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Management im Gesundheitswesen

AutorJonas Schreyögg, Oliver Tiemann, Reinhard Busse
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl419 Seiten
ISBN9783642013362
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis46,99 EUR

Im Gesundheitswesen werden Fach- und Führungskräfte im Managementbereich benötigt, die über eine interdisziplinäre Ausrichtung verfügen und mit den speziellen Gegebenheiten der Branche vertraut sind. Das Lehrbuch stellt in der 2., komplett aktualisierten und ergänzten Auflage alle wichtigen Aspekte des Managements von Einrichtungen in allen Sektoren des Gesundheitswesens umfassend dar: gesetzliche und private Krankenversicherungen, Krankenhäuser, Arztpraxen und Ärztenetze, Arzneimittelindustrie und Netzwerke zur integrierten Versorgung.

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Leseprobe
"4.3 Finanzmanagement in Krankenhäusern (p. 235)

Günter Neubauer, Raphael Ujlaky und Andreas Beivers


Das Vergütungs- und Finanzierungssystem der deutschen Krankenhausversorgung befindet sich schon seit 1995 in einem Restrukturierungsprozess. Mit der Einführung der DRG-Fallpauschalen wird diese Entwicklung fortgesetzt. Dies betrifft insbesondere das Finanzmanagement der Krankenhäuser, da mit den knappen Mitteln noch zielgerichteter und kostensparender gewirtschaftet werden muss. Darüber hinaus ist im Krankenhaussektor seit einigen Jahren ein sich intensivierender Wettbewerb festzustellen, der mit der bestehenden staatlichen Angebotsplanung und der dualen Krankenhausfinanzierung im Widerspruch steht.

Das Kapitel gliedert sich in zwei Abschnitte. In einem ersten Abschnitt werden die strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen aufgeführt. Hierzu werden basierend auf der Systematik der Krankenhausfinanzierung die Module von Vergütungssystemen und die staatliche Planung im Rahmen der dualen Krankenhausfinanzierung erläutert. In einem zweiten Abschnitt wird dann die praktische Umsetzung in deutschen Krankenhäusern dargestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Finanzmanagement im Rahmen des G-DRG-Systems und der Investitions- finanzierung. Dabei werden auch Ansätze zur Weiterentwicklung der Krankenhausvergütung und -finanzierung aufgezeigt.

4.3.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen

Zu Beginn sei darauf hingewiesen, dass die Begriffe Krankenhausfinanzierung und Krankenhausvergütung inhaltlich differenziert zu betrachten sind. Unter Finanzierung verstehen wir die Mittelaufbringung; hier sind grundsätzlich Steuern, Beiträge, Prämien und Spenden zu nennen. Vergütung hat hingegen das Verfahren der Mittelhingabe an die Leistungserbringer zum Inhalt. Zuweilen wird in der Literatur auch zwischen »Äußerer Finanzierung« (Mittelaufbringung) und »Innerer Finanzierung« (Vergütung bzw. Mittelhingabe) unterschieden.

Die gegenwärtige Systematik der Krankenhaus- finanzierung zeichnet sich dadurch aus, dass sie aus zwei Steuerungsmodulen besteht, die zueinander ordnungspolitisch nicht kompatibel sind. Ein staatliches Planungsmodul, das rechtlich im Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) verankert ist (vgl. 7 Kap. 2.3), steht neben einem wettbewerblichen Vergütungsmodul, das auf dem Krankenhausentgeltgesetz (KHEntG) und den zugehörigen Verordnungen basiert.

