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Lexikon der Vornamen

Herkunft, Bedeutung und Gebrauch von über 8 000 Vornamen

AutorRosa Kohlheim, Volker Kohlheim
VerlagDuden
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl480 Seiten
ISBN9783411911790
FormatePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR
Greta oder Grazia, Bosse oder Benjamin - welchen Namen soll Ihr Kind tragen? Dieses handliche Vornamenlexikon erklärt Herkunft und Bedeutung von über 8.000 Vornamen. Weibliche und männliche Namen sind durch eine farbliche Markierung sofort zu erkennen. Das Lexikon verzeichnet moderne und traditionelle, vertraute und fremde, häufige und ausgefallene Namen. Außerdem erfahren Sie in der umfangreichen Einleitung alles über Namenmoden und Modenamen, beliebte Vornamen in anderen Ländern sowie über standesamtliche Bestimmungen zur Namenwahl. Tipps zur Namengebung, Kastenartikel mit interessanten Hintergründen sowie zahlreiche Zusammenstellungen, wie z. B. Unisexnamen oder biblische Namen, inspirieren Sie und runden das Buch ab.

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Leseprobe

 

a

Aada: weibl. Vorn., finnische Form von 1Ada, 2Ada.

Aaliyah, (auch:) Aaliya: weibl. Vorn., Nebenform von 1Aliya, 2Aliya. Bekannte Namensträgerin: Aaliyah Dani Haughton, amerikanische Popsängerin und Schauspielerin (20./21.Jh.).

Aaron, (auch:) Aron: aus der Bibel übernommener männl. Vorn. (hebr. ’aharōn), dessen Bedeutung nicht sicher geklärt ist. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Namen ägyptischen Ursprungs. Im Arabischen entspricht Aaron der Name Harun. Nach der Bibel war Aaron der ältere Bruder des Mose, sein Begleiter und Vertreter beim Zug zum Sinai. In Deutschland ist Aaron seit dem 8.Jh. anzutreffen. Im Mittelalter wie auch in der Neuzeit begegnet der Vorname vorwiegend bei jüdischen Familien. Durch die Hinwendung zu alttestamentlichen Namen in der heutigen Namengebung ist es zu einer Wiederbelebung dieses Vornamens seit den 1960er-Jahren gekommen. Bekannter Namensträger: Aaron Copland, amerikanischer Komponist (20. Jh.). Engl. Aussprache: ['εərən]. Neuhebr. Form: Aharon.

Aba: aus Ghana stammender weibl. Vorn., der in der Fante-Sprache »geboren an einem Donnerstag« bedeutet.

Abasi: in Kenia und Tansania vorkommender männl. Vorn., Suaheli-Form von Abbas.

Abbas: männl. Vorn. arabischen Ursprungs (arab. ‘abbās »streng, finster« zu arab. ‘abasa »jemanden finster ansehen«, nach seinem Aussehen auch Bezeichnung für den Löwen). Bekannter Namensträger: Abbas ibn-Abd-al-Muttalib, Onkel des Propheten Mohammed und Begründer der Abbassiden-Dynastie (6./7.Jh.).

Abbey, (auch:) Abbie; Abby ['æbɪ]: weibl. Vorn., englische Koseformen von Abigail.

bbo: männl. Vorn., friesische Kurzform von Namen, die mit »Adal-« gebildet sind (z. B. Adalbert).

Abby: Abbey.

Abdllah: Abdullah. Namensträger: Abd Allah, Vater Mohammeds (6.Jh.).

Abdelaziz [abdela'zi:z]: männl. Vorn. arabischen Ursprungs (arab. ‘abd »Diener« + arab. ‘aziz »mächtig« zu arab. ‘azza »mächtig sein«: »Diener [Gottes,] des Mächtigen«). Bekannter Namensträger: Abdelaziz II. ibn-Sa‘ud, Gründer des Staates Saudi-Arabien (19./20.Jh.).

Abdelmunim: männl. Vorn. arabischen Ursprungs (arab. ‘abd »Diener« + arab. mun‘īm »Wohltäter«: »Diener [Gottes,] des Wohltäters«).

Abderrhman: Abdurrahman. Bekannter Namensträger: Abderrahman I., Gründer des arabischen Emirats von Cordoba (8. Jh.).

bdi: männl. Vorn. arabischen Ursprungs, Kurzform eines mit arab. ‘abd »Diener [Gottes]« beginnenden Namens.

bdul: männl. Vorn. arabischen Ursprungs, verkürzte Form von zahlreichen Vornamen, die mit arab. ‘abd »Diener [Gottes]« gebildet sind (z.B. Abdullah). Türk. Form: Abdl.

Abdulhamid: männl. Vorn. arabischen Ursprungs (arab. ‘abd »Diener« + arab. Al-Hamid »der Gepriesene«: »Diener [Gottes,] des Gepriesenen«).

Abdllah, (auch:) Abdallah: männl. Vorn. arabischen Ursprungs (arab. ‘abd »Diener« + Allāh »Gott«: »Diener Gottes«).

Abdurrahman, (auch:) Abderrahman: männl.Vorn. arabischen Ursprungs (»Diener [Gottes,] des Gnädigen«).

