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Mandala des Herzens

Fake Colors in a Fake World

eBook Mandala des Herzens Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2018
Seitenanzahl
77
Seiten
ISBN
9783752816877
Format
ePUB
Kopierschutz
Wasserzeichen
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
7,49
EUR

Hier in dem Büchlein 'Mandala des Herzens' schreibt Mathias Schneider über den Hintergrund seines Wirkens als 'Art-Trash'-Aktivist und Mensch. Gar weniges ist hier zu finden und doch soll es das Gesamte gewesen sein, was seinen Habitus ausmacht und bedingt. Das 'Mandala' sei das eigentliche Herzstück seines Werkes. Es ist gekennzeichnet durch allerlei Linien und Farbflächen. Diese sollen im Verbund von der Leserschaft gesehen werden. Man soll sie auf sich im Ganzen und Gesamten einwirken lassen. Was jedoch nicht nötig sein würde, das wäre es, diese sogleich dem Autoren richtig zuzuordnen und alles hier Vorkommende hinreichend zu verstehen. Gut Ding braucht durchweg etwas Weile zum Gedeihen und Erwachsen. Die vorgegebenen Dinge wirken bei uns eigentlich doch immer etwas nach. Sie sind einmal da gewesen, also kommen diese auch weiterhin vor. So will es das Wesen der Dinge, diese Welt. Es gebe das Gute, so wie es erscheinen kann, ab da auch wirklich. Und mit diesem Guten hat der Autor sich bei Werke befasst. Zumindest hat er das zu tun versucht. Hernach liest er das Geschriebene und versucht es hinreichend damit klar zu kommen, was es geworden ist. Dazu hat er es zu verstehen. Dann, wenn das gut geht, ist es auch etwas bei ihm geworden, was er bewahren möchte. Schneider hat nicht vor einem Bewerten seiner eigenen Dinge zurückgescheut. Diese hat er als Aktivist des 'Art-Trash' generell als 'wertfrei' bezeichnet. So erlernt auch er es zu bestehen. Mit seinen eigenen Dingen versucht er das zu tun. Das soll ihm selbst einmal dazu ausreichen können, um nach einem langen Arbeitstag wiederum zu Kräften zu kommen. Der Autor möchte auch Morgen wieder aufs Neue mit seiner eigenen Sache bestehen können. Darum bereitet er sich so auf diese vor. 'Sei stark. Sei wach. Pass auf.' - Damit ruft er sich seine Motivation dazu in Erinnerung zurück und erinnert sich auch an die eigentliche Nichtigkeit davon, was uns Menschen heutzutage so sehr bedingt und zum Teil in fälschlicher Art ausmacht. Das Tantra oder Gewebe dieses Mandalas ist kein eigentliches Blatt Papier und auch kein Blütengedrösel auf dem Steinboden geworden, sondern schlicht ein Ebook. Schneider nutzt diese Technik gerne für sich, da sie gewisse Vorzüge mit sich bringt. So erleichtert ihm das auch selbst den Zugang zu seinem Werk.

Ein Leben im Geiste eines Interesses an den Werken und dem Wirken anderer Menschen hat den Offenburger Künstler Mathias Schneider dazu gebracht, in ersten Versuchen, entsprechend seiner eigenen Gedanken und Ideen dabei, kleinere eigene Schriften und auch einige einfach gehaltene Bilder auszuarbeiten. An dieser Beschäftigungsart hat er seitdem kontinuierlich festgehalten. Er liest auch gerne gute, alte Bücher zu existenziellen Themen. So beschäftigt er sich mit Literatur zum Hinduismus genauso wie mit der mittelalterlichen Lektüre Europas aus der Zeit der Renaissance. Dabei ist die Esoterik, neben der Geschichte der Menschheit und ihrer Religionen das Hauptgebiet, aus dem er etwas für sich zu schöpfen weiß. Jene Kunstwerke anderer Menschen können bei ihm zuweilen sehr viel bewegen. Er empfindet oftmals eine tiefe Bedeutsamkeit der Werke, wenn er sich diese Bilder und die anderen Dinge jener Menschen ansieht, welche von diesen einmal in eigentlich originärer Weise ausgestaltet worden sind. Seine Malerei begleitet ihn bereits seit seiner frühen Kindheit. Spätestens im Alter von 12 Jahren hat er damit begonnen, mit Pastellkreiden, Bleistift und Kohle mit einigem künstlerischen Interesse zu malen und zu zeichnen. Bald darauf hat auch schon der Aquarellkasten seiner Mutter zu dieser Ausstattung mit Utensilien zur Ausarbeitung eigener Schöpfungen und Kreationen fest dazugehört. Papier hat ihm in Form von geschnittenen, leicht getönten Blättern aus einer ortsnahen Papierfabrik in ausreichend großer Menge zur Verfügung gestanden. Spätestens mit Erreichen des 19. Lebensjahres hat Schneider sich dann sein Material für diese Kunstsache selbst eingekauft. Da hat er mit dem Malen oder Zeichnen nach fast zweijähriger, kräftezehrender Abstinenz davon erneut begonnen. Dabei sind Buntstifte, Ölfarben, Tusche sowie vielerlei bessere Papiersorten neu zu seinem Materialvorrat hinzugekommen. Auch hat er eine Zeit lang mit Speckstein gearbeitet. Da er aufgrund seines persönlichen Fokus sich auf ein solches künstlerisches Arbeiten eingestellt hat, hat er sich da auch genügend Zeit dafür zur Verfügung gestellt. So hat er zu dieser Phase seines Lebens auch wirklich sehr viel geübt. Etliche dieser Bilder sind erhalten geblieben. Auch wenn man es diesen frühen Werken ansehen mag, dass sie von einem Anfänger ohne Anleitung eines Lehrers oder Kunsterziehers geschaffen hat. Inzwischen ist aus ihm ein Literat und Künstler unter dem Aspekt des 'Art-Trash' geworden.

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