Damit werden zwei in sich widersprüchliche Steuerungssysteme, das planwirtschaftliche und das wettbewerblich- marktwirtschaftliche, nebeneinander eingesetzt. Ein solches Nebeneinander muss zu Konflikten führen, die sich auch tatsächlich in der deutschen Realität beobachten lassen. Die Konflikte werden in Deutschland auch deshalb bedeutsam, weil das Vergütungssystem der Gestaltungshoheit des Bundestages unterliegt, die Planung jedoch der des Bundesrates und damit der Bundesländer. In . Abb. 4.3-1 ist die Systematik der deutschen Krankenhausfinanzierung skizziert."
Inhaltsverzeichnis
Title page2
Copyright Page4
Vorwort5
Table of Contents7
1 Management im Gesundheitswesen –eine Einführung in Gebiet und Buch13
Was ist das Gesundheitswesen?13
Was bedeutet Management?15
Wie kann Management im Gesundheitswesen wissenschaftlicheingeordnet werden?15
Warum ist Management im Gesundheitswesen praktisch relevant?18
Wie ist dieses Buch aufgebaut?19
Literatur19
2Leistungsmanagement21
2.1 Leistungsmanagement im Gesundheitswesen – Einführungund methodische Grundlagen22
Modell zur Beurteilung der Produktion von Gesundheit23
Strukturqualität als Voraussetzung der Leistungserbringung23
Health Technology Assessment (HTA) in Deutschland25
Qualitätsmanagement, Qualitätsberichte und weitere Auflagen zur Strukturqualitätssicherung27
Prozesssteuerung als zentrale Komponente des Leistungsmanagements29
Ergebnisqualität als eigentliche Herausforderung für das Leistungsmanagement31
Literatur32
Rechtliche Verankerung der Privaten Krankenversicherung34
Anbieterstruktur34
Versichertenstruktur35
Rechtliche Anforderungen an das Leistungsmanagement von Krankenkassen36
Rechtliche Anforderungen an das Leistungsmanagement von privatenKrankenversicherungen39
2.2.2 Praktische Umsetzung41
Tarifmanagement42
Instrumente des Tarifmanagements43
Vertragsmanagement45
Vertragsmanagement nach Leistungsbereichen48
Versorgungsmanagement undLeistungskontrolle55
Leistungskontrolle56
Literatur58
2.3.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen61
Wichtige Rechtsgrundlagen61
Definition der Krankenhäuser im Krankenhausrecht61
Wichtige Unterscheidungsdimensionenvon Krankenhäusern62
Krankenhausvergütung und Patientenklassifikation65
Grundzüge von DRG-Systemen und des deutschen G-DRG-Systems66
Vergütung von Krankenhausleistungen im Rahmen des G-DRG-Systems69
Die verschiedenen Krankenhausentgeltarten im Vergütungssystem71
Gesetzliche Vorgaben zur Qualitätssicherung73
Implikationen der gesetzlichen und strukturellen Rahmenbedingungen für das Leistungsmanagement75
2.3.2 Praktische Umsetzung78
Leistungsprozessmanagement78
Qualitätsmanagement82
Logistikmanagement84
Literatur86
Zugang zum Arztberuf90
Weitere, berufsrechtlich geregelte Qualifikation (»Weiterbildung«)91
Berufsrechtlich legitimierte Kooperations- und Organisationsformenvon Ärzten91
Weitere Anforderungen an dieEinrichtung eines Arztsitzes93
2.4.2 Praktische Umsetzung94
Management von Leistungen, die zuLasten der privaten Krankenversicherungerbracht werden95
Management von Leistungen,die zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden96
Besondere Anforderungen und Gestaltungsoptionen102
Qualitätsmanagement in der ambulanten GKV-Versorgung110
Literatur112
Entwicklung der Integrierten Versorgungin Deutschland116
Gesetzliche Anforderungen an dieIntegrierte Versorgung120
2.5.2 Praktische Umsetzung121
Verträge zur Integrierten Versorgungnach §§ 140a–d SGB V122
Indikationsübergreifende versusindikationsbezogene Integrierte Versorgung122
Zielgruppenauswahl123
Beziehungsebenen125
Stand der Umsetzung126
Disease Management127
Case Management130
Medizinische Versorgungszentren131
Hausarztzentrierte Versorgung132
Literatur132
2.6 Leistungsmanagement in der Arzneimittelindustrie134
2.6.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen134
Klinische Prüfungen134
Zulassung bzw. Registrierung von Arzneimitteln135
Herstellung und Qualitätssicherung136
Erstattung von Arzneimitteln, Regulierung von Preisbildung und Vertrieb136
Erstattung von Arzneimitteln136
Regulierung von Preisbildung137
Regulierung der Verordnungsmöglichkeiten und -menge140
Begrenzung der Gesamtausgaben141
2.6.2 Praktische Umsetzung142
Forschung und Entwicklung142
Wirkstoffforschung142
Vorklinische Testphase143
Klinische Phasen143
Herstellung und Qualitätssicherung146
Preisbildung und Vertriebsweg146
