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Machterhaltung um jeden Preis? Gründe für die fehlende Unterstützung europäischer Mächte im polnischen Aufstand von 1830/31

AutorJohanna Hollesch
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl13 Seiten
ISBN9783668206335
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Neueste Geschichte und Zeitgeschichte), Veranstaltung: Die Monarchien Europas zwischen Restauration und Revolution, 1815-1849, Sprache: Deutsch, Abstract: Beschäftigt man sich mit der Literatur aus der Zeit des Deutschen Vormärz, so wird man fast unausweichlich in Berührung mit sogenannten Polenliedern kommen. Dabei handelt es sich um Gedichte und Volkslieder, in deren thematischen Mittelpunkt der Polnische Aufstand 1830/31 steht. Ihr Inhalt war Ausdruck der Polenschwärmerei und der Unterstützung, welche die damalige deutsche Bevölkerung den polnischen Aufständischen gegenüber verspürte. Polen, das seit 1772 nicht mehr vollständig souverän war, wollte nach jahrelanger Fremdherrschaft wieder unabhängig werden, um einen eigenen König auf ihren Thron setzen zu können. Jedoch konnte das damals durch die vielen Teilungen immer weiter verkleinerte und so in jeder Hinsicht geschwächte Polen nicht alleine gegenüber der großen Weltmacht Russland bestehen, denn 'militärisch war [der Aufstand] ohne die Hilfe der Westmächte [...] aussichtslos' . Und so hoffte Polen auf Unterstützung aus Europa um auf diese Weise die Eigenherrschaft wieder zu erlangen. Von europäischen Völkern bekamen die Polen dafür viel Sympathie und Interesse, dennoch war kein Land bereit, sich mit und für die Polen gegenüber Russland zu behaupten. Wie lässt sich also dieser Unterschied zwischen der Meinung des allgemeinen Volkes und der diplomatischen Handlungen erklären? Ich habe mich bei der Gestaltung meiner Arbeit dazu entschlossen, auf die verschiedenen Länder und deren Umgang mit der polnischen Frage einzugehen und so werde ich die verschiedenen Beweggründe zu der fehlenden Partizipation einzeln betrachten. In meiner weiteren Arbeit habe ich versucht mich auf die offiziellen und inoffiziellen Briefe und Schriften von Politikern in den Revolutionsjahren zu stützen, um so direkten Einblick in die Meinungen und Begründungen der verschiedenen Länder zu gewinnen und diese nachvollziehen zu können. Dies war leider in manchen Fällen erheblich erschwert worden, aufgrund von beispielsweise abgebrannter Archive in Österreich, deren Inhalt nur noch durch einzelne Zitate in Monografien entdeckt werden können. Des Weiteren habe ich mich auf vier verschiedene Länder und deren Regierungen und Herrscher besonders konzentriert: England, Frankreich, Österreich und Preußen, da entweder von polnischer Seite auf die Hilfe dieser Länder gehofft wurde oder sie einen den größten Einfluss auf das Geschehen in Polen hatten.

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