Abel: aus der Bibel übernommener männl. Vorn. (zu hebr. hebel »Hauch, Vergänglichkeit«, als Anspielung auf Abels vorzeitigen Tod). Nach der Bibel war Abel der zweite Sohn Adams, der von seinem Bruder Kain erschlagen wurde. In Deutschland kommt Abel seit dem 12. Jh. vor, wird aber heute nur selten vergeben. Engl. Aussprache: [eɪbl].

Die Spitzenreiter des Jahres 2014 in Australien

männlich

weiblich

1. Oliver

1. Ava

2. Noah

2. Amelia

3. Jack

3. Charlotte

4. Jackson

4. Olivia

5. William

5. Chloe

6. Thomas

6. Ella

7. Mason

7. Sophie

8. Lucas

8. Mia

9. Henry

9. Emily

10. Liam

10. Lily

Quelle: http://www.babycenter.com.au/a25011573/top-boys-names-of-2014 und www.babycenter.com.au/a25011575/top-girls-names-of-2014

Ablia: weibl. Vorn. spanischer Herkunft, weibliche Form von Abel.

1Abelina: weibl. Vorn., weibliche Form von Abel.

2Abelina: weibl. Vorn., Erweiterung von Abel(a), einer älteren niederdeutschen Kurzform von Apollonia, Alberta oder von einem alten weibl. Vorn., der aus altsächs. aval »Kraft« gebildet wurde.

Abena: aus Ghana stammender weibl. Vorn., der in der Akan-Sprache »geboren an einem Dienstag« bedeutet.

Abigail, (überkonfessionelle Form:) Abigajil: aus der Bibel übernommener weibl. Vorn. hebräischen Ursprungs (hebr. ’abīgayil »der Vater hat sich gefreut«), der in Deutschland seit dem 16. Jh. vereinzelt anzutreffen ist. Nach dem Alten Testament war Abigail die schöne und kluge Frau Nabals, nach dessen Tod die Frau König Davids. Die Verbreitung dieses Vornamens in den englischsprachigen Ländern seit dem 17.Jh. geht auf den Einfluss der Puritaner zurück. Zurzeit gehört Abigail zu den beliebtesten Vornamen in den USA. Eine literarische Gestalt ist die Abigail Williams in Arthur Millers Schauspiel »Hexenjagd« (1953). Engl. Aussprache: ['æbɪgeɪ].

Abir: weibl. Vorn. arabischen Ursprungs (arabisch ‘abīr »Duft, Aroma«).

Abischag, (auch:) Abisag: aus der Bibel übernommener weibl. Vorn. hebräischen Ursprungs, dessen Bedeutung noch ungeklärt ist. Nach dem Alten Testament war Abischag ein junges, sehr schönes Mädchen, das den alten David pflegen musste. Neuhebr. Form: Avishag.

Abital: weibl. Vorn. biblischer Herkunft (hebr. ’abīāl »mein Vater ist Tau«). Nach dem Alten Testament war Abital eine der Frauen Davids. Neuhebr. Form: Avital.

bla: weibl. Vorn. arabischen Urspeungs (arab. ‘abla »Frau von üppiger Statur« zu arab. ‘abula »groß, voll sein«). Abla war die Frau des arabischen Dichters ‘Antarah ibn-Schaddad (6./7.Jh.), der ihr viele seiner Dichtungen widmete.

Abner: aus der Bibel übernommener, in Deutschland nur selten vergebener männl. Vorn. hebräischen Ursprungs (hebr. ’abner »der Vater ist Ner« oder »der Vater ist Leuchte«); auch englisch ['æbnə]. Nach dem Alten Testament war Abner, Sohn des Ner, ein Vetter und Heerführer König Sauls. Neuhebr. Form: Avner.

Abraham, (auch:) Abram: männl. Vorn. hebräischer Herkunft (hebr. ’abrāhām). Nach der Bibel lautete der Name des ersten Erzvaters Israels ursprünglich Abram (»der Vater ist erhaben«) und wurde von Gott in Abraham (»Vater der Menge«) umgewandelt. In Deutschland ist dieser Vorname seit dem 8.Jh. belegt, wird aber heutzutage nur selten vergeben. Im Arabischen entspricht Abraham der Name Ibrahim. Bekannte Namensträger: Abraham a Sancta Clara, deutscher Prediger und Volksschriftsteller (17.Jh.); Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten (19.Jh.). Engl. Aussprache: ['eɪbrəhæm]. Neuhebr. Form: Avraham.

Abram: männl. Vorn., durch Zusammenziehung entstandene Form von Abraham, auch ursprünglicher Name des biblischen Patriarchen. Engl. Aussprache: ['eɪbrəm]. Russ. Aussprache: [a'bram].

Abrl: weibl. Vorn. spanischer Herkunft (span. abril »April«).

bsalom, (früher meist:) Absalon; (überkonfessionelle Form:) Abschalom: aus der Bibel übernommener männl. Vorn. hebräischen Ursprungs (hebr. ’abšālōm), dessen Bedeutung als »der Vater ist Heil«...

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