Literatur151
2.7 Fallstudien zum Leistungsmanagement in Kranken versicherungen153
2.7.1 Integrierte Versorgung Onkologie153
IV-Vertragsentwicklung am Beispiel Onkologie153
Regionale Situation153
Bedarf für einen Vertrag zur onkologischen Versorgung153
Nutzenpotenzial eines onkologischenIV-Vertrages154
Elemente zur Integration der Versorgung155
IV-Pauschale157
Ambulante Leistungen157
Stationäre Versorgung157
2.7.2 Arzneimittel158
Rahmenbedingungen der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung158
Einfluss der Krankenkassenstruktur auf das Arzneimittelmanagement159
Ansatzpunkte für das Arzneimittelmanagement159
Struktur und Menge der verordneten Arzneimittel160
Auswirkungen des M-RSA auf das Arzneimittelmanagement162
Literatur162
3Kundenmanagement163
3.1 Kundenmanagement im Gesundheitswesen – Einführung und methodische Grundlagen164
Literatur166
3.2 Kundenmanagement in Krankenversicherungen167
3.2.1 Gesetzliche und strukturelleRahmenbedingungen167
Notwendigkeit eines Kundenbindungsmanagements167
Konzeptionelle Grundlagen169
3.2.2 Praktische Umsetzung170
Ausgestaltung eines Kundenbindungsmanagements bei Krankenkassen170
Zusammenfassung174
Literatur174
3.3 Kundenmanagement in Krankenhäusern175
3.3.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen175
Grundlagen für das Kundenmanagement in Krankenhäusern176
Kundensicht176
Analyse der Kundenbeziehung177
Strategieableitung177
Organisationale Anpassungen178
Messung der Kundenbeziehung178
Gesetzliche Restriktionen für das Kundenmanagement in Krankenhäusern179
3.3.2 Praktische Umsetzung180
Kundenakquisition im Krankenhausmanagement180
Kundenbindung im Krankenhausmanagement Grundlagen182
Kundenzufriedenheit und Kundenbindung183
Beschwerdemanagement184
Kundenrückgewinnung imKrankenhausmanagement185
Literatur186
Gesetzlicher Hintergrund189
3.4.2 Praktische Umsetzung190
Situationsanalyse191
SWOT- (Strengths, Weaknesses,Opportunities, Threats) Analyse191
Positionierungsanalyse192
Lebenszyklusanalyse192
Portfolioanalyse193
Wertschöpfungskettenanalyse193
Zielformulierung193
Festlegung von Strategien194
Festlegung konkreter Maßnahmen194
Literatur197
3.5 Kundenmanagement in der Integrierten Versorgung198
3.5.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen198
3.5.2 Praktische Umsetzung198
Kundenorientierte Produktentwicklungneuer Versorgungsformen198
Versorgungsqualität : Der Schlüsselbegriff für eine kundenorientierte Produktentwicklung199
Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität:Wo liegen die Defizite?200
Exemplarische Analysen von Präferenz- und Akzeptanzprofilen für neue Formen der Versorgung203
Der informierte Kunde als Voraussetzung für Qualitätswettbewerb207
Perspektiven208
Literatur208
3.6 Kundenmanagement in der Arzneimittelindustrie209
3.6.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen209
3.6.2 Praktische Umsetzung211
Pharmazeutische Produktinnovationen211
Gestaltungsmöglichkeiten durch Innovationsmarketing211
Fazit218
Literatur218
3.7 Fallstudie zum Kundenmanagement im deutschen Generikamarkt219
3.7.1 Hintergrund: Generika219
3.7.2 Kundenmanagement von Generikaherstellern220
Kundenmanagement bis 2006 –Fokussierung auf Arzt und Apotheker222
Ärzte – Kundenbindung durch Außendienstbetreuung und Überlassung von Anwender-Software222
Naturalrabatte für Apotheker223
Kundenmanagement nach Inkrafttreten von AVWG und GKV-WSG223
Krankenkassen als neue Zielkunden223
Ärzte als Ansprechpartner224
Apotheker in der Distributoren- und Mediatorenrolle224
3.7.3 Ausblick224
4Finanzmanagement226
4.1 Finanzmanagement im Gesundheitswesen – Einführung und methodische Grundlagen227
Literatur230
4.2 Finanzmanagement in Krankenversicherungen230
4.2.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen230
Optionen zur Kalkulation von Krankenversicherungsbeiträgen230
Gesetzliche Grundlagen der GKV233
Einheitlicher Beitragssatz und Gesundheitsfonds233
Haushaltsplan der Krankenkassen236
Zusatzbeitrag oder Prämienausschüttung236
MorbiditätsorientierterRisikostrukturausgleich237
Gesetzliche Grundlagen der PKV(Voll- und Zusatzversicherung)239
4.2.2 Praktische Umsetzung241
Notwendigkeit zur Sicherung einesausgeglichenen Haushalts241
Strategische Optionen des Finanzmanagements242
Verbesserungen bei den Wechselmöglichkeiten in der Privaten Krankenversicherung244
Literatur245
