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E-Book

Lieblingstiere häkeln

zum Spielen und Kuscheln

AutorVerena Woehlk Appel
VerlagGRÄFE UND UNZER
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl64 Seiten
ISBN9783833854866
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis6,99 EUR
Kleine selbstgemachte Geschenke lassen Kinderaugen strahlen und was gibt es persönlicheres als ein selbstgehäkeltes Lieblingstier für die Kleinen? Vom großen, wolligen Beschützer, der beim Einschlafen hilft, bis hin zum kleinen Begleiter für alle Lebenslagen findet sich unter den bunten Unikaten für jedes Kind und jede Gelegenheit ein passender Gefährte. - Ob zur Geburt, zum Geburtstag, oder einem anderen besonderen Anlass. Nützliche Tipps und Tricks und ausführliche Anleitungen mit Step-Fotos zu wichtigen Arbeitsschritten verhelfen auch weniger geübten Häklerinnen und Häklern schnell zu ersten Erfolgserlebnissen. Eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten macht am Ende jedes Häkeltier absolut einzigartig. Lassen Sie sich überraschen! Eine kostenlose App bietet zusätzlich Videos zu den Häkel-Grundtechniken und Anleitungen zu allen Projekten zum Herunterladen für unterwegs.

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THEORIE


BASICS FÜR IHRE LIEBLINGSTIERE

Nehmen Sie sich Zeit und Muße, um Ihr Lieblingstier zu häkeln! Welche Materialien und Techniken Sie dafür benötigen, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

Hier wurde dasselbe Garn mit Nadeln unterschied­licher Stärke verarbeitet.

Bei Lochmustern sorgt ein Inlett dafür, dass keine Füllwatte zu sehen ist.

BEVOR SIE LOSLEGEN


Sicher haben Sie schon einen Favoriten unter den Lieblingstieren. Doch vor dem Start möchten wir Ihnen hier zum Einstieg noch ein paar allgemeine und besondere Tipps und Informationen rund um das Häkeln von Kuscheltieren geben.

MASCHENBILD & NADELSTÄRKE


Auf der Banderole eines jeden Garns finden Sie Angaben zur Lauflänge und der vom Hersteller empfohlenen Nadelstärke. Diese gilt in der Regel für locker gehäkelte oder gestrickte Gewebe wie z. B. Pullover. Kuscheltiere sollten Sie grundsätzlich etwas fester häkeln, damit ein möglichst dichtes Maschenbild entsteht und das Füllmaterial später nicht zu sehen ist. Daher nutzt man in der Regel eine etwas kleinere Nadelstärke als auf der Banderole empfohlen. Da das Maschenbild aber auch von Ihrer Häkelweise abhängt, empfiehlt es sich auf jeden Fall, vorher eine Maschenprobe anzufertigen und entsprechend die passende Nadelstärke auszuwählen.

AUSSTOPFEN


Je nachdem, ob das Tier standfest oder kuschelweich sein soll, verwenden Sie zum Stopfen mehr oder weniger Füllwatte. Sie finden bei jeder Anleitung eine Mengenangabe zum Füllmaterial, die Sie aber variieren können. Beginnen Sie bei Körpern, die nach oben hin sehr schmal werden, rechtzeitig mit dem Ausstopfen, bevor die Öffnung zu klein wird. In den Anleitungen finden Sie auch hierzu stets eine Angabe.

FÄDEN VERNÄHEN


Das Vernähen von Fadenresten ist häufig nicht gerade beliebt. Trotzdem lohnt es sich, lose Fäden sauber zu vernähen, damit sich beim Waschen oder Spielen nichts nachträglich auftrennt – was gerade bei einem Lieblingskuscheltier sehr ärgerlich sein kann. Damit Sie beim Häkeln eines Streifenmusters nicht zu viel Arbeit mit dem Vernähen haben, schneiden Sie das Garn nur ab, wenn es längere Zeit nicht mehr zum Einsatz kommt. Ansonsten können Sie es auch an der Innenseite bis zum nächsten Streifen mitführen.

INLETT


Bei einem ausreichend dichten Maschenbild benötigen Sie in der Regel kein Inlett. Wenn Sie aber – wie z. B. bei der Schlange oder dem Fisch – ein Muster mit Löchern häkeln oder Ihr Maschenbild aufgrund Ihrer Häkelweise oder der Beschaffenheit des Garns doch lockerer wird als erwartet, dann sorgt ein Inlett dafür, dass von außen kein Füllmaterial zu sehen ist oder gar aus den Löchern dringt. Verwenden Sie dafür einen dünnen Futterstoff in passendem Farbton, und schneiden Sie zwei Flächen in der gewünschten Form und Größe aus. Nähen Sie diese ringsum mit Nadel und Faden oder mit der Nähmaschine so weit rechts auf rechts zusammen, dass noch eine kleine Öffnung zum Ausstopfen offen bleibt. Wenden Sie nun das Inlett, sodass die rechte Stoffseite außen liegt. Nach dem Befüllen kann das Inlett komplett zugenäht und in das Häkeltier gestopft werden. Bei kleineren Tieren oder der Schlange eignet sich als Inlett auch gut eine Feinstrumpfhose.

FEHLER BEIM HÄKELN


Meistens ist es besser, einige Runden aufzuribbeln und ein zweites Mal zu häkeln, als sich später über sichtbare Fehler immer wieder aufs Neue zu ärgern. Haben Sie aber z. B. in einer Runde nur eine Masche übersprungen, so können Sie das in der nächsten Runde meist durch Zunehmen einer Masche an der entsprechenden Stelle wieder ausgleichen. Beim Häkeln mit Strukturgarn fallen Fehler weniger auf als beim Arbeiten mit glattem Garn.

