlich. Der Tacho, ein alter Schwindler, geht bis hundertdreißig, daneben gibt es genau drei Kippschalter, trickreich ist der Anlasser: ein Seilzug neben der Handbremse. Der Kofferraum ist vorne, der Motor hinten und angetrieben wird der Cinquecento, um es mal technisch auszudrücken, über Pendelhalbachsen mittels eines Vierganggetriebes, das mit dem Differenzial verblockt ist. Versteht kein Mensch, macht aber nichts. Das Einzige, was fehlt, ist Musik. Ich hätte wie Anna Maria während ihrer Fahrt zum Liebsten einen tragbaren Kassettenrekorder auf den Beifahrersitz stellen sollen. So singe ich halt selber und ziemlich laut, alles was mir an italienischer Musik einfällt, von »O sole mio« über »Volare« bis zu »La sera dei miracoli«. Dieser hennarote Fiat 500 ist ein Gute-Laune-Mobil, nur wenn mir ein Lastwagen entgegenkommt und mich fast in den Olivenhain bläst, wird mir blümerant.

Aber was ist das? Da vorne rast ein Auto aus einer Seitenstraße heraus, weiß, mit blauem Rallyestreifen, und tuckert davon. Noch ein Fiat 500, nichts wie hinterher! Es ist wie damals, als alle Enten-Fahrer sich grüßten. Aber der da vorne, der lässt es ordentlich krachen, fährt mindestens fünfzig. Ich schalte, dass mein armes Auto knarrt, es ist nicht so einfach, das Getriebe ist nicht synchronisiert, man muss Zwischengas geben, das will geübt sein. Aber der kleine Weiße hat mich bemerkt, er hält an. Ein weißhaariger Philosophieprofessor steigt aus, Lars Aagaard-Mogensen, Däne, Autosammler, Cilentoliebhaber, wie ich mit ihm plaudernd am Straßenrand erfahre. Sieben Spider hat er, zwei solche Fiats, und noch andere Autos. Jahrzehnte hat er in New York gelebt, da war seine Oldtimer-Sammlung verteilt auf Garagen in Europa, »nun habe ich alle zu mir geholt«.

»Mini-Maserati« nennt er seinen kleinen Weißen, der sei doch einfach putzig. Alle Kinder würden ihm winken, im Vorbeifahren, die hielten das Auto wohl für ein Spielzeug. Außerdem ginge das Dach so leicht auf, nicht so ein Gefrickel wie bei modernen Cabrios.

Warum lebt er eigentlich hier, im Cilento? »Gutes Essen, freundliche Menschen, und von meiner Terrasse sehe ich das Meer«, schwärmt der Professor. Außerdem habe er in New York klassische Philosophie gelehrt, und hier, in Elea, hatten die alten Griechen eine Philosophie-Schule, der Professor wird ganz verzückt, »wir atmen dieselbe Luft!«. Leben im Cilento sei »the closest I get to heaven«, näher dran am Himmel könne man nicht sein.

Es fehlt nicht viel, und ich falle ihm um den Hals, dem Dänen. Das hat er aber schön gesagt. Wir steigen ein, hupen, tröt, tröt, und fahren davon. Es gäbe noch viele Fiat 500-Geschichten zu erzählen, fast jeder, den ich treffe, erinnert sich an eine. Da ist Don Peppino, ein Landpfarrer, der mit seiner schwarzen Soutane in einem blauschwarzen Cinquecento zur Messe fährt. In Pioppi, einem Dorf an der Küste, lebt Dante Botti, Maurer war er, viele Jahre hat er am Bodensee gelebt. Doch als die deutschen Touristen nach Italien kamen, gab es auch zu Hause Arbeit, bald konnte er sich sein erstes Auto leisten, es war, natürlich, ein Fiat 500, Baujahr 1969. Glänzend steht er am Straßenrand, Botti fährt sein senfgelbes Modell bis heute. Und eine Urlauberin aus Bayern erzählt, ihre Italienliebe habe mit einem quietschgrünen Modell begonnen. Für ihren zotteligen Hirtenhund namens Leu-Toff war der Beifahrersitz allerdings zu klein, der flog raus, und Leu-Toff nahm auf einem weißen Flokati Platz.

Ich zockle gemütlich zurück nach Casalvelino, ich will das Auto nicht noch einmal so quälen wie bei der Verfolgungsjagd. Da erscheint im zitternden Rückspiegel – mehr ein Schminkspiegel als ein Sicherheitsobjekt – ein Traumbild: ein einsames Haus in einem Olivenhain. Direkt davor,...

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