4.3 Finanzmanagement in Krankenhäusern246
4.3.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen246
Staatliche Krankenhausplanung246
Module von Vergütungssystemen247
4.3.2 Praktische Umsetzung248
Duale Krankenhausfinanzierung und Investitionsförderung248
Vergütung im Rahmen desG-DRG-Systems250
Steuerung durch Patienten256
Mengensteuerung über flexible Vertragspreise256
Kostenerstattung als Opting-out-Recht257
Einbezug vor- und nachgelagerter Leistungssektoren257
Ausblick: Europäische Perspektive258
Literatur258
4.4 Finanzmanagement in Arztpraxen und Ärztenetzen259
4.4.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen259
4.4.2 Praktische Umsetzung264
Kostenmanagement265
Liquiditätsmanagement267
Investitions- und Finanzierungsmanagement267
Literatur269
4.5 Finanzmanagement in der Integrierten Versorgung270
4.5.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen270
Gesetzliche Grundlagen der Integrierten Versorgung270
Finanzierungsebenen und Aufgabeneines zielorientierten Vergütungssystems270
4.5.2 Praktische Umsetzung272
Vergütungsformen für eine Integrierte Versorgung272
Vergütungsformen mit direktem Leistungsbezug272
Vergütungsformen mit indirektem Leistungsbezug274
Vermeidung finanzieller Risiken durch Prognose der Ein- und Auszahlungen275
Einflussgrößen auf die Ein- und Auszahlungen275
Berechnung der Ein- und Auszahlungen bei Fallpauschalen276
Berechnung der Ein- und Auszahlungenbei Kopfpauschalen278
Literatur279
4.6 Finanzmanagement in der Arzneimittelindustrie279
4.6.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen279
4.6.2 Praktische Umsetzung280
Klassische Fremdkapitalfinanzierung280
Mezzanine-Finanzierung als Alternative281
Die Bedeutung von Private Equity und Venture Capital282
Projektfinanzierung durch externe Investoren283
Entwicklungsfonds283
Royaltyfonds283
Private Equity-Fonds285
Literatur285
4.7 Fallstudie zum Finanzmanagement in Krankenhäusern285
Ausgangssituation285
Das Modell der Praxisklinik285
Rechtliche und landespolitische Rahmenbedingungen und das Förderantragsverfahren286
Wirtschaftliche Auswirkungen288
Literatur290
5Personalmanagement291
5.1 Personalmanagement imGesundheitswesen – Einführung und methodische Grundlagen292
Literatur294
5.2 Personalmanagement in Krankenversicherungen295
5.2.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen295
Regelungen der Arbeitsbedingungen295
Tarifsysteme in der GKV295
Personalplanung und -bemessung296
Verwaltungskosten296
5.2.2 Praktische Umsetzung297
Personalsituation in der Gesetzlichen Krankenversicherung297
Schwankende Beschäftigtenzahlen in der GKV297
Produktivitätsunterschiede298
Verwaltungs- und Personalkosten298
Ausbildungssysteme in der GKV298
Strategische Herausforderungen an das Personalmanagement298
Strategische Herausforderungen der Krankenkassen299
Strategische Herausforderungen für die Personalarbeit299
Führungskompetenz300
Anforderungen an die Mitarbeiter300
Frauenanteil301
Management von Veränderungen301
Steuerung der Personalkapazitäten301
Strategische Herausforderungenfür das System der Gesetzlichen Krankenversicherung302
Literatur302
5.3 Personalmanagement in Krankenhäusern303
5.3.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen303
Gestaltungsfelder des Personalmanagements Ebenen des Personalmanagements305
Externe und interne Rahmenbedingungen des Personalmanagements auf strategischer Ebene306
5.3.2 Praktische Umsetzung309
Personalbedarfsermittlung alsInstrument des PersonalmanagementsZiele der Personalbedarfsermittlung309
Grundlagen der Personalbedarfsermittlungim Krankenhaus310
Personalmanagement im Bereich Personalveränderung312
Anreizsysteme313
Leitungsorganisation315
Literatur317
5.4 Personalmanagement in Arztpraxen und Ärztenetzen318
5.4.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen318
Voraussetzungen für die Zulassung vonVertragsärzten318
Eintragung in das Arztregister318
Zulassung durch den zuständigen Zulassungsausschuss318
Berufungsausschuss318
Niederlassungsformen319
Gemeinschaftspraxis319
Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)319
5.4.2 Praktische Umsetzung320
Ärztliche Praxen320
Entwicklung der Zahl der Vertragsärzte320
Organisationsformen320
Vertragsärzte nach Fachgebieten und Versorgungsbereichen sowie Alter und Geschlecht321
Praxismitarbeiter324
Die Bedarfsplanung des ambulanten Sektors324
Anreizsysteme für Ärzte in ländlichen Gebieten328