WELCHES GARN WOFÜR?


Garne unterscheiden sich nicht nur in ihrer Farbe, sondern auch in der Zusammensetzung des Materials, der Dicke des Garnstrangs und seiner Struktur. Welches Garn sich für Ihr Lieblingstier am besten eignet, erfahren Sie auf dieser Seite.

Vor der eigentlichen Arbeit an Ihrem Kuscheltier steht die Wahl des passenden Garns. In den Anleitungen finden Sie genaue Angaben zu allen verwendeten Garnen. Soll Ihr Häkeltier in Größe und Beschaffenheit dem Modell im Buch entsprechen, wählen Sie ein Garn, dessen Zusammensetzung und Lauflänge möglichst genau mit den Angaben dort übereinstimmen.

Verwenden Sie ein dickeres oder dünneres Garn, wird Ihr Tier etwas größer bzw. kleiner. Beachten Sie, dass sich die Menge des Garns und der Füllwatte dadurch ändern kann. Kaufen Sie im Zweifel lieber ein Knäuel zu viel als zu wenig.

DAS PASSENDE GARN


Für kleine Häkeltiere, die zum Schlafen und Kuscheln für Kleinkinder gedacht sind, eignet sich eine feine, weiche Merinowolle (01) mit einer Lauflänge von etwa 150 – 160 m/50 g sehr gut. Sie wird meist mit einer Nadel der Stärke 2,5 verarbeitet.

Mittelgroße Kuscheltiere und Kissen, die viel »bespielt« werden, lassen sich gut aus einem Baumwollgarn (02) mit einer Lauflänge von etwa 100 m/50 g und einer Nadel der Stärke 3,5 häkeln. Ein kleiner Kunstfaseranteil sorgt dafür, dass das Tier später pflegeleichter ist und auch eine Wäsche > gut übersteht.

Um den Kuschelfaktor zu erhöhen, bieten sich Effektgarne (03) an. Sie haben zum Teil eine sehr kurze Lauflänge und lassen sich gut mit etwas dickeren Nadeln verarbeiten. Da die einzelnen Maschen weniger gut zu erkennen sind, erfordert das Häkeln mit diesen Garnen jedoch etwas Übung!

Für große Kuscheltiere wählt man ein dickeres Garn (04) mit einer Lauflänge von 50 – 55 m/50 g, mit dem sich ein dichtes Maschenbild häkeln lässt, passend dazu eine Nadel der Stärke 6.

Eine noch dichtere und gleichmäßigere Oberfläche bekommen Kuscheltiere, die aus Filzgarn (05) gehäkelt werden. Das zunächst recht locker verarbeitete Material erhält erst durch einen abschließenden Waschgang in der Waschmaschine seine endgültige Struktur. Für das Häkeln mit Filzgarn der Lauflänge 50 m/50 g eignet sich eine Nadel der Stärke 6.

Für kleine Details wie aufgestickte Gesichter, Mähnen oder Quasten eignen sich farblich passende Wollreste, die sich in fast jedem Haushalt finden. Auch Stickgarne können Sie dafür gut verwenden.

NÜTZLICHES ZUBEHÖR


Auf dieser Seite sehen Sie auf einen Blick, was Sie außer Garn noch so alles für Ihre Kuscheltier-Werkstatt benötigen. Außerdem stellen wir Ihnen Utensilien vor, die Ihnen die Arbeit erleichtern können.

01 Füllmaterial Zum Stopfen der gehäkelten Tiere eignet sich handelsübliche Füllwatte aus Kunstfasern. Alternativ können Sie auch ein mit Kunstfasern gefülltes Kissen auftrennen und die Füllung verwenden. Wer natürliches Material verwenden möchte, kann auf Pflanzenfasern wie z. B. Kapok zurückgreifen.

02 Reihenzähler und Hilfsfaden Beim Häkeln von Kuscheltieren wird viel gezählt. Hierbei hilft eine Strichliste oder ein Reihenzähler und ein Hilfsfaden, den Sie nach jeder Runde über die Maschen führen (>).

03 Rasseln und Glöckchen Soll Ihr Tier später als Rassel dienen, arbeiten Sie einfach ein Glöckchen in das Füllmaterial ein. Alternativ können Sie auch eine kleine mit Reis oder kleinen Glasperlen gefüllte Kunststoffkapsel verwenden.

04 Futterstoff Wenn locker oder mit Lochmuster gehäkelt wurde, benötigen Sie ein Inlett aus einem Stück Futterstoff in passender Farbe, z. B. einen dünnen, leicht dehnbaren Baumwollstoff oder eine Fein­strumpfhose.

05 Schere Zum Abschneiden der Wollfäden reicht eine kleine, handliche Schere.

06 Nadeln Zum Vernähen dicker Fäden benötigen Sie stumpfe Durchzieh- und Stopfnadeln mit großen Ösen. Spitze Nähnadeln eignen sich gut zum Vernähen dünner Fäden, zum Besticken mit dünnem Garn und zum Zusammennähen von Futterstoff.

07 Häkelnadeln gibt es in verschiedenen Stärken und Ausführungen. Praktisch sind Sets mit Häkelnadeln in verschiedenen Stärken.

Seien Sie kreativ beim Styling der Augen.

Rasseln oder Glöckchen machen ein Kuscheltier vor allem für die Kleinsten noch attraktiver.

VERSCHÖNERN UND PFLEGEN


Ein selbst gehäkeltes Kuscheltier ist an sich schon ein Unikat. Wenn Sie Ihr persönliches Lieblingstier noch...

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