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Ludwig Tiecks: Der getreue Eckart und der Tannenhäuser - in zwei Abschnitten

Gegenüberstellung der beiden Abschnitte

eBook Ludwig Tiecks: Der getreue Eckart und der Tannenhäuser - in zwei Abschnitten Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2010
Seitenanzahl
14
Seiten
ISBN
9783640785599
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
10,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Deutsche Philologie), Veranstaltung: Ludwig Tiecks Phantasus, Sprache: Deutsch, Abstract: 'In demselben Jahre, indem die Erzählung veröffentlich wurde, ist sie auch entstanden' , so erzählt Hertel von der Entstehung des Werkes Ludwig Tiecks: Der getreue Eckart und der Tannenhäuser. In zwei Abschnitten. 1799 soll Tieck mit August Wilhelm Schlegel und Friedrich von Hardenberg, einem sehr guten Freund Tiecks, in einer Mondnacht spazieren gewesen sein. Als sie sich voneinander verabschiedeten soll Tieck gesagt haben, er wolle nun 'seine Erzählung vollenden' . Schlegel sollte dies, sofern es Tieck schaffen würde, hoch anrechnen wollen. Man sagt, dass die ganze Erzählung in dieser einzigen Nacht entstanden sei. Tieck meinte jedoch lediglich, dass er sein Werk 'vollenden' wolle. Es muss daher schon zu einem Teil geschaffen gewesen sein. Nicht nur diese kurze Zeit, sondern auch Tiecks Persönlichkeit sorgten schließlich, sofern man spekulieren darf, für ein Werk, welches von Klarheit und Verworrenheit durchdrungen zu sein scheint. Selbst den Titel änderte Tieck, als er in der späteren Veröffentlichung 'Romantische Dichtungen' unter anderem den Tannenhäuser nur noch 'Tannhäuser' nannte. Hertel spricht aus, was viele andere denken: 'Er war unfähig, sich in andere Menschen hineinzudenken und fremde Charaktere zu schildern.' Es ist schwer zu beurteilen, ob sein Werk und seine Unfähigkeit, die ihm vorgeworfen wurde, einen Realitätswert aufweisen. Klar ist jedoch, dass sich sein Werk gut lesen lässt, auch wenn es an manchen Stellen nicht vollkommen verständlich erscheinen mag. Die Figuren dachte sich Tieck nicht allesamt selbst aus. Sie erinnern vielmehr an Sagen, die bereits vor der Veröffentlichung seines Werkes im Umlauf waren. Näher betrachtet fasste der Autor drei Sagen zusammen: Eckart und der Venusberg waren schon bekannt. Der Spielmann lässt sehr an den Rattenfänger von Hameln erinnern. Diese Art von Vermischung war jedoch zu seiner Zeit sehr beliebt, sodass die Erzählung von vielen gelesen wurde. Dabei blieb eine Bewertung durch die anderen, sei sie auch negativ, natürlich nicht aus. Es muss jedoch nicht jeder diese Ansicht teilen. Das Werk ist meines Erachtens gut und durchdacht geschrieben, was im folgenden zu beweisen gilt. Die vorliegende Arbeit soll einen kurzen Überblick über die Inhalte der Abschnitte geben, aber auch die Verbindungen zwischen den Teilen herstellen bzw. aufzeigen.

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