Literatur329
5.5 Personalmanagement in der Integrierten Versorgung330
5.5.1 Strukturelle und gesetzliche Rahmenbedingungen330
5.5.2 Praktische Umsetzung331
Erfolgsfaktoren und Ansatzpunktefür das Personalmanagement in der Integrierten Versorgung334
Literatur336
5.6 Personalmanagement in der Arzneimittelindustrie337
5.6.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen337
Besondere Gesetze, Verordnungen und Vorschriften337
Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz338
Produkt-Know-how338
Internationalisierung und Wandel in sichkonsolidierenden Märkten338
Arbeitszeit339
5.6.2 Praktische Umsetzung339
Struktur des Personals339
Personalbedarf bzw. Bedarfsplanung340
Anforderungen an das Personal in sich konsolidierenden Märkten340
Anreizsysteme340
Stock Options341
Stay Bonus341
Hiring Bonus341
Altersversorgung341
Personalentwicklung341
Unterschiedliches Personalmanagementin Forschung und Entwicklung vs. Marketing und Vertrieb342
Personalmanagement im Bereich Forschung und Entwicklung342
5.7 Fallstudie zum Personalmanagement in Krankenversicherungen:Führungskräfteentwicklung344
Herausforderungen der Führungskräfteentwicklung344
Führungskräfteauswahl345
Führungskräfteentwicklung346
Rückblick347
6Informations management undControlling348
6.1 Informations managementund Controlling im Gesundheitswesen – Einführung und methodische Grundlagen349
Literatur351
6.2 Informationsmanagement und Controlling in Krankenversicherungen352
6.2.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen352
6.2.2 Praktische Umsetzung353
Die Balanced Scorecard als integratives Controllinginstrument353
Ziele und Kennzahlen355
Die Umsetzung der Balanced Scorecard355
Definition einer Vision356
Ausgestaltung der einzelnen Controllingperspektiven357
Ein ordnender Rahmen für gesetzliche Krankenkassen363
Literatur364
6.3 Informationsmanagement und Controlling in Krankenhäusern365
6.3.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen366
6.3.2 Praktische Umsetzung369
Operatives Controlling369
Controllingrelevante Grundlagen des neuen Entgeltsystems369
Controlling als Grundlage der Entgeltverhandlungen371
Kostenrechnung372
Interne Budgetierung373
Wirtschaftlichkeitsanalysen und Benchmarking375
Strategisches Controlling377
Leistungsprogrammplanung377
Weitere Modelle des strategischen Controllings379
Literatur381
6.4 Informationsmanagement und Controlling in Arztpraxen und Ärztenetzen382
6.4.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen382
Begriffsbildung und Status382
Motivation für ein Informationsmanagement382
Voraussetzungen für effizientes Controlling383
6.4.2 Praktische Umsetzung385
Medizinisches Controlling anhand von Qualitätsindikatoren385
Ökonomisches Controlling zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit386
Risiken, Hemmnisse und Gefahren387
Chancen und Entwicklungsperspektiven389
Literatur389
6.5 Informationsmanagement und Controlling in der Integrierten Versorgung390
6.5.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen390
6.5.2 Praktische Umsetzung391
Versorgungsverträge: Integration der Versorgungs- und Versicherungsfunktion391
Unternehmerische Risiken:Risikomanagement in der Integrierten Versorgung393
Risikoanalyse: Risikoarten von Versorgungsverträgen394
Risikosteuerung: Ausgestaltung von Versorgungsverträgen395
Vermeiden von Risiken396
Vermindern von Risiken397
Überwälzen von Risiken398
Risiken selbst tragen400
Risikokontrolle: Controlling und Evaluation Controlling: Kennzahlen und Benchmarks400
Informationsmanagement: Informationstechnologie und IT-Ressourcen401
Literatur402
6.6 Informationsmanagement und Controlling in der Arzneimittelindustrie403
6.6.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen403
6.6.2 Praktische Umsetzung405
Funktionale Ausrichtung von Controllingeinheiten405
Organisatorische Strukturierung von Controllingeinheiten407
Instrumentelle Ausstattung von Controllingeinheiten407
Literatur409
6.7 Fallstudie zum Controllingin Krankenhäusern: Clinical Pathways410
Projektvorbereitung410
Pfad- und Prozesserarbeitung411
Ermittlung spezifischer Kostenpositionen und Eingabe in das Kalkulationsprogramm413
Ablauf- und Kostendarstellung bzw. Kosten-Erlösvergleich413
Prozessoptimierung und Dokumentation413
Literatur413
Stichwortverzeichnis414

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